geborenes e wird in „Maria in Jacob allhier daß hier chon mit⸗ Scharf⸗ de letztere 8 damals Hinrich⸗
ahre 1733 et sich in bar dieser hier ein⸗ ten Kin⸗ Nord aus anzuneh⸗ benhausen in einem 8 finden, Februar una Bar⸗ ords, ge⸗ iterlassene usen im hr, wurde n Notizen dem jetzt genannt ise Schot⸗ II). Bo⸗
⸗münzen⸗
kam mit Gebiets⸗ im Hessen. Alter ver⸗ 765 ver⸗ nn Jacob itrag dar⸗ h Scharf⸗ Sicherheit richtungen erwähnte rden, daß enfalls ist in Gießen
e sich am mal. Im schließung eas Ster⸗ ind Hans zu Uffen⸗ Sohn, und un Jacob llhier hin⸗ in.“ Hier⸗
ichher noch
ters⸗ und schlossenen
ten Män⸗
übten, und sen Beruf.
1 1
Statt„Mayerin“ muß es hier, wie wir nach⸗ her noch nachweisen werden,„Steinmeyerin“ heißen.
Zwei Söhne Johann Jacob Nords wur⸗ den nach Holland verschlagen. Am 16. Juni 1787 wurden hier getraut„Jacob Nord, Scharfrichter in Arnheim, weiland Jacob Nords, gewesenen Scharfrichters allhier hin⸗ terlassener ehelicher Sohn und Anna Maria, Johann Ockels, Bürgers und Weißgerbers allhier eheliche Tochter.“ Am 24. Oktober 1790 traten in den Stand der Ehe„Johan⸗ nes Nord, Scharfrichter zu Utrecht, weiland Johann Jacob Nords gewesenen Scharfrich⸗ ters allhier hinterlassener ehelicher Sohn und Catharina, Johann Adam Wallbruch, Ein⸗ wohners zu Berghausen in der Grafschaft Hohensolms, eheliche Tochter.“ Der dritte und jüngste Sohn, Peter mit Namen, blieb in Gießen und war Scharfrichter, er wurde am 28. Juli 1793 in Frankfurt a. M. mit Katharina North, Tochter des dortigen Scharfrichters Johann Philipp North, ge⸗ traut. Vielleicht ist der Schwiegervater auch der Onkel des jungen Mannes gewesen. Peter Nord starb schon 1800 im Alter von 37 Jahren.
Sein Sohn Philipp wurde gleichfalls Gie⸗ ßener Scharfrichter, so daß dieser Beruf durch drei Generationen hindurch bei derselben Familie geblieben ist. Philipp Nord verhei⸗ ratete sich im Jahre 1818 mit„Jungfer Eli⸗ sabetha, Herrn Philipp Braubach, Landwehr⸗ Hauptmanns zu Butzbach Tochter“. Hier überrascht sehr, daß der Scharfrichter ein junges Mädchen„von Stande“ heiratet. Philipp Braubach war kein aktiver Offizier, die hessische Landwehr, die im Jahre 1819 wieder aufgelöst wurde, bestand aus Frei⸗ willigen und war mehr eine Art Bürger⸗ wehr. Immerhin war Braubach sicherlich ein angesehener Bürger, man muß sich deshalb wundern, daß seine Tochter sich mit einem Scharfrichter, den man damals allgemein mied, ehelich verband. Auffallend ist auch, daß bei der Trauung zwei Stu⸗ denten der Theologie Zeugen waren.
Waren so Vater, Sohn und Enkelsohn Scharfrichter, so hat der Urenkelsohn an diesem traurigen und gewalttätigen Gewerbe kein Gefallen gehabt und sich einen sehr friedlichen Beruf erwählt, er wurde näm⸗ lich Schneider. Dieser Nachkomme des alten Scharfrichtergeschlechtes hieß Friedrich Christian Johann Joseph, er starb als Ge⸗ selle, 25 Jahre alt, im Jahre 1848. Augen⸗ scheinlich war er hier in Gießen der letzte des Stammes, nach dem genannten Jahre taucht der Name Nord in unseren Kirchen⸗ büchern nicht mehr auf.
