Ausgabe 
5.10.1914
 
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9(tue Tageszeitung. Montag, den 8 . Oktover 18z«

Seite 2

-je. 28 » _ _ _

vrr Kampf -er IJcrbiinliftni im Döbmtzer Gkfaiuieiiklllam.

Dian schreibt uns mit Genehmigung der Zensur Aus Löberitz:

Als die ersten Kriegsgefangenen in Deutschland cin- trafcn, hat man den Vorschlag gemacht, Russen, Franzosen und Engländer zusammen zu stecken, damit sich die Ange­hörigen des Dreiverbandes zunächst einmal kennen lernen.

Das ist in Löberitz versucht worden.

Aber man hat bald schlinune Erfahrnnge» gemacht. Russen und Franzosen haben sich einigermaßen vertragen. Es gab zwischen ihnen ein inneres Band: die Abneigung gegen die Engländer.

Zwischen Russen und Franzosen ans der einen Seite und de» Engländern aus der anderen Seite gab es fortge­setzt Streitigkeiten, lind cs war erheiternd zu sehen, wie oft die preußischen Soldaten helfend eingreifen mutzten. Man war schließlich gezwungen, die Engländer einem ande­ren Lager zuzuschicbcn.

Aber damit war auch noch kein Friede geschaffen. Denn jetzt stellte sich heraus, daß auch die britischen Gefangenen untereinander sich nicht vertrugen. Es bildeten sich zwei Parteien: zu der ersten gehörten die Schotter: und die Eng­länder, zu der zweiten die Iren. Der nur mühsani in London verkittete Zwiespalt zwischen Engländern und Iren kam auf deutschem Boden zu offenem Ausbruch. Es blieb nichts anderes iibrig, als aus den Iren wieder ein besonders Gefangcnenregiment zu bilden, das seine Arbeit für sich ver­richtet.

Begegnen sich aber die englische und die irische Abteil­ung, so fliegen von der einen zur andern Blicke tödlichen Hasses.

Am besten verträgt sich jede Gruppe der Feinde mit den wachthabenden preußischen Soldaten.

Die KaHung Rumiimns und Bulgariens.

Die Neutralität Rumäniens erscheint nunmehr gesich­ert. Ein Regierungs-Communique besagt:Der Meinungs­austausch zwischen dem Ministerpräsidenten Bratianu, dem Führer der Konservativen Marghiloman und dem Führer der Demokraten Take Joncscu hatte das Ergebnis, daß die Einberufung des Kronrates nicht notwendig ist, da zu einer Aenderung in der heutigen Politik Rumäniens kein Grund vorliegt." Ministerpräsident Bratiann wird dieses Gut­achten dem König vorlegen. Von anderer Seite wird ge- nieldct, daß der Kronprinz von Rumänien die russenfrennd- lichen Elemente, die daraus ausgingen, den König Carol zur Abdankung zu treiben und mit Hilfe des Thronerben Ru­mänien auf die Seite des Dreiverbandes zu bringe», in un­zweideutigster Weise abgcjchllttelt hat. Er erklärte ihnen, er werde niemals den rumänischen Thron besteigen, wenn die Treibereien der Russophilen den König zum Rücktritt ver- anlaßten. Damit wird das von russischen Agenten verbrei­tete Märchen hinfällig, daß dcr Thronerbe sich mit seinen politischen Anschauungen bezüglich der wahren Interessen Rumäniens in: Gegensatz zum König befinde und die Russo­philen irgendwelche begründeten Hoffnungen auf ihn setzen dürften. Von Interesse ist c-s auch, daß der frühere Mini­sterpräsident Demeter Sturdza eine vor 27, Jahren hec- ansgcgcbenc Schrift über Europa, Rußland und Rumänien in neuer Auflage erscheinen. In dem neuen Vorwort weist dcr Verfasser auf die Tatsache hin, daß heute Rumänien die gleiche Gefahr drohe wie damals; die russische Invasion, ver­stärkt durch russische Gelüste, die Oberherrschaft iiber alle slawischen Staaten zu erringen. Er sagt: ..Verzweifelte

