Ausgabe 
28.12.1914
 
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siegen, denn seine Freiheit sei der heißeste Wunsch aller MoS-

,lims des Erdballs. Tie Beireiimg Aegyptens sei eine For­derung der Gerechtigkeit, Maral und Kultur; sie sei ebenso eine Eiistenzbedingung des Islams und seiner moralisch und kulturell berechtigten obersten Vertretung des Kalifates geworden.Wir werden", so schloß der Khediv,sicher siegen. Mit uns sind der Allmächtige, die Gerechtigkeit, das erhabene Kalifat und zwei unbesiegbare Kaiserreiche.

Gegen den englische» Khediv! Konstantinopcl, 26. Tez. (88. B. Nichtamtlich.) Ter Chef der ägyptischen National­partei, Mobammcd Ferid, der nach Europa fabren sollte, seine Abreise aber Perschob, veröffentlicht im Turan" ei­nen Brief, in welchem er die Haltung des Prinzen -Hussein Ke>nal brandmarkt, der die Sache des Islam verraten babc und so zuni Verräter aui Vaterland.' und ein Feind der Muselmanen wurde, weil er die ihm durch die Otne-de der Engländer, der erklärten Feinde d-s Islam, übertragene Würde eines Sultans annahm. Auch den ägyptischen Mi- nisterp-äsidenten Hussein R»smdi Pascha pr*rSrf 7v* ri h für einen Verräter. Er verweist darauf, daß sich der leerste Richter in Aegypten (Naib) ae">eigert habe, .0>>,s>ein Kenia! anzuerkennen. der somit seine Gewalt nicht werde ausüben kennen. Fcrid verlangt schließlich, daß der Scheich ül Is­lam kbullein Kemal als Apostaten durch einen Fetwa ex- kemu-"--f-lare.

Englaind sperrt den Sneskanak. Konstantinopcl, 24. $cv Zuverlässig erfährt man, daß England am 15. Dezember die

Sperrung des Sucskanols für jedweden Verkehr voigcncmmcn hat.

Ein Bombcnattentat in Persien. Das Reuterschc Büro meldet aus Petersburg: Aus Teheran wird berichtet, daß oor der britischen Ecsandtschast eine Bombe explodiert sei. Ein Zlgarrcnladen wurde beschädigt und der Eigentümer getötet. Der Täter ist unbelannt.

Vit Skninhungen dts J)a|)llc6 um deu frirbfn.

Rom, 21. Dez. (Nichtamtlich). Der Papst empsing beute vormittag im Thronsaale das Heilige Kollegium, um delle» Weihnochtswünjchr entgegcnzunchmcn. Dem Empfange wohn­ten 23 Kardinälc und Beamte» des Päpstlichen Hoses bei. Kardinal Datarius Vincent Vannutclli verlas die Adresle, drückte dem Papste die Wcihn.uhtswiinsche aus und wies aus das Werk des Papstes hin, das daraus ziele, den Friede» zwi­schen den Völkern hcrbeizufübren. Die Adresse fügte hinzu, daß. wenn der Papst auch nicht eine Wassenruh« während des Weihnachtssestes erizclen konnte, er doch seine Dcmvhungeu sür den Frieden nicht aufgebc» solle. Der Papst antwortete in einer längeren Rede, dankt« für die Wünsche und gedachte in lobenden Worten seines großen Vorgängers Pius X. Dann fuhr er fort, unter den Wünschen des Heiligen Kollegiums er­scheine rhm keiner dem Weshnacktssest mehr zu entsprechen, als der Wunsch, der alle Herzen bewege, der Wunsch nach Friede». Diesen Wunsch habe er mit besonderem Eifer ausgenommen, dazu gerricben durch die schmerzliche» Ereignisse, die seit fünf Monaten auf dcrganzen Welt Trauer verursachten. Unglück, lichcrweise habe die Vorsehung seinem Pontifikat keine srohen Auspizien gegeben, denn während man den enuen Papst mit Frrndenruscn hätte begrüben wolle», sei er mit Waffen- und Cchlachtentärm begrüßt worden. Aber er Hab« von Beginn seines Pontifikats die Größe seiner FriedensmiMon als Nach­folger Christi nicht übersehen können. Er habe öjscntlich und privatim keinen Weg unversuchl gclaffen, damit sein .lat, sein Wille und seine Sorge sür den Frieden gut ausgenommen wür­den. In diesem Sinne habe er einen Wassenstillstand zu Weihnachten.oorzuschlagc» gedacht, iu der Hoffnung, daß man, wenn auch nicht das schwarze Gespenst des Krieges verjchcu- chcn, so doch wenigstens denen Linderung bringen könnte, de­nen der Krieg Wunden geschlagen habe. Leider sei diese christliche Anregung nicht von Erfolg gekrönt gewesen, aber das habe ihn nicht entmutigt, sonder» er beabsichtige, seine Anstrengungen, das Ende der Krieges zu beschleunigen oder wenigsten» desien traurige Folgen zu erleichtern, sortzusctzc». Er sei, nicht ohne Hosfnnng rus einen glücklichen Ausgang, für den Austausch von Kriegsgefangenen cingetreten, die für ei­nen späteren Kriegsdienst unbrauchbar sind. Ferner habe er gewünscht, daß Priester, die der Sprache der Gefangenen kun­dig sind, sich diesen nähern, ,-ni sie zu trösten und wohlwollenoe Vermittler zwischen ihnen und ihren Familien zu bilden, die vielleicht aus Mangel a» Nachrichten in Sorge seien. Der Papst drückte zum Schluß de» Wunsch aus, daß der Krieg bald ende und die Regierenden wie die Völker auf die Stimme des Engels hören möchten, der das Geschenk des Friedens ankün- dige. Er hoffe fest, daß Gott diese» Wunsch gut aufnehmen werde und sordcrc auf, zu beten, daß dies geschehe. Der Papst schloß mit den besten Wünschen sür das Heilige Kollegium und rrtetlte daraus den apostolischen Segen.

