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gabt ft unter btt Führung bt* Ehepaare, Sidne, SBebb im Anfänge btt Achtzigrrjahre dt- votlgtn Iahrhnnderk» ihn durch tin staats- und munizipalsazialistilche» Programm ousrüt- ttin wolllt, letzte er sich zur Wehr, anstatt sich durch Annahme sozialer Reformen zu starten. Den Ichiimmsten Auswuchs zeigt da, individualistische Wirtschastsprinzip aus dem Gebiete der Geundbesitzoerteilung: nach Lloyd Georg« besindet sich „der
größte Teil de» englischen Boden- in der Hand weniger Personen", die ,cder sozialen Bodenresorm den zähesten Wider- stand entgegensetzen, anstatt dessen aber gewaltige Strecken landwirtschastlichen Bauernlande» zu Jagd- und Sportzwecken verwenden. Bis in die neueste Zeit hinein, wo viel zu spät eine soziale Arbeileroersicherung organisiert worden ist, ver- lannte England die Kraftquelle, au» der wir Deutschen seit länger als einem Menschenalter UN» verjüngt haben. Bei UN» ist die Arbeiterversicherung rechtzeitig durchgesührt worden, hat die Verstaatlichung der Eisenbahnen und Wasserstraßen, vieler Bergwerke und bedeutend-r Schisfswersten die Gelamtbeit de» Veiles zur verantwortliche» Leitung dieser Berufe beruhe»: die Erlrägnisie stießen wieder der Gesamtheit zu. Aus dem Wege einer verständigen Bodenresorm ist hier der Grund und Boden in grotzem Umsange in Staat»- und Gemeindebesitz ubergegangen. Hand in Hand mit dieser Entwicklung geht bei UN» der Fortschritt des Gemeinnützigleitsprinzip, im Gesell- schastsrechte. Ich erinnere an die gemeinnützigen Bau-, Konsum-, landwirtschaftlichen Genosienschasten. Soweit wir ein Gegenstück zu dieser Erscheinung in England sehe», nehmen wir mit Verwundern wahr, daß dort die Gemeinnützigkeit nichts »nderes wie ein Wort ist. Ein Wort sür eine andere Art privaten Erwerbes Und dieser englische Indi»iduali»mus, wie er sich in dem Buche des verstorbenen Bankier» Lord Adedur, »alt, hat bi» in unsere Tage hinein bewundernde verehicr gesunden Jetzt erwacht die Welt und wird sehen, wie der Wucherer au» dem Tempel vertrieben wird. Wehe dir, Englandl
„Gerechtigkeit ist die Grundlage der Reiche". England galt Jahrhunderte lang als der Hort des privaten und östent- ltchen Rechtes. Ihering hat einst den reisenden Engländer, der sich nicht da» geringste Unrecht gesollen läßt, al» da» Muster eine» Kampier» um das Recht dargestellt. Im „Kaufmann von Venedig" hat uns Shakespeare gezeigt, wie her Jude Shylock in seinem Handel um das Psund Fleisch die Kraft des Rechtes Venedigs an der Durchsetzung seines eigenen Rechte» mißt und e> probt, er hat damit die englilche Austastung von der Ver- ansernung des Einzelrechtes in dem Gesetze zum Ausdrucke gebracht Der englische Richter, vom Friedensrichter hinaus bis zum Mitglied« des königlichen Eerichtshoses, galt als der unbeugsame und unbestechliche Vertreter der Gerechtigkeit. Die Regelung de» Rechtsverkehres im Vcrhältniste der Völker zueinander. das heißt des Völkerrechtes, ist durch keinen Staat in ähnlicher Weise gesördert worden wie durch England. Die Grundsätze des Seekrieges, insbesondere das Kaper-, Priien-, Neutralität»-, Flaggen-, Konterbandenrecht fußten !m wesentlichen aus englischen Grundlagen. Und was erleben wir heute Wir erleben, daß ein englischer Polizcirichter Ueber- grisse des großstädtischen Janhagels gegen wehrlose Deutsch« mit der Begründung straslos läßt, daß er in diesen llebergris- sen eine gerechte Vergeltung gegen die deutsche Krieasührung erblicke. Wir erleben, daß England in neutralen Gewästern feindliche Schisse in Grund bohrt. Daß es neutrale Schisse derjenigen seiner Pastagierc beraubt, IN denen es wehrsähigr Deutsche vermutet, daß es willkürlich die Liste der Konterban- dcnwaren erweitert, daß es ohne jede Rechtsstütze ein ostcnes Meer blockiert. Das stolze England, dem in seiner ruhmvollen Vergangenheit Recht vor Macht ging, ist so tief gestinken, daß ihm einaestandcnermahen Macht vor Recht geht, daß ihm das Recht zur Machtsrage geworden ist. Aber wie im Leben
