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Seife S.

mit gestern von einer Verwandten gellagt, deren Mann seit dt ni 3. Oktober in Orainville im Quartier liegt, daß sie am 23. Sept. und am 26. Sept. je ein Paket mit warmen llnter- lleidern fortgeschickt habe und am 16. Oktober, bei Abgang des Briefes, nichts angekomnien war. Ter Mann habe schon inzwischen wiederholt um die Sachen gebeten. Ich habe mich gestern sofort für meine Verwandten an das hie- sige Postamt gewandt und bat uni Ansklärung, was zu ge- schehen sei, damit die Sache» bestellt würden, es wurde mir aber leider die Antwort, daß nichts zu machen sei. Einer anderen Verwandten, deren Mann als Landwehrmann bei den 168ern dient, geht es gerade so: sie hat n»a mehrere Votete init Unterkleider fortgeschickt und sortv ährend bittet ihr Mann um dieselben. In 8 a u e r b a c. Fried- ber g sagt uns die Frau eines Maurermeister. -e schon eine größere Anzahl Pakete abgeschickt habe, .rmlich

zu denBriefen die ihn nicht erreichten" zählte.

Ans Fauerbach v. d. H. wird »nS geschrieben: Man hört überall von den Leuten im Felde, die Angehörige drau­ßen haben, daß die Pakete nicht a n k o in m e n. Denn sie später ankoinnien, da läßt sich halt nichts machen, daß aber die meisten, ja daß fast alle großen Pakete, in Gewicht von 10 Pfd., die warme Kleider und Dauer-- waren enthalten, nicht ankoinnien, das verleidet schließlich die Freude am Geben. Auch ich habe schon zwei Pakete

fortgeschickt und mein Bruder hat nichts erhalten, dazu ist

er noch in der Munitionskolonne, wo man doch denken sollte, daß da eher etwas hinkommen könnte als in der Schützen­linie. Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt, mein Bruder ist weiter der Kälte und dem Regen ausgesetzt, trotzdein wir Fürsorge getroffen und die Pakete abgeschickt haben. Aus B n r g - G r ä f e n r o d e geht ulis folgende Klage zu: Ich

weiß nicht, was ich anfangen soll. Meine zwei braven

Sehne sind auch im Krieg,sie streiten gern fürs Vaterland und wir unterstützen sie gern. Wir haben schon viel ge- ichickt, aber sie bekommen nichts. Hose und Weste von Leder für beinahe hundert Mark, nichts erhalten! Wir haben es sogar selbst nach Tarmstadt nn's Etappenkommando ge- biaiat. Es hat nichts gelwlfen! Der eine Sohn schreibt: Ich habe euch doch schon dreimal geschrieben, schickt mir doch ein Paket. Auch sonst hört man hier allgemein, daß schon fiit 56 Wochen Pakete ins Feld geschickt worden 'eien, ohne daß sie angekomnien sind. Es ist schon alles schlinim genug in dieser schweren Zeit und nun kommen auch noch diese Sorgen.

Das sind Zuschriften aus den letzten beiden Tagen. Sie reden fürwahr eine ergreifende Sprache. Darin n- Wandel geschaffen werden, koste es was es wolle! Das ganze Liebeswerk leidet not, wenn die Spender nicht die Gewißheit haben, daß die Gaben in die dafür bestiuimte Hände konuuen. Wir verkennen nicht die Schwierigkeiten, die sich auftt'irnien, wir geben zu, daß es n it in ö g l i ch ist, die Sendungen p ü n k t l i ch an die Front gelangen zu lassen: aber die Sicherheit muß doch zum mindesten bestehen, daß sie überhaupt a n k o in m e n, wenn nicht höhere Gewalt, in Feindeshandfallen oder Ver- nichtimg durch Feuer ujw. in Betracht käme.

Ganz abgesehen von dem Wert kommt auch die mora­lische Einbuße in Betracht. Man muß sich in die Lage der armen Kerle denken, die für uns leiden und dabei das Ge­fühl haben, sie seien so ganz von der Heimat vergessen, weil sie annehmen müssen, daß ihre Bitten uni Gaben ungehöct verbalten.

