Ausgabe 
6.11.1914
 
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Wt. 261

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licn ;iir seine weitverzweigte» Interessen, die säst das ganze Wittclmccrbecken umfassen, den in dieser Weltkrise gebotene» Schutz finden wird.

Bulgarien bleibt neutral.

Strenge Neutralität. Sofia, 5. No». Die Leite- der Oppositionsparteien sind heute von Radoslawow cinpianzen worden, der ihnen die Lage Bulgariens »»ter den gegenwärti­gen Umstände» auseinandcrsetzle. Am Schluß des Interviews hatten die Leiter eine Besprechung, nach der sie der Presse init- teilten, daß nach den Erklärungen Radoslawows Bulgarien in der gegenwärtigen Lage entschlossen ist, die Haltung strenger Neutralität zu bewahren.

Daar schönt Bitt' sehr! DerNationalzeitung" wird aus (Bien berichtet: Der russische Gesandte in Sofia, Sawinsli. hat Ser bulgarische» Regierung den Abschluß eines serbisch.bulgari­schen Tcsensivbundnisscs vorgeschlagen. Dieses Bündnis soll nach russischer Bukfassung sowohl gegen di« Türkei als auch gegen Oesterreich-Ungarn gerichtet sein. Die russische Negie­rung verpflichtet sich für den Fall des Zustandekommens dieses Bündnisses, Bulgarien nach dem allgemeine» Friedei,sschluß durch die serbisch mazedonischen lsiebietc, die Bulgarien durch den Bularestcr Frieden verloren hat, voll zu entschädigen und gewährleistet die Rückgabe des in diesem Frieden an Rumänien abgetretenen Streifens der Dobrudscha. Die bulgarische Re­gierung hat diesen Vorschlag als unvereinbar mit ihrer Würde zuriickgcwiesen und die rumänische Regierung von dem russische» Anerbieten bezüglich der Dobrudscha in Kenntnis gesetzt. Gegenwärtig findet ein lebhafter Meinungs­austausch zwischen Sofia und Bukarest statt.

Aus Rußland.

Tier Zar kämpft bis zur Vernichtung, d. h. nicht der ge­reute Schwächling, er rnutet's vielmehr seinen Soldalen zu. lach Meldungen aus Petersburg sagte der Jammerlappen in iner Antwort aus ein Telegramm der vereinigten Kaufleute mit Moskau, worin der Wlinsch ausgesprochen wurde, dag keine Friedensverhandlungcn möglich sein sollten, bevor nicht die Russen das Herz von Deutschland erreicht hätte», er lei voll­kommen eins mit der Ansicht der Moskauer Kaufleute. Alle Befürchtungen eines Fricdensschlusies vor der völligen Vernich­tung bei beiden Gegner seien grundlos.

Russische Verluste.

In der WienerRundschau" findet sich eine Be­rechnung der bisherigen russischen Verluste, die solgen- de Zahien ausweisl:

Für die russischen Kämpfe gegen Oesterreich-Ungarn

und folgende Vcrlustziffern anzusetzen:

Mann

Einleitungs- und Erenzkämpfe Raids usw. 15 000

Krasnik, Riedzwica, Duza, Lublin 45 000

ZainoszKoinarowTyszowe 40 000

Erste Schlacht von Lemberg 45 000

Zweite Schlacht von Lemberg 50 000

Rawa Ruska - Magierow 30 000

Offensive nach Mittelgalizien 15 000

KLmpse um Przemysl 40 000

Entsatz von Przemysl 15 000

Karpatheneinbriiche , 30 000

Kämpfe ain San abwärts von Przemysl 25 000

MedyraStary Sanlbor, bisher 40 000

Karpathenvorlagen Strqj bis Czernowitz 15 000

Die letztcli Kämpfe nördlich der Weichsel von Sandomierz bis Iwangorod 35 000

Zusammen 4:0 000

Gegenüber den Deutschen dürften die Russen schätz­ungsweise die nachfolgenden Verluste, ctliücn haben:

