398 Correspondenz Nachrichten

Grafenſtein in Kaͤrnten anno 1809 gefun⸗ den ward. Es nimmt bereits eine ſchöne Politur an, laͤßt ſich noch, obgleich ſchon ſchwer mit Werkzeugen von Eiſen bearbeiten, gibt aber am Stahl keine Funken. Das Scheidt wovon gegen⸗ waͤrtiges Exemplar ein Abſchnitt iſt, beweiſet, daß es Floßholz geweſen ſeyn muͤſſe, und daß die Ei⸗ chen damals minder ſelten waren, als ſie es itzt ſind. Es hat, was ich den Mineralogen zu be merken bitte, eine frappante Aehnlichkeit mit der Kennelkohle.) Iſt es bloſſer Zufall, oder deutet dieſes auf die Entſtehung letzterer hin, daruber will ich keine Meinung wagen: eine Schwalbe macht keinen Sommer, verkuͤndet aber doch gewiß ſeine Annaͤherung, a 5 99

Auch iſt die ſchoͤne ſchwarze Ebenholzfarbe, die es annahm, mir ein Winkdaß das Waſſer der Drau vitrioliſch ſeye, welches die vielen in Kaͤrnten auf Eiſen, Kupfer, Gallmey und Slen de gebauten Gruben allerdings wahrſcheinlich ma chen, wenn gleich der Gehalt des Dr auwaſſers daran ſo arm iſt, daß Verſuche im Großen dazu gehoͤrten um ihn angeben zu koͤnnen.

8 Enzenberg. ) Es iſt bitumin i ſes Holz von ausgezeichneter Schönhelt und Beſtimmthelt. Sollte der Stamm, von dem es ein Bruchſtück iſt, nicht aus ſeiner urſprünglichen Lagerſtätte, aus irgend einer Schlucht, bie mit dem Drauthal com⸗ municirt ausgewaſchen und ſo in den Fluß gekommen ſeyn? D

Wien den 3. Auguſt 525 3 Der letzte Kaffee Verkauf. Das war dieſe letzten 4 Tage eine Leben digkeit in allen Spezerei⸗ Gewö' dan! Ein Kauf-