Versuche werden gemacht, um Rnmnnicn zu verführen. Man versucht uns zu täuschen und lügenhafte Gerüchte werden mit erstaunlicher Geschicklichkeit und-Kühnheit verbreitet, lold fließt, um die Schwachen zu verderben. Rumänien kann nur an der Seite seines Königs größer werden. Rn- niänicn muß so fühlen; denn wenn es den Fremden zu Liebe handelt, wird es von der Landkarte verschwinden." Es ist erfreulich, daß sich in Rumänien gewissenhafte Staats- nränner, die unbeirrt von den Schlagworten, die der rollende Rubel in Umlauf setzte, an dcr für Rumänien eiltzig richti- zen Ansfassung festgchalteu haben, daß die Ausdehnung des russischen Machtbereichs bis zu den Dardanellen der Selbständigkeit Rumäniens den Todesstoß versetze» würde. Auch Bnlgancn hat den russischen Anbiederungsversuchen endlich ein glattesNein!" entgegengesetzt. Ter offiziöse Narodni Prava" teilt mit, daß der russische Gesandte Sa- winsky bei der bulgarischen Regierung um die Bewilligung der Genehmigung zur Durchfuhr von Kriegsmaterial aus Rußland nach Serbien nachgesucht habe. Ministerpräsident Radoslawow habe ans Beschluß des Ministerrats unter* Berufung aus Artikel 2 der Haager Konvention und die strenge Neutralität Bulgariens dieses Ersuchen abgewiesen. Daß Bulgarien nicht daran denkt, sich in kriegerisch» Aben­teuer einzulassen, geht auch aus der Meldung hervor, daß dcr König einen Ukas unterzeichnet, durch den die zwei älte- sten Jahrgänge der unter den Fahnen stehende:: Truppen von: 14. Oktober ab entlassen werden. Somit hat sich der Dreiverband auch in Bulgarien einen Korb geholt.

Dtrllorniärlö darf mlrtifr frldjfiiifit.

Oft. Das Erscheinen de?Vorwärts" ist M^r gestattet worden, nachdcn: das Reichstagsmitglied Haasc und dcr Geschäftsführer desVorwärts", Reichstags, abgeordneter Fischer, die gestellte Bedingung angeuouuum haben, daß mit Rücksicht ans die bei::: Kriegsausbruch her- vorgetretcnc Einigkeit des deutschen Volkes das Thema: kAassenhaß und Klasscnkampf" in Zukunft in der Zeitung mebt -nebr beriibr! werden darf.

Der Krieg in den Vogesen

Wir erhalten folgenden Feldbries:

Alle Aufmerksamkeit ist aus die Kämpfe bei Reims und Verdun gerichtet und doch gebührt den Landwehrleutcn und Landsturmmännern, die in den Vogesen den Alpenjägern, eine der besten Truppe» der Franzosen, gegenüberstchen, volle Auf­merksamkeit, zumal die vielen Höhenzüge und Berge, welche ausschließlich bewaldet sind,' einer eigenen Kliegssührung be­dürfen. Verschmitzt und schnell beweglich wie diese Burschen von Alpenjägern sind, so sind ebenfalls ihre mit Maultieren bespannten Geschütze, sogenannte Eebirgskanonen. Die Jäger, in Trupps vereinigt, wißen jich im Kampfe schnell jeder Lage anzupasjcn. Versprengt sind sic der gefährlichste Feind unserer Patrouillen und Posten. Die Geschütze haben die gleiche Kampfcsweise wie die Truppen, sie haben aber bei ihren Ge­schoben viele Blindgänger, d. h. solche, die nicht krepieren, was übrigens kein Schaden für uns ist. Der Zweck unserer in den Vogesen stehenden Macht ist zur Zeit hauptsächlich der, vor­dringende französische Truppen von dem eigenen Lande frcizu- balten. Meist liegt unsere Infanterie jenseits dcr Grenze in Schützengräben verschanzt, während unsere Artillerie die Höhen­zuge der Grenze oder vorgeschobene Höhenzüge als Stellung be­nutzt. Eine derartige Stellung hatten 4 Batierßen des .... Reservc-Fcstungs-Artillcrie-Regiments sowie einige Feldartil- lcrie-Eeschütze ein. Manchen Voiltresser hatten unsere schwere weittragende Geschütze zu verzeichnen. Sic standen rechts der Straße auf einer Höhe. Tage lang spiee» ske ihr verderben­bringendes Feuer den anmarschiercnden Truppen entgegen und manches Bravourstück haben sie vollbracht. Ebenso lange such- icn die sranzösijchen Eebirgsbatterien ihre Stellung auszukund­schaften, bis es ihnen am Donnerstag den 24. September ge­lang, in die nächste Nähe unserer Artillerie, zu deren Bedeck­ung die 2, und I. Kompagnie unseres Landsturmbataillons auf der Höhe war, einige Schüsse zu senden. Doch Salven auf Salven war die Antwort unserer Artillerie und jeder, der die Geschütze bedienenden badischen Landwehrleute tat sein Ganzes, die ihnen zugeruscnen Kommandos schnell auszusichrcn. Mitt­lerweile kam der Abend und machte allem Kricgslärm ein Ende, Doch auch die Nacht bringt dem Krieger keine Ruhe, Feldwachen ziehen aus, Truppen werden abgelöst, Patrouillen gehen und kommen. So nahte der Morgen des Freitag und dcr kalte Nordost, der über die Höhe wehte (die Höhe beträgt 776 Meter über dem Meere), machte manchen frierend. Einen kräftigen Schluck heißen Kassee und ein Stück Brot dazu, ge­nügte, um unsere Braven zu neuem erwartungsvollem Kampfe anzuseuern. Hüben und drüben zuckte Blitz aus Blitz. Jedoch die Franzosen schienen in diesem Kampfs, vielleicht dank der in jener Gegend noch sich viel vorfindendcn verräterischen Ele­mente, im Vorteile bezüglich ihrer Stellung zu sein, da sie von unscrcn weittragenden Geschütze hinter dem Berge nicht be­schossen werden konnten und Steilscuergcschlltzc an dieser Stelle nicht zur Stelle waren. Unsere Geschütze mußten zurückgezogen und diese Stellung ausgegebcn werden. Seit dieser Zeit be­schießen die Franzosen unaufhörlich, ohne jedoch weiter vorzn- dringen und Schaden zu tun diese Stelle. Mittlerweile sind natürlich genügend Steilseucrgeschütze angclangt und in Stel­lung gegangen, aber noch ist cs nicht gelungen, diese franzö­sischen Batterien zum schweigen zu bringen, sic müssen sich nach französischer Art an dieser Stelle einbetonicrt haben. Das ist Kriegsleben; aber auch die heitere Seite kommt oft zu ihrem Recht. Man hat statt unserer Geschütze, auf Holzwände ge­malte Geschütze an die Stelle der zurückgezogenen gestellt und alle paar Minuten lassen Pioniere aus sicherem Versteck eine Knallkapsel explodieren und der Erfolg ist gelungen. Schon 4 Tage lang beschießen die Franzosen diese Bretter, nicht ahnend, daß sie vielleicht schon am morgigen Tag, wenn unsere Ge­schütze alle in Stellung sind, und sie von allen Seiten Feuer erhalten, vernichtet werden.

Ei» Friedbcrgcr Landsturmcr.

Ans Frankreich.

Fastnachtstreiben in Marseille. Die Engländer haben nun wirklich ihre indischen Truppen in Marseille gelandet. Es han­delt sich um eingeborene, dunkelfarbige Truppen, die von den Bluthunden der Weltgeschichte auf Europa gehetzt werden. Die Franzosen ergehen sich beim Anblick dcr exotischen Truppen in gewohnten Fantastereien. So liest man: Mit der Ausschis- sniig der Elite der kaiserlich indischen Armee beginnt ein neues Blatt dcr Weltgeschichte. Es war ein glänzendes Schauspiel, die Fürsten der Silh, der Gurlhas, der Pundschablcute und Bcludscheii zu sehen, wie sie mit ihren juweleiigeschmllckten Turbans aus prächtigen Rossen durch die festlich geschmückten, von Menschen überfüllten Straßen, von Fenstern und Ballone» mit Blumen bcworsen, dahergaloppiere». Das ist recht schön, aber mit juwelcngcschmUcklen Uniformen werden keine Siege in der Fcldschlacht erjochtcn und unsere schlichten Feld­grauen werden schon dasül sorgen, daß die Theaterhclden bald in Dcutschiand zur Echan gestellt werden.

