Ausgabe 
5.10.1914
 
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Nr. 233

9ieue Tageszetrung. Momag, ocn S. Uitobtr 1914,

Kette 3.

Ans bft JUrlt brs Islams.

6in Ultimatum an bic Türkei? Berlin. 4. Okt. TieBerliner Neueste Nachrichten" erfahren von ihrem ttorrcfpondcntcn in Rom, daß England, Frankreich und lußlond soeben durch einen gemeinsamen Schritt ihrer Botschafter von der Pforte die Oefsnnng der Dardanellen verlangen und um eine bestimmte Antwort unter Stellung einer kurzen Frist ersucht haben, DaS komme einem Ulti­matum gleich.

Ein Strich durch die Rechnung. TicFranks. Ztg." erfährt zuverlässig, daß Rußland mit einer neutralen Heer- ,ocrwaltung größere Abschlüsse Kriegsmaterials, besonders eines Artillerie-Parks, gemacht hat, deren Zustellung durch die Tardanellen-Sperre jetzt größtenteils unterbunden ist.

Vor großen Ereignissen aus dem Balkan. Das Blitt Tas wir-i-Efkiar" betrachtet den albanischen Aufstand gegen die Serben als ein Vorspiel Iveitcrcr großer Ereig­nisse auf dem Balkan.

England als Herr in Aegypten. London, 4. Okt. (SB. B. Nichtamtlich.)Times" melden aus Kairo vom l. Oktober: Der Oberbefehlshaber der Okkupationsarmee hat verfügt, daß alle sich in Aegypten anshaltcnden Deutschen u. Ocstcrrcicher bei Strafe der Verhaftung durch die Militär­behörde sich bis zum 10. ds. registrieren lassen müssen. Die­selbe Verfügung ist für den Sudan ergangen, wo Deutsche und Oesterreicher ihren Wohnort nicht ohne Paß verlassen dürfen.

Aulsland tu Indien. London, 3. Okt. (SB. B. Nichtamtlich.) Tas Neuter-Bnrca» meldet aus Kalkutta vom 2. Oktober: Heute fand ein Zusammenstoß zwischen Hindus'und der bewaffneten Macht statt. Die Hindus, die nach Brilisch-Columbien auswandcru wollten, aber in Ka­nada nicht zngelassen wurden, waren zurückgekehrt und soll- ten sich noch Baivai bei Kalkutta begeben. Die Auswan­derer glaubten infolge eines Mißverständnisses, daß sie nicht direkt in die Heimat befördert werden sollten. Sie weiger­ten sich, den ,in Pandschab bcreitstehenden Zug zu besteigen und beschlossen, zu Fuß nach Kalkutta zu wandern, woraus Polizei und Truppen ansgesandt wurden, um dies zu ver­hindern. Die Auswanderer schossen mit Revolvern und- teten und verwundeten mehrere Polizisten. Bei dem Kampfe wurden sechzehn Sluswandcrer getötet, die übrigen gefangen.

Der Ernst der Lage. Wien, 4. Okt. DieSüdslawische Korrespondenz" meldet aus Sarajewo: Aussagen der intelli­gentere» Ständen angchörendcn Kriegsgefangenen stimmen darin überein, daß, die politische wie die militärische Lage Ser­biens überaus ernst sei. Nur mit Gewaltmitteln gelinge cs der um den Kronprinzen gescharten Ofsizierspartci, die blind­lings den Besehlen Rußlands gehorcht, den allgemeinen Zu­sammenbruch zu verhindern. Die völlig erschöpfte Bevölkerung des Landes wünsche das Ende des Krieges herbei und würde keinen Moment zögern, sich von den Elementen loszusagen, die man, als Urheber des unaufhaltsamen Niederbruchs in Serbien anfche.

