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Seit« 2
Nun England?
Mit Entsetzen und blassem Schrecken müssen die Grey und llsquith den Augenblick heranrücken sehen, da England mili- -arisch nur aus sich angewiesen sein wird. Belgien längst zu- iammengebrochen, zusammengebiochen nun auch da- Zentrum »er Landmächte, Rußland, »och eiitige Wochen, und Frankreich -Kid da-; gleiche Schicksal ereilt haben, wenn cs nicht vorher lch eines Bessern besinnt. Die regierenden Männer in London möge» vielleicht noch aus Japan hassen. Eine vergebliche aosfnung. Japan könnte vielleicht eine Armee von 280 3ÜU Ran» nach Europa entsenden, aber jetzt nur noch !-»ter säst nubcrwindlichcn Schwierigkeiten und i-ach Wochen und Monaten. Um die militärische Lage aber auch nur vorübergehend nieder ins Gleichgewicht zu bringen, brauchte cs eines japa- -ischcn Millionenhecres. Es zu stelle», dajür ist >ede Möglichkeit ausgeschlossen. Ist aber erst England aus sich alle», .»igcwicscn, dann zerreitzt dort das e nze Lügengewebe, in das -»an die össentliche Meinung einspann, und cs wird ei» anders Regiment ans Ruder tominen, das das Schicksal kauni aus Endprobe stellen dürfte, wohl wissend, wie diese aussallen -nützte.
Schwere Folgen für Rutzla--d werden sich Insolge der lctz- -en Ereignisse auch für den weiteren Verlaus seines Krieges mit der Türkei und im Zusammenhänge damit in de» von hm unterworfenen zentralasiatischen Ländern cinstcllcu.
Was aber an Wirkungen im Innern Rußlands eintrete» wird, dürste der Nachwinter ossenbarcn.
Uebcr militärischen und politischen Erwägunge» haben auch rein menschliche in ihre Rechts zu treten.
Vor wenig Wochen »och ein stolzes Millionenhccr. Heute ein furchtbares Millioncnclcud: Eine Armee T -r eine Ai- >ace pslegeloser Verwundeter, Hunderttausend« . ff' oc» rchterlicher Kälte, von Hunger, von Seuchen uno sonst,gen ankhcit. Da setzt ein grenzenlose» Mitleid ein.
WTB. Großes K>auptquartiei, 23. Tez., 'orinittnrsö. Llmtlich.
Angrisse an de» Dünen bei Lombardzuüe und südlich Bix- >'-ote wiesen unser« Truppe» leicht ab. Bei Richebourg La- oue wurden die Engländer gestern '»icder aus ihren Stellnn- -n geworfen. Trotz verzwciselter Gcgenangrisse wurden olle Stellungen die zwischen Richebourg und dem Kanal de La Sassee den Engländern entrissen waren, gehalten und beseitigt. Seit 2». Dezember sielen 75V Farbige und Engländer als Geangene in unsere Hände, 5 Maschinengewehre und 1 Miaen- oerser wurden erbeutet.
In der Gegend des Lagers von Chalous entwickelte der frind eine rege Tätigkeit. Angriffe »örtlich Billen, süd- stlich Reims und bei Souai» und Perthes wurden von ine zum Teil unter schweren Verlusten siir die Franzosen bgeschlagen.
I» Ost- und Wcstpreußeu blieb die Lage unverändert.
Die Kämpfe »>» den Bzura- und Rawkaabschnitt dan- in fort. Auf d-»i rechte» Pilicanser ist die Lage unver ndcrt.
Oberste Heeresleitung.
Bit „Times" übn die Sneyslilük.
