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Voll Zorn auf die Engländer.

Siörit, 13. Oft. (W. B. Nichtamtlich.) Professor Wege. t, '.T Berichterstatter derKölnischen Zeitung", der zwei i m Antwerpen war, telegraphiert: Die Forts sind 'cir zerschossen, die Stadt fast gar nicht. Die Gar- . :i ist geflüchtet, zum größten Teil westwärts. Die ver- > i.U- Bevölkerung taucht allmählich aus den Kellern auf, voll Zorn auf die Engländer, welche die Beschießung cr- ir.mgen und dann zuerst entwichen. Ich fand auf dem Urbeiistische des Königs dieKölnische Zeitung" vom 2. Dkl., welche die Wahrheit über Löwen enthält.

Neue Tageszeitung. Mittwoch, den 14 . Oktober i»i«

I» der Hölle.

W. T. B. London, 13. OH. (Nichtamtlich.)Times" melden: Tie Mannschaften der Marinebrigade, die nach acht­tägiger Abwesenheit gestern von Antwerpen in Dover ange- lommen sind, erzählten, sie seien acht Tage in der Hölle ge­wesen. Sie seien einmal zwischen belgisches und deutsche- Feuer geraten und mußten den Belgiern telefonieren, das Feuer einznsiellcn. Trotzdem einige Leute erst sechs Wochen »n Dienst waren, zeigten sic in den Schützengräben unter dem Granatseuer große Kaltblütigkeit. Nach dem Abmarsch von Antwerpen sind sic vierzig Meilen bis Brügge mar­schiert und sind von dort mit der Eisenbahn weiter befördert werden. Tic Anzahl der belgischen Flüchtlinge wird in England auf vierzigtausend geschätzt. Im Laufe der beiden letzten Tage sind allein 5000 angekommen. Aus diescni Bc- -r'cht geht wieder einmal hervor, wie die Engländer Meister im Laufen sind. Vierzig Meilen ohne Unterbrechung sind sie gelaufen, weil sie sich die Deutschen auf den Fersen wußten.

Kitcherrers Falstastsarmee.

Aus Antwerpen und Ostende treffen täglich zahllose Flücht­linge in Holland ein, die sich über die verschiedenen holländischen Stedtc zerstreuen. Für die mittellosen Elemente sorgen die Behörden nach Möglichkeit. Aber auch aus England kommen immer wieder Reisende, zumeist deutscher Staatsangehörigkeit. Die betreffenden deutschen Männer sind natürlich über ihre Dienstpflicht entweder weit hinaus oder vollständig militär-- dicnstuntauglich, da man ihnen ja sonst nicht die Abreise au, England gestattet hätte. Interessant ist cs nun, daß alle die Flüchtlinge aus England ohne Unterschied der Nationalität sich durchweg skeptisch über die Anstrengungen der englischen Regierung, eine große Armee auszustellen, aussprechen. Co be­richtete einer von diesen Flüchtlingen, ein alter Deutscher, der 27 Jahre in England lebte, und in London ein großes Ge chäst mit photographischen Artikeln betrieben hatte, folgendes: Als Augenzeuge konnte ich mehrere Wochen lang von mei­ner Wohnung aus das Treiben eines Trupps jener Armee be- -tmcht-n, mi,(

«^"'sonstige sür Soldatenunterkünste halbwegs oeeiflnete B. - luffoiten vorhanden s.nd, wird der «roßte Te.le d^ Neu ,w

Ä'ÄÄwi *** ^ulebesaud

jftmtlid) mehr oder minder an die Lumpenarmee S.r 3°h-'

'i,inncrten Ohne Ucbcrtreibung kann man behaup.e.i. daß die allermeisten von diesen 800 «aan so^ unterernährt waren, daß man sie IN Deutschland °l- vollstan dig dienstuntauglich zurinlgewicse» hätte. Man^ sah -s diele Äcrlen an daß sie aus dem Abschaum der voll - r u n q in den Großstädten des vereinigten K°n>greichs .mst m- .engebracht waren. Daß sich unter rhnm °>n° stattliche An ' 'ibcstraster Verbrecher befand, erzuhr >ch von m-.nem Hausrvr

ruN-^diaen '^nuranommunvv ,ui)i»e. nämlich regelmäßig lh^Wewern, Fr°ue,^u.^Madche,

wassnet, jedoch aus denr Gefängnis in Niksir entflohen sein soll! sein Aufenthalt ist unbekannt. Nach der Verlesung der

Anklageschrift wurden Nedjeljko u. Cabrinovics vernommen.