Die Serben geben ihre Niederlage zu. Rom, 3. Oktober. Aus N i s ch kommt die höchst wichtige Nachricht, daß die Ser­ben und Montenegriner ihre Stellungen auf den Romaniahöhcn, die Serajcwo von Nordostcn beherrschen, haben räumen müs­sen, da sie gegen die schwere österreichisch-ungarische Artillerie nicht zu halten waren. Zwar fügt das serbische Bulletin hinzu, daß nunmehr die Serben ihre größten Anstrengungen anderswo machen werden. Doch sprach mir gegenüber ein Hauptmann aus dem italienischen Generalstab sein Urteil dahin aus, daß nunmehr vorläufig die serbische Aktion von untergeordneter Bedeutung sei, da keine andere Zone sich so wie das gebirgige Bosnien zur Operation jür kleine Kräste wie die serbischen, «ignet.

Örot tnirdj Will? von Kartoffelmehl.

Berlin, 1. Okt. Neuerdings ist im Aufträge der Heeres­verwaltung Brot durch Zusatz von Kartoffeln zum Eetrcidc- mehl hergestcllt worden. Wie dieDeutsche Politische Korre- sondenz" mitteilt, hat man damit in den Gesangenenlagern gute Erfahrungen gemacht. Die Leute haben das Brot gern genommen und es ist ihnen gut bekommen. Auch sonstige Ber suche haben sich bewährt. Hier und da ist nur der etwas süß­liche Geschmack bemängelt worden. Dem hat man abgeholfen durch einen größeren Zusatz von Hohlteig. In der nächsten Woche wird über die Erfahrungen, die mit diesem Mischbrot gemacht worden sind, an die Regierung ein Bericht erstattet werden und die Regierung wird dann entscheiden, ob das Brot einen besonderen Namen erhalten oder ob es ohne weite­res in den allgemeinen Handel zugclaffen werden soll. Dem strengen Wortsinn des Nahrungsmittclgcsetzcs nach handelt cs sich eigentlich um eine Verfälschung, gegen die von der Staats­anwaltschaft eingeschritten werden müßte. Jedoch hat der Bundesrat auch hier die Möglichkeit, für die Kriegszeit eine Ausnahme zuzulassen, wonach sich dann die Staatsanwaltschast 1» richten hätte.

Höchstpreise für Kunstdünger.

Berlin, 2. Okt. In den Besprechungen im Landwirt- Mastsministcrium über die Versorgung der Landwirtschaft mit Kunstdünger ist scstgestcllt worden, daß die infolge des Krieges zu befürchtende Knappheit an Stickstosfdllnger von gewissen Kreisen dazu ausgenutzt wird, für das schweselsaure Ammoniak Preise zu verlangen, die nach den an die Fabrikanten zu ent­richtenden Preisen nicht gerechtfertigt find. Hiernach wird die Festsetzung »on Höchstpreisen sür das schwefelsaure Ammoniak nicht zu umgehen sein. Die Verhandlungen hierüber sind be­reit. eingeteitet. ^ ^ ^

Aus der Heimat.

* Fricdberg, 5. Okt. (Auf dem Felde der Ehre gefallen!)

Wir brachten vorgestern die Nachricht, daß der Sohn unseres früheren Bczirkskommandeurs Oberstleutnant Mootz, der Leutnant Mootz mit dein Eisernen Kreuz ausgezeichnet sei. Heute folgt min die Trauerbotschaft, daß der Wackere in­zwischen den Heldentod fllr's Vaterland gestorben sei.

* Fricdbcrg, 5. Okt. (Auszeichnung.) Der Sohn des hiesigen Justizrats Windcckcr, Leutnant und Regiments- Adjutant des Fuß-Slrt.-Regls. Nr. 9, Kurt W i n d e ck e r, ist mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden. Wir erhalten ans Bcaumont eine Feldpostkarte, worin uns mit­geteilt wird, daß Herr Hauptmann S o l d a n vom 168. Jnf.-Regt. mit dcii, Eiserne» Kreuz ausgezeichnet worden ist.

* Friedberg, 5. Okt. Man schreibt uns aus Markirch i.

E. vom 1. Oktober: Gestern war sür uns ein Festtag. Zu­

nächst die reichen Liebesgaben und am Abend Festesten; stan­den doch aus der Speisekarte:Gequellte". Noch nie haben uns solche so gemundet, darum sagen wir allen Spendern und de­nen, die die Sendung vcranlaßte», herzlichen Dank und bitte nachstehende Reime zum Abdruck zu bringen.

