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daher an cSt Vereine des Raten Kreuzes die Bitte gerichtet, eine möglichst große Zahl unpersönlicher Pakete Herzusteven und sie an bestimmte Eammelstellen zu senden, von wo sie an unsere Truppen nach Ost und West und an unsere blauen Zun gens verteilt werden. Die Generallomiuandos werden die aktiven Regimenter, di« Etappenkommandos, di« Reserve-, Landwehr- und Landsturmsormationen mit den abgelieserten Weih, nacht-paketen versorgen. Der hiesige Verein vom Roten Krniz will »UN aus seinen Beständen an Hemden. Hosen und Wo!!Ie-ben ein« möglichst große Anzahl smindestens 500> von derart een Paketen Herstellen und sie nach Darmsladt, der zu- ftöndiuen Etappenbehörde, zur Weiterbesördcrung senden, Die'e Pakete sollen durch entsprechend« weitere Weihnnchts» gaben, wie Weihnachtsgedaek, Lebkuchen, Zigarre», Zigaretten, Tabak, Kautabak, Pseisen, Taschenmesser, Feuerzünder, Weih» »abtslichter, Kerzen, Seije», Hosenträger, Postkarten, Bries. papier, Notizbücher, Bleististe, Mundharmonikas usw, ergänzt werden. Wenn auch das Rote Kreuz aus seinen Barmitteln de» größte» Teil dieser Gegenstände lausen wird so wäre e» doch für Uebcrweisung von Weihnachtsgaben wie oben angegeben sehr dankbar; nur bitten wir, die uns zugedachten Gabe» uns recht bald übermitteln zu wollen, da unsere Sendung tpätcstens am 2. Dezember von hier abgehen muh.
Vom ^k!dr
der Ehre.
* Friedbrrg, 21. Rov, Der Tod hält draußen aus den Ech-ochlietdcrn auch unter de» Friedbergein eine reichliche Ernte. Heute wird die Nachricht bestätigt, daß der Kriegs- ' eiwillige Ga, Hoimann, der Lohn des hiesig-» Wnßbin» deimeisters Hosmann, zu Morstede bei Ppern den Heldentod i'-r » Vaterland gestorben ist. Der Heimgegangene hat sich durch sein liebensuüroiges Wesen allseitig Freunde erworben: sein Tod ist umso schmerzlicher, da ihm eine seltene lünstlerisch« Begabung v-«> ehu war di.- z» großen Sosknungen b -re-btii te, Ni-n ii! er de» seintiichen Geschoücn erlegen. Sein Anbeni-n bleibt allezeit in Etren: er starb den schönen Tod für di, ge- rechte und große Sc-be des Vaterlandes,
' Doebeim 21 Rov, Auf dem Feld« der Ehre arfolle». Der Lehrer Otto L a rl zu Ettingshausen hat aus den Schlacht- ielbein im tibcste» den ^rd fiii's Baterland erlitten. Der lüeini'ene ist von hie, grbürtig und war der Stolz »einer Eltern die au, ihn de-, a, iongs der 30«r Stehenden, ihre gan.i« H-'Nn,->ß letzten. Sein früher Tod wird hier allgemri» betrauert
* Franksurt a, ®i., 21. Nov, Stadtverordneter Fritz ». Lasaul ; , der als Leutnant der Landwehr tm Fctd stand, ist bei den Kämpfen in Nordsrankreich am t7, November ge- sallen. Bor sechs Zähren war er vom 6, Bezirk in bie Stadtverordneten Versammlung gewühlt worden, nächst« Woche sollte sein Mandat erneuert werden. Politisch gehört« Herr
A. Baltin-Oppenheimer
Fnedverg i. .6. Fkrn'xkchkk U
offerieren
Mauser- und Dreyse-
Pistolen
Kal. 6,33 und 7,65.
Ferner ist ein großer Posten
WMeVolVer
eingetroffen. Verkauf von Mk, 7.— an.
Luftgewehre jiir Die Zvgcilli. Strlets.
0>ü1 erv erpachtun^.