Mann

Einleitung Kümpfe Ostpreußen, Ostfront Einleitungslämpfe Ostpreutzen, Siidsrvnt Rarew-Armce (Masurische Scenl Rjemen-Arnree (Masurische Seen)

Lyck (Erodnocr Reservearmee)

Kämpfe bei Suwalii, Augustow, Ossowiec usw. Kämpfe südwestl. der Linie Warschau-2wanaarod

20 000 10 000 1 0 000 50 000 15 000 35 000 00 0:0

Zusammen 340 000

Das wären im Eanzeli rund Millionen ohne die erheblichen Verluste durch Kranlycit ii;i russischen Heere. 2m Allgemeinen dürsten die vorfleyenden Zahlen der Wirklichkeit nahekoniinen, wenn auch im Einzelnen kleine Abweichungen nach oben und unten bestehen bürsten. So sind z. B. die Geinmtocrlilsle der Russen in den beiden Schlachicir an den Masurischen Seen sicherlich noch grötzer gewesen.

Für den endlichen Lieg von größter Bedeutling sind außerdem die riesigen Verluste der Russen an Kriegsmaterial, dessen Ersatz in Rutzland viel schwieriger ist, als der Verlust an Mannschaften.

Russische Steuer für miiitärjrcie Personen. Aus Pet-rsburg wirb gemeldet: Das Finanzministerium Hai beschlossen, erne Militäisteuer i» Rußland einzusührcn, für Personen, die in den letzten TZ Jahren nicht gedient haben. Die Steuer be­nage eine» Rubel bei einem Einkommen unter tüüv Rubel und bei einem Einkommen über tUVü Rubel 50 Prozent der Linlonanenstcuer Das Ministerium verspricht sich 84 Millio­nen Rubel löhrlich aus dieser Steuer.

Dir Lklstikr und die eilglilchtil Zchurden.

Bei den letzten Vcrwundeientransportcn, die den Rhein herauf tameu, befauden sich auch verwundete Belgier aus den Gesechte» in W.sttlander». Diese gaben der Oberin eines gro­ßen Lazaretts an, Rhein, Frau Dr. SB., einer geborenen Hol­länderin, Gelege,cheit zu einer Reihe von wichtigen Festfiellan- a«n. durch wrlche das traurige Verhältnis der belgischen Sol­

91eut Tagcsazeitng. Freitag, den 6. November 191«.

l baten zu ihren englischenBefreiern" in grausiger Weise bc-

leuchiet wird. Die Oberin schreibt:

Vorgestern kam auf dem Bahnhof, als ich gerade da war, ei» Transport Verwundeter aus Oftende an. Ich sprach na türlich mit de» Leuten. Roch nie in dem ganzen Kriege, sagten sic, sc, so blutig gejochten worden. Es muß ganz entsetzlich ge­wesen sein. Aber alle sagten, wir kämen voran. Aus beiden Sc,-.,, wird wie rasend geiämpft. Ach und die arme» Belgier! Bei dem Transport waren auch belgische Verwundete Ei» Mann von lg Jahren wurde von mir verbunden und einer von 15 Jahren blieb in unserem Lazarett. Er versteht weder Deutsch noch Französisch, nur Flämisch. Deshalb sprach ich holländisch mit il':n. Sofort faßte er Zutrauen zu mir. Ich fragte ihn zunächst nach Frau und Kindern und langsam ging ich dann weiter. Ta erzählte der Mann furchtbare Dinge. Die Eng­länder. sagte er, haben das Oberkommando und . niemand hat inehr das Recht, etwas zu sagen. Die armen Belgier haben vor sich den Feind und hinter sich die Engländer, und von bei­den werden siebe- und erschosien. Wenn die Belgier zurnckivol- len, weil sie nicht mehr vorwärts können, werden sic einfach durch die Engländer niedergeknallt Sie werden hänfen,veifi bis an die Schützengräben der Deutschen gedrängt, wo sie von deren Seitengewehren empfangen werden. Sic muffen stürmen, ob cs geht oder nicht. In vierzehn Togen, so rne'nlc der Mann, wird kein belgischer Soldat mehr da sein, da sie dann gefallen oder ermordet sind. Vier Belgier bekommen zusam­men ein Brot, während die Engländer ihre guten Vorräte: Champagner, Schokolade, Kakes, Konserven, allein essen und sich sogar dabei betrinken.

