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liefe. ES ist sicher, dafe di« Schotten sich bir »uni letzten Mann hätten niedermetzeln lassen, wenn sie nicht von ihren Offizieren buchstäblich zum Rückzug gezwungen (?) worden wären.
Die Engländer verhöhnen das Eiserne Ären; — und sich selbst. Wie man uns meldet, tragen viele englische Söldner eine grobe Nachbildung des Eisernen Kreuzes nnt einer Inschrift, die die deutschen Soldaten verhöhnt. Sie haben dieses Spottkreuz aber bezeichnenderweise auf ihren Rücken angebracht — woraus doch wohl hervorgeht, das, sie sich selber bcwufet sind, dem Gegner, den sie verhöhnen wollen, diese Seite öfter als die andere zu zeigen!
Die Not der indische» Truppen. Haag, 28. Nov. Der Londoner „Standard" meldet, das, die indischen Truppen unter der Kälte sehr zu leiden hätten und eine Ablösung notwendig sei. Manche Leute mufetcn mit Seilen ans den Laufgräben gezogen werden, da ihre Glieder vollständig erstarrt seien.
Die Unruhcn auf drr Jnsrl Man. Kristiania, 30. Nov. Aus London wird gemeldet, dafe bei der Ilntersnch- nng in dem Gefangenenlager auf der Insel Man die Untersuchungsrichter zu dcni Resultat gekommen seien, das, der Tod der erschossenen Gefangenen durch berechtigte Mafe- regeln herbeigeführt worden sei, welche die Militärbehörde hätte treffen müssen.
NkatlniiiW Zulassung von Mposspaktlkli.
Berlin, 2g. Nov. sW. B. Nichtamtlich). Feldpostbriefe im Gewicht von mehr als 250 bis 500 Gramm werden voraussichtlich allmonatlich einmal für die Dauer einer Woche zugelasscn werden. Eine häufigere Zulassung ist nicht angängig. — Die Beförderung von Paketen bis zu 8 Kilo, neben den lederzcit durch Vermittlung der Ersatztruppenteile u. Etap- venbehördcn zulässtgen Sendungen, wird nach einer zwischen der Post- und der Heeresleitung getroffenen Vereinbarung gleich- jalls tunlichst einmal monatlich für acht Tag- zugelassen. Die Bestimmungen über di« Beschaffenheit der Verpackung der Pakete werden durch die Heeresverwaltung nach den Ersahrungcn v der beiden ersten Paketwochcn geregelt werden.
vtr Kailkr beim 18. Arnitkkorps.
Im Lause der vergangenen Woche besuchte der Kaiser die Truppen des 18. Armeekorps. Wie ein Laufseuer verbreitete sich die Anwesenheit des obersten Kriegsherrn unter den Truppen, die, wo der Kaiser immer erschien, ihn subelnd begriifeten. Der Kaiser lieh sich von dem kommandierenden General, Erz. v. Schenck, auf einem Kommandeur-Beobachtungsstand, von wo aus die Stellung der beiden Linien scharf zu sehen war, über die Lage genaue Meldung erstatten und verfolgte längere Zeit einen im Gange befindlichen Artiellriekampf. Beim Abschied beauftragte der Kaiser de» kommandierenden General, den Truppe», die er heute nicht habe sehen können, seinen Grus, zu übermitteln, wünschend, das, dem Korps weiter noch recht grofee Erfolge beschieden sein möchten.
Julius Robert Mayer.
In zahllosen Anffähen können wir dieser Tage über das Leben eines Mannes lesen, der sich durch eine Natur- erkenntnis von seltener Fruchtbarkeit unsterblich gemacht ha«. Es ist Julius Robert Mayer, geboren zu Hcilbronn, der Sohn eines Apothekers. Sein Geburtstag kehrte an dcni unseres Grofeherzogs zum hundertsten Male wieder. Gestorben ist Robert Mayer am 20. März 1878. Mehr soll 'hier von seinem Leben nicht berichtet werden, weil sich dies, wie bereits erwähnt, erübrigt. Nur nicht oft genug kann man erwähnen, dafe er ein Märtyrer der Wissenschaft war, lvie so mancher, der den Menschen das Licht brachte, von d<» Zeitgenossen aber nicht gehört und beachtet wurde.