Die „Times,, besprechen in einem Leitartikel die Lag- aus cm östlichen Kriegsschauplatz Ul-d schreiben:
Die russtschen Truppen halten mit Erfolg den Irästigen nd plötzlichen Vormarsch der deutschen und österreichischen "luppen über die Karpathen aus Es ist jedoch ziemlich klar, -tz die Russen weder in Galizien, noch in Südpolen in erreich- -er Entfernung von Krakau stehen. Die Bedeutung dieser .rationen mutz ohne Umschweife zugegeben werden. Den .uti-ben gelang es nicht, die nördliche russische Flaute zu um- >i-'.e'". Eie haben noch nicht den Widerstand der Russen uörd- h der Karoathen zu brechen, noch die stark besestigtc russische -nie vor Warschau zu dura,stoßen vermocht, aber stc zwangen c Russen, sich an weiter südlich gelegene Punkte zuruckzu- - heil. Dadurch wurde die russische Kampflinic ausgeglichen, eilte es den Deutschen gelingen, die Linie bei Opoczno oder ustwo zu durchbreche», so wurde die Lage der russischen Areen in Galizien, gegen die l7vvv0 Feinde durch die Karpa- <e» hervorbreche», kritisch werde». Wir hvsscn, dag das cht der Fall sein wird. Andererseits ist es klar, datz verzwei- -lte Kämpfe bevorstehen, und das; Hiudenburg die Jnoasion i Schlesien und den Fall Kralaus hinausgeschobcn hat. Polen ürd für mehrere Tage der Hauptkriegsschauplatz sein. Die artigen Kämpfe werden mit großer Beklemmung »erfolgt ncr- cn. Der zukünftige Verlaus des Krieges hängt stark von der artigen Entscheidung ab.
Heftige Kämpfe in Flandern.
Berlin, 23. Dez. Am Kanal im Oste» von Nieuporr harn in den letzten Tagen hesiigc E-scchtc stattgesunden. Laut Bossischcr Zeitung" berichtet die „Daily Mail"- Ost standen ■x Deutschen den Belgiern und Franzosen stundenlang gcgen- ber, während nur das Wasser des Kanals ste voneinander enutc. Ein Fahrzeug lag aus der französischen Seile des Ka- ats bei Passchendacle. Es wurde jo umgcdrcht, datz es eine -rücke bildete. Die Soldaten uniwickelle>i ihre Schuhe intr Uppen oder gingen aus Strümpfen im Gänsemarsch über dies« drücke, ohne datz die Deutsche» es vorerst merkten. Bei--, ätze,kommen entspann sich «in Bajonettkampj. Als dann noch -erslarkungen über da» Boot eintrasen. wurden die Deutschcn -was zurückgedrängt. Das holländische Pressebureau meldet, ch die Franzosen grotzc Anstrengungen machen, um sich in den de» Eisenbahnlinie Rouleis—Menin zu setzen, um da- Detttlckiea MI der Linie M-uin Nvubair—Lille
Neu» Tageszeitung. D«nn«r»tag, de» 24. Dezember 1914
einen Druck auozuiiben. Trotz der Zuführung grotzer Artill.-rie- mengcn ist ihnen der Vorstob nicht gelungen. Die von Vpcr» heranführcnden Marschstratzen werden weiterhin von der deutschen Artillerie beherrscht. Berichte aus Selzaete fchildern, wie der „Berliner Lokalanzeiger" meldet, die Matznahmcn gegen eins mögliche Sperrung der Schelde und einen Angriff auf de» grotzcn Schiffahrtslanal Gent—Terneuzcn seitens der englischen Flotie. Der Mittelpunkt ist die -Zothuir, ein etwa ein Kilometer langer Gebäudekamplex, der teils von Mauern umgeben in einem dichten Nadelgchölz längs des Kanals liegt. Diese Position ist stark mit Lanjgräben und schweren Batterie» be- sestigt und beherrscht de-- Kanal und die Eisenbahn. Zahlreiche Sandtähnc von Baggern, gefüllt mit Sand- und Basaltsieinen. liegen für eine eventuelle Kanalsperrung bereit. Die Stimmung der deutschcn Truppen ist erheblich angcscuert durch die Meldungen von dem neuen Siege der deutschen Truppen in Polen. Die Soldaten sagen, jetzt werden wir auch bald mit den Franzosen »nd Engländern fertig, die Belgier zählen wir nicht mit.