Unsere Behauptung, daß bei den Scharf richtersfamilien der Beruf vom Vater auf den Sohn vererbte und daß auch die Töch⸗ ter zumeist wieder Scharfrichter oder Wasen⸗
— 155—
Jahre 1753 am 17. Mai wurden mitein⸗ ander ehelich verbunden„Johann Jacob Nord, Johann Jacob Norden, Nachrichter allhier ehel. Sohn und Maria Elisabetha Steinmeyerin, weyland Johann Stephan Steinmeyers gewes. Nachrichters in Braun⸗ fels nachgel. Tochter. Sind auf spezialen Befehl des Hochfürstl. Consistorii copuliert worden.“ Dieser Johann Jakob Nord ist der im Eingange dieses Artikels erwähnte, im Jahre 1765 verstorbene Scharfrichter, der erste der Familie, der hier wohnte. Seine Frau stammte auch aus einer Scharfrichters⸗ familie. Die Steinmeyer sind aber bis in die neueste Zeit hinein hier Wasenmeister gewesen. Die im Jahre 1916 verstorbene Witwe des bekannten, originellen und in der Wolkengasse wohnhaften Wasenmeisters Johannes Bender war eine geborene Stein⸗ meyer. H. B.
Uleine Mitteilungen.
Die starke Erregung weitester Kreise des Volkes darüber, daß zwar die noch nicht zer⸗ schlagenen Kirchenglocken den Kirchengemein⸗ den zurückgegeben werden konnten, daß aber das zerschlagene Glockengut in die Hände von Schiebern zu geraten drohe, statt daß es den Kirchgemeinden zum Enteignungs⸗ preise zurückgegeben werde, hat, wie man uns schreibt, u. a. die letzte Tagung der sächsischen Landessynode beschäftigt. Auf ihren einstimmigen Antrag hat das sächsische Kirchenglockenmaterial möglichst in seinem Nationalversammlung mit der Bitte ge⸗ wandt, daß das zur Zeit noch erfaßbare Kirchenglockenmaterial möglichst in seinem vollen Umfange den Kirchgemeinden— und zwar zum gezahlten Abnahmepreise wieder zugängig gemacht werde. Die Ein⸗ gabe wurde von Abgeordneten verschiedener Parteien unterstützt. Im Anschluß an die durch sie geführten Verhandlungen hat sich jetzt das Reichsschatzministerium ausführ⸗ lich zu der Frage geäußert. Wie weit zer⸗ schlagenes Glockengut noch vorhanden ist, geht daraus nicht hervor. Wie man hört, soll aber die noch vorhandene Glocken⸗ bronze bereits zu Ende gehen. Jedenfalls wird den Gemeinden keinerlei Aussicht er⸗ öffnet, Glockengut zu dem seinerzeit erhal⸗ tenen Uebernahmepreise wieder zurückkaufen zu können. Vielmehr würden sie die jetzigen sehr hohen Metallpreise zu bezahlen haben. Die Frage, wem bisher das billige Glocken⸗ material zugute gekommen ist, bedarf dem⸗ nach noch dringend der Aufklärung, wenn nicht die Erregung breiter Volkskreise über angebliche Schiebergeschäfte auch auf diesem Gebiete immer weiter um sich greifen soll. Das Reichsschatzministerium hat sich übri⸗ gens bereit erklärt, soweit es dazu in der Lage ist, die Belieferung der Kirchengemein⸗ den mit Glockenmaterial bei den zuständi⸗
meister heirateten, wird durch einen Kirchen⸗ g
bucheintrag der älteren Zeit gestützt. Im
en Stellen zu befürworten, aber nur zu außerordentlich hohen Preisen und mit Rück⸗