KMinig iin £rfini)fn des italiniiidjrn Wiiiistkrprälidtiiitn.

Rom, 13. Oft. (W. B. Nichtamtlich.) Nach dem vor-

mittags ausgcgebcnen Krankhcitsbcricht ist in dem Befinden des Ministers des Aeußeru di San Ginliano nach gut ver­brachter Naclst eine weitere leichte Besserung eingeircten.

llllcin Haus Um die ijts nicht

Aus Frankrelch.W

Eine französische Stimme gegen Japan. Der Herausgeber

derRevue des deux Alandes", Francis Charmes, hat, wie wir aus demAlgcmcen Handelsblad" ersehen, in einerChro- niquc de la Euinzaine" des September-Heftes auch das Ein­greifen Japans in den Krieg besprochen. Er nennt darin das Ultimatum Japans an Deutschland ein Meisterstück der Unver­schämtheit und spricht seine Bedenken aus in bezug aus die -non- nipsachen Fragen, die Japans Auftre'-N zur Folge habe. Er meint, cs sei selbstverständlich, daß Japan sich um die europäi­schen Konflikte wenig bekümmere, und daß cs nur an sein ccgc- ncs Interesse denke. Es könne Frankrei-5 keine Hilfe von irgendwelchem Nutzen leisten und denke auch nicht daran.

Gelbe Geschütze. Eens, lt. Oft. Die GenferTribüne" teilt mit, in welcher Weise die Japaner der französischen Armee zu Hilfe gekommen sind. Die japanische Regierung hatte in Le Ereusot eine größere Bestellung von großlalibksgen Geschützen gemacht, die gerade bei Ausbruch des Krieges zu liefern waren. Japan hat auf die Lieferung verzichtet u. die Geschütze Frank­reich zur Verfügung gestellt. Es hat auch besondere Mannschas- ten geschickt, um sie während des Feldzuges zu bedienen: Darauf

beschränke sich die Hilfe, die Japan Frankreich bisher gebracht habe

Ans Gngiand.

Wieder ein Gentleman als Verbündeter Englands. Der

Häuptling Chama vom Bomangwatostamni in Betsch-rrria- land hat dem König von England seine Loyalität versichert lind die Bereitwilligkeit erklärt, England aus alle mögliche Weise zu halten.

Die indischen Hilfstriippen. Genf, 13. OH. Außer

den Ende September in Marseille cingctrofsenen Hindus, deren Zahl etwa 20,000 beträgt und die mit der südsranzösi- schen Bahn an die englische Front befördert wurden, erwartet man die sofortige Ankunft weiterer 30,000. In Marseille ist ständig ein englischer Gencralstab stationiert. Das Casin o

^^WP.Ns'-rhcuriiutzK-' ~~

Porte obliegt-,»

Senegalueger als Retter England--

(W. B. Nichtamtlich.) DerTemps

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leihe von einer Milliarde aufzunehmcn, deren Erfolg setzt nhon

festlichen soll. Aus all' dem aber ist zu ersehen, daß Rußland tnit rcchi merklichen Finanzschwicriglciten zu rechnen hat

Aus brr Hlrli ins Islams.