Mögen in Kriegszeiten die Sinne nach anderem stehen als nach Wissenschaft, mag die durch den Krieg verursachte Umwertung aller Werte eine Besänftigung mit den Gei- stcsherocn der Menschheit als unnütz finden, eine Erinnec- ung an Robert Mayer und eine Erbauung an seinen Ge- danken kann gerade jetzt als wohltuend empfunden werden. Gibt doch seine Erkenntnis in ihrer Erweiterung auf das ganze Weltall eine Weltanschauung eine „Religion", die uns Trost spenden kann, tröstet für all das Blut, was dieser Krieg fliesten lästt.
Es ist der Satz von der Erhaltung der Energie, dem Arbeitsvermögen eines Körpers, den Mayer auch auf die Erscheinungen der Wärme als anwendbar dargetan hat. Darnach stellt eine Wärmemenge weiter nichts dar als eine andere Form von Energie wie diejenige der mechanischen Arbeit. Wärme läfet sich in mechanische Arbeit und mecha- uischc Arbeit in Wärme verwandeln. Berechnet, nicht experimentell bestätigt, hat Mayer, dafe die Einheit der Wärmemenge, die Kalorie, d. i. die Wärmemenge, die nötig ist. um 1 Kg. Wasser um 1 Grad zu crwärnien, gleichwertig ist mit einer Arbeit, djc geleistet werden imife, um 421 Kg. 1 Meter hoch zu heben. Andere Physiker haben später den Sab Mayers durch Versuche bestätigt. — Durch blofees Schütteln von Wasser in einem Glas entsteht eine, wenn auch lebr geringe, Wärmemenge, eine Tatsache, welche die Physiker der damaligen Zeit schier den Kops verlieren liefe, wenn sic daran hätten glauben sollen. Die Idee des Perpetuum mobile, einer Maschine, die einmal in Gang gesetzt bis in Ewigkeit weitcrläuft, mit einemal falsch und töricht, das tvar etwas ungeheuerliches. — Nicht als ob man vorher über die Verwendung von mechanischer Arbeit in Wärme und Wärme in Arbeit nichts gewufet hätte. — Die Dampfmaschine war längst erfunden — die strenge mathematische Jnbeziehungsetzung der beiden Energieformen, da» war die Tat des schwäbischen Naturforschers. Sein Satz der Aequivalanz von mechanischer Arbeit und Wärme wird in der Wistcnschaft als erster Hauvffatz der Wärme-
Tageszeit, mg. SiitKq, Mm 1. »tjmMt 1*1«
lehre bezeichnet; der zweite Haupffatz, auf den wir hier nicht eingchen wollen, bildet mit ihm zusammen die Grundlage für die gesamte Wärnietechnik. Mayers Gedanke war fruchtbringend für die weitere gesamte Pbysik und Technik. Die Verwandlung elektrischer Energie in theorctilckie oder in mechanische — man denke an das elektrische Licht und die Elektromotoren —, von mechanischer oder thermischer Energie in Elektrizität — man denke an die mit Dampfmaschinen oder Gasniotorcn betriebenen Dynamos und an die Thermoelektrizität —, alles dies sind Beispiele sür die Wandelbarkeit der Energie. Alle Vorgänge in der Natur beruhen auf der Verwandlung der Energie einer Bcweg- ungsart in eine andere; niemals verschwindet Energie. Auch die radioaktiven Erscheinungen, die anfangs dem Gesetz zu widersprechen schienen, müssen sich ihm beugen. Die gesamte im Weltall vorhandene Energie must daher stets von gleicher Eröfee sein. In dieser Hinsicht sind wir sogar berechtigt, von der Einheit der Naturkräfte zu sprechen. Wenn wir so sehen, wie in der uns umgebenden Natur nichts an Energie verloren gebt, liegt der Schlust nahe, dafe dies auch der Fall sein wird mit all den pspchi- schen Energien der Menschen. Ter Geist eines Heeres, die Opfer an Gut und Blut, die es bringt, sind Energieformen, die nie verloren gehen, die sich nur in andere umsetzen, ,ind dazu beitragen, die Menschheit ihreni Ideal, deni ewigen Frieden, immer näher zu bringen. Ob dieser ewige Friede im Sinne der allgemeinen Natur liegt, ob ihn der Satz von der Erhaltung der Energie verlangt, das wissen wir nicht, das kommt auf den uns völlig unbekannten Zweck der Welt an; als denkende und wollende Wesen müssen wir ihn aber postulieren, und wir haben nach Analogie aller andern Naturgeschehnisse allen Grund, zu hoffen, dafe nichts ge- schieht, das- für die Erreichung dieses Ziels nicht von Nutzen wäre. Dr. Eh.