des Einzelnen. so ist tm Lebe» der ganzen Völker
Egoismus nicht nur ein Mangel der Moral, sondern auch ein Mangel der Intellektes. Der Egoismus schasst Rei- bungsslöchen und Feindschaften ringsum. Der Pfeil des Unrechtes. den England aus den Gegner obschietzt, muh notwendig aus de» Schützen zurückprallen, sobald er das Uebergewicht verliert. Wer leine Macht mihbraucht, muh wisten, dah sein Opser im Augenblicke der veränderte» Machtverhältniste auch ihm gegenüber das gleiche Spiel treiben wird Die Götti» Themis loht sich auch heute nicht ungestraft die Binde von den klugen reihen. Wehe dir. England!
Sahen wir eben, wie England zu seinem Unglücke leichtfertig die Grundlage des Rechtes verlöht, so wendet sich unser Blick nunmehr ans ein anderes Gebiet, aus dem e» eigensinnig eine überlebte Einrichtung ausrechterhält. Das Prinzip des Söldnerheeres mutet uns vom Standpunkte der modernen Welt wie ein Vcrsteigerunasprodukt an. Gewiß, das Milizsystem war beguem und genügend, so lange die anderen Völker mit ihren stehenden Heeren sich willig dazu hergoben, sür England die Schlachten zu schlagen. Gcwih, das Milizsystem ermöglichte es der englischen Industrie, die Arbeiterschast in der Fabrik fest,zuhalten, anstatt sie in den Iabren der besten Ansbildunas- sähigfeit zu einem mehrjährigen Militärdienste zu entlasten. Aber über dieser Entwicklung übersah England das arohe ethische und soziale Fortschrittmoment in der ullaemeinen Wehrpflicht. Do» ethische, insosern jeder Volksgenoste sich mitverantwortlich für die Sicherheit des Vaterlandes fühlt das sozial«. indem sich eine Art von Familienband um die Soldaten aller Grade schlingt. Nichts ist charakteristischer sür das Fehlen dieser hohen Kulturelemente des verlästerten Militari» mu, in dem heutigen. England, als das Bild, das sich nach der Schilderung eines meiner Freunde jetzt in der englischen Gesellschaft zeigt. In den Krieg ziehen die Arbeitslosen und hie sonstigen Proletarier, die wenig oder nichts zu verlieren haben, während di« oberen Hunderttausend sich nach wie vor dem Tenni«. und Golstpiel widmen. Wenn nach dem schönen Schillerschen Worte die Nation nichtswürdig ist, „die nicht ihr alle» freudig jetzt an ihre Ehre", so ist der englischen Nation ein hartes Urteil gesprochen, wenn der Reich« in seiner alten Bequemlichkeit zu Haus« bleibt und den Armen in den Krieg ziehen läßt. Englands Militärverwaltung hat das Atmen »erlernt. Wen» «» sich aus die Seguungen der allgemeinen
Nene I«gf|et«,i> ,. gretto* In *7. ftratmbtr Hl«.
Wehrpflicht besinnen wird, dann wird e» ,« spät sein. Weh«' dir, England!
«ersteigern»« gekaperter deutscher Schiffe. Köln. 26. November. Die britische Admiralität läßt der „Kölnischen Zeitung" zufolge durch Schiffsmakler in nordischen Blättern an, eigen, daß eine Anzahl deutscher Schisse, die > Is gute Prisen erklärt worden sind, mit dem I. und 3.D?z.>m- der öffentlich versteigert werden sollen. Die Schisse siezen in den Häsen London, Folmouth. Boston, Wick, Fovey und Leitb. wo ihre Beschlagnahme erfolgt ist. Es sind die st.ih. lernen Dreimastschoner „Elle", „Gerhard", .Johann", „Bo- livia" und „Erika", die hölzernen Segllr „Trido", „Neptun" und „Theodor" sowie der Fischlogger „Berlin". Auster den Angehörigen der Verbündeten Staaten können die neutralen Staaten die Schiffe erwerben.