Eine russische Niederlage in Persien. K o n st a >I t i n o p e l 13. Ott.JIdam" erfährt von »uteriichteier Seite, daß Sit persisch-kurdischen Stämme bereits den dritten Angrsti auf die Russen unternommen haben. Diese wurden geschiagcn. Die Kurden eroberten zwei Kanonen und »ahme» Sici Oistzicre gefangen, ungefähr 5(1 Russen fielen. Die Siadi Ilrmia, mo- hia sich die russischen Truppe nabtcilungcn flüchtete», ist voll voa Verwundeten. Die Kurden sollen sich tirmia aus Weg stunden genähert haben.

lkcgcn England. Wien, lg. Okt. Die .Südslawische Korrespondenz" meldet aus Konstantiuopel: Auf Grund ven Meldungen türkischer Blätter in Teheran berichtet die Festung Schems" aus Afchkabad in Indien, daß der Sohn des Emir» von Afghanistan mit einer Armee die indische' Grenze angriks,, weise überschritten habe, Das gleiche Blatt ^neid-i aus Simla: Das Erscheinen des KreuzersE m d e !r vor Äa dras ries eine große Bewegung unter der dortigen Nation li'iiU scheu Partei hervor. Gegen englische Beamte wurden Aiirn tote verübt, als deren Veranlasier Sfngchörige der indisch:., lln- obhängiglcitspartei, der stärksten revolutionären Vereinigung Indiens, bezeichnet werden. Unter den kriegerischen Silhs in Nordindien ist eine revolutionäre Bewegung ausgebrocheu. Die bedeutendste ZeitungSikhlandeswl Khalsa Eazelt" ist von der Regierung unicrdrülkt worden, Hinsichtlich der lleberführuiig indischer Truppen aus europäische Kricgsschaupläqe wird cr- tiärt, daß hierfür in erster Linie die Besorgnis maßgebend nie», die Truppen könnten bei einer möglichen Aufstandsbewlgung eine bedenkliche Rolle spielen.

Die englische Gewaliherrjchast in Aegypten. Konllan ii- n o p e l, 13, Okt. England fährt in Aegypten aus dem Wege krasser Ecsctzesvcrachttmg fort. Mit Zustimmung des vollkmn- men in englischen Händen besindlichen Regenten hat Engiond unter der Farm von Schatzbons eine Anleihe von 8 Millio­nen Pfund zu Subsidien für Baumwollpflanzen ansgenom-nen;

5 Millionen sind hiervon durch die englische Regierung garan­tiert. Nach dem ägyptischen Staatsgrundoes-tz kann Aegypten eine Anleihe nur mit Zustimmung des Sultans aufnehmen, aber diese.ist in dem vorliegenden Fall nicht eingeholi morde».

Ehrung unseres 11t. Armeekorps.

Der Kaiser weilte am 5. Oktober bei dem 18. Armee­korps und hat dem kommandierenden General v. Scheu tl für seine großen Erfolge und Siege, die er durch die hervorri.

v__ ------- - keim 1K. Armeekorps

zahl vorbcpraiier ererorcaiei ve,c»w, niu,,, ........... -

>irtc, der über das Treiben dieser Leute Klage bet dem 1 i;tcn Militärkommando sührte. Die B->»d- knKnte iich !> regelmäßig mit ihren Weibern, Frai , , in die ersten Morgenstunden hinein voll, dabei wurde ge gen und gelärmt, daß die ganze Nachbarschast darüber fluchte .lud schimpfte, weil bei diesem Spciiakei an einen Schias Nicht .a denken war. Erst gegen 3 Uhr morgens trat Ruhe ein. -ln verhohlen wurde in der ganzen Umgebung der Wunsch ge äußert: Wenn dieses Gesindel nur erst fort wäre! "" wirt, ein Stockcngiändcr, sagte selbst zu mir: " ~ schade, wen» sic nicht wicderlommcii!"

Pit laßt -tr IrnniößJdjfu Amte.

