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^ Der Weltkrieg.

- Y*vu' dem Kriegsschauplatz im Osten bereiten sich zum zweitenmal wichtige und ^ i uschncidende Begebenheiten vor. Es ist daher, um im Bilde z» bleiben, ratsam, die bisherigen Ereignisse zusainmcngefaßt vorübcrziehen zu lasse». Ver­gessen wurde bei den schnell aufeinanderfolgenden Siegen gegen die Franzosen, daß ei» hinhaltender Kampf gegen die Russe» geplant war. Fachmänner nahmen sogar an, daß Ostpreußen vorübergehend prcisgcgeben und erst in der besesiigte» Weichsellinie der russische Vormarsch endgültig aufqehalten werden würde. Daß die Russen seit Monaten schon zum Kriege gerüstet und daher die Mobilmachung zu Beginn des Krieges vollendet hatten, bedeutete für sie einen großen Vorsprung. Man hatte angenommen, daß man erst etwa vier Wochen nach Kriegsausbruch mit den Operationen zu beginnen brauchte, auch rechnete man zunächst mit defensivem Verhalten schtvächerer russischer, bei Wilna und Grodno versammelter Kräfte. Ter Druck seitens Frankreichs und das geplante Zusammenwirken der Verbündeten veranlaßte den tatkräftigen Kriegsminister Szamsonow, weit stärkere Kräfte dort bereit zu stellen, und der Neitergeneral v. Ncnnenkampf begann un- nüttelbar die Offensive. Zwei Armeen, die aus dem l., 6., 8.,. und 28. Korps

4. Oktober die russische Gardcschützenbrigade aus l wobei sie 3000 Gefangene machten. Am 5. Okt !> Teile der Hauptreserve von Jivangorod bei Rad d mehr ist die Zahl der russischen Gefangenen e deutschen Händen. Auch aus Ungarn sind die R I > vor, sie haben den russischen Brückenkopf bei S, Ir Tarnobrzeg geivorscn. Die von de» Russen bele» Wurden zwar die Reste der Narcw- und Njcmei k doch neuerdings neue HcereStcilc gegen Oftpreufl Suwalki östlich Lyk zurückgcivorfen, wobei die !> »> russischen Angriffe auf die galizischc Festung » Russen 40 000 Man» verloren und darauf i Id und deutschen Truppen Schulter an Schulter vw k

tfln I-efsctöallon während einer Schlacht an der Hklgrenze.

Unser Bild ist eine Aufnahme aus einer Schlacht auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Ein Fesselballon meldet dem Generalkommando telephonisch, daß unser linker Flügel von einer seiudiichen russischen Batterie flankiert wird. Sofort wird ein entsprechender Befehl tele­graphisch weilergegeben, um dein Bordringen des Feindes zu begegnen.

und Reservedivisionen bestehende Rarciv-Armee und die aus dem 2., 3., 4., 20., 22., 3. sibirischen sowie aus einer großen Anzahl Rescrvedivisionen bestehende Njemcn-Armee versuchten in Ostpreußen, die der Zahl nach noch stärkere Süd- armee in Osterreichisch-Polcn einzudringcli. Auf dem rechten und linken Flügel gelang dies auch den Russen. Die Vorhuten und Kavallcriekorps lvurden zlvar dort von tapferen Deutschen und Österreichern ausgchaltcn >md geschlagen, vor stärkeren feindlichen Truppen mußten diese aber tveichen. Tie Österreicher gaben sogar nach wochenlangcm Widerstand Lemberg aus. Im nördlichen Teil des Kriegsschauplatzes führte der glänzende Sieg bei To.unenburg einen Umschwung herbei, und das Heer Rennenkampfs, das, seine in und an den Masurischen Seen kämpfenden Waffenbrüder in Stich lassend, tatenlos ihrer Vernichtung zu- sah, erreichte dann selbst sein Schicksal, nachdem es drei Wochen lang die Um­gebung Insterburgs unsicher gemacht hatte. Auf dem südlichen Teil des östlichen Kriegsschauplatzes begann es gleichfalls vorwärts zu gehen, deutlich machte sich hier das Vorgehen Hindenburgs und das Znsammenivirkcn mit ihm bemerkbar. Er marschierte auf Lublin und Warschau, und seine Truppen vertrieben am

Wie die Nullen Im eigenen Sande

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