Das nach-e zeichnete in d-r Kemartmg Meldoch belegen- rnnbstäck des Veieinialen dirmenonds der Siadt Fnedbe.g wird
rritag. Ä7. Aov. d. Zs., nachmittags 2 Astr
, gestdaus .Zur Po-t" in Melbach aus w.ätere 12 Jahre >» Ad ilunge» »»chm» » a» di- M-iitdi-iende» veipachtrt!
Flur lll. Nr. 27 = tzö t-vt qm. Alker *»f dem Eiche»
Tie Güter»««,»htnng »«, l». N»»emder I. 2». bezüglich >r übr-gz» iür wdstücke it
.,ki»ob««a. den 2«>. November 1014.
6 " Xi« jiädtische Urmcntommisioil.
Stadl. ____
itrfui du« I|tf itt iBit jÄWft.
Die Stadt Jriedbcrg beabsichtig« »»«»«>»« 2ch»ch»>> -eigneten ffas.I.chsen ,'vr. r" , n
Angebote wolle man bis ;nm -S. d, M,s. mvrmiiiags
^ 6 *»5 ' CT S'nd! «il ™
«r»I,-k» Haas und die l eiben .Ke,e»doüe Knuden sich n» h>o. a elitall tm B«r orgunoshaus. 17» dieselben einge ehen wer»«
Friedberg, den 2>', November imt.
Der Bürgermeister
Stadl.
_?* "* Tages zeitung. Samstag, »«„ 2t. November 1914
* der natwnallibcralen Partei an. Bei der rorleV
teu R-.chstagswahl, im Z-Hre 1907, kandidierte er hier jiir seine Partei, Er hat ein «Iter von 10 Zähren erreicht.
Ans der Heimat.
- Friedberg, 21. Nov, Die Zusammenkunft der Angehöri- gen von Kriegsteilnehmern des 221 . Reserve-Regiments, die pcitctn Abend bei Philip, Steinhä-ißer Itattfanb, war iakt von allen in Betracht Kommenden besucht. Es wurden die Fragen Weihnachtspaket-Besorgung, die Unterstützung bedürr'.i.cr Sol baten des Regiment, und verschiedene andere besprochen und zur vollen Zusriedenheit gelöst,
* Friedberg, 21. Rov, Zllgenbwchr. Die Uehung morgen sollt wegen de- Totensrsie» aus. Nächste Hebung: Sonntag, den 22, November, «ntr.-t-n 2 Uhr im Hc,e der Augustinerschule,
* Kricgsjiirsorge der Landesverstcheruugoanstalt Geoßh-r- zoglnm Heilen. Um den Kommunaibchörden die Forliührung össentlicher Arbeiten ,u ermöglichen und zur Auszablung d-r Unterstützungen an die Familien der iin Felde Stehenden Hot bie Landesvcrsicherungsanstalt Großh Hcste» den hesstschen Kreisvcrwaltungen und einzelne» Eirmcinüen bish-e etwa ü Millionen Darlehn zur Bersügung gestellt. Zur Milderung d-r durch den Krieg in Ostpreußen verursachten Notlage hat ste iür Liebesgaben 2000 Mark bewilligt und d-r Londcsoer- stch-rungsanitalt Elsaß Lothringen zur Verstärkung ihrer Barmittel ein Darlehn von 500 000 Mark überwiesen,
* Gießen, 21. Nov, Bon der Landes »niverlität. Das vctciinärmedizinijche Kollegium ist in eins veietiuäimebi- zinisch« Fakultät umgewandelt worden,
Heiseii Nassau.
