Ausgabe 
4.12.1914
 
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Sir *85

Reue Tagerzeitvng. Freitag, da» t. Dezember 191«

Seite i

Miedcreinnahme Adrianopels sangen. In der Zitadelle er- wartet man einen Beduinenangriff zur Bofteiung der dort eingespcrrtcn Beduinen.

Indische Truppentransporte über Kapstadt. Wien,

3. Dez. Die ..Reichspost" meldet über Genf: Das britische Kricgsministerium habe angcordnct, daß infolge der Sperre des Suczkanals durch die Türken die weiteren Jndertrans- Porte über Kapstadt geleitet werden sollend

Deutschland und Aegypten. B e r l i n, 2. Dez. (SB. T. B. Amtlich.) Wie über neutrale Lander bekannt wird, suchen englische Kreise in Aegypten gegen Deutschland mit der Be­hauptung zu Hetzen, die türkische Armee solle Acgvptcn für Deutschland erobern. Wir sind ermächtigt, dieses als un­sinnige Ausstreuung zu kennzeichnen.

Die Neutralität Italiens.

Italiens Neutralität. (W. T. B.) Rom, 3. Dez. Die Kainmer nahm heute ihre Arbeiten wieder ans. Mini­sterpräsident Salandra erklärte unter gespannter Aufmerk­samkeit des Hauses: Die Regierung mußte erwägen, ob die Vertragsbestimmungen uns zur Teilnahme zwangen. Aber die gcwissenhafte^Prüfung des Buchstabens und Geistes der bestehenden Vereinbarungen und die Kenntnis des llr- sprungs und des augenscheinlichen Hauptzwecks des Kon­fliktes brachten uns zu der loyalen und sicheren llcberzeug- vng, daß wir nicht verpflichtet waren, an ihm teilzunehmen. Da wir dergestalt jeder minderen Erwägung enthoben waren, so empfahl uns eine unbefangene und freie Beurteilung des­sen, was die Wahrung der italienischen Interessen erforder­te, unverzüglich unsere Neutralität zu erklären. In den Länder» und Meeren des alten Erdteils, dessen politische Gestaltung vielleicht im Begriffe ist, sich zu ändern, besitzt ckien vitale Interessen, die cs zu beschützen, und gerechte ..usprüche, die cs zu bekräftigen hat. Es must seine Stellung als Großmacht bewahren und sic nicht nur unverändert er­halten. sondern auch so, daß sic nicht durch die möglick>cn Vergrößerungen anderer Staaten relativ geändert werden. Daher inußte und wird notwendigerweise unsere Neutrali­tät keine untätige und lässige, sondern eine tätige und wach- same sein, nicht eine ohnmächtige, sondern eine stark gewasf- nete, die jeder Möglichkeit gewachsen ist. (Andauernder, lebhafter Beifall. Die Kammer erhebt sich und bringt dem Ministerpräsidenten eine lebhafte Huldigung dar.)

Die Stunde verlangt eine starke und sichere Negierung. Wenn Ihre Stimme uns Stärke und Sicherheit gibt, können wir die schwere Last unserer Verantwortlichkeit tragen und unsere gesunde und unaufhörliche Arbeit fortsehen, wel­cher wir die ganze Kraft unseres Geistes- widmen, um die augenblicklichen Interessen unseres Vaterlandes wirksam zu verteidigen und sorgsani über die künftigen Bestimmung Italiens in der Welt z» wachen. (Lebhafter, lang andau­ernder Beifall. Die ganze Kammer erhebt sich zu einer stürmischen Kundgebung und ruft immer von ncucin: ..ES (cbc Italien!")

Der Burenaufttand.

Eine Botschaft, die geeignet ist. Trauer in unseren Herzen auszulösen, ist heute cingetrofien. De Wet, der unerschrockene Freiheitskänrpfcr der Bure», der tapfere Kricgshcld, dem schon während des Bnrcukrieges alle deut­schen Herzen entgcgcnschlugen, ist in die Hände der Botha- leutc gefallen. Folgende Nachrichten werden darüber be- kann!.