Wir lesen in benN, Zürielzer Nachrichten". Das sl.- Nachrielstcnbureau in Lugano, das in Beziehung mit italie­nischen Kriegsberichterstattern steht, meidet, daß General Jossre bereits den Rückzug der französischen Feldarmee aus die strategische Linie Nrvcr-: Dijon-Lai,grcs-Epinal eilige leitet habe. Es heißt in dcni bctr. Bericht:Das schon

Küher erwähnte Morvan-Platean die Este d'or und das Tal der Saonc mit den südlichen Ausläufern und den Mont Foucilles. die schon vor einem Monat im Plane des Gene- ralissimuS Josfre eine Rollo bedeutfamfter Art spielen toll­ten, konimen jetzt zur Gelinng, nachdem die Umgehungsbe- wegnng gegen den deutschen rechten Ftiiacl gescheitert ist n. det Belagrmmaskricg an der Somme, Oise und Aisne wegen der langanSgedehntcn Front und des artilleristischen llcbcr- gcwichts der Dentfeilen für die französiinte Feldarmee «ine unüberwindliche Lage bedeutet."

-kr prines! mtn V\t stillt» o rilhabfr dkl firiu (firn), Nikolaus n.

Darojcwr. 13. Oft. (SS. B. Nichtamtlich.) Die Ver­handlung des gestern begonnenen Prozesses gegen den Aitm- iätcr Brincip imd Genossen wird öfsenllich geführt. Außer Princtp lind 21 Mitangeklagte aus der Anklagebank erschie­nen. Der Miin-.gek,agte Mnhainined Mehmed Basic -st naa! Monte,u-gra -niwichen, ivo ec von den Behörden ent-

... . 13. Okt.

v ~........... meldet ans Vigo, daß

der englische DampferAurora" in Las Palmas ist. Er soll in Kamerun 5000 Senegalesen ausgcschisft haben. Dort soll ein großes Gefecht im Gange sein, dessen Ausgang noch ungewiß sei. (Nach anderen Nachrichten wurden nur 600 cncgalcscn gelandet.)

Vier Kompagnien! Paris, 13. Okt. (W. B. Nicht­amtlich.) DemTemps" wird aus Montreal gemeldet, daß die Stärke des kanadischen Frciwilligenkorps auf vier Dop- pelkcmpagnien mit einem Radfahrcrtorps festgesetzt sei. Die Stadt Quebec werde ein Panzcrauto mit einem Schn.-llfener- geschüh stellen

Ans Rußland.

Der Sohn eines russischen Eroßsürsien gefallen. Peters­burg, 13. Okt. Prinz O l e g, der Sohn des Eroßsürlie» Kon­stantin, ist gestern seiner Verwundung, die er im Kampse hielt, erlegen.

Die Sperrung der Dardaucllen. Wien, 13. Olt. Die Reichspost" erhält aus Petersburg über Vularcst solgende Meldung: Wegen der Schwierigkeiten, die sich sür das wirt schaftlichc Leben insolge der Sperre der Dardanellen ecqeben erschien eine Abordnung des Industricrais mit dem P-isidenten Avdakofs an der Spitze bei dem Minister des Aeußeru Ssassanow mit der Bitte, die baldige Oesfnung der Dardanellen zu erwir­ken. Ssassonow erklärte, daß die Mächte der Entente encrszisch bemüht bleiben werden, bei der Türkei die Oesfnung der Dar dancllen durchzusetzcn, wobei der Minister anerkannte, daß diese Ocssnung der Dardanellen sür den russischen Handel eine

! - Notwendigkeit sei. Dieser müsse sich aber zukünftig von den Deutschen frei zu hatten wissen.

Cteucrerhöhuuq. Paris, 13. Okt. 2»i« der Korrespvn dcni desTemps" aus Petersburg meidet, wird die ruj sijchc Regierung, um die K I i e g s I o st e II zu decken, 'nehrece Steuern erhöhen, so die städtische Jmmobiliensteuer, Mcetssteuer, die Steuerpslichi der Nomadenvälker, ic Bi v mMBAMMrtaR- 0 r die Erbschust

an, den er bei Gelegenheit eines Besuchcs b?m , D . dessen Führer Erz. v. Schcnck gegenüber aussprach. Der Krieg minister sagte:

Sic haben zwar große Verluste erlitten, aber Sie haben in der großen Armcclinksschweukung den Ausschlag gegeben. Ohne Sie wären wir nicht so weit!

Ein bayerisches Heldenstncklem.

