Ausgabe 
9.12.1914
 
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Beila ge zurNeuen Tageszeitung

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Uliliwoch. btn 9. Bocmbcr 1914.

ivährrnd der 6rlagrrnng in J)rpii)8l.

DieFrankfurter Zeitung" veröffentlicht eine» Brief einer österrcichifchen Soldaten, der wahrend der Belagerung von Przemysl eingefchloffen war. Wir entnehmen dem Brief fol­gende Stellen:

Der Sturm der Russen war am heftigsten am 6., 7. und 8. Oktober. Wir wußten aber ganz genau, war uns bevorstand, denn am 6. Oktober hatten wir ein Radio-Telegramm aufge- fangcn, worin der Kommandant der rufstschen Belagerungs­armee von der Kriegsleitung verständigt wurde, der Zar wünsche, daß die Festung in drei Tagen erobert werde. Dieses Telegramm wurde uns am Nachmittag de« 6. Oktober mit der Bemerkung bekanntgegeben, daß infolge dieses Befehls ein ge­waltiger Sturm in Aussicht sei. Unser Festungskommandant hatte sich auch nicht geirrt, denn mit Beginn der Dämmerung sind die Rusien losgegangen und haben durch drei Tage und Rächte hindurch unaufhörlich gestürmt. Es stürmte an jedem Punkte immer ein ganzes russisches Infanterie-Bataillon auf einmal. Dieses wurde in vier bi, fünf Minuten durch unser Insanterie- und Artilleriefeuer vollständig vernichtet. Kaum aber war diese Truppe gesallen, war schon ein anderes feind­liches Bataillon da. Wir merkten, daß sich viele weigerten, in den sicheren Tod zu gehen und zurück wollten. Aber da arbei­teten in ihrem Rücken die russischen Maschinengewehre und be- fchosicn ihre eigenen Leute. So blieb den armen Teufeln nichts anderes übrig, als vorzugehen. Die Toten lagen me­terhoch Rach der Befreiung der Festung haben wir die Be­erdigung vorgenommen und aus Befehl des Festungskomman- tzss die Leichen gezählt. Es fehlten einige Hundert von 20 090. besangen genommen haben wir auch etwa 20 000. Die Leicht­verwundeten haben die Rusien mitgenommen: es sind gewiß

zirka 30 000 gewesen. Also alles in allem haben sie etwa 70 000 Mann Verlust gehabt.

Die Rusien haben ihre Schwerverwundeten zwischen den Toten liegen lasien, und als Przemysl befreit wurde, haben wir unter Leichen auch noch Tausende von Schwerverwundetcn gesunden, die wir in das Festungsspital beförderten. Es wa­ren dabei einige, die schon sechs bis acht Tage ohne Nahrung dort gelegen hatten, total geschwächt waren, ihre Wunden wa­ren brandig, sodaß, sofern es sich um Arme oder Beine han­delte, sofort amputiert werden mußte.

Die Gefangenen erzählten, daß dle Rusien für die Belage­rung insbesondere Polen und Juden ausgewählt haben, damit nicht Rußland, sondern Polen unter den Verlusten leide. Wir haben selbst genau gesehen, wie die Soldaten mit der Pant- suka-Peitsche von den Unteroffizieren geschlagen und auch aus diese Weise zum Sturm gedrängt worden sind. Die Eesangc- nen waren glückselig, daß sie von den russischen Ossizieren be­freit waren. Sie mußten neben der gröbsten Behandlung auch Hunger leiden. Sie bekamen eine band voll rohen Reis für einen Tag, den sie selbst kochen mußten, von Fleisch keine Spur. Als Brot bekamen sie zirka 200 Gramm stelnharte, blauschwarze Masie, die kaum genießbar war. Die Leute waren ganz aus­gehungert.