Meldung des- Neutcrschen Bureaus:

Amtlich wird aus Pretoria gemeldet. daß De Wet gefangen genommen sei.

A m st c r d a m , 3. Dez.Reuter meldet aus Prato- ria: Oberst BritS habe de Wet auf cineni Bauernhöfe östlich von Mafeking nüt 52 Mann gefangen genommen. De Wet .labe sich ohne Widerstand ergeben. Am 2. November sei de Wet geflüchtet und zu einem kleinen Koiumando im Dist­rikt Schweizcrrenke gestoßen. Seitdem tverde er verfolgt.

Amsterdam, 3. Dez. Aus den letzten Berichten an? Prätoria geht hervor, daß eine wahre Treibjagd auf d e Wet vorgcnommcn worden ist. An der Verfolgung baden teilgenonimen eine Autoinobilabteilnug unter Oberst Jor- daans, ferner die Kommandos von Middelburg, Leyden­burg. Barbcrtou und Earolina. Am 27. November war schon ein Teil der Streitmacht de Wets unter dem Koni- inando von G. Wolmaran gefangen genommen tvordcn. De Wet hatte diese Abteilung am Tage vorher verlasse» und wer weiter westwärts gezogen. Die Verfolgung wurde dann mit aller Energie fortgesetzt und am l. Dezember holte deO Oberst Brits de Wet bei dem Bauernhof Waterbnrg ein. Nachdem dieser Bauernhof uuizingelt >var, übergab sich de Wet mit 52 seiner Anhänger, ohne einen Schuß ab- zugeben.

Dir bedauern da? Schicksal des nackcr.n Mannes. Die Engländer, seien Todfeinde, werden ihre Rache an ihrem unversöhnlichsten Gegner kühlen. Doch mag komnien, wis da wolle, während der Name Both mit allen Schuften und Schurken genannt werden wird, erstrahlt hell für alle Zei- lcn der Name De Wet, als eines Helden von deutscheni Staun..

Mit der Gcfangeunahnic De Weis hat übrigens Botha seine schurkischen Pläne noch nicht erfüllt. Der Stein ist Xit Rollen. Der Ausstand ist INI Wachse:, und die Engländer tuUsjeu selbst zugebeu. daß der Oberbefehlshaber der Buren, General Beyers seine gesamten Streitmächte gesammelt hat. Von dem Aufstand gibt auch folgende Depesche Kunde:

Fohauneobnrg, 3. Dez. (W. B. Nichtamtlick>.) Eine Abteilung Buren hat sich in den Bergen des Magalics-Ge- birges im Bezirk Krügersdorp festgesetzt und sendet Abteil­

ungen aus, um Pferd« und Gewehr« auf den Farmen zu

requirieren.

Aus Belgien.

Die deutsche Herrschaft i» Belgien. Bern, 1. Dez.

(SB. T. B. Nichtamtlich.) Ein Antwerpencr Brief <x? ..Berner Bund" stellt fest, daß die Herrschaft der deutschen Gewasthabei maßvoll sei und dem bürgerlichen Leben auch in der Oesfentlichkr.it freien Spielraum lasse. Der Alaun, der von Nalur de.n Niederdeutschen nahestche, werde sich der Einsicht nicht verschließen kr/.nen, daß seine Lage außer­ordentlich günstig sei. Am Namenstage des Königs durfte dasHundelsb'od" von Antwerpen seine Wünlche für Bel­gien und sein Königshaus in voller Freiheit äußern. Das Ceniüt des Deutschen wird im Auslande oft verspottet. Hier wird der Vlame cs jetzt zu schätzen wissen. Der Ver­kehr zwischen denen, welche eben sich feindlich gegenüber- st. »den, wickelt sich in der entgegenkommendsten Weise ab.

