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ecm aus Gewinnſucht in Oedenburg und Wiz.
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Seit einigen Jahren lebte in dem eine Station von 84d en burg entfernten Markte Großhofflen, ein, ſich für eine Hauptmanns⸗ frau ausgebendes Frauenzimmer, welches in dieſem Jahre durch merkbare, großere Ausgaben ohne Erwerb, der Gerichtsbarkeit ver⸗ dachtig wurde. Daher wurde ſte unperſehens durch die dan beſtell⸗ te Geſpannſchafts-Kommiſſtion ain 17. Juli Abends überfallen, und nachdem man alles, wovon ſie lebe? wo ihr Mann ſey? ꝛc. genau erforſchte, hierauf aber die Briefe ihres Mannes aufſuchte, fand man in dem hintern Zimmer wo ein halbe es Dutzend Hunde ſich be⸗ ſanden, anfangs ve rſchiedene Bankozettelartig geſchniltene Wee daun hierunter mehrere ſchon fertige 30 fl. Zettel, endlich me brere Werkzeuge und Stempel, wornach man die saubere Hauptmannsfrau ſogleich arretirte, und weil das Sobkits samer verſperrt und oer ſie⸗ gelt werden mußte, wollte man noch eher die Hunde hinausfagen. Allein ſie wollten auf keine Art weichen, b bis endlich der Komitats⸗ Heyduk zuſchlug. In dieſem ad entdeckte derſelbe in, dem Winkel, wo der geſchlagene Hund ſich hin zog, einen Menſehe enfuß und zog den ſich verſteckt gehaltenen Bankozettelmach et. einen jun⸗ gen Meuſchen von 24 Jahren hervor; dieſer bat ſogleich u ung. Barm⸗ herzigkeit und geſtand, daß nicht die Hauptmannsfrau, ſonde rp. der 7 ſey und ſogleich ergeiff er ein Meſſer und ſchn. ſich in den Hal Er wurde chirurgiſch behandelt, und ſeine Wunde oll nicht tödtlich ſeyn; die Mitchelferin wurde am 19. Juli nach 2 6. denburg gebracht und erwartet ihr Urtheil. . Am 9. August hot ſich im Prater zu Wien folgend Geſch ichte zugetcage Ein junger Italiener(Regoziant) ging dort öfters mit einem Griechen, mit welchem er in freundſchaftlichen Ber⸗ hältniſſen ſtand, f pazieren, und ſeit einegen Tagen hatte er mit letzterm un⸗ ter dem Vorwande junge Haaſen zu fangen von den Alleen ah, ſich mehr in die entlegenen Theile des Parks begeben, wu ſie, auch ei⸗ nigemal einiger dieſer Thiere habhaft wurden. Am erwähnten Ta; ge, Nachmittags 4 uhr, waren ſie wieder in dieſe Gegenden gegan⸗ gen, als pleglich der Italiener den Griechen mit einem Dolche an⸗ fiel, mit mehreren Stichen zu Boden ſtieß, und nachdem er die Barſchaft des Ermordeten und was er ſonſt von Werth bei. ihm fand zu ſich genommen hatte, den Körper mit Gras bedeckte, Zwei Stunden darauf kamen einige Weiber in dieſe Gegend um Gras „u holen, entdeckten den Körper und da ſie fanden, daß noch Leben in demſelben wor, ſo machten ſie augenblicklich weitre Anzeige; der Verwundete wurde nun ſogleich in Sicherheit gebracht, und nach einigen Anſtrengungen war er ſich ſeiner ſelbſt wieder bewußt. Er gab ſeiuen Mörder an, welcher ſogleich ergriffen und feſtgeſetzt wurde. Der töodtlich verwundete Grieche lebt zwar noch, man hat aber zu ſeinem Aufkommen keine Hoffnung. (Rationalzeitung Sertember 1810).
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