Während der Belagerung war es den Russen einmal ge­lungen, einen Hügel zu erobern, von welchem aus sic die Stadt Pizcmysl beschießen konnten. Es sind 32 Granaten in dt« Stadt gesallen, davon 8 auf das Garnisonspital. Darüber ha­ben sich aber die Rusien nicht lange freuen können, denn zu ihrer Begrüßung wurde ein 30,5 Ztm. Mörser abgeschosien und infolge dieses einzigen Schusses wurde die ganze russische Bat­te, ie vernichtet. Man sah nur noch eine große Staubwolke und alles war vom Erdboden verschwunden. Unsere Artillerie hatte mit diesen Mörsern erstaunliche Erfolge. Einmal wurde vom Artillerie-Beobachtungsplatz gemeldet, daß ein russilckcr Train auf der Landstraße marschiere. Es wurde ihm ein sol­cher Mörsergruß zugeschickt, und der Trainwar einmall,, Pserde, Wagen, Mannschast, alle, zerrissen. Di- Gesangesen erzählten, daß die Russen ein Kreuz machen und beten, wenn diese Mörser abgeseuert werden, denn ihre Wirkung sei furcht­bar. Die Rusien sparten nicht mit Munition, es war geradezu eine Verschwendung, was sie trieben. Die Waldungen wurden von ihnen ununterbrochen beschosien, damit man sich nicht dar;n verstecken konnte.

* Darmstadt. 9. Dez. Sämtliche noch hier und in den Nachbarstädten unlcrgebrachten Schlesier, auch di- in Stellung befindlichen, müsien sich heut- Mittwoch, mittags l2 Uhr, auk dem hiesigen Hauptbahnhof zwecks ihrer Heimreise eins,»den. da das Kriegsministerium ihr« Heimreise t-lcgraphisch ange- »rdnet hat.

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Dir Inngf Hauer ber bentigen Kiimplk.

Früher war man gewöhnt, die großen Zusammenstöße der l eere an einem Tage zur Entscheidung gebracht zu sehen. Av, sieden Morgen wurde di- Schlacht -ingeleit-t, und am Abend ar der Sieg erfochten. So geschah w bei Königgrätz am 3 >i,!i 1SG6, bei Wörth und Saarbrücken, in den drei großen «u- -ui,ragen bei Metz und bei Sedan im Jahre 1870. Stets gab r- nur einen Schlachttag. Ein andres BNd zeigte dagegen

- Russisch-Iaapnische Krieg in Ostasien 1901-05. Dort trit

- bereits an allen entscheidenden Wendepunkten e, lange : : : rucrndes Ringen um den Sieg entgegen. 5, 0 Tage hin-

;:d, und mehr. Nicht immer zwar in gleicher, unverniinter- ?r Heftigkeit auf allen Teilen des weiten Kampfseldes und .dl nicht ohne zeitweise Eesechtspausen Aber das Anstürmen »ad Abwehren dauerte unter Zuhilfenahme aller Mittel der - ureitlichen Technik an, bis schließlich die Kraft der einen Par­tei durchweg der Russen -- erlahmte oder völlig gebrochen wurde.

Aehnliches sehen Toit im jetzigen Weltkriege auf allen Fron- >«», im Westen in Flandern und in dsordsrankreich, im Osten

aus den Schlachtfeldern Polens und Galiziens, und weit unten im Süden, wo die Oesterreicher den Serben zu Leibe gehen. Un­willkürlich drängt sich daher dir Frage auf, woher diese gegen früher so wesentlich abweichende Erscheinung wohl kommen mag. Zwei Gründe find er, die sie verursacht haben: die außer­ordentlich gesteigerte Leistungsfähigkeit der Feuerwassen und die nach Hunderttausend«» oder gar Millionen von Kämps-rn zählende Stärke der heute zur Entscheidung einander gegenüber- tretenden Heere.