Wir richte» a» Ihre König!. Hoheit, die Großherzogin, die sich ja in so herzerhebender Weise um das Wohl unserer Krieger draußen in» Felde bemüht, die dringende Bitte, ihr Augenmerk ans diese Mißstände richten zu wollen. Die behe Frau kan» versichert sein, daß sie des herzlichsten Dan­ke? vieler Tausender wackerer Soldaten und deren Ange­höriger sicher ist, wenn sie in dieser Beziehung nur einiger- niaßen Besserung erzielen könnte.

Dcr Kartoffelkrieg iu.Hesierr.

Sicherem Vernehmen nach bleibt es nicht bei den kreisrät- Ilchen Versügungen über die Höchstpreise von Kartos- lei", die in völliger Verkennung der tatsächlichen Verhält­nisse erlassen worden sind. Es findet in den nächsten Tagen eine Regelung statt und zwar soll ein einheitlicher Preis für ganz Hessen sesigesetzt werde». Dabei soll auch die Frage der Ueörrgangsbestunmungen, die jetzt gänzlich fehlen, geordnet werden Wir sind damit gnz und gar einverstanden. Wir Laben nichts gegen die Preisfestsetzung: nur muß man die

Frage einheitlich regeln und dabei die Kirche im Dorf lasten.

Wie weit die Weltentsremdnng in dieser Frage geht, ist daraus zu ersehen, Latz man allen Ernstes vorhatte, für Hetzen ei» Ausfuhrverbot vou Kattoffel» zu erlassen. Dabei ist die ^ tterau fast ganz LU, den Absatz nach Frankfurt und das südliche Rheinhessen aus Mannheim angewiesen.

Darmstadt ohne Kartoffeln, das ist das neueste Er­gebnis der treisrätlichen Verfügungen. Sogar in den Ealthäu- jein macht sich der Mangel in Kartoffeln im höchsten Grade liiblbar. Auf Le» Wvchenmärkte» werden absolut keine Kar s.sselir angesahren.

Aus Worms wird uns geschrieben: Sie haben recht, wen» tie von dem Kartossel-Wirrwar reden. Hier waren Land- ivirte im Zweifel, ob sie Kartoffeln zu höhere» Preisen, als festgesetzt, nach Mannheim liefern könnten. Auf eine diesbe­zügliche Anfrage bei zuständiger Behörde wurde ihnen der Be­scheid, sie möchten sich darüber bei einem Rechtsanwalt Rat holen. Also die Behörde weiß keinen Bescheid über eine Ver- sügung. die sie selbst erlasten hat.

Wie dee Friedbeezer Höchstpreis zustande kam. Am Frei­tag sand hier eine Besprechung über den Höchstpreis statt, an der oerjchiedene Vertreter teilnahinen. Der Bertreter der Han d»l»kammer machte in einsichtiger Weife Bedenken dagegen aek-

«eue Tatzesaz eitng. Freit»,. den 30. Oktober 1914.

tcnb, für einen kleinen Bezirk solche Bestimmungen zu erlasten. Es wurde zunächst kein Beschluß gefaßt. Am anderen Tage soll Bürgermeister Stahl, ein genauer Kenner landwirtschalticher

Verhöltniste, in Begleitung des Landtagsabgeordnete» Vusold beim Kreisamt vorgesprochen haben und dann erfolgte die Ver­fügung

Ans der Heimat.

* Friedberg, ::g. Okt. Das Central-Theaier gibt hierdurch

bekannt, daß man mit dem Spielplan erst am Samstag, den 31. Oktober beginnen kann. Die Kriegssonder-Ausgabe kann durch die jetzt immer noch verspätete Zugverbindung erst am Samstag stier eintresien. Spiel plan: Camstng, den 31. Oktober, ab 4 Uhr nachmittags. Sonntag, den 1. November ab 3 Uhr nachmittags. Montag, den 2. November ab X8 Uhr Abends. Die Direktion.

