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nächst stand ein Antrag Calman und Genossen, Juschllsse zur
essen und Nachbargebiete.
Gießen und umgebung.
Frede! Ich möchte eine Glocke sein mit großem Ton und lautem Schlag und in das schwarze Land hinein verkünden einen neuen Tag. Aus dem der Menschheit Frieden quillt den keiner zitternd flucht und flieht, und betend auf dem Eisenschild der allerletzte Kriegsmann kniet. O, daß er kommen wird und muß— ich sehe wie es sich schon hellt, Es wird ein ungeheurer Fluß der Liebe strömen durch die Welt. O, daß ich dann ein Schiffsmann wär, 0 dem Sehnsucht seine Segel zwingt, ich würde fahren hin und her, bis mich der große Strom verschlingt.
Alfred Petzold. Sitzung des Kriegsausschusses der Zueiten Kammer.
Nach langer Pause nahm der Erweiterte Erste Ausf (Kriegsausschuß) der Iweiten Kammer am Anerd leg feine lch ratungen wieder auf. Die erste Sitzung wurde mit vertraulich 95
. 5 5 ing de mit vertraulichen Besprechungen ausgefüllt, die zu ebenfalls vertraulichen Erörter— ungen mit der Regierung in der Freitags⸗Sitzung führten. Zu⸗ validen- und Angehörigenrente betreffend, zur Beratung Ver Antrag wurde von dem Antragsteller zurückgezogen und durch einen neuen ersetzt, der folgenden Wortlaut hat:
Wir beantragen: Jeder hessische Lieferungsverband, welcher den Familien der in den Dienst eingetretenen Mannschaften auf Grund des Gesetzes vom 28. Februar 1888 und des Gesetzes vom 4. August 1914 und der weiteren Abänderungsbestimmung eine Mehrleistung über die derzeitige gesetzliche Mindestleistung gewährt hat Anfpruch auf staatlichen Zuschuß. Der staatliche Zuschuß ist so Zu bemessen, daß den Lieferungsverbänden aus Reichs⸗ und Staatsmitteln zusammen mindestens die Hälfte der seit dem 4 Jauuar 1916 entstandenen Aufwendungen ersetzt wird.
Einen weiteren Antrag, welcher die Versorgung bedlürftiger Kranker und Säuglinge mit Milch bezweckt, wurde von dem Antragsteller in Aussicht gestellt.
Nach eingehender Begründung des Autrags durch den Antrag steller gab die Großherzogliche Regierung einen Ueberblick über die seitherigen Leistungen der Lieferungsverbände, von denen im Groß⸗ herzogtum Hessen nur vier keine über die reichsgesetzliche Mindestsätze hinausgehende Zuschüsse leisten. Die Mehrleistungen der Lieferungsverbände steigerten sich selt Kriegsbeginn ständig von Monat zu Monat und bezifferten sich sür Monat Oktober auf den Betrag von rund 870 000 Mark. Da über die finanzielle Trag— weite des neuen Antrags erst Erhebungen angestellt werden mütssen, wird die weitere Beratung desselben auf eine der nächsten Sitzungen vertagt. Die dringende Aufrage des Abg. Leun wegen Bewilligung der Kriegsunterstützung sowie die Anfrage des Abg. Adelung in gleichem Betreff würden gemeinsam mit einem gleichgerichteten Antrag des Abg. Leun und Genossen besprochen, in welch letzterem die Antragsteller verlangen, daß bei der Bewilligung von Kxiegs⸗ unterstützungen an die Familien der einberufenen Mannschaften die Frage der Bedürftigkeit außer Betracht bleibt und eine Be⸗ rufungsinstanz gegen die Entscheidungen des Kveisausschusses eingerichtet werden solle. Abg. Leun führt lebhaft Klage ilber vor⸗ gekommene Ungleichheiten und Härten bei der Bewilligung der
riegsunterstützungen und belegt seine Ausführungen mit konkreten
eispielen. Die Großherzogliche Regierung verwies auf ihre wieder holten früheren Erklärungen, mach welchen die Lieserungswerbände angewiesen seien, bei ihren Entscheidungen
weitestes Eutgegen— kommen zu üben und insbesondere Härten möglichst zu vermeiden. Den Anträgen auf prinzipielle Aenderung des Gesetzes in der Richtung, wie sie der Antrag Leun bezweckt, müsse sie aber ent⸗ schieden widerraten. Der Antrag Leun wurde darauf abgelehnt.