Die Italiener in Valona.

Valona, 25. Dez. Seit einigen Togen hatte man Nach- licht. daß sich hier Bewegungen mit nicht ganz klaren Fid­len, ober mit der Tendenz auf Umsturz jeder Autorität vor­bereiteten. Eine Verordnung der Ortsbchörde hatte das Wassentragcn allgemein untersagt, unl einer Agitation, welche die Vertreibung derFIsichtlinge und ihre Rücksendung nach Epirus bezwecke, cntgegenzutrcten.

Gestern in der Morgendämmerung wurde die Bevölke­rung durch Schüße in verschiedenen Teilen der Stadt in Aufregung versetzt. Die italienische Kolonie flüchtete in das italienische Konsulat, und der italienische Konsul bat den Admiral Patris um Landung von Matrosen von dem Hafen- > LinienschiffSardcgna".

Valona, 25. Dez. Die italienischen Matrosen gingen ohne Zwischenfall an Land. Der Belehlshabcr der Gendar­merie der Stadt und andere Persönlichkeiten besuchten den -italienischen Konsul >md brachsttcn ihm ihre Dankbarkeit für icS, was Italien für Valona tue, zum Ausdruck. Sie ver­sprachen hie Mitarbeit der Bevölkerima. .Die Matrosen »ab.

Mtut La,»vit,» ». ««»tag. Ws 28. Lezember HU

men die Stadt friedlich in Besitz. Er lxrrscht vollständi ,e Ruhe. ^

Mmmifllmtfii in PorlWl.

Paris, 24. Dez. Dem Journal wird aus Lissabon gc- ineldet, daß die politische Lage in Portugal äußerst ge­spannt sei. Der Konflikt zwischen Radikalen und Gemäßig­ten nehnie imnier ernsteren Ebaraktcr an. Der Oppositions- sührcr Almeda babe den Ministerpräsidenten interpelliert und ibn gekragt, warum das Kabinett nicht deniisiioniere, da doch der Senat der Regierung das schärfste Mißtrauen ausgesprochen habe. Ministerpräsident Eontinbo erwiderte, er werde solange nicht demissionieren, als er das Vertrauen des Präsidenten Arriaga Mite und der Unterstützung der demokratischen Partei sicher sei.

tfin PiOiraiifnsuplnnt für bif jap. vtMiing.

Keine japoensiche Truppen »ach Europa. Wie derRicuwe Rottcrdamsche Courant" aus Tolio meldet, teilte der japa­nische Minister des Aeußcrn bei der Beantwortung einer An­träge in der japanischen Kammer mit, daß kein einziges Land Japan ersucht habe, Truppen »ach Europa zu schicken.

Paris, 26. Dez. (W. B. Nichtamtlich). ImFigaro" erörtert Honotaux die Frage, welches die Meldung Japans über eine jaapnijchc Intervention in Europa sei. Mehrere Zeitungen seien einer gewissen Mitwirkung günstig, aber die meisten seien einer etwaigen Teilnahme Japans a» dem Kriege in Europa abgeneigt. Honotaux fügt hinzu, Gras Okunn sei augenblicklich nicht gewillt, eine Aktion an der Seite der Ver­bündeten zu unterstützen.

London, 25. Dez. Die Times meldet aus Tokio vom 2l. Dezember: Der Plan der Regierung, die Armee auszu- baucn, bildet den einzigen Grund für die McinnngSver- schicdcnheit unter den politischen Parteien. Da es der Ma­jorität nicht gelang, das Kabinett durch einen Angriff aus seine auswärtige Politik und den VoNvnrf. daß Japan sich England nntcrordne, zum Wanken zu bringen, wird sie Sonnabend, wenn die Armecvorlage zur Sprache konimt, gegen die Regierung in Opposition treten.