Di- weittragende Wirksamkeit der neuzeitlichen Geschütze hat zur Folge, daß di« Kämpfe aus viel größere Entfernungen beginnen als früher. Schon auf 50000 Meter Abstand wird der Angreifer durch die Artillerie des Verteidigers zur Entwick­lung und zur Erwiderung des Feuers gezwungen Seine In­fanterie muß, noch lange bevor sie einen Feind sieht, di- Marsch kolonne ausgebe» und gesechtsmäßige Forme» annehmen. Der Raum, den die Truppe unter der Wirkung des feindliche» Feuers zurückzulegen hat, vergrößert sich dadurch ganz erheblich. Naturgemäß erfordert das Durchschreiten dieses Raumes rnt- fprechend mehr Zeit: denn es ist ein großer Unterschied, ob man nur etwa 2000 oder ob man 8000 Meter querjeldein im Geschoß- Hagel des Gegners Vorgehen und sich mühsam heranarbciten muß. Hierzu kommt noch, daß die Wirkung des feindlichen Feuers mit jedem Schritt nach vorwärts verheerender wird. Die Folge davon ist, daß sich das Vorgehen verlangsamt, je näher man an den Feind hcrankommt, denn dos Gelände muß, soweit es nur irgend Deckung bietet, auf das allersorgsamste ansgenutzt werden. Das Auftreten geschlosiener Formationen wird bald unmöglich. In Schutzcntmien, deren Verluste durch das Nachschieben srischer Abteilungen Ersatz finden, sucht die Infanterie vorwärts zu kommen, bis sie eine Entfernung er reicht, die es ihr gestattet, von ihrem Gewehr erfolgreich Ge­brauch zu machen.

Dann erst öeginnt ihre eigentliche Kampsestatigkeit. Im Verein mit der Artillerie gilt es. den Gegner allmählich mürbe zu machen. Hierbei kann die Infanterie ihre Schießsertigkeit beweisen, denn das Beschießen einer >m Gelände geschickt einge­nistete» feindlichen Linie ist keine leichte Ausgabe. Dieses all­mähliche Niederringen wird, sofern sich gleichgute Truppen gegcnüberstehe», lange Zeit, Tage und Nächte i» Anspruch »eh »len, denn ein Vorgehen zur Herbeiführung der endgültigen Entscheidung ist mit Aussicht aus Erfolg nur tunlich, wenn man die Feuerüberlegenheit erreicht hat. Ein Vorstoß, ehe das feind­liche Feuer niedergehalle» ist, würde zu allzuschweren Verlusten wenn nicht gar zur Vernichtung des Angreisers führen. Er­klärlich ist cs, daß bei solch langem Ringe» auch dieser nicht nur der Verteidiger zum Spaten greift Wo er zum Halten genötigt wird, fchasst er sich schleunigst Deckungen, die ansangs natürlich nur ganz flüchtiger Art sind, dann aber bei längerem Verweilen in der Stellung weiter ausgebaut werden. So ent­stehen auch im Bewegungskriege mit der Zeit tief eingeschnit­tene Schützengräben, in denen wie jetzt in Nordsrankreich der Kampf wochenlang fortgesetzt wird.

Auch das Austretcn der heutigen Massenhcere führt eine längere Dauer der Kämpfe herbei. Die Kampffronten sind ganz wesentlich größer geworden. Dies erfordert weite Märfibe fiir alle auf das Schlachtfeld herangezogencn Verbände, na­mentlich für diefenigen, denen die Ausgabe zuteil wird, einen der feindlichen Flügel zu umjasicn. Infolge der meilenwciten Ausdehnung der Schlachtfront können an einzelnen Punkten er­rungene Teilerfolge, die früher oft schon die Eesamtentschei- ditng brachten, jetzt nur nach und nach eine Wirkung auf das Ganze ansllben. In solcher Lag« bcsliidct sich setzt unsere Ar­mee im Westen. Die Erstürmung des vielumstrittenen Ortes Tizmuiden, die Eroberung von Bastln bei Soisions und der Höhen von Bsrrv au Bar bei Reims, sowie die Wegnahme ei­ner Reihe von Stützpunkten in den Algonnen sind solche Teil­erfolge, die zwar langsam aber sicher unfern endgültigen Sieg herbcisiihren.

Die moderne Krieqschirnrgie.