Dir !?rrbiin s rtni um lo'rn Punkt.
Kopenhagen, 23. Dez. Aus de» Londoner Blättern ist zu ersehen, datz man gegenwärtig die Borgänge in Russisch- Polcu mit grotzem Ernst betrachtet und eine aus diesem Kriegsschauplatz fallende Entscheidung für maßgebend hält sür den ganzen weiteren Verlauf des Feldzuges. Die früheren Versuche der Blätter, den russischen Rückzug als unwesentlich hinzustcl- lcn, sind jetzt aufgegcben worden, und man spricht ganz off.-n davon, daß die geplante russische Osscnsivc aus Schlesien und Posen als gescheitert zu betrachten ist. Die Gcsamtlage wäre dadurch zu erklären, daß die Angrisfskraft der Russen ihren Höhepunkt vorderhand erreicht und überschritten hätte. Jniol- gedcssen wäre eine Art vorübergehender Erschlassung cingetrc- ten, die sich jedoch später wieder geben könne. Auch verspricht man sich von neuen Truppcnnachschüben. die, wenn ste auch aus m-nderwertigein Soldatenmatcrial bestünden und nur schnell ausgcbildete Leute umfassen, trotzdem wegen ihrer Menge in Betracht gezogen werden müßten. Ten Gesamteindruck aber, den die englische Presse letzt bietet, ist ein Bild der Enttäuschung. Bisher jucht man darüber hinwcgzukommen, daß cs Weber gelingen will, im Westen vorwärts zu kommen, noch im Osten entscheidende Erfolge erzielt werden. Zwischen den Zeilen ist die Ucberzeugung zu lesen, die Verbündeten wären an einem tcten Punkt angclangt, ohne daß man wüßte, wie man darüber hinwegkommen könnte.
Nie „teiprig" urrlrnkt ein enMes SdjiflL
(W. T. B. Nichtamtlich.) Die Londoner Blätter melden aus Buenos-Aires, datz die Bemann ung des britischen Schiffes „Drummuir", das von dem deutschen Kreuzer „Leipzig" versenkt wurde, von dein deutschen Dampfer „Sehdlitz" in Port San Antonio Ecsto gelandet wurde.
Der österreichische Generalstab I:-----^-----^meldeL:_====J
Nene Kämpfe an der ganzen Front. Wien, 23. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) A-ntlich wird verlautbart: 23. Dez. mittags: Unsere Operationen in de» Karpathen nehmen einen günstigen Verlauf. Im Latorcza-Gebiet wurde ein russischer Angrisssversuch bei Volocz (Volovez) abgewiesen. Im oberen Ung-Talc machten unsere Truppen gestern 300 Gefangene bei Fcnyvosvölgy und drangen weiter vor. Auch nordöstlich des Lupkower Passes in der Richtung gegen Lisko gewann nnser Angriff Raum. Das offizielle Communi- gne des rnssifchen Gencralstabes vom 18. Dezember behauptet, datz uns an dieser Front 3000 Gefangene nnd auch Geschütze und Maschinengewehre abgenommen wurden. Diese Angaben sind erfunden. Unsere hier austretcnde Kampfgruppe verlor an Toten, Verwundete» »nd Vermißten zu- sammen zwei Offiziere und 305 Mann; nicht ein Geschütz, nicht ein Maschinengewehr siel in die Hände des Feindes.
Die heftigen Kämpfe bei KroSno, Jaslo, Tucho uns) am unteren Dunajec halten an. An diesem Fluß erneuerten die Russen auch in der vergangenen Nacht ihre vergeblichen verlustreichen Angriffe. An der Nida steht vorerst der Kampf. Nächst der Mündung dieses Flusses wurde eine Brücke des Feindes über die Weichsel in Brand geschossen. Südlich Tomaszow wurde von unseren Truppen ein Nachtangriff kaukasischer Regimenter abgeschlagen.
