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9l(ue Tageszeitung. Samstag, den 3. Oktober ml
Seite 4.
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Die Anfregnng. die sich in den ersten Tagen des Kriegs- ausbkuches der Geschäftswelt bemächtigt hafte, ist ruhiger ileberlegung gewichen. Unsere Heere haben die Grenzen vom Feinde gesäubert und den Krieg in Feindesland verlegt. Die Bevölkerung hals so weit es möglich Ivar. nach und itach ihre altgewohnte Tätigkeit.wieder ausgenommen. Neue Erwerbszlpeige hat der Krieg entstehen lassen und in den Städten und Dörfern unseres bentscheii DaterlindeS herrscht überall die emsigste Tätigkeit. Der Geschäftswelt liegt es. nun ob, anregend ans die Kau flu st einzuwirken. damit sie sich einen regen Geschäftsgang wieder sichert.
Ein im Zeitnngswescn anerkannter Fachmann schrieb schon am 29. Angnst:
DaS Fachblatt eines kriegführenden Nackcharstaates schreibt sckion »nterm 29. August:
„Mancher Geschäftsmann denkt wohl jetzt, in Kriegszeiten sei es überflüssig, Anzeigen aufzugeben, einmal, weil es Gelb koste sind man nicht wisse, wie man bas bare Geld besser brauckxni könne, falls der Kredit etwas beschränkt luürde, zum andern aber, weil zu befürchten stehe, daß die Ankündigungen jetzt geringere Wirkung ausübtcn als ttt Friedenszeiten. Diese Schlüsse sind nur sckieinbar richtig. Wie gefährlich sie für die ganze Volkswirtschaft sind, das vermag man sich erst dann anSzndenken, wenn sie veraltge- nieinert werden. Wollte jeder Geschäftsmann so denken, so stünde innerhalb weniger Wochen Handel und Wandel bei - nahe "gänzlich still, und dies würde dann erst recht zur Folge haben, daß die Geschäftsleute, hie heute nockst. auf den Kredit ihrer Bankverbindungen angewiesen sind, in ditzser Hin- stcht die schlechtesten Erfahrungen machen. Gerade jetzt must alles getan werden, mit die Kauflust der begreiflicherweise etwas verschüchterten Ocsfentlichkeit anznregen. Es ist selbstverständlich, dast in Kriegszeiten von einem wirtschrst- lichen Aufschwünge nicht die Rede sein kann: die Anzeigen werden natürlich nicht die Wirkung haben wie in Friede,is- zeiten: aber sie werden dafiir sorgen, dast die Adern und Arterien der Volkswirtschaft wenigstens nicht gustrocka..!."
Diese Ausführungen treffen den Nagel auf den Kops, und sind für Friedberg tim so beherzigenswerter, weil die Gesckxiftslente zum größte» Teil ans die
Landmirtlchuft
angewiesen sind, deren Betrieb, lediglich als Geschäft beb achtet, durch die Kriegszeiten keine Einschtänknng erlitten' hat und gerade seht, ihrer hohen Ausgabe, unser Volk zil^kr- näbren, doppelt alle Kräfte anspanneN muß.
Jeder Geschästsmann, der sich also eine» Absatz aer- scktasfen will, der versäume nicht, wieder
stillt in hrrltruftuTaijrojriümn
aufzngcbcn. Gerade jetzt sind die Anzeigen besonders wtrk- sam, denn
DSU- nie werden Zeitungen mehr gelesen IfBf als in Kriegszeiten.
Das komint auch den in der Zeitung enthaltenen Anzeigen zugute.
<*S ist Pflicht eines jeden
Geschäftsmannes,
die Kanslrast der Bevölkerung wieder z» wecken.
Das beste Mittel hierzu, ist grrndk in unserer jetzigen Krirgszrii, das regelmäßig wiederholte Angebot durch die
Zeitungsanzeige.
Helfet mit, in Friedberg recht bald wieder das alt.te ivohnie Geschästsleben zu schassen zm» besten unserer gesamten Einwohnerschast.
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