* Friedberg, 30. Okt. Mit Rinksicht auf den Stand der Feldarbeit ist der Schulbeginn der landwirifchastlichen Winter­schule auf Montag, den 16. November, vormittags 10 Uhr, ver­schoben worden. Ob der Unterricht am genannten Tage über­haupt beginnen kann, ist noch sehr zweijelhast, da die Schul- räumlichkeiten zur Zeit als Militärlazareit- dienen und die Schülcranmeldungen noch sehr gering sind. Wer die Schule besuchen will, inöge sich sofort bei der Direktion inelden, die zu jeder weitere» Austunst gern bereit ist,

* Friedberg, 30. Okt, flurnverkin Friedberg.) Wir machen unsere Mitglieder ans die am Sa instag abend stattfindende MonatSversaniinliing anfnierksani. Ilm oll- seitiges Erscheinen wird gebeten.

* Aus der Wetterau. (Beiträge zur Ortskran ken- kaffe) Von berufener Seite wird »ns geschrieben: Man hört vielerorts Klage» über die Höhe der Beiträge zur Ortskranlen- kuise. hauptsächlich aber sind es die Landwirte, die am meisten llagen, deshalb diene folgendes zur Ausklärung: Der neue Vorstand der Ottslrankenkasse hat bis jetzt nur zu seiner Kon­stituierung getagt, bei der zweiten Sitzung hat er den wichtigen Beschluß gefaßt, in Anbetracht der Verhältnisse, die Mehrleist­ungen abzuschaffen Wenn nun trotzdem die Beiträge unlängst erhöht werden mußten, so geschah dies durch den Reichstagsbe­schluß in der denkwürdigen Sitzung vom 4. August 1914. Ilm die Leistungsfähigkeit der Krankenkassen zu schützen, wurde durch das Gesetz, die Leistungen sämtlicher Krankenkassen aus Regel- leiswngen und die Beiträge allgemein auf 4y Prozent festge­setzt, lieber 4A Prozent darf indessen keine Kaste hinausgehen, selbst wenn diese Beiträge zur Deckung der Regelleiktungen und der Verwaltungskoften nicht ausreichen, Zn diesem Falle tritt bei Oriskrankenkasten die Zuschußpflicht der Gemeindeverbände ein. Die Festsetzung des Beitrages ist also durch den Reichstag erfolgt, das mögen sich alle merken, die nörgeln und Beschul­digungen erheben, ohne die kKerhaltnisse zu kennen. Daß viele Landwirte freiwillig einen hohen Beitrag bezahlen, indem sie auch nach den gesetzlichen Anteil, der auf ihre Arbeiter entfällt, mit iibernehmen, ist ihre eigene Schuld. Daß der gesamte Bei­trag in diesem Falle ein recht hoher sein kann, ist zweisellos richtig. Unlängst klagte mir ein Landwirt über die hohe» Bei­träge, die er zur Krankenkasse zu leisten habe, sie seien lald nicht mehr aufzubringen. Für seine Knechte, den Schweizee, Tcglöhner und Dreschmaschinenarbeiier zahle er den auf ihn entfallende» gesetzlichen Anteil, der jährlich die Höhe von 80 bis 90 ,8 erreiche, aber für seine fünf Mädchen müsse er wie es nun einmal üblich sei den ganzen Beitrag zur Kran­ken- und Invalidenversicherung sür ungefähr 30 Wochen »:,t rund 161 .8 zahlen. Dies ergebe zusammen eine jährliche Summe von ungefähr 260 . 8 , eine recht drückende u. harte Re- bensieuer. Die Angaben über die Höhe der Beifüge sind richtig, aber unrichtig ist, daß die Belastung von rund 250 M eine Folge der sozialen Gesetzgebung ist, sagt doch das Gesetz ausdrücklich, % des Krankeiikassenbeitrages u. die Hälfte des Invalidenbeittages hat der Arbeitnehmer, dem doch bei Krankheit usw,, die ganze Wohltat des sozialen Gesetzes zufällt, zu trage». Warum sind die Landwirte so töricht und zahlen den ganzen Beitrag sür ihre Feldmädchen, der pro Saison auf ei» Mädchen entfallende Anteil macht 1718 M aus, also bei fünf Mädchen die Summe von 90 .it. Würde obiger Landwirt nur seinen gesetzlichen Anteil trage», dann hätte er nicht 250 ,8, sondern nur ungesähr 1608 Beiträge zu leisten. Darum ist es angebracht, daß sich der Arbeitgeber aus den Boden des Gesetzes stellt, dann kann er die Beiträge leichter tragen. Da es aber nicht ausgeschlossen ist, daß die sozialen Lasten auch durch den Krieg in Zukunst noch höher werden, so sollten alle Landwirte es machen wie die Industriellen und Eewer- betreibenden, nämlich nur den gesetzlich bestimniten Anteil tragen.