Sollte die Regierung unterliegen, wird das Haus aus­gelöst und die Neuwahlen wurden im März, die Wiederer­öffnung des Hauses im Mai stattsinden.

Tokio. 26. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung des Ncutcrschcn Buveaus: Das Parlament lehnte die Regier­ungsvorlage, die eine Vermehrung der Armee um zwei Di­visionen verlangte, mit 213 gegen 148 Stimmen ab. Der Kaiser ordnete darauf die Auflösung des Parlaments an.

A»8 dieser Niederlage der Regierung im Parlament geht hervor, daß die Mehrheit der japanischen Volksvertre­tung keineswegs mit der Abenteuerpolitik der Regierung einverstanden ist. Der Negierung gebt es wie derjenigen i» Frankreich. Sic ist durch große Unterschlcife in den der- schiedenstcn Aemtern gcbrandmarkt und sucht durch eine Po­litik der ausländischen Abenteuer die öffentliche Meinung akzulenkcn.

Ans Frankreich.

Die Weihnachtsjeier in Paris. Paris, 27. Dez. Hier ist bas Wcihnachtssest ruhig »nb gemessen gesciert worben. Die Straßen, die in anderen Jahren von einer singenden uentd lär, mcnsen Menge belebt waren, lagen still, die öffentlichen Lo- lale schlossen um 8 Uhr abends. Desto größer war der An­drang zu den Kicrchen, wo sie Feier ohne Pomp und Mustk statisand. In den Volksvierteln des Montmartre war der Zu­drang so groß, daß ein großer Teil der Mcnge der Feier vom eisigkalten Kirchplatz aus beiwohnen mußte.

Ans Rns;land.

Nikolai Nikolasewitich und sein« Ossiziere. Aus Kopenha­gen berichtet die33. Z. a. M ": Nach münidlichen Berichten ist die Haltung der potnijchen Presse allmählich vollkommen umge- wandclt. Der Glaube an das Manifest des Eencraliisimus Großfürsten Nikolai Nikolajewäich ist geschwunden. Im russi­schen Hauptquartier herrsche eine vollständige Prütoriancrwirt- ichast. Er würde niemand Lderraschc», wenn der Eeneralisii- m»s eines Tages von einem seiner Ossiziere beseitigt würde. Die von ihm beliebte brutale Behandlung der Ossiziere, die von ihm Prügel erhielten, habe diese drohende Gärung ge- ichassen. Einig- Ossiziere seien, sc wird erzählt, von dem Großfürsten einfach über den Hausen geschossen worden.

Ans der Heimat.

* Ober-Rosbach, 27. Dez. Eine schöne Wcihnachtsfreude ist unseren verwundeten Vateilandsverteidigern, die z. Zt. in Friedbergcr Lazaretten untergebracht sind, seitens unserer Ge- mcindeangehörtgen bereitet worden. Am Tage vor Weihnach- ien wurden 211 Kuchen von Schulmädchen zusammengesammelt und diese Liebesgabe, der noch etwas Obst, Milch usw. ueige- sügt war, mit großem Dank und strahlenden Augen in den Lazaretten in Empfang genommen. E» wurden ferner d>« braven Soldaten im Felde von hier aus für die Feiertage reichlich mit Liebergaben versehen, auch wurde sür die armen Ostpreußen eine Sammlung v-ronst-ltet und außerdem dem Roten Kreuz reichlich« Zuwendungen gemacht. Zu Gunsten de. Roten Kreuzes und unserer tm Felde stehenden Soldaten fand fernerhin am letzten Sonntag ein wohlgelungcner vaterländt- scher Abend statt, der über 180 Mark einbrachte, wobei di« Mitwirtenden durch ihr gute» Spiel untd ihr« vaterländliche Hingabe sehr viel zu diesem schönen Resultat beitrugen. Auch de» Familien der im Feld- stehenden Soldaten wurde ein« klein- Weihnachtssreude bereitet, indem ihnen, soweit die Fa- milienväter am Bergwerk beschäftigt waren, ein kleines Weih­nachtsgeschenk, das von Herrn Kommerzienrat Bartling gestis- tet wurde, zuging. den übrigen aber die doppelte Famitienun-