Mit ergcbendsten Grüßen

O. W.

Ein Dankesgruß der 1. Komp, des Landsturui-Jns.-Negts.

Fricdberg.

Seit dem achten September hier Saßen in großen Nöten wir Die Landsturmmänner aus der Wettcrau,

Denn mit Kartosseln war's hier flau.

Da regten ohn' Zaudern und ohne Ende,

Sich treue Herzen und fleißige Hände,

Und stifteten gar manchereli Gaben und Spenden,

Daß unsere Not bald Linderung fände.

Die treue Mutter packt Hemden und Strümpfe ein,

Der alter Vater legt Tabak und Zigarre» hinein.

Damit die Freude des Vaters vollständig sei,

Legt das liebe Kind noch Schokolade bei.

Doch was am allermeisten uns freute,

Und was so lange entbehrten wir,

Damit wurden von der Heimat heute Wir im fernen Land beglückt allhier.

Sich, hättet Ihr zu Hause gesehen.

Wie die Gesichter sich erhellten,

Ulfs wir um den Tisch herumstehen.

Zum erstenmal draus ein Tops mit Gequellten.

Wir sitzen nun beim festlichen Schmaus

Und denken in dankbarer Liebe der Treuen zu Haus.

Als treue, biedere Hesten

Wollen wir nun den Dank nicht vcrgestcn.

Drum erschalle es kräftig und laut:

Dreimal hoch!" die Heimat lieb und traut.

* Fricdbcrg Fauerbach, 4. Okt. Schon wieder kam eine Trauerbotschaft vom Kriegsschauplatz hierher, daß einer un­serer braven Krieger den Heldentod fürs Vaterland ge­storben sei. Es ist dies der bei der 61. Ilrtillerie dienende Kanonier Hrch. Ernst. Kaum sind 3 Wochen vergangen, als die Trauerbotschaft von seinem Bruder Sldolf Ernst hierher gelangte, daß derselbe den Tod fürs Vaterland gefallen sei. Der dritte Bruder Wilh. Ernst ist in einem hiesigen Lazarett untergcbracht. Derselbe ist an der Hand verwundet. Die Anteilnahme der gesamten Einwohnerschaft an dem schweren Schicksal, das die Familie betroffen, ist allgemein.

. * Fricdbcrg Fauerbach, 5. Okt. Die hiesige Zltckerfabrik Wettcrau" eröffnetc heute ihre diesjährige Campagne.

* OberWöllstadt, 4. Okt. Die Unsitte, daß sich Kinder an fahrende Fuhrwerke hängen hat beute einem 8jährigen Jungen des Schreiners Heinrich Ludwig Stark das Leben gekostet. Der Junge hängte sich mit einem Brüderchen und noch einem Kinde an das Fuhrwerk des Landwirts Heinr. Martin Fcuerbach, der mit einem hochbeladenen Wagen Dickrüben noch Hause fuhr. Hierbei geriet der Junge in die Räder und wurde so gequetscht, daß der Tod alsbald eintrat. Wie die eingcleitete Untersuchung ergab trifft den Lenker des Fuhrwerks keine Schuld. Möchten doch alle Eltern ihre Kinder vor dein gefahrvollen Slnhängcn warnen.

* m. Bad-Nauheim, 4. Okt. Den Tod fürs Vaterland ist der in weitesten Kreisen bekannte Rentmeister a. D. Karl Lan­genbach im Krankenhause St. Eerard am 25. August gestor­ben. Langenbach, ein Greis von 07 Jahren, stellte sich an den ersten Mobilmachungstagen seinem früheren Regiment, Grena- dicregimcnt zu Fuß, zur Verfügung und wurde schließlich als Kriegsfreiwilliger angenommen und machte so den Feldzug durch Belgien und der französischen Grenze mit, bis ihn der Tod ereilte. Dem 7vcr Veteran, der sich damals schon das Eiserne Kreuz erworben, werden alle, die ihn kannten, ein ehrendes Andenken bewahren.

