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abzuſchaffen und auch der Verfaſſ. des Aufſatzes in
Neo. 42 erklärt ausdrücklich, daß dieß ſeine Abſicht
ſticht ſey. Er warnt nur, geſtützt auf die freilich lar genug augenſcheinlichen traurigen Folgen zu zroßer Nachgiebigkeit, vor dem Uebermaaſe. Beſſer wäre es freilich, wenn der Wald allen Dun⸗ zer, den ihm die Natur überwieſen hat, behalten
konnte; ſo weit gehen aber die Forſtleute in unſerem
kande da, wo Bedürfniſſe vorliegen, nicht, ich auch, wie der Verfaſſ. des Aufſatzes, nicht; ſie wollen nur, daß die Waldſtreu in den Grenzen bleibe, welche eine pflegliche nachhaltige Benutzung des Walds mit ſich bringt und daß man hierin, nach Maasgabe der Beſchaffenheit des Walds und der Gegend, ab- oder zuthue. Dieß zu beurtheilen, dafür lernt der Forſtmann ſein Fach und dafür iſt er angeſtellt; man muß alſo ſeinem Gutachten ſo lang vertrauen und folgen, bis es widerlegt iſt. Das hat, trotz aller Deklamationen und ſchönen Worte, noch nicht gelingen wollen.
Kann man einen Brunnen ausſchöpfen, ſo iſt's, wie der Augenſchein lehrt, noch weit leichter einen Wald auszuleeren und ſeinen Boden auszumergeln. Beim Feldbau behält der Acker nicht allein das Dungmittel, das er ſelbſt erzeugt, ſondern noch anderes dazu: ſo weit verſteigen ſich nicht die Anſprüche des Forſtmanns, obgleich die all gemei— nen Naturgeſetze des Wachsthums der Vegetabilien für Bäume, wie für andere Pflanzen, gelten; der Forſtmann will nur leben und leben laſſen, d. h. er will nur, daß man dem Walde von ſeinem eignen Dünger, den dieſer ja ſelbſt erzeugt hat und der ihm nicht von anderswo zugebracht wird, ſo viel laſſe, als ſein Wachsthum und der wohl— verſtandene Vortheil des Ganzen, wie der betreffen— den Waldeigenthümer nach Maasgabe der Orts— verhältuiſſe erheiſchen. Von dem eignen Nahrungs— ſtoffe, der aus dem Wald durch Abgabe des Holzes und ſo mancherlei Erzeugniſſe genommen wird, kehrt nichts in den Wald zurück; alles das wird, nach— dem es abgegeben worden, durch Feuer, Luft und Gebrauch verzehrt; nur in dem ſelbſterzeugten Dün— ger kann der Wald einigen Erſatz für dieſe Ver— luſte erhalten, um auch ferner produciren zu können. Dieſen Erſatz, ſo viel nöthig, dem Walde zu er⸗ halten, iſt der Forſtmann nicht dem Walde an ſich, ſondern ſeinen Mitbürgern, die den Wald noch lan—
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ger und zwar mit ſtets zunehmendem Bedürfniſſe benutzen wollen, ſchuldig. Ueberdies haben die Waldungen aber auch eine wichtige Beſtimmung im großen Haushalte der Natur zur Erhaltung der Fruchtbarkeit der Länder im Allgemeinen, nament⸗ lich eines angemeſſenen Grads von Wärme und Feuchtigkeit, oft zur Abhaltung der Winde, ſodann zur Erzeugung und Beſchützung einer nutzbaren Boden— decke auf Sandflächen und an Bergabhängen und ſo fort. Dieſe Beſtimmung können die Waldungen nur ſehr ungenügend erfüllen, wenn ſie von übermäßiger Streunutzung heimgeſucht darben und der Waldboden immer mehr ausgemagert wird.
Ich nehme keinen Anſtand, Sie zu bitten, die— ſen Brief mit meiner Namensunterſchrift in Ihr Blatt aufzunehmen und grüße Sie hochachtungsvoll.
Darmſtadt den 21. Okt. 1834.
v. Wedekind.
Leichen, Wirthheim und Stoͤrzelheüm.
Zu den vielen nicht mehr vorhandeuen Dorfern der Wetterau gehören auch die, im 30 jährigen Kriege ausgegangenen Orte Leichen, Wirthheim und Stör— zelheim. In kirchlicher und politiſcher Hinſicht mit dem weit älteren und 1368 mit dem Stadtrechte und gleichen Privilegien wie Frankfurt begnadigten Rodheim enge verbunden, wird ihrer, obgleich wenig— ſtens Leichen eben ſo viel Einwohner wie Rodheim zählte, nur wenig gedacht.
Im Jahre 1390 wurde der Zehnten„zu Ro— „denheim, Petterweil, cleynen Petterweil, Leichen, „Stirzelheim und zum Bernhardts“ nebſt dem Dorfe Petterweil von dem Kloſter Fulda für 5700 fl. au die Falkenſteiner verkauft u) und 1539 vom Dechaut und Capitel des Stifts unſerer lieben Frauen in Mainz das„demſelbig zuſtehende aus ſechs Hoffen „beſtandene Hoffgut in Leichen und ober Petterwei— „ler Gemarkung“ an rodheimer und petterweiler Einwohner in Erbbeſtand gegeben.
Schon zu dieſen Zeiten waren viele Einwohner nach Rodheim, wo ſie mehr Rechte hatten, gezogen, und Stürzelheim, worin ſich eine Burg des Herrn v. Bellersheim befand, war nur noch ein Hof. Nur Leichen, das 1582 noch„Hübener und einen Baur—
n) Cuden. cod. dipl. V, 839.