Die Haltung Portugals. Ueber die Haltung Portugals erfährt die „Nationalzeitung": Die Berliner portugiesische Gesandtschaft war von der gestrigen Nachricht, dah Portugal zum Kriege entschlosien fei, auf das höchste über- lascht, da sie keinerlei Kenntniste über derartige Absichten besah. Nach Meinung der Gesandtschaft ist die Reuterm.'l- dnng aus Listabon nicht richtig ausgelegt worden, da s sich bei dem parlamentarisch regierten Portugal darum handelte, dah edi Regierung für alle Fälle sich Vollmachten g?- ben lieh. Eine Mobilisierung ist in Portugal bisher nicht angeordnet worden. Es erscheint auch sebr fraglich, ob die englische Regierung überhaupt jemals die portugiesische Hilfe in Anspruch zu nebmen gedenkt, da die Friedenspräsenzstärke Portugals nur 30.000 Mann beträgt, die l'!> Tage dienen und somit militärisch nicht vollkommen ausg.'- bildet sind.
Ilfbrr die Zlkn'ral liilMrlchinq drr 5ch«tii durch sranMcht otift flifgrr.
urteilen die „Züricher Neuesten Nachrichten":
Die Sache hat leider auch eine recht ernste ichweizerilche Seite. Au» Meldungen au» Basel sowohl wie au» Kaiserstuhl, Eschenz, Berlingen usw. ist ersichtlich, daß das sranzöstsche Geschwader sowohl für den Angrisssslug als sür den Rückzugsslug schweizerisches Lausgebirt benützte, und zwar bewuhi. denn Eschenz und Berlingen liegen ties in der Schweizeizone. Ohne bi« Sache irgendwie überlreiben zu wollen, liegt darin ein bc- wassneier Durchbruch durch die schweizerische Lustzone von seiten des verbündeten Geschwaders, sei cs nun ein englische« oder französisches.
Der Bundcsrat wird sicherlich nicht versäumen, bei den Negierungen der Verbündeten kategorischen Protest gegen diesen lrasien Neutralitätsbruch einzulegen und denselben oe» Mächten zu notifizieren. Die verbündeten Regierungen werden ihre Kriegsleitungen anzuweisen haben, bah die Militärflieger und Militärluftschifser die schweizerisch« Lustzone strengstens respektieren. Eine Wiederholung der Vorkommnisie vom Samstag mühte zu gravierenden Folgen führen.
Nebenbei bemerkt, sind fremde Kriegsslugzeuge, die durch schweizerisches Lustgebiet gehen, nicht nur genau zu beobacht .n, sondern wenn ste in Schuhnähe sind, von unseren Truppen ohne weiteres z» beschießen. Wir wollen nicht riskieren, daß Deutschland sich für ein schweizerisches Iagdpatent aus sranzöstsche und englische Raubvögel anmelbet.
Und zu dem Protest des schweizerischen Bundesrats sagt dasselbe Blatt:
Das Cchweizervolk hat allen Grund, seine oberste Landes- bchörde zur cnischicbenen und würdigen Haltung zum Schatze schweizerischer Integrität und einer unanfechtbare» Stellung unseres Landes zu beglückwünschen. Roch mehr denn sonst steht es in diesem Falle Mann für Mann hinter ihr. Diese Haltung kann auch im Auslände nur einen allerbesten Enbruck machen.
Run hat man in London und Bordeaux das Wort.
Äiis der Primat.
Lnndsturm-Insanterie-Baiaillo» Friedberg.
ilns geht solgcndes Schreiben zu:
Markt rch, 23. 11. 14.