* m. Bad-Nauheim, 4. Okt. Die Stadtoerordneten-Ver- sammlung genehmigte sür das unglückliche Ostpreußen lvvv M, ferner 25 000 M für außergewöhnliche Kanalarbeiten in sogen, toten Straßen als Notstandsarbeiten für hiesige Arbeitslose, setzte aber angesichts des Krieges den 2. Hauptabschnitt des städtischen Kanalbaues aus. Die diesjährige Kirchweihe, fällt auf Beschluß des Stadtvorstandes aus.

* nt. Ober-Mörlen, 4. Okt. Gleich zu Anfang der Mobil­machung versicherte unser Gemeindeoorstand aus Antrag des Herrn Bürgermeister Ecibel jedem Kriegsteilnehmer, zirka 260 aus unserer Gemeinde, auf Gemeindekosten mit einem Kriegs- versicherungsanteilschein. Für das Rote Kreuz wurden 500 Mark gespendet, während an unterstützungsbedürftige Fami­lien allwöchentlich bares Geld und Brot verteilt wird. Die Gemeinde hat aus diese Weise schon über 3000 Mark veraus­gabt. Von Elockengeläute, Umzügen usw. bei größeren deut­schen Siegen sah der Eemeinderat mit Rücksicht auf die von tiefstem Leid betroffenen Familien ab.

* Oberhörgern, 5. Okt. Dem Landwehrmann Heinrich Holler, dem Sobn unseres Büraermeisters im Landwebr-

Jnf.-Regt. 110 (5. Komp ), wurde das Eiserne Kreuz verliehen und von dem Kommandeur des Regiments, Oberst v. Müller, am 24. September überreicht. Holler hatte eine sehr wichtige Meldung freiwillig unlcr starkem Granat- und Ecwehrfcucr überbracht.

* Frankfurt a. SB., 5. Okt. Dem Prinzen Friedlich Karl von Hessen wurde von dem Eroßhcrzog von Hessen die Hess. Medaille sür Tapferkeit verliehen. Der Großherzog übergab sie dem Prinzen, als er verwundet im Lazarett zu Bottzicrs lag.

Hcsscn-Nassau.

* Wiesbaden, 5. Okt. Um etwaiger Arbeitslosigkeit oer Bevölkerung zu steuern, hielt der Landesausschuß trotz des Krieges cs für wünschenswert, schon jetzt mit den Wegebau- arbeitcn im Regierungsbezirk Wiesbaden, wo sic immer not­wendig, zu beginnen.

* Usingen, 5. Okt. Die Arbeiten an dem Bau der ZU errich­tenden großzügigen Erziehungsanstalt sür schulentlassene katho­lische Fürsorgezöglinge, von dem man gehasst hatte, im Lause des Sommers die Erdarbeiten und ein Teil der Maurcrarbei- ten auszusühren, ruhen infolge der Kricgswirrcn völlig. Der Wagnermeister Wern und Ehefrau geh. Ernq hier begin­gen am 1. Oktober das Fest der goldenen Hochzeit. De: Bürgermeister Rühl im nahen Cratzenbach, an Dienstjahren der älteste Bürgermeister des Kreises, hat sein Amt als solcher niedcrgelegt.

Starkenburg.

* Darmstadt, 4. Okt. Für die nahende kalte Jahreszeit

wäre cs der Eskadron in hohem Maße erwünscht, in den Be sitz warmer Unterkleider sür die im Felde stehenden Unterossi- ziere und Mannschaften zu kommen, als da sind wollene We- stcn, Hemden, Unterhemden, Strümpfe, Leibwärmcr, Puls­wärmer, Handschuhe, Ohrenschützcr usw. Auch wäre die Eskn- dron für elektrische Taschenlampen mit Ersatzbattericn, Feld­stecher. Tabakspfciscn und Tabak (nicht Zigarren) . sehr dank­bar. Die Angehörigen der im Regiment dienenden Unteroffi­ziere und Mannschaften werden daher gebeten, dem ausgespro­chenen Wunsche nach Möglichkeit Rechnung tragen und Sen­dungen, deren Beförderung von hier aus erfolgt, der Eskadron mit genauer Adresie des Empfängers zukommen lassen zu wollen. Ersatz-Eskadron Leib-Drag.-Rcgt. Rr. 24.