Frau Dr. W. hat von dieser Unterredung vor Zeugen ein Piorololl in flämischer Sprache ausnehmen lassen.

Aus Frankreich.

Ter Wert der englischen Hilfstruppcn. W i o n. 5. Nov. 4W. B. Nichtamtlich.) DieReichspost" gibt ei" vcäch ihres Genfer Korrespondenten init einem in der Angelegen­heit des Roten Kreuzes vorübergehend dort weilenden Pa­riser Großindustriellen wieder, lieber den Wert der eng­lischen Truppen urteilt der Betreffende: Was ich von unteren Offizieren vernommen habe, bestärkt leider das Urteil, das ich seit jeher von der englischen Truppe gehabt habe. Auch dieser Krieg ist ihnen ein Geschäft. Sie be­trachten jedes Wagnis zuerst von allen Seiten. Sie käni» pfcn dann zwar tapfer, sind aber, wie mir ein kommandie­render General sagte, aus den Erdfestnngen einfach nicht her- anszubringen, wenn die Lage einen Angriff auf die deuffchen Stellungen erfordert. Ihre Kavallerie ist gänzlich untaug­lich, einfach unverwendbar. Während der Franzose begei­stert für sein Vaterland kämpft, betrachten diese Herren den Feldzug inchr insofern als eine ernste Sache, als die Ge­fährlichkeit in Frage kommt. Seit sie beim ersten Zusam- »icnprall mit den Deutschen die Fürchterlichkeit des gegne­rischen Angreifers kennen lernten, läßt ihr Elan sehr zu wünschen übrig. Es gäbe ernste Verstimmungen im Haupt- quartier, allein wir brmichen sie nun einmal. Schließlich drückte der französische Großindustrielle seine Betrübnis ans Über das hinter der Armee herrschende Elend. Tort würde tausendfach gesündigt, weil Hilfe zu spät komme. Die Or­ganisation des Sanitätsdienstes sei vollkonnnen vernach­lässigt.

43 »euc französische Generale. Paris, 2. Nov. Der Temps" veröffentlicht die Ernennung von l2 Divisions- imd 31 Brigadcgeneralen also noch ein größerer Wechsel in der französischen Generalität, als wir ihn gestern melden kennten.

General Frrnch verunglückt. TcrVerl. Lokalanz."

; r.i:ii et: Ei» ans Holland nach Berlin znräckgekehrter Freund : > sercv Vieltes berichtet uns, daß nach zuverlässigen Meld­ungen der Lberkommandicrcnde der englischen Armee in Frankreich, Feldmarschall French, vor einiger Zeit bei einem Antoniobitniifall schwer verunglückt und zurzeit noch an der P.'rjönliilen Ausübung des Oberkommandos verhindert ist.

Beschädigte englische Kreuzer. Aus Genf wird der Deutschen Tageszeitung" gemeldet: Pariser Nachrichten

besagen, daß gelegentlich der Beschießung der englischen Flot­tille vor Nicnport deutsche Geschütze drei Kreuzer schwerer als- anfangs geglaubt wurde, beschädigten. Man berichtet, daß die Kriegsschiffe unbrauchbar seien. Doch handle es- j sich mir ui»Falcon".Brillant" undRinaldo". Es seien Kreuzer von höchstens 3600 Tonnen und alter Typ.