Das Elend in der belgischen Armee. Rotterdam, 6. Nov. DerMaasbode" veröffentlicht den Briet eines bel­gischen Soldaten an seine Eltern, die sich nach Holland ge­flüchtet haben. Der in den Reihen der Verbündeten a» der User kämpfende Belgier schreibt:

Ich laufe noch iinmer in meinem Zivilaiizngc herum, und ich kann Euch versichern, daß man meiner Hose schon die Strapazen des Felddienstes ansieht. Dabei hat der Winter bereits begonnen, und ich besitze nichts an wärmender Klei­dung außer meinem Gunimimantel. Aber trotzdem darf ich nicht klagen, denn anderen gehts noch schlimmer. Als Unterkunft dient uns ein angcfangcner Neubau, von dessen senchten Wänden das Wasser trieft. Zuerst hatten wir z>im Schlafen schniutziges Stroh, worauf schon mehrere Wochen lang Franzosen gelegen batten. Ihr könnt Euch denken, wie das ausgeschen hat. Jetzt hat man uns Mehl- säckc gegeben, in die wir das Stroh hineinstopfen. Leider sind sie zu kurz. Wir haben niasscnhaft Kranke, allein es wird einem erst geholfen, wenn inan wirtlich zusammen- bricht. Im allgegeiiieiiien bekünimmert sich nicuiand um unser Wohlbefinden."

Typhus in der belgischen Armee. London, 2. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) DieTimes" veröffentlichen einen Brief eines Majors des englischen Sanitätswesens aus Calais, in dcni cs heißt, das Calais von einer Typhus- cpidcmie bedroht sei. Dke belgische Armee sei von Typhus diirchscncht. Wenn man die Krankheit sich ausbreiten lasse, werde von der belgischen Armee bald nichts »ichr übrig sein. Es sei unbedingt notwendig, die Spffaleinrichtiingen schnell­stens zu vervollkommnen.

Ein Sohn des belgischcn Äricgsministers in deutscher Grsnngciischlist. Amsterdam. 2. Dez. DerNieuwe Rottcr- damschc Courant" meldet, daß einer der Söhne des belgi­schen Ministerpräsidenten de Broqneville, der als Freiwil­liger im bclgischen Heere Dienst tat, gefangen genoinüen worden ist.

Revolte im holländische» Jiitcruicrungslagcr. Amster­dam, 3. Dez. (W. B. Nichtamtlich.)Handelsblad" mel­det aus Zeist: In deni hiesigen Jnteruiermigsbagcr wurde heute von Belgiern Widerstand geleistet, worauf die nieder­ländischen Bewachimgstrnppen Feuer gaben. Fünf Belgier wurden getötet und sechs verwundet. Bereits gestern Abend war ein gewisser Widerstand unter den Internierten becnerk- bar geworden. Die elektrische Leitung hatte man durch- geschnitten. ES wurde sofort Polizei aus Zeist requiriert, und heute früh wurden Truppen zur Verstärkung ans Ut- rccht herangeholt. Es ist noch nicht vollständig gelungen, den Widerstand der Belgier zu breche». Nach einer anderen Meldung ans dem Haag sind bei dem Vorfall sechs belgische Soldaten getötet und neun verwundet worden

Al?s Arantrcrch.

Trübe Stimmig in Dünkirchen. Eine ans Dünkirchen in Rojcndaal cingetroffcne Gattin eines belgischen Offiziers lat dein dortigen Berichterstatter desBerl. Lok.-Anz." felgendes mitgctcilt:

Die in der Hafenstadt herrschende Aiisregung >>nd überstürzte Arbeit, um de» wichtigen Punkt, falls not­wendig, verteidigen zu kömicu, erklärt sich ans dcic, Um­stande, daß ein gcckvnltiger Ansturm der Deutschen erwar­tet wird. Die inouiciitane Stille ist trügerisch. Das sag- teii mir alle Freunde meines Mannes, der mit vielen anderen belgischen Offizieren im Hospital von Dünkirchen liegt. Bon französischen Militärs hörte ich, daß die Deut­schen enorme Kiäfto ans der Linie ?>pernDirmuiden versammeln; das Geplamel zwischen den Laufgräben, die ermüdenden Ortsgesecküc- würden anfhörcn, eine große Kelöschlackü sci :::> An,enae. Werden wir den: Druck der Deuisä-en standhnltcn tonnen? Diese Frage kehrt in den Gesprächen, der Offiziere hüiisig wieder. Engländer, Franzosen find überniüdel, die Belgier zählen nicht uiehr mit. Es kostet viel Mübe, frisch», kampfee frohe Liuien- truppen ins Feld zu steilen. Sehr schlecht ist es »in die Ausrüstung der Mannschaft?» bestellt. Den Deutschen kamen die großecc Vorräte in Antwerpen, Termonde, Gent, Becigge, Ostende zugute: aber im Pas de Calais, wo niau sich vor einem Angriff sicher fühlte, sorgte man »ich! für den nusreibenden Feldzug. Ueberall herrlchen jämmerliche Zustände. Tic Nahrmigszrifuhr stockt, weil die Engländer geizig zu werden beginne». Im Volke sehnt man sich nach einer Entscheidung, was immer auch kommei, möge. Bloß ein Ende wünscht man, denn schlimmer als jetzt kann cs nicht werden."

Tie Bundesgenosse». Der ..Mannheimer General­anzeiger" veröffentlicht folgende ihm zugegongene Feldpost­karte:

19. November 1914.

Heute drückten sich unsere Leute von der 11. Kompagnie mit den Franzosen die Hände. Wir liegen nämlich an einer Stelle den Franzosen 30 Meter gegenüber. Da wird öfters beiderseits gerufen. Jetzt rief ein Franzose, daß wir sollen aushören zu schießen, wir sollen gemeinsam drei tote Deutsche beerdigen, die dazwischen liegen. Wir hörten auf zu schießen. 810 Franzosen und ein französischer Offi­zier legten die Waffen ab und von uns ebenso.

Man reichte sich di« Hand, begrub die Toten gemein­sam, tauschte Zigarren, Zigaretten und Zeitucige», sprach, und da sagten die Franzosen, wir sollen nicht mehr schießen, sie schießen auch nickt mehr. Aber aus dir Engländer solle» wir fest drauf gehen. Man reichte sich die Hände, bob die Waffen ans und kroch wieder in den Graben. Frieden »ritten im Krieg.

Offiziersmangel in Frankreich. Wenn man bisher nur von der Vortrefflichkeit des gesamten französischen Offizice- korps berichtete, so steht eine jetzt aus Paris kommende Mel- düng hierzu im auffallenden Gegensatz. Josfrc pensionierte bisher 140 (?) Generale wegen Unfähigkeit. Als Strate­gen sollen sich dagegen Foeh. welcher den Oberbefehl in Flandern führt, ferner Manonry an der Argonnenfront, Pan bei Amiens und Castelnan, der Verteidigec von Verdun bewährt haben. Für die Reserve sowie für de» Jahrgang 1915 herrscht indes ein empfindlicher Offiziersmangel. Da­her sollen die KricgSschlller von St. Cyr nach abgekicrzler Airsbildnng zu Offizieren befördert werden.

Ans Richland.