Uom Felde & fr Ehre.
* Dortelweil, 1. Dez, Ten Heldentod sür's Vaterland er litt Leopold D e u s ch von hier. Er war erst kürzlich als Erjatz- rcservist ausgerückt, bei den Kämpfen in Flandern ereilte ihn das tragische Geschick, als er aus einen Augenblick den Kopf aus dem Schützengraben hob. „Eine Kugel kam geflogen . Allgemein wird der ruhige und bescheidene junge Mann betrauert und sein altes Mütterchen herzlich bedauert.
* Dortelweil, 1. Dez. Der Pionier Adolf Reinhardt von hier erhielt das Eiserne Kreuz. Als erster hat er de» Mcr- lanal durchschwommen und sich am jenseitigen User festgesetzt. Wir freuen uns, dafe wir auch in Dortelweil so tapfere und mutige Streiter haben.
Obcr-W'ddersheim, 1. Dez. Gefreiter Feld. Weis vom Artillerie-Regiment Rr. bt, ein Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Weis, welcher von feiner schweren Verwundung wieder soweit hergestellt ist, um demnächst wieder an die Front aus- rücken zu könne», erhielt für sein tapferes Verhalte» das Eiserne Kreuz zuerkannt. Wir beglückwünschen den wackeren Helden zu dieser Auszeichnung.
ZN den hessischen §lii»b1irgsmallleil.
Keine kampslojen Landtagseriatzwahlen in Hesse». Die am
2g. November stattgehable Versammlung der Vertreter der hessischen Landtagssraktioncn und die Vertrauensmänner der Parteien haben zu feinem Ergebnis geführt. Wohl fand der grundlegende Gedanke auch diesmal Zustimmung, doch lonnte man sich über die Verteilung der Mandate nicht verständigen, da die sozialdemokratische Partei darauf bestand, dafe ihr zwei Landlagsmandate in Mainz abgetreten werde». Trotz ucr- schiedcner weiterer Vorschläge lonnte man eine Einigung nicht erzielen und die Versammlung mufete ohne Verständigung auseinandergehen, Danach wird die Ersatzwahl der Abgeordneten vorläufig von der Regierung ausgesetzt werden, bis der Fric- dcnszustand cingetreten ist und die Regierung wird die notwendigen Vorlagen soweit, wie es die Verhältnisse erheischen, vorlege», — Als der merkwürdige Plan im Landtag ausze- heckt worden ist und die Schalmeien auf allen Seiten angestimmt worden sind, wollten wir keinen Mifeton in das allgemeine Friedenslonzert bringen, umso mehr können wir jetzt unserer Genugtuung über diesen Ausgang Ausdruck geben. Erstlich hat der Landtag überhaupt nicht üb —^-ine Zusammensetzung zu befinden, das kommt den Wählern zT^Wenn die Abgeordneten selbst über die Fortdauer ihrer Mandate zu bestimmen hätten, dann würde das Parlament vollständig zur Farce herabsinken. Zum andern müfete, wenn wirklich kampflose Wahlen stattfin- dcn sollte», doch der Grundsatz seststehen, dafe das Uebereinkom- men unterschiedslos aus alle Parteien und Abgeordneten ausgedehnt wird, dieser Grundsatz sollte aber nicht gewahrt werde». Zum dritten endlich ist es doch geradezu rücksichtslos, dafe einen grofecn Teil der hessischen Wählerschaft — und wahrlich nicht dem schlechtesten — dem nämlich, der gegenwärtig draufeen im Feld« steht, das „heiligste Recht des Bürgers", so heifet doch wohl der Fachausdruck! genommen werden sollte; da er aufeer- siande ist, sich an den Wahlen, wenn sie auch kampflos sind, zu beteillgen. Darum ist es gut so, dafe der so schön ausgesonncne Plan gescheitert ist und der Weg, den die Regierung eingefchla- gen hat und allein gangbar ist, beschritte» wird, die Wahlen nämlich aus ruhigerer Zeiten zu verschieben.