Den in meiner gestrigen Mitteilung namhaft gemachten mit dem Eisernen Kreuz dekorierten Ossizicrcn, Untcrossizic- rcn und Mannschaften des Landsturm-Inf. Bataillons kann ich heute felgendes hinzufügcn, die durch die Gnade Sr. Kgl. Hoheit unseres Grohheizogs mit der Tapserkeitsmedalllc ausgezeichnet wurden: Oberst Weimer, Kommandeur des Land- sturm-Inf.-Bat. Fricdberg aus Nidda: Hauptmanu Halse,
Generalstahsofsizier beim Gouvernement Strahburg, z. Z. beim Stabe der Abteilung Fcrling: Leutnant Becht, Tcleson-Ossi- zicr beim Stabe der Abteilung Ferling: Leutnant Schütz.
Kompagniesührer aus Nidda: Feldwcbelleutnant Metzger,
Kompagniesührer aus Friedberg: Felbwcbelleutnant Naumann aus Bleichenbach: Gcsreiter Friedrich Wals aus Düdelsheim: Landsturmmann Philipp Kappes aus Groh-Kar- ben: Landsturmmann Wilh. Köppler aus Vilbel: Lond- sturrnmann Friedrich Höhr aus Fauerbach bei Ridba. Die 7 Letztgenannten gehören sämtlich dem Landsturm-Insanterie- Bataillon Friebberg an.
Weimer, Oberst und Bataillonskommandeur.
' Friedberg. 27. Nov. sLrtsgcwctbcvrrria.) Auf den am Samstag Abend 8 Uhr statt» »denden Vortrag des Herrn RenllehrerS H. Kahl aus Darmstadt fei nochmals hingewiesen. Das Dbema lautet: „Was predigt der Weltkrieg dern deutsche» Volke." Ein zahlreicher Besuch, wäre dringend zu empfehlen. Derselbe findet im Vereinslokal „Zum Ratskeller" statt.
• Friedberg. 27. Roo. Von morgen Samstag ab werden im diesigen Zentraltheater Episoden -ur der Zeit der Frei- heit-kriege von 1806—1813 ausgesührt. Ueber di« Aujfühtl-n« diese» Film», welche zwei Stunden in Anspruch nimmt, bringt di« „M8nchen-Aug»h«raer Zeitung solgende Notiz: "Da»
Volk steht aus. Vor geladenem Publikum fand tm I».
perial-Theater die Vorsührung diese» von Ludwig Illica sür den Film bearbeiteten Werkes statt, welche» im ganzen al» meisterhaft durchgesührt gelten kann. Die großen Männer, die sich in jener Zeit sük ewig ein Ruhmesblatt in der Geschichte
Deutschlands geschaffen habe», erstehen vor den Augen der Zuschauer. In sechs Asten sind mit durchweg schönen Bilder» geschichtlich« Momente packend wiedergcgebcn. Einzelne Menschenschicksale mit ihrem Irren und Fühlen, lhrer Reue und Sühne, kommen durch die Darsteller wirkungsvoll zur Geltung. Den um den Sitg der deutschen Freiheit gesallencn Heiden, welchen noch hundert Jahre» bei Leipzig ein steinernes Denkmal gesetzt wurde, ist durch de» Film lebendige, packende Er- »mcrlmg gewidmet." Im übrigen verweisen wir aus die Anzeige in heutiger Nummer.
* Girßen, 27. Nov. Nächsten Sonntag nachmittag wird im hiesigen Stadtthcatcr aus vielseitige» Wunsch einmal ein heileres Werk, das bekannte liebenswürdige, harmlose Lustspiel: „Im weißen Rößl" gegeben. Am Sonntag abend wird in einer ebenfalls st-henswürbigk» Vorstellung W.idenbruchs „Die Nabensteinerin" wiederholt, die neulich so außerordentlichen Beifall gefunden hat. Die Mittags-Vorstellung findet bei Volkspreisev. die Abend-Vorstellung bei »einen Preisen statt.
* Frankkurt a. M., 27. Roo. Die Süddeutsche Mühlen» :r» einiqung ging mit dem Preise für Weizenmehl ll vom 25. November dieses Jahres ab von 4t ,« aus 42 .« sür den Doppel, zcntncr in die Höhe.