Heidelberg, 4. Dez. Der Chirurg Eeheimrat Prokef sor Dr Ezerni, teil« mit, daß die Kriegschirurgie solche Fort­schritte gemacht habe, daß 37,5 vom Hundert der Verwundeten bisher geheilt werden tonnten u. nur 0,5 Prozent vom Hundert untauglich geblieben sind

Ans dkm (fuglänberlager in Jliiljlflifn.

Berlin, 7. Dez. Ueb-. dir Behandlung der Englänoer i» Ruheleben herrschen vielfach salsche Anschauungen. Nament­lich ist die Ansicht verbreitet, daß die Behandlung zu gut sei und da» Lagerkommando wurde vom Publikum häns:g ansge fordert, den internierten Engländern eine möglichst schlechte Ansuahme zuteil werden zu lassen. Demgegenüber muß t-e merkt werden, daß die Behandlung, wenn auch human, so >«!' im übrigen durchaus streng ist Ten Internierten ist jede Ge­legenheit, eine Neigung zu verseinertcr Lebensweise zu besrie- digen, unterbunden. Sie erhalt*» osioi, was sie zum Lebens- unterhalt benötigen, aber nich> » ! >r I<der Luxus bleibt aus dem Engländerlager in Ruhlebcn fort Damit wird dem durch­aus berechtigten Empfinden weiter Bolkckreise Rechnung ge­tragen, angesichts der menschenunwürdige» Behandlung, die unsere Landsleute in englischen Konzentrationslagern zum Teil zu erdulden haben.

Wie Dewet gefangen wurde.

Johannesburg, 5. Dez. Ucber die Gefangennahme De Weis wird noch gemeldet: De Wet wurde überrumpelt. Als er die Regierungstruppen sah, mochte er den Versuch, zu Pferde zu entkommen, wurde jedoch eingeschlosien. Die Gefan­

gennahme des alten Burcugcncrals war nur dadurch ernuig licht worden, daß seine Verfolger über Autos verfügte». De Weis Begleiter wurden durch die ununterbrochene Bvrfolg.ing vollständig ausgepumpt, und da ihre Pferde schließlich aui d-r hastigen flucht auch ermüdeten, so konnten die llnionstruppen die Buren erreiche». Die Automobile näherten sich den Buren bis auf zweihundert Meter Die Buren hißten die wetpe Flagge Di« Getreuen De Wet» waren bei der Gesänge» nähme jo matt, daß ihnen die Gewehre aus den Händen fifl.it: dagegen waren die Truppen der Regierung ganz frisch, denn sie hotten während der ganze» Versolgung in Autos «ejesieu D!e Berfolgun» hatte uuuntckbrochcn sechs Tage und sechs Rächte gedauert. Als De Wet hier a»ku>, rauchte er kaltblütig seine Pseise: er sah jedoch arg inilgcnoinmc» aus. De Wet »ahn, von Oberst Swcm»,er und Koinniandant Jordan, die ihn getan gen genommen hatten, Abschied und wurde dann schnell in da» Fort von Johannesburg gebracht, das ihm vorläufig als Ge­fängnis dienen soll. Die zu der erfolgreichen Verfolgung ge­brauchten Automobile ließ mau an der Stelle, wo De Wet ge­fangen genommen worden war, im Sand stecken. Dort sollen sie stehen bleiben als Erinnerungszeichen an diese denkwürdig« Gefangennahme.

Kaiilkt kkiiik (*iiillrr=(i'liol:oliitifii!

Tic Cailler-Ehvkoladc wird »iajsonhast i» Teuischli il» gekaiift. Die Fabrik ist in der welsche» Schweiz. Ihre Inhaber sind die Herren Enillcr. Nestle ,»,d Köhler.

