8. 5 Eine Excurſion nach Tieſchan 201 einſchlieſſen. Die Natur der Lage alſo zwiſchen Bergen in Norden und Anhöhen in Suͤden laͤßt ſch on fruchtbaren Boden vermuthen, worauf auch die ziemlich allgemeine ſchwarze Farbe hindeutet. In der That findet man bei genauerer Unterſu⸗ chung eine gluͤckliche Miſchung von Kieſel⸗ Kalk⸗ Thonerde und vegetabiliſchen Humus in der Ober lage. In der Unterlage iſt Kalkmergel herr⸗ ſchend, meiſtens in erdiger Geſtalt, mit einigen Modificationen, beſonders auf den Anhoͤhen; bald als verhärteter Mergel, mit reinen Kalk ⸗Knau⸗ ern, bald als merglichter Sandſtein. An einer einzigen Stelle geht der Mergel, in merglichten, na⸗ türlich alſo ſchlechten Lehm uͤber. Doch iſt in der ganzen Gegend kein andrer. Er muß alſo ſchon nothgedrungen als Surrogat zum Ziegelbren— nen dienen und behauptet als ſolches mit mehr Ehre ſeinen Platz, als alle bisherigen, welche den Kaffee erſetzen ſollten. Dias ganze Gut liegt arrondirt beiſammen, zeigt nichts als Feld ⸗ und Wieſenbau, haͤlt 172 — 37⁴ Stunden in ſeinen ſich kreuzenden Durch⸗ meſſern, iſt alſo klein, einformig und dem Anſchein nach, unbedeutend genug, um aller Erwartung zu irgend etwas einer bleibenden Notitz Werthes zu verſagen. Und dennoch fand ich“ hier waͤhrend eines 24 ſtͤͤndigen Aufenthalts ſo manche mich, und ich ſchmeichle mir, auch vielen andern Freunden der Landwirthſchaft, des Volks und des Staats inte⸗ reſſirende Merkwürdigkeiten, daß ich mich nicht 5 enthalten kann, ſie meinen Leſern nachzuweiſen,
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