Warnung vor zweifelhaften Liebesgaben
Das Chemische Untersuchungsamt in Elber fel N hat während der Kriegszeit eine Reihe von neuen Erzeugnissen, die jetzt vorzugsweise als Liebesgaben, fün ufer im Felde stehenden Truppen bestimmt sind, auf ihre Zusammensetzung und ihren Preis untersucht. Wenn auch die Zusammensetzung bis auf einen Fall zu keiner Beanstandung auf Grund. des Nahrungsmittelgesetzes geführt hat, so stellt sich Wai er Preis überaus hoch gegenüber der normalen Ware. Leider ist in allen Fällen, in denen eine Nahruygsmittelfälschung 0 Frage kommt, ein polizeiliches Einschreiten nicht möglich weil die Tatbestandsmerkmale des Betruges 9 55 10 1 suchten Betruges nicht vorliegen. Es kann daher das 5 i⸗ kum nur vor dem Kauf dieser Erzeugnisse e 1 Bei vielen von ihnen kann es sich übrigens seld 1 i 11 Nachdenken über die Preiswürdigkeit ein Urteil 10 en, N es den Preis mit der gelieferten Menge eee 1
Von den untersuchten Erzeugnissen seien hier einige sonders aufgeführt: 0
1. Süßrahmbutter in Tube eon 600 Pfg. enthielt 54 Gramm Butter. 1 Kantaten somit auf 11 Mark zu einer Zeit, wo 1 W el rahmbutter allgemein hier noch 3,20 Mar echt
2. Milchtabletten. 10 Stlick im bletten stellte sich dem⸗ tosteten 60 Pfg. 1 Liter Milch aus diesen Tabletten Nee nach auf rund 4,50 Mark. Die Tabletten 1 0 eee fich etwa gleichen Teilen Vollmilch und Magermilch u somit als gefälscht. 0 5
3. Trocken milch„Die deu h c des Vollmilchtrockenpulvers kosteten 22„ 1 Liter Milch auf 68 Pfa.
4. Kon denfterte Milch. 10 Eine Tube mit 92,4 Gramm. kondensieg Mort Danach stellte sich 1 Liter Milch auf aaschtigt stellte beim Einkochen verwandte Zucker, bersl gt, für 1 Liter Milch auf 1,40 Mark. 1
5. Kakaotabletten. Ein Kar
Tube im Preise von Butter stellte sich der besten Sliß⸗
von 52,0 Gr.
Tü te“. 44 Gramm danach stellte sich
9 ke„Milchm ch e 10. 1 25 Milch kostete 45 Afg. wird hierbei der sich der Preis Preise von 58 Pfg. . 25 Gramm. 1 Kllo⸗ enthielt 8 Tabletten im Gesamtgewicht 11 05 9 1 ee gramm Kalaotabletten kostete somlt 41 7105 Labletten 38 Prozent hältnismäßig teuer, um so mehr, als di Papphlilse
en. a im Preise von . Eine von 10 Gramm,
24 Tabletten im Gesamtge 1 Kilogramm Kassee stellte sich somit auf 20 Mark.
9 7 gemahlenen Teeblättern und 70 Prozent Zucker. dieses Gemisches kosteten 20 Pfg., 1 Kilogramm somit 20 Mark.
*
Pastillen im Gesamtgewicht von 24,2 Gramm kostete 95 Pfg., 1 Kilo— gramm somit 30 Mark. g
Hauptsache aus Kartoffelstärke neben kohlensaurem Natron und wenig Butterstreckungsmittel, durch dessen Verwendung brauchsanweisung sparsame Hausfrauen 100 Prozent 0 2 0 natürlich nur auf Kosten chehen kann und somit auf eine Selbsttäuschung hinausläuft. Es ine zretel“ ae e e e 100 ee ee 9. 0 f stellung:„Hänsel und Gretel“, dieses Butterstreckungsmittels eine grobe Nahrungsmlttelsälschung
von Berlin in einer Bekanntmachung vom 5. der Benutzung dleser Butterstreckungsmittel öffentlich gewarnt.
eilage zur Oberhessischen Volkszeitung Nr.
Giesen, Samstag, den 18. Dezember 1915.
wicht von 48½ Gramm lostete 1 Mark;
8. Teebombe. Es handelt sich um ein Gemtsch von 24 Pro— 10 Gramm
9. Armee⸗Teepastillen. Eine Schachtel mit 12
Pastillen im Gesamtgewicht von 26,7 Gramm kostete 50 Pfg., 1 Mark, Arzuet Kilogramm demnach 90 Mark. zur Hälfte aus Zucker.
