250 Correspondenz Nachrichten
henden Schwamm; worauf er ſich ſogleich und das Papier mit entzuͤndet, womit man, mit we— nigem Geruch, leicht das Licht zuͤnden kaun.
7. 5 Wien ben 5. November 1810,
In Nro. 116 und 117 der Ergaͤnzungsblaͤt⸗ ter der allgemeinen Literaturzeitung befindet ſich über zwei von mir in Ihrem Journale:„Be— lehrung und Unterhaltung“ erſchienene Auf— ſaͤtze, wovon der erſte uͤber Staatsſchulden(noch unvollendet), der zweite über Trieft handelt, ei— ne Art von Recenſion in 10—1 2 Zeilen, die zu fluͤchtig, zu leidenſchaftlich, und auf eine fuͤr das literaͤriſche Intereſſe zu unwuͤrdige Weiſe hin⸗ geworfen iſt, als daß ich mir nicht einige Worte dagegen erlauben ſollte. Der Reeenſent fertigt den erſten Aufſatz durch die Bemerkung ab, daß durch Verthenrung im Innern, vermittelſt der Staats- ſchulden, aller Erporthandel gelaͤhmt wuͤrde, daß ſonach meine Meſnung grundfalſch, irrig u. dgl. ſey. Das Anführen dieſes einzigen laͤngſt abge- droſchnen Einwurfs zeigt zur Genuͤge, daß der Recenſent dem Fache, in welchem er hier urtheilt, keineswegs gewachſen ſey, und daß er weder durch die Lektuͤre der beſten hieruͤber erſchienenen Schrif— ten, noch weniger aber durch eigenes Nachdenken uͤber dieſen Gegenſtand ſeine Begriffe gebildet ha— be. Hat denn Recenſent vergeſſen, daß das mit Schulden ſo belaſtete Eugland durch die Wohlfeil— heit ſeiner Fabrikate allen Gewerbsfleiß in jenen