Berlin, 13. Qkt. DerBerl. Lckalanz." ineldet aus Münchcu ein Heldenstück eines bayrischen Soldaten. Ein Bataillon eines bayrischen Rescrve-Jnfanterieregimenis wollte in dem leergclausenen drei bis vier Meter tiefen beto­nierten Saarburg-Saarbrückener Kohlenkanal ungesehen vorrücken, als plötzlich Wasser in den Kanal schoß, das bald bis an die Patronentaschen der Leute hcranreichtc. Ein den Bataillonsstab beigegebencr Mechaniker radelte nun andert­halb Kilometer weit zur nächsten Schleuse. 400 Meter vor dem Ziel riß eine französtsche Granate den Mann vom Rade, ....... An der

halb Kilometer weit zur nächsten Schleuse.

weitcrsnhr.

Der, üu oi um 'ouii.iitk/itiiv'v». ____, ____

Schleuse standen zwei französische Pioniere! den einen er schoß er, der andere warf eine Handszranate, die ins Wrrss'i sieh Dem Münchener gelang es, die Schleuse zu schließ -n Unmittelbar darauf erhielt er einen Schuß in den Qbeosch-n- kel und fiel selbst ins Wasser. Andere heranrückende Ba­taillone säuberten den Schützengraben von Feinden. Das gefährdete Bataillon hatte der tapfere Mechaniker gerettet. Letzterer wurde zum Unteroffizier ernannt und erhielt das Eiserne Kreuz.

CrfbitDorliiijf für Preußen

(SB. B. Nichtamtlich.)

Berlin, 13. Okt.

Wie dieDer- hat der Finanz-

-v; icii7|ivuve, viv v>v»v. rr .^. ,._ ____________

steuei, Stempelsteuer und Vcrsicherungssieucr, steuern und Zölle sowie die Lagerstcucr in den Häfen. Die Re gierung berechnet die hieraus entstehenden M c b r c i u n a h -

. ------»-.*.» ----- tXi. (Rr.

me u uu| 'luu iuiiuiuiitu vvmw*.

gierung die Einführung einer Frachtsteuer, dcre I l. rtrag «UI -ccm «I,wird und einer Einloimmac-

?ucr-

'2ÜÜ Millionen Rubel berechnet wirdD steucr, die 150 Millionen Rubel cinbringen soll. Beide Projekte sollen der Du»»a »nterbrcitet werden, die hierzu aus die erste tzvilste des November cinberufen werden soll. Tic Füh­rer aller Parteien sollen erklärt habe», daß sie die Euiwürse der Regierung debattelos annehmen würden. Der gesaiute Er­trag der Finanzresorm werde von der Regierung aus e-»e Mil liardc Rubel geschätzt. Sollten diese Einnahme» die Auogcbcn nicht decken, so dcabsiOtiai der Finanzminiftcr, eine innere An­

liner Politischen Nachrichten" mitteilen, ... ^ minister nach endgültiger Vorbereitung der dem Landtag« zu unterbreitenden Vorlage die Vertreter sämtlicher Frakti­onen des Abgeordnetenhauses zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladcn, die am Mittwoch, den 14. Oktober, im Finanz- minifterinm stattfindet. Nach Lage der Sache ist anzuneh- men, daß die Znstinnnung säintlichcr Parteien zu der große.' Krcditvorlagc erwartet werden dürfe.

Die Post nach Belgien.

13. Okt. (W. B. Zrichtaintlich.) Das Amts.

Brrliii, ", *jn. ...............,.

Matt des Reichspostamts enthält eine Verfügung, wonach zu

nächst nur zwischen Deutschland und ..... J - 1

(15.0]

eingeschriebene offene Briefe,

c ^11

Brüssel gewöhnliche uni ,,,. Postkarten, Drucksachen, Wo-

rcnproben und Geschästspaptcre in deutscher und französi- scher Sprache, ferner Telegramme in offener Sprache »uge- lossen toerden und zwar Telegramme nach Brüssel nur in dtutscher, auS Brüssel in deuttche-r und französischer Dvrachk Die Gebühren sind dieselben wie vor -hem Kere««