Die Armee-Teepastillen bestanden
10. Armee Kakagopastillen. Eine Schachtel enthielt
5 Pastillen im Gesamtgewicht von 32 Gramm und kostete 40 Pfg., Kilogramm somit Hälfte aus Zucker.
12,50 Mark. Die Pastillen bestanden zur
11. Cefabu⸗Kaffeepastillen. Eine Dose mit 12
12.„Hemona“-Butterpulver. Hemona ist ein gelb⸗
lichweisses Pulver und wird in einer Menge von 50,8 Gramm in Wolfgang einem Papierheutelchen zu 35 Pfg. verkauft und hat 8
wirk⸗ in der doppelt⸗ dient als der Ge— verdienen Butter ge⸗
einen Das Pulver besteht Kochsalz, etwas Farbstoff. Hemona nach
ichen Wert von vielleicht 10 Pfg.
der Güte der
bel Verwendung
zuschulden kommen lassen. der Polizelpräsident
September 1915 vor
Deshalb hat auch
Also Vorsicht bei Einkäufen derartiger Erzeugnisse!
— Die Höchstpreise für Süßrahm- und Molkereibufter sind nach einer im heutigen Blatte abgedruckten Bekannt machung des Oberbürgermeisters aufgehoben. Bezliglich der Landbutter bleibt es bei dem bisherigen Höchstpreis. — Keine Weihnachtswürstchen! Die Metzger in Gießen, wollen wegen der teueren Fleischpreise diese Weihnachten davon absehen, die üblichen Geschenkwürstchen abzugeben.—
Die Teuerung muß doch für alles herhalten!
— Betriebsverlegung. Mit dem 1. Januar soll die Zi
garrenfabrik von H. Sachser in Gießen, die von Rinn& Cloos in Heuchelheim angekauft wurde, mit dem ganzen! Betrieb nach Heuchelheim verlegt werden. Der Wap te Fabrikant Sachser zahlte seinen Arbeitern erheblich bessere Löhne, als sie in den meisten anderen Fabriten üblich sind; auch in Heuchelheim sind die Löhne niedriger als in Gießen und das dürfte ein Grund mit sein für die Verlegung des genannten Betriebes.
— Postdienst am Sonntag vor Weihnachten. Am mor gigen Sonntag sind die Paketannahmeschalter von 8 vorm. bis 1 nachm. geöffnet, auch findet eine einmalige Brief, Geld— und Pakelbestellung statt.
Die Buchhandlung der Oberhessischen Volkszeitung ist morgen Sonntag von 11 Uhr ab geöffnet, worauf wir un-
belief sich im
ö 0 i ö 207 „Der Erbförster“, Schauspiel in 5 Aufzügen
Kapelle des J. Landst.⸗Inf.⸗Ers.⸗Batl.
„Lohengrin“ von Richard Wagner.
1 err
Durchschnitt auf 8583 gegen 6600 im Vorjahre. Der Rechnungsabschluß gleicht sich mit 347 783 Mk. aus, wohel ein Kassenbestand von 22 681 Mk. verbleibt. Die hauptsächlichsten Einnahmen sind: Belträge 293 193 Mk., Zinsen 6342 Mk., Ersatzleistungen 2821 Mk., soustige Einnahmen 16959 Mk.— Von erwähnt: Aerztlüche Behandlung 62 692
den Ausgaben seien und Heilmittel 34251 Mk., Krankeun nter⸗ st tz ung 101929 Mk., Kranbenhauspflege 27 170 Ml., Ver⸗
Der Reservefonds beträgt
waltungskosten 41208 Mk.—. 126586 Mk.