Aus der Heimat.
• Friedberg. 1. Dezember. Vaterläadifcher Abend, An, nächsten Sonntag den 8, Dezember, abends 8H Uhr, veranstaltet da; L Friedberger Doppelquartrtt im Saale de» Hotel Trapp eine» Vaterländische» Abend bestehend aus Liederoor- trägen und Rezitationen. Nähere« wird noch bekannt gegeben. Der Ertrag soll der hiesigen Lazarettverwaltung zu Weihnachtsgeschenken für die Verwundeten znr Verfügung gestellt
werden. In Anbetracht de, gute» Zweckes und drr bekannre»
Leistungen des Doppelquartctts daff man wohl auf eine» ftar ken Besuch der Bcranstallung hossen.
* Friedberg, L Dez. Jungwehr. Mittwoch, den 2. Dczbr., 8.30 abends. Unterricht über Marschsicherung, Vorposten- und Fctdwachdienst, 1. Kompagnie: Etädt. Turnhalle an der Ock- städter Landstrafee. 2. Kompagnie: Turnhalle des Lehrerseminars, 3. Kompagnie: Turnhalle der Augustincrschule. Sonntag, den 8, Dezember, 2 Uhr nachm,, Abmarsch vom Hofe der Augustincrschule zu einer Geländeübung.
* Frikdbcrg, 31. Roo. Der Verein Eoncordia in Bod '^anheim hielt vorgestern Abend im Saale des Sprudel.Httels eine Veranstaltung zum Besten des Roten Kreuzes ab, Herr Hartman» Stall trug einige Gedichte vaterländischen Inhalts vor und erweckte damit Helle Begeisterung, Das Sologuailett fang mehrere Lieder in vollcndclei Weise und Herr Marnilh spendete einige Lieder und eisang sich reiche» Beifall. Ferner hatte der z. Zt. in Bad-Rauhcim wetlende belannte Pianist Raonl von Koczalski seine Kunst der gute» Sache zur Bering- ung gestellt. Er erwies suh wieder als der beste Chopinspielcr der Gegenwart und auch in den anderen Stücken entfalte,e er einen solchen Dust und eine Poesie, dann wieder eine so elementare Kraft und eine alle Schwiciiglcitcn vergesse» lassende Technik, dafe man ihn sicher zu den ganz Erofeen unter den Klavierspielern rechnen mufe. Herr Dr. Strecker hielt eine von glühender Begeisterung und Liebe zum Vaterland und seiner gerechten Sache durchlodcrnde Ansprache, die nicht enden ,ocl. lenden Jubel erweckte. So war es eine erhebende Feier, die dem Roten Kreuz auch einen namhaften Betrag zugeführt haben wird.