Die englische Völker::-estcllnng in Frankreich. Nach emer uen derKöln. Zig." veröffentlichten Meldung ans Taranto in Kanada hat der Jndianerstamm der Sir Na­tion? aus e -n Bezirk Bra-idiord eine Kompagnie von 120 Mann »: st Osiizi-.reu »i die mit dem zweiten kana- diikl-.'n Hilsekorp» nach Europa abgeben soll, um am Kampfe teilzunebmea.

Wcr's nicht glrvbt, zahlt einen Dhnlrr. A m sterd a m, 4. Nov. Tie in Paris erscheine,,-: ..stresse" schildert, wie die Gnrkhas mit ihren langen Messi rn zwischen den.Lücken der deutschen Wachtposten bei Nackt dnrchschlnpsen und die- je», bevor ;ic einen Laut von sich gebe» können, die Kehle abschneide», um vorsichtig ioeiterziikricchen, bis sie einen MnnitionSvorrat erreichen. Um 1 Uhr nachts bemerkte man kürzlich in der Richtung der Mer eine Helle Glut am Horizont und einige Sekunden später hörte man dumpfe Elpiosionsschläge der Granaten und Bombe». Das hatten die Gnrkhas getan.

Der neueste engl. Gewaltstreich.

Mit freier Verfügung, die Nordsee zu sperren, hat England den !>n,»ut der neutralen nordische» Staaten herausgefordert,

de, sich in schroffer Form äußert. Am meisten find Norwegen »nd Dänemark xetioffen. deren überseeische Schiffahrt durch diese Gewalttat gänzlich unterbunden wurde. Der Protest da­gegen lomint in de» Zeitungen der betrcsscndcn Länder 'charf

z> Ausdruck:

Kopenhagen, 5. «kos. (SU. B. Nichtamtlich).Set. lingske Tidede" meldet ans Kristiania: Der Vereinor- wegischer Schisssreedü pro! stiert in einer Eingabe an das norwegische Ministerium des Aentzern dagegen, daß englische Kriegsschiffe neutrale Handelsschiffe mit Ladungen für Skandi­navien völkerrechtswidrig in cngliiche Häfen cinbringen. Man muffe eine» Schadenersatz sär die dadurch entstandenen Derluste bcanspruchcn.

Kristiania, 4. Nov. (NichtamtlichstMorgenbladct" lchreibt über die durch England angckündigte Rordsecsperrc: Heute ist die Meldung cingetroffen, England habe die 'Nordsee von Island bis Schottland gesperrt. Ein Kommentar ist über- slüssig. Es ist dieses ein unerhörter Ucbergriss gegen das inter­nationale Völkerrecht und eine Rücksichtslosigicit gegenüber den neutralen Mächten, die auffallend ist und in die Augen springt. Der Schaden scheint in dem sonderbarsten Widerspruch zu den Vorteilen zu stehe», die England dadurch erreicht. Wir fragen, ob nicht bald der Zeitpunkt gekommen wäre, an welchem ein gemeinsames Auftreten der neutralen Mächte angebracht wäre. Slus die- Stimuic der kleinen Länder hört niemand. Amerika ist auch neutral. Der Reuticklitätsbegriff existiert nicht mehr, wenn jeder Uebergriff der kriegführenden Großmächte schwei­gend geduldet wid

Grobcnmgsqeldcr.

D er l i n, 5. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Eine kaiser­liche KabinettSorlrer genehmigt, daß für die ini gegenwär­tigen Kriege von den Truppen der preußischen Armee und den in sie ausgenoimnenen Kontingenten eroberten Feld­zeichen, Maschinengewehre und Geschütze Eroberungsgeldcr an die Trichpen gezahlt werden und zwar erhält siir iedes feindliche Feldzeichen (Fahne oder Standarte), das im Kanrpfe genomnic» wird, sowie für jedes feindliche Maschi­nengewehr oder Geschütz, das in der Schlacht oder im Gefecht während des Gebrauches bei feindlicher Gegenwehr mit stürmender Hand genommen wird, der Truppenteil, dem die Eroberer angehörten, 750 Mark. Die Geldbeträge sind nicht an die einzelnen Eroberer zu verteile«, londem verbleiben dem Truppenteil.