Die Russen und die Kälte. Wien, 1. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) DasNeue Wiener Tagblatt" veröffentlicht ein Gespräch mit Hofrak Bielka, der als Chefarzt des Sani- tätszngcs des MattescrritterßOrdcns.Verwundete vom nörd­lichen Kriegsschauplatz nach Wien führte. Der Chefarzt gibt die Aeußerungcn eines Verwundeten russischen Unterossi- ziers wieder. Dieser klagte vor allem über die große Kalte, gegen die die Russen sich nicht Io schützen könnten, wie zu Hause, so daß in den nusgeschwärmten Linien ganze Rei­hen russischer Soldaten liegen, deren Beine bis übers Knie akgefroren sind. Die Annahme, daß der Winter den Rus­sen erwünscht sei, sei daher ein großer Irrtum. Die Rus­sen hätten nur den Wunsch, daß der Krieg bald zu Ende sei, denn die Mannschaften führten ihn nur widerwillig und seien überglücklich, wenn die Oesterreicher auf die russischen Stell­ungen losstürniten, weil sic dann ohne Gefahr, von den rückwärts aiffgcstelltcn Leuten erschossen zu werden, die Gewehre wcgwerfen und sich in Gefangenschaft begeben könnten, in der ihnen winke, sich sattessen zu können, den die Verpflegung bei den russischen Truppen sei unerhört schlecht. Dieser Umstand sowie die Kälte würden den ver­bündeten Truppen immer mehr Gefangene in die Hände treiben. Der Chefarzt fügte hinzu, daß dank der in der letzten Zeit eingetrosfenen ausgiebigen Kälteschutzmittel bei den österreichischen Soldaten nur verhältnismäßig wenig Frostschäden festzustellen seien.

Rachschrist. Für die obige Behauptung erhalten wir eine Bestätigung durch eine Feldpostkarte, die der Sohn unseres Schriftleiters aus dem Osten geschrieben hat. Es beißt darin:Die gcfaiigciic» Russen, die gestern hier durch­zogen, freuten sich sehr, keinen Hunger mehr leiden zu müssen; bei einem Sturmangriff seien ihre Offiziere die ersten, die wegliefen: sie hätten schon vor dem Kriege ge­wußt, daß Kaiser Wilhelm ein tüchtiger Kriegsherr sei, gegen den Niemand auffommen könne. Hoffentlich sind wir mit der Baude bald feriigl"

Rußlands Achillcsvcrse. Ko n st a n t i n o p e l, 30. Nov. Jeune Tnrc" legt an der Hand von Zablcn dar, der ver­wundbarste Punkt Rußlands, gegen den Ocsterrcich-Ung.ir.r Deutschland und die Türkei operieren müßten, um Rußland zu vernichtcn, sei die Ukraine, deren Besetzung die Verpfleg­ung der russischen Armee hemmen und den Eisenbahn- verkehr lahmlegcn würde, da die russischen Eisenbahnen ihre gesamte Kohle ans der Ukraine erhielten. Der Verlust dieser Provinz würde infolgedessen Rußland hindern, seine Rolle als- Großmacht in Europa weiter zu spielen.

Revoliitionärc Bewegung i» Rußland. Die Korrespon- dcnzRundschau" meldet aus Kopenhagen: Trotz der Ver-

der russischen Regierung, die um sich greifende revo- Inticnnrc Strönmng, die sich zugleich nachdrücklich gegen den Krieg wendet, zu unterdrücken, greift diese Bewegung >n zahlreichen russischen Städten doch immer mehr um sich. Vertrauliche Berichte der Obcrgrndarmerie bestätigen, daß d revolutionäre Bewegung in Rußland in letzter Zeit zu- uimmt.

Aus England.

Dir Vernichtung desAndacins." Ainsterdam, 2.

Dez. Die englischen Behörden halten den Verlust des Audacious" immer »och geheim. Für die Tatsache, daß dieser wirklich gesunken ist, liegt eine neue Bestätigung vor; ein Marco».itelcgraphist der Holland Amerika-Linie telegra­phiert an ein holla,cdisches Blatt, daß aus dem Schiss, auf dem er bcdicnstet sei, ein Telegramm 'aufgefangen worden sei, worin gemeldet wird, daß die Geretteten derAudaci- ous" in New ?)ork angekommen seien. Der Bericht sei auch in der an Bord erscheinenden Zeitung aufgeiwmmen wor­den.

Echt engiisch! In einem in derHchlei. Ztg." veröj- senttichten Feldpostbrief eines Offiziers lesen wir: In einem von den Deutsche» besetzten Ort hatten die Engländer einen Arzt zurückgelassc», der Folgende» schone Beispiel christlicher Lieb« zeitigte: Dieser Mann weigerte sich die schwarzen Soldaten zu behandeln, mit der Begründung: «So etwas