Die Kämpfe unserer Verbündeten um den Rawka und den Bzuraabschnitt dauern fort. An der ganzen Front ist somit eine neue Schlacht im Gange.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs, v. Hofer, Feldmarschallentnant.
diu öfterreich. Erfolg zur See.
Wien. 23. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlich wird vcrlautbart: Das französische Unterseeboot „Curie" wurde, ohne zu einem Angriss gekommen zu sei» au unserer Küste von Strandbatteric» und Wachtsahrzeugen beschossen »nd zum Sinken gebracht. Die Besatzung wurde gesangeu genomme».
Unser Uutersccbvot 12 griff am 21. Dezember in der Otcantostraste die sranzösische Flotte, bestehend aus sechzehn großen Schissen au und torpedierte das Flaggschiss im Typ Caurbet zweimal und tras britemale. Die daraus in der srindliche» Flotte entstandene Verwirrung, die gefährliche Nähe rinzeliirr Schilfe und der hohe Seegang bei unsichtigem Wetter verhinderten da» Unterseeboot, über das weitere Schicksal des betressenden Schisse» Gewißheit zu erlangen.
Der Feldzug gegen Serbien.
Ciue amtliche Darstellung. Wien, 23. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung des k. k. Korr.-Bur. Amtlich wird bekannt gegeben: Die nach dem siegreichen Vorgehen ir Serbien erfolgte Zurücknahme unserer Kräfte t-at verschie- d-ne, teilweise ganz unbegründete Gerüchte entstehen lassen. Cs soll daher hiermit ans Grund jener Erhebungen, die oh-ie Verzug auf allerhöchsten Befehl von einer hohen militari, scheu Vertrauensperson an Ort und Stelle gepflogen worden sind, Aufklärung gegeben werden. Nach den erkärnps- ten Erfolgen hat das Oberkommando der Balkaiistrcitkrätte die Erreichung des idealen Zieles aller Kriegführung, die völlige Niederwerfung des Gegners, ins Auge gefaßt, dabei aber den zu überwindenden Schwierigkeiten nicht genügend Rech,i,ing getragen. Infolge der Ungunst der Witterung waren die ohnehin durch unwirtliches Terrain führenden Nachschublinicn in einen solchen Zustand geraten, daß cS nnmöglich wurde, der Armee die notwendige Verpflegung i.nd Munition zuzuführen. Ta gleichzeitig der Fei-id neue Kräft: gesammelt hatte und zum Angriff überging, mußte die Offensive abgebrochen werden. Es war ein Gebot der Klugheit, die Armee nicht unter den ungünstigen Verhäkt- »issen zum entscheidenden Kampfe zu stellen. Unsere in Serbien cingedrungenen Streitkräste sind, den widrige., Verhältnissen nachgebend, zurückgcgangen: sie sind aber nicht geschlagen. Sie sehen ungebrochenen Mutes neuen Kamp- fcn entgegen. Wer unsere braven Truppen nach dem beschwerlichen Rückzüge gesehen hat, der mußte erkennen, welch hoher Wert ihnen inncwohnt. Daß wir bei diesem Rückzug empfindliche Verluste an Mann und Material hatten, war unvermeidlich. Hierbei sei festgestellt, daß die über das Maß unserer Verluste verbreiteten Nachrichten Über die Tatsachen weit hinansgehen. Seit einer Reihe von Tagen stehen die von allerbestem Geiste beseelten Truppen in guten Unterkünften. Sie werden mit allem Erforderlichen verleben und harren ihrer Verwendung. Bisher kam es an dcr Erenze n»r zu nnbedkutenden Plänkeleien zwischen Pa- tionillen. Seine Majestät geruhte, den Oberkommandan- ten auf seine aus Gesundheitsrücksichten gestellte Bitte von dem Konimando zu entheben und an seine Stelle Seine Kaiserliche nnd Königliche Hoheit den General der Kavallerie Erzherzog Eugen z» ernennen. Die Nachricht, daß Häibstderselbc das so wichtige Kommando der Balkanstreit- kräste übernimmt, wird in der Armee, in welcher der Erzherzog höchstes Vertrauen und begeisterte Verehrung genießt, mit dankbarem Jubel ausgenommen werden.