* Abgabe von ausrangierten Militärpferden in Hanau.

Samstag, den 31, d, M,, mittags 1 Ilhr, versteigert die Land- wirtschastskamjner für das Eroßherzogtum Kesten in der Ka­serne des Ulaiien-Regiments 0 in H a n a u 10 Stück ausran- gierte Militärpferde, darunter zwei tragende Stuten, gegen Barzahlung. Zugelassen zur Versteigerung werden n«i L a ndwir te und zwar ausschließlich aus dem Er. Hessen.

* Echzell, 30. Okt. Unsere altehrwürdige Kirche soll elek­trische Beleuchtung erhalten. Die Mitteln hierzu wurden von einigen Einwohner» in hochherziger Weise zur Verfügung ge­stellt. Es fehlt nur noch die Genehmigung des Kirchenoorstan­des, die ohne Zweifel erfolgen wird.

* Gießen, 30. Okt. Am 1. November wird die dies,ährige Spielzeit des Stadttheaters bei kleinen Preisen mit einen, be­sondere» vaterländischen Abend eröffnet. Ein Prolog und ein lebendes BildHuldigung vor Germania" beginnen den Abend. Es folgenWallensteiii's Lager" von Schiller undDas eiserne Kreuz", Lebensbild von Ernst Wichert. Sicher wird auch der auswärtige Besuch unserer angesehenen Bühne wieder ein gu­ter werden. Denn trotz der Kriegszeit wird im Siadtthea'er, i» Folge Entgegenkommens der Behörden, mit vollen Krüsien gearbeitet werden können, da nicht weniger als 28 Mitglieder allein sür den darstellenden Teil des Personals verpflichtet worden find.

Hrffen-Nasiau.

* Wiesbaden, 30. Okt. Bei der hier erfolgten Eröffn-ing der Angebote für Lieferungen von Kartoffeln, Fleisch usw. sür die städtischen Speiseanstalten sür die Zeit von Anfang Novem­ber d. I. bis 31. März 1913 ergab es sich, daß für Karton,:» von denen 160 000 Kilo ausgeschrieben, überhaupt kein singe bot etugelaufea war.

Starkknburg.

* Darmstadt, 30. Ott. Die oberste Schulbehörde hat fick mit dem Antrag Honsel, die Aushebung des Fortbildung» schulunterrichtes während des Krieges beschäftigt und kam zu einem ablehnenden Ergebnis. Dagegen wurde verfügt jedem Gesuch um Befreiung vom Unterricht, wenn es berechtig' sei, in wettgehendstem Maße entgegenzulommen.

* Darmstadt, 30. Ott. Ein unverbesserlicher Milchs-i'-'ni ist der Milchhändler Heinrich Funk 2. von Riedermoda». - .' ich verschiedenen Geldstrafen hat er zuletzt 14 Tage GFängn'r ii.r ocn Milchsälschung verbüßt. Er verlegte nun in rajsin-eiter Weise das Schwergewicht seines Umfatzgebietes aus die Aur- slugsorte der Umgebung, da er herausbekommen batte, d»ß die sonst sehr scharfe Darmstädter RahrungrmittelkavtroNe ihre Reriston hier nicht so häufig ansüben kann. Man jolgte ober seinen Spuren und wurde er an einem Sonntag früh erwürgt, wie er ein größeres Quantum seines Fabrikates, das kaum die Bezeichnung Milch verdient, abliesern wollte. Das P:e- dukr enthielt nach sachverständigem Urteil, nachdem ei schon entrahmt war, »och 67 Teile Wasserzusatz. Funk wird vom Schöffengericht zu sechs Wochen Gefängnis, fein 20 Jahre alter Sohn, der in die Fußtapfen feines Vaters mit Erfolg zu treten verspricht, kommt mit einer Geldstrafe von 40 ,8 davon. - Trotz mancherlei Vorstrafen wird der etwa 30 Jahre alte Schreiner- gehilse Georg Euttmann aus Rieder-Wöllstadt bei Friedberg immer wieder auf fremdem Gebiet erwischt und nahm man ib» vor kurzem in einem Anwesen in Reu-Zsenburg fest und «and verschiedene ihm nicht gehörende Gegenstände. Er wird zu I Jahr 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Ueber 150 Gefan­gene schottische Hochländer wurden in ihrer eigenartigen Klei­dung mit Wadenstrümpfen, kurzem Rock mit feldgrauem Ueber- rock und Waffenrock in das hiesige Gefangenenlager eingelie- seit. Es sind meist hohe sehnige Gestalten von guten. Aussehen