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terstützung für die Wcihnachlswochr ausbezahlt wurde. Es ist somit bisher tu hiesiger G-mciudc sehr viel getan worden, um

die durch da» Krtcgsclen entstandenen Beschwernisse lindern zu Helsen. Auch der aus dem Felde der Ehre gebliebenen Helden wurde ehrend gedacht. Co fand am heutigen Sonntag in überfüllter Kirche sür zwei Angehörige unscrer Gemeinde, die im ferne» Osten de» Heldentod starben, ein erhebender Ge- tächtnisqottesdienst statt, an welchem der Kricgcrvcrein, Turn, und GesangvereinEintracht", >owic der Gesangverein Froh, sinn" sich beteiligten und letzterer mit zwei stimmungsvog ge. fungene» Liedern der ernsten Feier die richtige Weiheab. Möge das nun bald anbrcchendc Reue Jahr uns einen baldi- gen ehrenvollen Frieden bringen, bi» dahin werde» sich ai.ch weiterhin oflenc Herzen und opierwillige Hände in hiesiger Ge­meinde finden, damit unsere Bruder im Felde ersehen, daß ~c. irr in der Heimat von demselben Pslichtbcwußtscin ersiiNt 'ist, wie wir cs von unseren tapseren Sircitcrn im Felde gewohnt sind unid die uns so viele herrliche Beispiele treuer Pjiichi.-r. flillung gegeben haben. Dessen wellen wir auch in Zukunst i» der Heimat dankbar gedenken!

' Frankfurt a. NI., 23. De,. Die Süddeutsch? Mühlenver- linigung bat ab 21. Dezember den Mehlprcis von 12 Mk. auf l.t Mark für Weizenmehl 0 erhöht. Die Bereinigung tilt mit, daß den Mühlen ihrer Vereinigung das nötige Getreide -um Mahlen fehle, deshalb sei die Erhöhung eigentlich nur nomi­nell.

» »ad Homburg. 23. Dez. Der Gcncralmosor ,. D. Franz von Branroni, ein Bruder des jetzigen Friedbergcr Bczirlskom- mandcurs., ist hierach langem Leiden im 38. Lebensjahr« ge­storben.. Er war zuletzt Kommandeur der 4». Jnfonteri: «r> gäbe (>. Großh. Hess.) in Darmstadt und nahm im Jahre 1912 infolge eines rheumatischen Leidens und Muskelschwund, sei. neu Abschied. Man sah damals den besählgtcn Offizier nur ungern scheiden. Als Oberst lomniandiertc von Branconi das früher in Hanau liegende Jnsanterie Regiment Rr. IM. Der Verstorbene war ein Urenkel der Maria von Bronconi ge». Elscner, einer Freundin Goethe», die im Jahre 1781 in Weimar de» Dichtcrsürsten kennen lernt« und von der Goethe Züge de, Eleonore Sanvitale tm Tasso hergcnommcn Hot. Goethe be­suchte Frau von Branconi des öfteren auf ihrem Gute Langen- stein bei Blankenburg, und sic kam ihm so schön und angenehm ror, daß ei sich etlichemal« in ihrer Gegenwart stille fragte, ob» auch wahr sein möchte, daß sie so schön sei.Ein Geist, El» Leben! Ein Osscnmut, daß man nicht weiß, woran man ist."

Vereinigte Landwirte.

Gronau, 26 .Dez. Heute verschied »ach längerer Krank­heit unser Mitglied Ph. Arnold. Seit Bestehe» unserer Ortsgruppe gehörte er ihr als eifriges Mitglied an. Wen.» er auch durch seinen Gesundheitszustand vielmals verhindert war den Versammlungen beiznwohnen, so erkundigte er sich jedesmal nach den Beschlüssen »nd war regelmäßig damit ciiiverstaiide». Sein ältester Sohn diente seit vvrigeck Herbst bei den 88ern in Hanau und machte auch de» Feld­zug nach Frankreich mit; seit anfangs September ist er ver­mißt. Trotzdem er in der Dcrlnstlislc als verwundet gemel­det wurde, ließ ec bis zur Stuudc trotz aller Nachforschung nichts von sich hören. Diese Ausregungen hatten da-r Lei­den der Vaters auch noch viel verschlimmert. Die Fami­lie wird allseitig sehr bedauert, da die »och überlebenden zwei Jungen noch im unmündigen Alter von l l und 8 Jahren stehen »nd es der Mutter schwer fallen wird, die Lnndwirtschast weiter zu betreibe». 38ir werden das An­denken des Verstorbenen stets in Ehren halte», und wün­schen von Herzen, daß der im Felde verwundete Sohn wie­der zuriickkehren möge.

Verantwortlich sür den politischen und lokalen Teil: Otto H i r i ch c l. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. S ch m i d t, Fricdberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A. G Friedberg i. H.

Gott hat am 27. Dezember meinen lieben Sohn

Heinridi tiodi

Kriegsfreiw. im Inf.-Rgt. Nr. 168

im Kriegslazarett zu Köln von schweren Leiden nach erlittener Verwundung erlöst.

k » Die Beerdigung findet voraussichtlicli Mittwoch, den 30. Dezember, nachmittags 3 Uhr von der Friedhofskapelle zu Fried­berg aus statt.