Kein übcrlncbrner Optimismus. Paris, 4 . Oft. Im Petit Journal" bespricht Pichon die militärische Lage. Er cr- llärt, man dürse sich keinem übertriebenen Optimismus hin- gcbcn.Wir werden noch lange gegen schwere Hindernisse anstürmen. Berlin wird noch nicht morgen von den Russe» besetzt, und wir werden noch nicht morgen den Festungslrieg gegen den Gegner beendigen, welcher i» Gräben versteckt ist, weittragende Artillerie und gewaltige Kampfmittel besitzt, um unseren Ansturm aufzuhalten.

Disziplin öer französischen Armee. London, 3. Oktober. Daily Telegraph" meldet aus Paris: Das Bombardement von Reims dauert »un schon neun Tage. Fast alle Einwohner ha­ben die Stadt verlassen. Die letzten Tage mußten sie in Kel­ler» zubringen.

Ans Belgien.

Koni?, Albert, als Hauptschuldiger! Wahrend man bisher angenommen hat. Känia Albert lei von seiner Regierung und

den in Berlgien maßgebenden Politikern auf den gefährlichen Weg gedrängt worden, den er cingeschlagcn hat, sind Kreise, die mit den Verhältnissen des belgischen Hoses vertraut [int>! anderer Ansicht. Rach Mitteilungen, die dcrFranks. Ztq." geworden sind, war König Albert, im Gegensatz zu seinem Pa, ter, dem König Leopold, von vornherein für die Pläne Eng­lands und Frankreichs gewonnen. Er gab sich nicht geringe Mühe, seine Minister für diese Pläne zu gewinnen, er scheute sich sogar nicht, gelegentlich sein Ministerium zu betrüge». Ja König Albert versuchte als Agent dcr Triple-Entente einer Bund der neutralen Europastaaten zu gründen, um den Drei­bund, ober vielmehr Deutschland und Oesterreich-Ungarn, voll­ständig zu isolieren. Diese Absicht scheiterte an dem Mißtrauen Hollands. Als sich die Dinge in, Juli 1914 zuspitzteii und das belgische Ministerium vor dcr großen Verantwortung zurück­schreckte, schickte der König hinter den Rücken der Minister eine bereits mit Lord Curzon vereinbarte Depesche an England, in der er um den Schutz der Neutralität ersuchte. Auch seine Ge­mahlin, eine bayerische Prinzessin, stand ihrem Gemahl in die­sem Treiben wacker zur Seite und soll sogar jetzt ein eigenhän­diges Schreiben an den Präsidenten Wilson gerichtet haben, in dem sic ihre eigene Landsleute verleumdet. Lumpenpack!

Gedrückte Stimmung in Antwerpen. Rosciidaal, 3 Olt. Nach dem Handelsblaad" von Antwerpen ist die S'im mung der Bevölkerung Antwerpens in d'en letzten Tagen ganz anders geworden. Es ist nichts mehr von Ruhe und Ver­trauen zu merken. Es herrscht dieselbe Niedergeschlagenheit wie am ersten Tage nach der Kriegserklärung.

Postvcrkehr in Brüssel. Brüssel, 8. Olt. Seit Anfang Oktober hat die deutsche Postverwaltung den hiesigen, seit Wo che» unterbrochenen Postverlehr wieder eingerichtet. Es werden offene Briefe von und »ach Deutschland mit Auslandsporto be­fördert. In Brüssel müsse» die Briefe im Postamt abgcholt werden, da die belgischen Briefträger den Dieyst verweigern.

Sind da» auch Barbaren? London, 4 . Olt. Die Daily Mail" vom 30. September schreibt: Die Belgier waren

heute Nachmittag gezwunaen, die schöne Roire-Dame-Kirchc in Termonde zu beschießen.