Eine Anerkknnung m Achmdkil.

Stockholm, 4. Nov. (W. B. Nichtamtlich. Der Stockholmer Arzt Sjögren, der soeben von einer Studien­reise znrückgekehrt ist, die ihn durch die Militärlazarette von Berlin und Hamburg führte, teilt imSlstonbladet" seine Eindrücke mit, die ohne Ausnahme die besten waren. Der Hauptzweck seiner Reise war, über den Uinfang, in deni die Röntgen-IIntersiichung in Anwendung kommt, Studien zu wachen. Sjögren fand die Sanitütseinrichtimgen wie auch die Behandlung der Verwundeten ausgezeichnet. Das Deutsche Rote Kreuz habe eine bewunderungswürdige Dnf- merkjamkcit entfaltet. Er habe mit vielen Deutschen ge­sprochen und einen liefen Eindruck von der allgemeinen Be­geisterung und ihrer starken Siegeszuversicht empfangen.

Kriegsbegeisternnq in Tirol.

Wien, 2. Nov. Als Beweis der Kriegsbegeisterung trotz der herben Verluste, die insbesondere auch die Tiroler in den bisherigen Kämpfen erlitten haben, erhält die Reichspost" aus Tirol folgende Meldung: Als vor weni­gen Tagen ein Marschbataillon Tiroler Kaiserjäger auf den Kriegsschauplatz abging, entdeckte der führende Major in der ersten Rnststation, daß siebzig Mann zu viel waren. Sie hotten sich bei der Abfahrt eingcschlichcn, um nur ins Feld zr, kommen.

Des ssinen !ll>! ift des Anderen Kroi.

Glänzende Geschäfte machen jetzt alle Fabriken, die für die Armee arbeiten, die Verbandstoff- und Lederfabriken, die chemischen, die Munition?- und Waffenfabrikcn. Der Aufsicht: rat der Wcstfälisch-Anhaltischcn Sprcngstoff-Akt.- Ges. in Berlin beruft sogar eine außerordentliche General- versainmlung zwecks Erhöhung des Aktienkapitals von 4 Millionen Mark auf 6 Millionen Mark. Ans je zwei alte Aktien soll eine neue Aktie über 1000 Mark znm Kurse van pari zuzüglich 5 Prozent Zinsen vom 1. Januar 1014 ab be- ; zogen werden können. Die Mnnitioiisinaferial- und Me- ! iallwerke Hindrichs-Auffernrann Akt.-Ges. in Beyenburg ! an der Wnppev verteilen wieder 15 Prozent Dividende bei lleberweisnng von 30.000 Mark an die Sonderrücklage und bei einem ans 88,500 Mk. (i. SS. 32,601 Mark) erhöhten Bortrag.

ilfütifijf SlüMfiiflinfn in örlgirn n. frankreich.

Tie deni,che PostverNraltung in Belgien hat die Ab­sicht. für die Orte in, lvallonischen Belgien und i» Nord­srankreich wieder deutsche Namen einzuführen. Es handelt sich in erster Linie »m solche Orte, die ehe,als zu», Deut­schen Reichs gehörten und deren de»tsch>er R ,c lvährend de: langjährigen Trennung vom Dentsckren "ch? meist in Vergessenheit geraten ist, bisweilen sich . ederdentschr (flämischer) Form crljolteu hat.

In Betracht kominen in erster Linie solgende Städte: In Brlgirn:

Aalst (Alost), Arrl (Arlon), Bergen (Mont), Tendernionde (Teimondet, Dixmmden (Dikinnde), Doornsik lTournni,