* Franksurt a. M., 27. Ro». In der hiesigen Straßenbahn ist es laut einer Verordnung verbaten, daß milfahrendc Damen stricken, weil dadurch den Mitsahrendrn Verletzungen bet- gcbracht werden könnten.
Hesirn-Rasiau.
* x. Usingen, 26. Roo. Dem Kreis Usingen sind 200 junge wehrfähige Deutjchc aus Schlesien Lbcrwicjen worden, die in den einzelnen Gemeinden unlergebracht und bcjchäftigt werden müsien. Einstweilen haben sie hier in Usingen Ausnahme gefunden. Es wirb bedauert, baß nur 18 Landwirte vorhanden, dagegen >03 Arbeiter, die meisten» Grubenarbeiter sind. Was den Loh» andctrisst, so ist van Seiten des hiesigen Landrats- nmtcs den jungen Leuten bedeutet worden, daß bei den »einen landwittjchaftlichcn Betriebe» im Kreise tein wirklicher Ar- bcitsmangel herrscht, die Ausnahme mit Rücksicht aus ihre Notlage geschehe und die Beschäftigung daher vorläusig nur gegen freie Kost und Logis ersolgcn könnte. Die jungen Leute waren alle damit cinveiftanden. Jedoch würde es sich cmpschlcn, st> Anerkennung sür geleistete Arbeit, ein »einer Taschengeld zu gewähren.
* jr. Oberursel, 26.310». Der hiesige Taunusklub hat ein« sehr erfolgreiche Tätigkeit auszuweisen, die Milgliederzahl ist bis jetzt aus 415 gestiegen. Am 10. März 1915 begeht der Verein sein 25jährigcs Bestehen.
* Husheim i. T., 27. Roo. Der in der hiesigen Heilanstalt wegen eines Nervenleidens untcrgebrachte Ob-rtelegraphcnaj- sistent Birkelbach aus Franksurt a. M. warf sich hier vor einen Eisenbahnzug und wurde betöret.
* Wiesbaden, 27. No». Freiherr Rudolf v. THUngen und Freifrau Elisabeth v. Thüngen geb. Prinzessin zu Menburg und Bübingen auf Hcilsberg haben, angeregt durch das Beispiel des Prinzen Heinrich von Preußen, als Liebesgabe für unsere tapfere Marine eine sehr wertvolle Goldmünze, die von der Kaiser!» Katharina II. von Rußland dem Dichter Thim- mel einst verliehen worden war. gespendet. Die Münze, bisher als wertvolles Erbstück in der Familie betrachtet, würbe der Prinzessin Heinrich von Preußen zur Verfügung gestellt, wofür die hohe Frau in liebenswürdigster Weise brieslich ihre» Dank abstattetc.
Starkriiburg.
* Darmstabt, 25. Nov. Heute am Geburtstag des Großl-cr» zogs Ernst Ludwig erfolgten zum ersten Male seit seines Regierungsantritte» keine Verleihungen von Orden und Titel im Hinblick auf die Kriegswirrcn. die sonst sehr zahlreich waren.
* An» dem Großherzogtum Hesien, 21. Nov. Eine neue Bestimmung über die Jagdwasscnpäsie ist im Großherzogium Hesien ergangen, die auch eine Erhöhung ihrer Gebühren im Gefolge hat. Die Gebühren sür einen Iagdwasfenpaß betragen für Personen, die im Grvßherzogtum wohnen, jährlich 30 Mark, für Angehörige der anderen Bundesstaaten 45 Mark, sür Ausländer 100 Mark. Die zuständigen Kreisämter -r- tcilen die Jagdwasscnpäsie. In sämtlichen Kreisen der Provinz Rhrinhessen und im Kreise Groß-Gerau in der Provinz Starleiiburg dürfe» Jagdwasscnpäsie jedoch nur mit Genehmigung des zuständigen Krrisamts abgegeben werden.
Franksurir, A-rii ei bericht.
Voraussage: Zeitweise Niederschläge, etwas wärmer, jlld-
westliche Winde.
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für den p Monat Dezember \jSf ~ noch nicht auf die MP „Neue Tageszeitung " "W U
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Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ott« Hi r I chel. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schmidt< Frirdberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A. G , Friedberg i. H.