Der Krieg im Orient.
Gegen die Dardanellen. Rom, 23. Dez. Die „Trlduna"
erfährt, datz die sranzöstsch-englische Flotte eine neue Aktion gegen die Dardanellen vorbcrellet. Gestern habe ein französisches Kriegsschlfs eine Anzahl Schutze gegen die Südsorts der Dardanellen abgegeben.
Die Mosliner in Kars. Konstantinopcl, 23. Dezbr. Amtlichen Berichten zufolge, die von den ln der Kasa von Art- win im russischen Kaukasus neu eingesetzten Behörden bei der Psorte cingelaufen sind, wurde dort aus Anlaß der Einholung der Fahne des Hilssregiments, welches an den Kämpfen um Kars im Jahre 1877 tcilgenommen hat, eine großartige Feier veranstaltet. Diese Fahne war damals dem Feinde nicht aus- gclicfert worden. Die Familie des damaligen Fahnenträgers, der im Kampfe fiel, verwahrt« stc bis aus den heutigen Tag ln Erwartung der Befreiung vom russischen Joch. Tausende von Mohammedanern wohnten dem festlichen Schauspiel bei. Weitere authentische Mitteilungen besagen, datz überall, wo die türkische Armee einrückt, die Bevölkerung die Truppe» mit Freudcnträncn in den Augen begrüßt und jeder,der Waisen tragen kann, sich ihnen anschlicßt, während Frauen und alte Männer Liebesgaben darbrlngen.
Der Ausstand i» Marokko. Madrid, 23. Dez. In Ma rolko haben die Franzosen das Eigentum des früheren Sultans Mulen Hastd beschlagnahmt. Daraus läßt sich der Schluß ziehen, datz Mulcy Hafid der franzosenscindlichen Bewegung, die in Marokko im Gange ist, nicht fern steht.
Englische Brunnenvergistung. Wien, 23. Dez. Der Haager Korrespondent der „Reuen Freien Presie" erfährt aus sicherer englischer Quelle: Das britische auswärtige Amt sandte Emisiäre türkischer Nationalität nach Tripolis, um dort eine anttitalienische Bewegung zu entsachen. Das geschieht ossenbar deshalb, um einen Konflikt zwischen Italien und der Türkei herbeizuführen und dadurch Italien zur Ausgabe der Neutralität zu zwingen.
Ans der französischen Kammer.
(W. T. B. Nichtaintlich.) Präsident Deschanel cröff- nete die Kammersitzung und erklärte in einer Ansprache, dir Vertreter Frankreichs müßte» der Helden gedenken, welche seit fünf Monaten siir das Vaterland kämpften. Frankreich sei niemals größer gewesen: nienials und nirgends habe man herrlichere Tilgenden gesehen. Deschanel gedachte der verstorbenen Deputierten, namentlich der auf dem Schlachtfelde gefallenen Parlamentarier.
In, Senat eröffnete Dnbost die Sitzung mit einer Ehrung für das Andenken der verstorbenen Senatoren, insbesondere des Senators Reymond (Departement Loire), der bei einem Erkundungsflnge in der Nähe von Tvul vor dem Feind gefallen ist. Er drückte sodann namens deS Senates die Bewunderung für die Armee und ihre Führer und das Land aus.
In der Kammer verlas sodann der Ministerpräsident Viviani die Regierungserklärung.
Von den eisten Sätzen an wurde er durch Beifallsrufe uuterbrochen. Die Deputierten hörten die Erklärung stehend an und brackzen in Beifall aus, als Viviani erklärte, Frankreich werde bis znr endgültigen Befrsiung Europas