Frkcdberg, >. Dezember, Feldpostbriefe nach dem Feldheer im Gewicht über 250 Gramm dis 500 Gramm sind vom 2, bis tinschlicfelich 8, Dezember von neuem zugclasien. Die Gebühr betrügt 20 Psg, Die Sendungen müsic» dauerhaft verpackt sein, Rur sehr starte Pappkasten, festes Packpapier oder dauerhafte Leinwand sind zu verwenden. Für die Wahl des Ver- packungsstosfcs ist die Natur des Inhalts mafegcbcnd; zerbr ch- tichc Gegenstände sind »ach Umhüllung mit Papier oder Leinwand ausschliefelich in starken Schachteln oder Kosten z» verpacken, Die Päckchen, auch di« mit Klammerverschlufe versehenen, muffen allgemein mit dauerhastem Bindsade» scsi umschnürt werden, bei Sendungen von grüfeercr Ausdehnung in mehrsachcr Kreuzung, Die Auffchristen sind auf die Sendungen »rcderzuschrciben oder unbedingt haltbar aus ihnen zu befestige» und müffen deutlich und richtig sein. Aus die Versendung kleiner Bekleidung«- »nb Gebrauchsgeqenstände braucht sich der Päckchenverkehr nicht zu beschränken. Es sind auch Lebens- und Eenufemittel zuläsfig, aber nur soweit, als sie sich zur Beförderung mit der Feldpost eignen, Ausgcschloffen sind l.icht verderbliche Waren, wie frische» Obst, Butter, Fett, frische Wurst: ferner feuergefährliche Gegenstände, wie Patrone», Streichhölzer und Taschcnfeuerzeug« mit Benzinsüllung, Päckchen mit Flüssigkeit sind nur zugclasien, wenn die Flüssigkeit in einem starken, sicher verschlosienen Behälter enthalten und dieser >>, einem durchlachten Holzblock oder in einer Hülle aus starker Pappe fest verpackt ist, sowie sämtliche Zwischenräume mit Baumwolle. Sägespähne» oder einem schwammigem Stosse so angesüllt sind, dafe beim Schadhastwcrdcn des Behälters die Flüssigkeit aufgesaugt wird. Sendungen, die den vorstehenden Bedingungen nicht entsprechen, werden von den Pastanstalten unweigerlich zurückgewiesen.
* Dortelweil, t. Dez. Merkwürdige Zufälle. Am Freitag, den 20. November, starb plötzlich aus dem Weg nach Vilbel der Metzgermeister Iah. Margraf von hier. Ein Schlagansall hatte dem erst 51jährigen kräftigen Manne ein rasches Ziel gefetzt. Am Samstag den 28. November ging nun fein Schwager Mohr auch nach Vilbel; in der Lohgasic erlitt er ebenfalls einen leichten Anfall und Blutsturz. An den Folgen liegt er nun krank darnieder. Mohr — seines Berufes Obcrbahnasiistcnt — ist in weiten Kreisen als ein eifriger Jör- tcrcr des Kricgerocrcinswesen bekannt, allseitig geachtet »ud beliebt. Wir hossen und wünschen, dafe er bald wieder herge- stcllt werden möge.
* Burg-Erüfenrode, 30. Noo. Zur Nachahmung empfoh- len! Unser Beigeordneter Herr M. Mosch erosch, der auch sonst schon viel sür's Vaterland getan, hat sein fchweistes Schwein schlachten und ganz zu Wurst machen taffen, die später, wenn geräuchert, zu geeigneter Zeit in, Feld geschickt werden fall. Er meinte, unsere braven Soldaten hätten es ja verdient, dafe man für sie sorge,
* F, C. Frankfurt a. M,, 20, Nov. Bei der Kairegn- lierungsarbeitcn am Fahrtor wurde in der vergangene» Nacht eine 100 Meter lange »nd 12 Meter voin User entfernte Sperrwand eingedrückt. Das Wasser ftrömte in die bereits trocken gelegte, drei Meter Unter dem Wasserspie.z -I des Main liegende Baustelle und überflutete diese sowie die dort befindlichen Maschinen. Der Schaden beläuft sich aus 15,000 Mark, Ein Dampfer, der in der Nähe wenden wollte, soll die Spcrrwand eingedrückt haben,
* j. Oberstedten, L Dezember. Der Tiesbauunternehinee Heinrich Döll von hier verunglückte beim Holzsällen im Ge- meindcwald, er erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, welcher er nach kurzer Zeit erlag.
Kirchliche Anzeinen.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, den 2, Dez., abends 8 % Uhr: Kriegsblttandacht. Herr Pfarrer Ritter,
Gottesdienst tm Stadtteil Fauerbach,
Mittwoch, den 2. Dezember, abends ff» Uhr' Kriegsbittandacht, Herr Pfarrer Zatzmann.
Frankfurter Wetterbericht,
Voraassag«: Bedeckt, zeitweise leichte Niederschläge, kein« Temperaturveränderung, südwestliche Winde,
Verantwortlich für den polifischen und lokalen Teil: O t t o Hirsche!. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. S ch m i d t, Friedberg. Druck und Verlag der .Neuen Tages-eitn8g7- A. G„ Friedberg i. H