Tie LondonerConsettioners Union" stellt fest, daß Nestlst seine Pflicht tut." Richtiger gesagt, die Firma selbst erklärt:Getreu Len Traditionen unseres Landes, wo jeder Bürger ein Soldat ist. haben wir nnseren Angestellten jede möglich»- Ermutig,mg gegeben, sich anwerben zu lassen, io daß allein von Eastüfee» (Hanptsih der Firma Nestst-, Cail- lcr, Peter und Köhler in England- 68 Mann freiwillig in die englisch»- Armee eingetreten sind." Und mit dieser Er­mutigung z»n>freiwilligen" Eintritt in das englische Heer noch nicht genug, läßt die Firma in dein gleichen Londoner KonseklionSblatt am 15. Oktober auch dagegen Verwahrung einlegen, daß ihr Direktor Köhler, unter desten Rainen eine ihrer Schokoladcnninrken in den Handel kommt, etwa gar dcutflkier Nationalität fei, »nd teilt mit,

daß Herr Köhler einer alten schweizerische» Familie entstammt und weit davon entfernt ist, dentschfremidliche Gefühle zu hegen. Er ist ein patriotischer Schweizer, dessen Sympathien neben denjenigen für die Schweiz ganz nnieren Alliierten (oliv den Engländern, Franfosen und Russen) gelten.

Die Schweiz ist ein neutrales Land, und so ist cs an sich nicht von öffentlichem Interesse, welcher der beiden Mäclstegrnppen der einzelne Schweizer im innersten Herze» zuneigt. Ein anderes aber, wenn eine Firma wie die Sch»' kcladcnfabrik Peter, Cailler, Nestst- »nd Kahler, die seither bei dentschen Derbraililiern einen einträglichen Ablah fand, »m der englischen Kundschaft willen vor aller Oesseni- lichkeit eine deutschfeindliche Visitenkarte abgibt. Da wird dir ciiistchtige Deutsche fch-ou durch die Selbstachtung ge­zwungen, auf die Süßigkeiten der Firma Peter. Cailler, Nestln und Kahler z» verzichstcn, und das kan» leicht ge­schehen- schon weil wir im Jnlande genug leistungsfähige Schokoladenfabriken haben, die unseren Bedarf reichlich zu decke» verniögen.

vielli, östliches.

Auf dem großen Marsch mit Text Huer«? Die deutsche Flotte!" (Auch für Vereinsfestlichkeiten und Schulen sehr emp fohlen) von unserem früheren Mitbürger Karl Berg, einen geborenen Friedberger, wollen wir aufmerksam machen. Der­selbe wird bald Gemeingut aller deutschen Klavierspieler wer­den, und überall, wo er ausgeführt wird, verfehlt er feine Wirkung nicht. Er wird, ebenso die anderen zwei Werke von demselben Komponisten Schneeglöckchen und Töff! Töff? Ga­lopp jedem Pianisten ein willkommene» Weihnachtsgeschenk sein. (Marsch ist darunter, ebenso Text).

Unsäglich Schweres

erduldeten unsere Krüppclanstalten mit ihren 600 Pfleg­linge» durch Rnsjencinsälle. Beim ersten Einsall erschossen in Gewalt der Russen, die Anstalten völlig ausgeplündert- die Krüppelscheimen mit voller Ernte niedergebrannt. Beim 2. Einsall, als Russen in Nähe, angswollc Flucht aller Krüst-^ pol. 6 Tage in Eisenbahnwagen unterwegs. Nirgends Platz. Tal-or Rückkehr trotz Geschützdonner. Krllppelan- )teilten dienen Vaterland opferfreudig durch Reservelazarett sie grundlos 3 alte Krüppel. Tann 18 Tage voll Schrecken mit 250 Belte», Bespeisung durchziehender Truppen und Beherberguug für Tauleude von Jtiichtlinge». Wer lindert unsere Kriegsnot und tröstet durch Weihnachtsgaben unsere elenden, erschreckten Krüppel? Jede Gabe (entweder direkt oder durch Kaiser!. Postscheckamt Danzig Konto 2423) wird durch Bericht herzlich bedankt.

Angcrbnrg Lstpr., Krüppelanstalte»

Braun, Superintendent.

Römerbrunnen'

Hervorragendes Tafelwasser. ,