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auf deutsch: Achte auf dreierlei in der Ver⸗ auf die Teuerung batte, die Regierung„ver⸗ gangenheit: auf das Böse, das du getan, stattet“ daß von dem Lande nach der Stadt auf das Gute, das du unterlassen, auf die Gießen schwarzes und weißes Brot ein⸗ Zeit, die du verloren hast! So wollen auch geführt wurde. Wie gern würden wir das wir heute auf die 8 zurück⸗ heute auch„ verstatten“. Der Wirt„Zum schauen. Für alles Gute, das uns Gott in römischen Kaiser“ in Wetzlar, Daniel der 9 00 aufenen Zeit unseres Lebens ge⸗ Schmidt, lud wiederholt zu Bällen ein, bei schenkt hat, wollen wir dankbar sein, den denen es eine„hinlängliche Menge von kalten großen Schmerz, den er uns allen angetan, Speisen, feinen Rheinweinen und anderen wollen wir geduldig tragen, den vor uns Gekränten gab. Frische Schellsische kosteten Heimgegangenen und nun in Gott Ruhenden damals in Gießen 20 Kr. das Pfund. Wir wollen wir in Treue gedenken, der eigenen haben vor dem Kriege eine Fülle von Gütern Sterblichkeit wollen wir uns im raschen D Da⸗ sund äußeren. Annehmlichkeiten gehabt, wie hingleiten der Zeit erinnern, wir wollen sie unseren Vorfahren nie beschieden waren, Jesus und sein Heil erfassen, wir wollen dafür trifft uns jetzt auch das Schicksal härter Gutes tun und nicht müde werden; denn als einst unsere Urgroßväter und Großväter. zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Die Jahre 1914 bis 1919 werden noch Jahr⸗ Aufhören. Amen. hunderte lang in den Reden unserer Nach⸗
Lebensmittelmangel jetzt und einst. kommen wiederklingen. H. B. Kenner der Geschichte pflegen gern die Gedanken beim Jahresanfang. Gegenwart mit der Vergangenheit zu ver⸗ Das Jahr ging still zu Ende, gleichen. Dabei finden sie, daß es nichts Nun sei auch still mein Herz, Neues unter der Sonne gibt und daß alles In Gottes treue Hände im ewigen Kreislauf der Dinge wiederkehrt. Leg du nun Freud und Schmerz,
Wie große Aehnlichkeit haben die heutigen Und was dies Jahr umschlossen, Zustände mit den Zuständen in den ersten Was Gott der Herr nur weiß, Jahren nach der sranzösischen Revolution des Die Tränen, die geflossen, Jahres 1789! Auch die 95 des Hungers Die Wunden brennend heiß,
kehren wieder. Krieg und Mißernten haben Die unvergeßliche Königin L Luise schrieb früher solche Zeiten heraufgeführt. Es scheint einst:„Alles in der Welt ist nur Uebergang. jedoch, daß noch niemals eine so lange an⸗ Wir müssen durch. Sorgen wir nur dafür, dauernde und über das ganze deutsche Gebiet daß wir mit jedem Tag reifer und besser sich erstreckende Lebensmittelknappheit ge⸗ werden.“ Mir scheint, mehr noch wie vor herrscht habe, als sie nun seit vier Jahren hundert Jahren, als die leidgeprüfte deut⸗ herrscht. Man ist gewohnt, das Jahr sche Frau diese Zeilen schrieb, haben die 1816/17 als ein Hungerjahr anzusehen, doch Worte eine hohe Bedeutung für unsere jetzige waren die Zustände damals bei weitem nicht Zeit. Wir sind eben in einem Uebergang so bedenklich als jetzt. Uns fehlt es einfach begriffen, so gewaltig und schwer, daß uns an allem, an Brot, an Kartoffeln, an Ko⸗ oft Zweifel kommen, ob und wie wir hin⸗ lonialwaren, an Fleisch, an Kleiderstoffen durchkommen. Und doch darf niemand zurück⸗ und an Heizmaterialien. Wie viel besser un⸗ stehen, wir müssen„durch“, ein jeder von uns. sere Vorfahren vor 102 Jahren dar 10 waren, Wie tröstlich ist uns da, zu wissen, daß obwohl eine sehr verhängnisvolle Mißernte vor unserer Zeit schon ähnliche schwere Zeiten vorausgegangen war, geht aus dem An⸗ durchgekämpft wurden, und wertvoll ist es zeigenteil der alten Zeitungen hervor. Jetzt suns, zu wissen, daß es eine Christin war, könnte man ruhig eine Prämie von 1000 die den mitgeteilten Ausspruch tat. Wir Mark demjenigen aussetzen, der nachweist, erkennen, wenn wir uns in der Stille sam⸗ daß in einer Zeitung Brot und Fleisch zum meln, daß in all der Leidenstrübsal, die uns Verkauf Feen werden, damals stand den erfüllt, der Ausblick auf den, der in die Welt ese noch alles zur Verfügung. Im kam, uns zu erlösen, der selbst durch die Jahre 1817 5 es in Gießen noch Fleisch schwerste Leidensschule ging, allein uns auf⸗ und Wurst von jeder Art zu Preisen, die richten und stärken kann, daß wir mutig aus⸗ nach unseren Begriffen sehr billig waren; harren. Wir erkennen, daß das Kommen un⸗ so kostete das Pfund Schweinefleisch 12 Kr. seres Heilandes auf Erden nicht nur ein 2 Pf. Schinken, Spickspeck, Rind⸗ und Gnadenakt Gottes war, sondern eine Not⸗ Nierenfett wurden nach der Polizeitaxe an⸗ wendigkeit ist, um die Seelen der aufrich⸗ geboten, Milch, Bier, Fruchtbranntwein tigen Gottsucher zu führen, zu stärken, zu waren zu haben, des gleichen frische Butter, erretten. O laß uns diesen Uebergang in Handkläse, ie Fische, Erbsen, Linsen und tiefem Ernst und doch mit Freudigkeit durch⸗ Weizenmehl. Der Kaufmann Christian Dietz leben, wir kennen die Quelle, die uns die und die Witwe Spruck in der Neustadt emp⸗ Kraft dazu gibt.
5 05 holländische Heringe, das Stück zu Noch leben wir, noch grüßen, wir das Licht, 64 Kr. Bei Hückng auf dem Neuenweg waren Noch wandeln wir am Tage. Laßt uns danken Bückinge, Rahm, Limburger und Schweizer⸗ Und unermüdlich laufen in den Schranken, käse zu haben. Das Pfund Kalbfleisch kostete Und laßt uns wirken, bis die Nacht anbricht. im Februar 1817 5 Kr. 2 Pf. Mit Rücksicht Baronin R.
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