Stadttheater Gießen 21. Degember, abends 8 Uhr:
Spielplan. Dienstag, den T. Pienstags-Abonn. Vorstellung: von Otto Ludwig. Ende gegen 11 Uhr. Gewöhnl. Preise(ermäßigt). Samstag, deu 25. Dezember(1. Feiertag), abends 5½% Uhr: Gesamtgastspiel der, Großherzoglichen Hofoper und der Hofmusik in Darmstadt„Die Gärtnerin aus Liebe“(La finta giardinserg), Oper in 2 Akten von, Amadeus Mozart. Ende 8 Uhr. Sonntag, den 26. Dezember(2. Feiertag), nachmittags 37 Uhr:„Herrschaftlicher Diener gesucht“, Schwank in J Akten von Eugen Nurg und Louis, Taufstein. Ende 5% Uhr. Kleine Preise. Abends 7% Uhr: „Der Juxbaron“, Posse mit Gesang und Tang in Akten von. Pordes⸗Milo und Hermann Haller. Musik von Walter Kollo. Ende gegen 10% Uhr. Gewöhnliche Preise(ermäßigt).— Montag, den 27. Dezember(3. Feiertag), nachmittags 3½ Uhr: Kinder-Vor⸗ ein Märchenspiel in 4 Bildern von Ende 5 Uhr! Volkspreise.— Abends 77% Uhr: Lustspiel in 3 Alten von Rudolf Presber Ende 10½ Uhr. Kleine Preise. Witterung konzextiert Sonn- Uhr, in der Südanlage die Gießen. Die Spfelsolge bringt: 1.„Lobe den Herren, den mächtigen König“. 2. Ouverture „Frühlingsfeier“ von Wiggert. 3.„An der Weser“, Fosaune, von Pressel. 4.„Gang allerliebst“, Walzer teufel. 5.„Einleitung und Brautchor zum g. Akt“ 6.„Steinmetz-Marsch“, Preuß. Armeemarsch Nr. 197, von Bratfisch. g Kreis Friedberg⸗Büdingen.
Bad ⸗Nauheim, 18. Dez. Bis zum 16. Dezember 1915 waren 29042 Kurgäste angekommen. Bäder wurden bis dahin 315 503
abgegeben. Kreis Meßlar. Ein Landrat gegen Zurückhaltung der Lebensmittel.
Ueber den tatsächlichen Stand der Dinge auf dem länd- lichen Lebensmittelmarkt gibt folgende Notiz der Kölnischen Zeitung Aufschluß: 0
„Beherzigenswerte Worte richtet Landrat Peters in Mayen an diejenigen, die es angeht, nachdem sich eine Reihe armer Frauen mit der Klage an ihn gewandt hatten, daß es ihnen so schwer gemacht werde, Fett, Oel, Petroleum, Kar- toffeln, Milch usw. zu kaufen. Ex erklärt, es sei bedauerlich, daß im Kereise solche Mißstände vorkämen, bedauerlich, daß, Krämer und Landwirte auf dem Lande nicht aus christ⸗ licher Nächstenliebe ohne behördlichen Zwang ihre Pflicht täten. Wenn in der Folge irgend jemand angezeigt werde, der Lebensmittelwucher getrieben habe, so werde er ihn durch
Siegfried Stutz. „Die selige Exzellenz“, und Leo Walter Stein.
—Aulagemusik. Bei günstiger tag, den 19. ds Mts., vormittags 41½
von Wald- aus der Oper Kgl.
sere auswärtigen Freunde aufmerksam machen.
— Neue Bundesrats-Verorbnungen. Vorgestern sind eine Anzahl Bundesratsverordnungen herausgekommen, die heute in Kraft treten. Sie betreffen: 1. Die Herstellung von Süßigleiten und Schokolade. 2. Die Bereitung von Kuchen. 3. Höchstpreise für Marmelade und 4. Zeitungsanzeigen, In der Hauptsache wird bezsiglich der Herstellung von Süßsgkeiten bestimmt, daß ge⸗ werbliche Betriebe, welche Süßigkeiten fabrizieren, im Jahre 1916 nur noch die Hälfte der Zuckermenge dazu verarbeiten dürfen, die sie vom 1. Oktober 1914 bis dahlu 1915 verbraucht haben: serner, daß Milch und Sahne sowie Fett dazu nicht ver— wendet werden dürfen.
Für Bereitung von Kuchen wird den gewerblichen Betrieben vorgeschrieben, daß zur Bereftung: 5 1. von Kuchenteig leine Eier oder Eierkonserven und auf 500 Gr. Mehl oder mehlartige Stoffe ulcht mehr als 100 Gr. Fett und 100 Gr. Zucker,
2. von Tortenmassen auf 500 Gr. Mehl oder mehl⸗ artige Stoffe nicht mehr als 150 Gr. Eier oder Eierkonserven, 150 Gramm Fett und 150 Gr. Zucker,
Z. von Rohmasse für Maronen auf 500 Gr. Mandeln nicht mehr als 150 Gr. Zucker und auf 500 Gr. Rohmasse nicht mehr als 500 Gr. Zucker verwendet werden dürsen. Die Ver⸗ wendung von Backpulver als Triebmittel ist gestattet. Die Verwendung von Hefe ist verboten. N 5 Höchstprelse für Marmelade sind sür 4 Sorten festgesetzt. Die Sorten sind je nach der Zusammensetzung eingeteilt, ob die Marmelade aus einer oder aus mehreren Fruchtarten bestehen und ob Rilben oder Kartoffeln mit dazu verwendet wurden. Im Kleinhandel dürfen(pfundweise ausgewogen) nicht höhere als solgende Preise gesordert werden: Sorte 11 60 Pfg., Sorte III 50 Pfg., Sorte IV 40 Pfg. und Sorte V 35 Pfg. 5 Zeitungsanzeigen, in denen Lebensmittel oder sonstige Gegenstände des täglichen Bedarfs angeboten oder gesucht werden, müssen mit dem Namen oder dex Firma des In⸗ serierenden unterzeichnet sein. Es darf also nicht unter einer Ehiffre zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden.
