288 Eine Excurſion nach Tieſchan lierenden Anhöhe liegt, welche das Schwarz a⸗ wa Thal an der oſtlichen Seite begraͤnzt. 5 So lange man tu der Tiefe bis dicht vor dem Dorfe kfeibt, faͤhrt man noch auf den Ueber bleibſeln einer Quasi Chauſſes, welche 1804 hier in der Geſchwindigkeit angelegt worden, um dle Communication zwiſchen Bruͤnn und dem damals in dieſer Gegend abgeſteckten Lager möͤglichſt be⸗ quem und ſicher zu machen. Seitdem iſt ſie im Verfall und es iſt wohl Schade, daß ſie nicht er⸗ halten wird; ſo haͤtte man doch von Bruͤnn aus eine gute Straße mehr durch eine ſeiner ange⸗ ne hm ſten Gegenden bis auf die trockneren Hohen. Dieſe beſtehen hanptſoͤchlich aus aufg e⸗ ſchwemmten Boden, meiſtens kleines Kieſelgerblle, als Sediment der zer ſtoͤrten Fragmente, welche von den nordweſtlichen Urgebirgen hier in die Ebene herabgewaͤlzt würden. a 8 ö Daher viel leichter und ſandiger Boden auf 9 den flachen Hoͤhen, aus welchen Kuppen Flozkalks hie und da hervorragen; in den Tiefen aber der berrlichſte, vegetabliſche Fruchtboden gut beuutzt und bebaut, ſo mager die Fruͤchte auch auf den Hoͤhen ſtehen 8 So wie man ſich auf letztern befindet, Til⸗ ras und die Prazner Anhoͤhen mit den S o⸗ kolnitzer Defileen und den Teichen bei Sat⸗ ſchan vor ſich, kann man ſich einer lebhaftern und fruchtbarern, militaͤriſch s politiſchen Ideen⸗ Reihe nicht mehr erwehren..