* Daemstadt, 30. Ott. Die Eroßherzogliche Hofbibliothel hat sich als Landesbibliothek seit Beginn des Krieges bemüht sämtliche darauf bezüglichen Drucksachen, soweit sie im Kroß herzogtum verlegt oder hergestellt werden, z» sammeln, um da- mit ein wertvolles Material, da» sonst voraussichtlich fast spur­los verschwinden wird, für alle Zukunst zu erhalte». Es han­delt sich dabei nicht nur um zusammenfasse,ide Darstellungen, sondern auch um Eelegenheitsliteratur jeder Art, dichterische und lünstlerische Erzeugnisse wie Gedichte, Bilderbogen, Kari­katuren, ferner Predigten, Maueranschläge, Karten und Pläne. Da diese Bemühungen leider nicht überall das wünschenswert« Entgegenkommen gefunden haben .wendet sich die Direktion der Bibliothek auf diesem Wege an alle hessischen Verleger uni Drucker mit der Bitte, ihr derarttge Drucksachen in einem, wo­möglich aber in zwei Exemplaren zusenden zu wollen.

AuS Nhrinhrffcn.

* Mainz. 30. Okt. Der Sergeant Gustav v. Reitz, gebürtig aus Weyhers in der Rhön, vom 1. Rassauifchen Znfanierie- Regimcnt Rr. 88 hat wegen hervorragender Tapferkeit bei der Eroberung von sechs sranzöfische» Geschützen das Eiserne Ki'oz erhalten.

Uenestc nnd Dralftnachrichtc»» <*inc neue Tat -es Kreuzers Emden."

Die Leipziger Reueste Nachrichte» ver­breiten folgendes Extrablatt ans Äopcu hage». Nach einer amtlichen Petersbur­ger Meldung ans Tokio wurde der rus­sische KreuzerSchemtschug" und ei« fran­zösischer Torpevojägcr auf der Reede von Pulo-Pinang durch Torpedoschüsie z« m Tinte» gebracht. Ter deutsche Kreuzer hätte sich durch Anbriugen eiues 4. fal­schen Schornsteines unkenntlich gemacht«. konnte sich ans diese Weise den vernichte­ten Schiffen unerkannt nähern.

Kirchliche Anzrigen.

Katholische Gemeinde.

Allerheiligen, 22. Sonntag nach Pfingsten, 1. November.

Beichtgelegenheit Samstag nachm, von 4 Uhr und Sonntag Morgen von %6 Uhr an.

j<7 Uhr: Frühmesse.

S Uhr: Militärgottesdienst (Singmesse mit Predigt).

'A40 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nuchm. 2'A Uhr: Monatsandacht der Rosenkranzbruder-

schuft mit Prozession, danach Beichtgelegenheit bis 4 Uhr.

Abends 8 Uhr: Arme-8ee!en-Andacht mit Predigt. Bon 7 Uhr an und während der Andacht Beichtgelegenheit.

Montag, den 2. November Allerseelen. 5 Minuten vor 7 Uhr: Totenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei.

Während der Woche alle Abend um 8 Uhr: Arm e-Seelen- Andacht.

Franksurter Wetterbericht

Voraussage: Wolkig, meist trocken, kühler, östliche Winde

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l, Friedberg; sür den Anzeigenteil: K. Schmidt Friedberg. Trnck nnd Verlag derNeuen Tageszeitung".

A. G., Friedberg i. H.