« x, Ob-rnrsel, 20. Nov, Auf dem Felde der Ehre stnd bis jetzt gl Oberurseler gefallen, darunter 7, Oisiziere — Ge- stöhlen wurden auf dem hiesigen Friedhos von dem Krade einer kürzlich be-rbigten Kindes zwei Prrlenkränze, Bon
der Polizei wurden hier bei sämtlichen Landwirten die vor- hand:nen Kartofselvorräte scstgestrllt,
- z. Arnolüshnin, 20, Nov, Hier starb, 67 Jahre alt, unser Gcmeinderechner Zoh, Aböls Ealga, Mit großer Pillcht- treue führte er die Kastengeschäsre unlerer Gemeind« über 8S Jahre lang. Sein Heimgang wirb bier allgemein b-bauert,
- x. Merzhanse», 20, Nov, Förster Frankenbach hier, der z. Zt, im Felde steht, wurde zum Ossizier-Stellvertreter brsör- dert und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet,
* Fulda, 21. Nov, Hier werd-n i» den ersten Togen 17,0 Familien, ggg Köpfe zählend, au, Lothringen eintrrsien, die aus militärische» Gründen für eine bestimmte Zeit ihre Heimat verlasten müssen. Sie werd-n in Räumen de» Stadtschlos- ses untcrgebracht.
* Hiinseld, 21. Rov, Zn hiestger Stadt sowie in den größeren Orte» de» Kreises find eine Anzahl Familien aus den Grenzbczirken Ostpreußens au» militärischen Gründen überwiesen worden.
In der setzigen ,-eft fau't man blonder» er» Hz ». |»t, Dnn! meinrr »roßen B»r- r»te bin i °> in der L»-e, trotz großer Vreissteiaerung -n Molle Leinen u. Baumwolle l»n»e Zeit noch zu alten be- k«n--ten billigllen Preise» zu »er «iifen.
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____ Seite 3.
u olenlontttay.
Trüb und traurig ist d-r Tag.
Nebel sinken nieder,
Und verklungen stnd im Haag,
All-r Sänger Lieder,
Preisgegeden die Natur,
Irdischem Berdciden,
Findet sich aus zedcr Spur Unerbittlich Sterben.
Feierlicher tüiockenklang Tönt durch diese Oedc;
„Totensonntag" ballt c» bang:
Kommet zum Gebete!
Betend iür die Seligkeit Uns rer teuren Liebe»,
Die in stiller Einsomleit Schlummern saust dort driibeni
H, S t a » h a ch.
WeihttachtsdMe
für die Verwundeten.
Taö diesjährige Weisinnchtssest soll auch unseren rer» wilndeicu Kameraden i» den hiesigen Lazarette» einen Strahl danllnircr Liebe riir ihre großen Cl'fct drauß-n im Dienste des Daterlandeö bringen »»d ihnen in der Heimat euie kleine Freude beicheeren. Darum buten mir alle Freunde derselbe»- in Stadt und Land uni ttzeschcuke »Iler Art, besonder-! um praktische i>iegenstonde (Wollene; Unter- zeug, Hosenträger, Oieldtischcheu. Brieipapier, Taschenläinp- ck)en, Zigarre», Tabak, Aepsel, kllussc und dergl.) und Bücher oder um Geldspenden, die cs criueglichen, de» Weihnachtl- tisch für unsere Verwundeten - zu decken und daö Herz der kielen, die das schönste Fest der Liebe und Freude fern non ibren Lieben feiern müsse», ein wenig zu erfreuen. Gaben für bestimmte Verwundete, die etwa dein Geber nahestehe:,, werde» am besten verpackt und mit NamcnSangabe d-ö zu Beschenkenden übersandt. Alle Gaben bitten wir an Frau Oberinspektor K o ch in der Eewerbcsckinle spätestens bis zum 15. Dezember einzusenden oder abzugeben.
Prof, Werncr. Stabsarzt Dr. Achrrt. Lbrrinsp, Koch.
Fronflnrier Wei'-rber-cht.
Voravssnge: Bedeckt, Schneesülle, etwas wärm.--, we>h- selude Wind«.
Verantwortlich für den polililchen und lokalen Teil: Otto H i rlchel, Friedberg: iür dcn Anzeigenteil: K. Schmidt, Fricdberg. Truck und Verlag der „Nene» Togesjeitn.az- A, G,, Friedberg i, H.
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<». Ilejrr, Jrukfart a. Jti., WaiaiecURkfU. 117,
früher Gießen.