— Die Ortskrankenkasse Gießen hat ihren
hingewiesen, ordnung erhebliche Veränderungen auf dem Gebiete der 8 versicherung entstanden. Statuts an die neuen gesetzlichen
die Honoraxsätze, die bis 31. Dezember 1913 bestanden,
Dauer des Krieges in Kraft bleiben.—
Geschäfts⸗ bericht für das Jahr 1914 hevausgegeben. Es wird darin darguf daß die beiden Geschäftsfahre 1913 und 1914 viel Ar⸗ beit brachten, weil durch das Inkrafttreten der W ee ranken⸗ Besonders erforderte die Anpassung des; Bestianmungen reichliche Arbeit. Mit den Aerzten wurde eine Vereinbarung getroffen, nach welcher 55 Jahre alt.. für die 60 Jahre alt.— Die Mitgliederzahl alt.— Georg Koxell in Schwabenrod bei Alsfeld.
Namensnennung an den Pranger stellen. Als Lebensmittel- wucher gelte aber nicht nur die Ueberschreitung der Höchst⸗ preise, sondern auch die Verweigerung der obengenannten Waren an arme Frauen in kleineren Mengen, falls nicht andere Sachen dazu gekauft würden. Lebensmittel- wucher treibe auch jeder Landwirt, der sich weigere, an seine armen Nachbarn Kartoffeln auch in kleineren Mengen zu den gesetzlichen Preisen abzugeben, der Milch und Butter zurück- halte und lieber arme Säuglinge hungern lasse. Der Landrat betont weiter noch, er habe immer gehofft, daß die christliche Nächstenliebe noch auf dem Lande zuhause sef. Die Bevölkerung möge sich auch die Kaufleute merken, die die jetzige Zeit ausnützen zu müssen glaubten.“ 5 Ist es nicht eine Schmach, daß der Landrat zu dieser ernsten Mahnung überhaupt genötigt wird? Sie kann auch nicht Einzelfälle im Auge haben, denn sonst würde den Frauen doch das, was ihnen hier oder dort verweigert wurde, an anderen Stellen gegeben worden sein. Vom christlichen Geist auf dem Lande ist vor dem Kriege sehr viel geredet worden — jetzt machen wir die Probe darauf und finden, daß die ge— naue Beobachtung äußerlicher Formen noch lange keine christ⸗ liche Gesinnung verbürgt. Für manchen ist dies eine recht bittere Erkenntnis, die nicht ohne Nachwirkungen bleibey kann.
N 1 Reich holliges Lager in Ahren D. Kaminka, Gießen e 8er Lee * 9 Lieferant des Kousum: Vereins Marktplatz Il. Gießen u Umg. und des Eisen⸗
bahn ⸗Konsumve eing. Ubrmacher und Goldarbeiter.— Man verlange Rabattmarken.—
1
Von den Apotheken in Giessen ist am Sonntag, den 19. Dezbr. von 3 Uhr nachmittags an und die Nacht hindurch geöffnet die Hirsch-Apotheke.
Verstorbene. Frau Ellsabeth Römer geb. Schmitt in Gleßen, Frau Auguste Kamp geb. Wiegand in Gießen, Frl. Elisabetha Run in Heuchelhesen, 28 Jahre
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Besfe 2 PfG Cigœweffe IUSTF EHI
8 eetabletten. 50 el 12 Tabletten im Gelard fostete, en. am in Kiels ein gemisch von 72 Prozen! Prele ee Tabletten aus einen e gemahlellem Kaffee und 28 Prozent Zucke Schachtel ö 7. Dr. Kall Kaffeetabletten.
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