Aus Rußland.

Eine halbe Million Mann verloren. Die österreichisch-unga­rische Botschaft in Rom gibt bekannt: Nach den letzten amt­

lichen Mitteilungen betragen die Berluste dcr russische» Heev aus den verschiedenen Kriegsschauplätzen 250 000 Gefangen« und etwa 1100 Kanonen. Wenn man dazu etwa die gleiche Anzahl Tote und Verwundete rechnet, so beläuft sich die Summe der russischen Verluste eher mehr als weniger auf eine halbe Million Mann. Wenn die Berluste an Mann­schaften auch leicht durch die unerschöpslichen Reserven des Kai­serreichs ausgefüllt werden können, so muß doch der Verlust eines Viertels des gesamten Artillerieparks als ein fast uner­setzlicher Schaden betrachtet werden.

Jetzt wird's gefährlich! Petersburg, 3. Ott. Der Kai­ser von Rußland hat sich zum Kriegsschauplatz begeben.

Mangel an Ossizierc. Wien, 3. Olt. Rach einem Bericht derSüdslawischen Korrespondenz" aus Sosia liegen dorr Meldungen vor, nach denen Reisende, die aus Südrußland cin- treffen, berichten, daß in Odessa die Spitäler und Kasernen mit Schwervcrwundetcn überfüllt sind. Die meisten Verwundungen rühren von Schrapnellschüssen her. Von russischer militärischer Seite wird festgestellt, daß die österreichisch-ungarische Artille­rie wahre Verwüstungen unter den russischen Truppen ange- richtet hat. Allgemein wird auch über den Mangel an Ossizi--- ren in der russischen Armee geklagt

Ans England.

Englische Diebspolitik. Washington, 3. Olt. Der ame­rikanische Botschafter in London teilte dem Staatsdeparte­ment mit, daß England beabsichtige, folgende Güter als Kriegskontrebande zu erklären: Kupfer, Blei, unbearbeitet in Klumpen, Platten, Röhren, Glyzerin, Eromciscn, Rotciscncrz, Hematit, Eisenerz, Magncteisen, Kautschuk, rohe und bearbei­tete Häute, gegerbtes und »»gegerbtes Leder. Mit anderen Worten: Alles was die Engländer gebrauche» können, wird gestohlen.

Ohnmacht dcr englischen Flotte gegen die deutschen Unter­seeboote. Paris, 1. Olt. DerTcmps" bringt einen Artikel über die deutschen Unterseeboote aus dem LondonerGlobe". Darin wird die völlige Ohnmacht der englischen Flotte gegenüber den gänzlich unsichtbaren Unterseebooten betont und gefordert, daß Mittel und Wege gefunden werden mußten, um sie zu entdecken.

Die Ausrüstung der englischen Ossiziere. London, 3. Olt. Ein an dcr Front stehender Ossizier schreibt an dieTimes", die meisten englischen Ossizierc rüsteten sich in ganz falscher Weise aus, als ob sie in cincii Kolonialkrieg oder auf eine Jagdexpcdition gingen, oder als ob sie erwarteten, stets im Freien zu schlafen. Andere hätten große Mengen Kerzen, Seife, Geschirr, Patcntmcdizin und Betten mitgenommen, als ob die Franzosen in, Dunkeln lebte», sich niemals wüschen oder esse» und aus dem Fußboden schliefen.

Engtische Gcgcnmaßrcgel». London, 4 . Oll. Die Admi­ralität teilt mit, daß die deutsche Taktil in Bezug aus die Utt- terwasserminen in Verbindung mit der Tätigkeit ihrer Unter­seeboote es nötig mache, ähnlich- militärische Gcgenmaßregeln zu ergreifen. Jnsolgcdessen erteilte die englische Regierung die Ermächtigung, an bestimmten Plätzen Unterwasterminen zu lege».

Englisch- Schissskanonen in Fr-«kreich. London, 4 . Dtt. DerManchester Guardianm" bemerkt beiläusig, daß das Heer der Verbündeten in Nordsrankreich englisch« Schissskanonen

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