Ei» Mahnwort unseres Kaisers

bringt der Deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Ge­tränke anläßlich der Mobilmachung und des Krieges zur Ver­breitung. Es ist eine hübsche, mit dem Bild des Kaisers ge­schmückte, tu grün, der Farbe der Hoffnung gehaltene Karte, m Form der bekannten Belehrungskartcn des genannten Vereins welche einen Auszug aus der Ansprache unseres Kaisers an die Fähnriche der Marine bei Einweihung dar Marineschule in Mürwik (1810) enthält. Der Inhalt lautet:Noch eine kleine Ermahnung will ich Ihnen mit auf den Weg geben, eine Frage, die Mir am Herzen liegt sür Meine Nation. Es ist die Frage des Alkohols und des Trinkens. Ich weiß sehr wohl, daß die Lust zum Trinken ein altes Erbstück der Germanen ist. Immer­hin aber müsien wir uns, aber in jeder Beziehung, durch Selbstzucht von diesem Uebcl befreien. In früherer Zeit galt es für außerordentlich schneidig und sorsch, in der Jugend ein großes Quantum zu sich zu nehmen und zu vertragen. Das sttid frühere Anschauungen, die sür den dreißigjährigen Krieg passen, aber jetzt nicht mehr. Ganz abgesehen von den Folgen, die Ich Ihnen nicht weiter auszumalen brauche, möchte ich Sie auf einen Punkt für Ihren zukünftigen Beruf in erster Linie aufmerksam machen. Die ungeheuren Anstrengungen ohne Abnutzung durchwachen zu können, um im Ernstfälle frisch zu sein, darauf kommt cs an. Der nächste Krieg und die nächste Seeschlacht fordern gesunde Nerven von Ihnen. Durch Nerven wird er entschieden. Diese werden durch Alkohol un­tergraben. Da heißt cs: feste Nerven und kühlen Kops! Die­jenige Nation, die das geringste Quantum von Alkohol zu sich nimmt, die gewinnt. Und das sollen Sie sein!" (Di- karte ist zu dem billigen Preise von 50 Psg. das Hundert, 2,50 M das Tausend, 22 M das Zehntausend beim Mäßigkeits- Verlag, Berlin W 15, erhältlich. Ebendaselbst ist auch eine Ausgabe der Karte auf weißem Karton, als Ansichtskarte be­sonders an im Felde Stehende und von solchen, erschien:» Dutzend 40 Pfg. 108: 2.20 .«).

Kricherlisch.

Die Kricgsgcsehe zivilrechtlichen Inhalts vom 4. August 1814, Preis geheftet M 0.40. Die Kriegsgesetze öffentlich- rechtlichen und verwaltungsrechllichen Inhalts, vom 4. August 1814, Preis geheftet M 0.40. Tcxtausgabe mit Einleitung, Kernworten, erläuternden Anmerkungen und ausführlichem Sachregister, herausgcgcben von Geh. Justizrat Univ.-Profeffor Dr. Karl E a r e t s. Vorzügliche Ausstattung und billiger Preis haben die Gareis'sche Sammlung deutscher Reichsgcsctze, welche die einzige ist, in der man alle deutsche» Reichsgesetze in gut kommentierter Tcxtausgabc findet, in der Juristcnwelt und beim Publikum eingesührt. Auch die hier genannten neuen, jetzt durch die Kriegszeit für einen großen Teil unserer Leser wichtigen Gesetze mögen in dieser Ausgabe bestens empsohlen sein.

Die amtlichen Verlustlisten

liegen in unserem Geschäftszimmer zu Jedermanns Einsicht auf.

Wer nicht genau Bescheid weiß, wie die Adreffen an Ange­hörige des Heeres (Truppenteil, Rcgiemnt, Kompagnie usw) bei Feldbriefcn anzugcbcn ist, dem geben wir gerne Auskunft und find bereit die Adresien zu schreiben.

Schristleitung derNeuen Tageszeitung".

Franksurtcr Wetterbericht.

Voraussage: Wolkig, zeitweise Niederschläge, keine Tempe- raturveränderung, westliche Winde.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l. Friedberg; für den Anzeigenteil: K. S ch in i d t. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung",

91 ßl.. Flviedberg *. H