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esberich des Großen Hanptzurtier
Vorwärts in Montenegro Etwa 2500 Gefangene. W. B. Großes Hauptquartier, 14. Dez., vorm Westlicher und östlicher Kriegsschaz Keine wesentlichen Ereiguisse! Balkan.
a(Amtlich.) schauplatz.
Struga. Die letzten Kämpfe mit den Engländern, Fran⸗ zosen und Serben spielten sich an den Ufern der Seen von Doiran und Ochrida ab. Der Feind wurde überall ge⸗ schlagen, Mazedonien ist befreit; auf mazedoni— schem Boden befindet sich kein einziger feindlicher Soldat mehr. Ueber die Operationen dieses Tages wird gemeldet: Nach der gestrigen Niederlage der Engländer und Franzosen auf dem rechten Wardar-Ufer, nach dem Durchbruch des Zen— trums nahe des Dorfes Furka zog sich der Feind gegen das neutrale griechische Gebiet zurück, von unseren Truppen
. 1 Ge 8 8 re ne von Plevlje haben die öster⸗[ verfolgt bis zur griechischen Grenze. Die Stadt sch-ungarischen Truppen den Feind ernent zum Weichen Doiran wurde mittags 12 Uhr genommen. Die Be⸗
zebracht. Dort und in den ostmontenegrinischen Bergen etwa zweitausend fünfhundert Gefangene eingebracht
Oberste Heeresleitung.
Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht
Wien, 14. Dez.(W. T. B.) Amtli 14. Dezember 1915. ch wird verlautbart: Russischer Kriegsschauplatz Nichts Neues. 1 Italienischer Kriegsschauplatz. Die Tätigkeit der Italiener in Indicarien dauert Linzelne kleinere Angriffe des Feindes wurden abgewiesen.
wurden
fort.
völkerung nahm unsere Truppen mit unbeschreiblichem Jubel auf. Unaufhörlich durchbrausten Hurrarufe auf den Zaren Ferdinand die Luft. Unsere Soldaten wurden mit Blumen überschütbtet. Die Gefangenen, Toten und Verwundeten ge⸗ hören hauptsächlich der zehnten und 22. englischen Division an, bestehend aus der 29., 30., 31., 65., 66. und 67. Infan⸗ terie-Brigade, welche endgültig geschlagen sind und auf dem Rückzuge Kanonen, Gewehre usw. zurückließen; das ganze Kampffeld ist mit Ausrüstungsgegenständen übersät. Bisher wurden 200 gefangene englische Soldaten gezählt. Die Ko⸗ lonne, die die Franzosen auf dem rechten Ufer des Wardar verfolgte, warf die französischen Truppen nach einem kühnen,
D 7 25 0— 2 2 in der Straße nach St. Peter gelegene Stadtteil von Görz tand energischen Angriff aus ihren Stellungen hinaus und drängte
vieder unter Artilleriefeuer. . Südöstlicher Kriegsschauplatz. Südlich von Plevlje erstürmten unsere Truppen nontenegrinischen Stellungen auf der Vrane Gora
Im Raume nördlich von Berane brachten wie neuerlich 2300 Ge⸗
angene ein. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutna⸗. Bulgarischer Bericht. Der Feind überall geschlagen!
Sofia, 14. Dez.(W. T. B.) wird gemeldet: Der 12. Dezember 1915 wird für die bul garische Armee und das bulgarische Volk von großer histori scher Bedeutung bleiben. letzten drei mazedonischen Städte, welche sich noch in der Händen der Feinde befanden: Doiran, Gewgheli
die
Aus dem Hauptquartier
Heute besetzte unsere Armee die
griechischen Grenze. Um 5 Uhr 20 Minuten nachmittags wurde die Stadt G ewgheli von unseren Truppen besetzt. Die Franzosen haben vor ihrem Rück⸗ „Izuge die Kasernen und die Stadt mit zwei Krankenhäusern angezündet und die Eisenbahnbrücke über den Wardar südlich von Gewgheli gesprengt. Die Ge— fangenenzahl und die Trophäen sind noch nicht gezählt. Die Armee des Generals Sarrail ist von der Linie Doiran⸗ Gewgheli an die griechische Grenze zurückgeworfen. Es muß anerkannt werden, daß die französischen Truppen viel tapferer als die englischen kämpften.
. In den zehntägigen Operationen, welche die Geschichte als„Operationen am Wardar und Karassu“
bezeichnen wird, kämpfte gegen unsere Truppen eine Armee
sie nach der
schutzen und 80 schweren Haubttzen. Ve lehten Reste der ser⸗ bischen Armee, welche von Bitolia über Ochrida und Struga nach Albanien zurückweichen, zogen sich nach der kiederlage bei Ochrida auf dem linken Schwarzen Drin⸗-Ufer zurück, wobei sie alle Brücken über diesen Fluß vernichteten. In der Frühe des heutigen Tages passierten unsere Truppen bei Struga den Fluß Drin. Südlich dieser Stadt griffen sie die serbischen Truppen energisch an, machten 400 Gefangen: und nahmen drei Geschütze. Die Ver folgung wird gegen Elbassan fortgesetzt.
Die Mobilmachung der bulgarischen Armee wurde am 10.(28.) September verkündet; sechs Tage später begann die Zusammenziehung der Truppen. Die Kämpfe gegen die Serben begannen am 1.(14.) Oktober. 40 Tage später, d. h. am 10.(23.) November war die serbische Armee bei Pristina und Verisowitsch endgültig geschla⸗ gen und auf albanisches Gebiet zurückgedrängt. Am 16, (29.) November wurden bei Prisren und Kula Lum a die letzten Reste der serbischen Armee gefangen. Am 30. No- vember(3. Dez.) begannen die Kämpfe am W ardar und Karassu gegen die Engländer und Franzosen. Im Laufe von 10 Tagen war die Expeditionsarmee des Go nerals Sarrail geschlagen und auf neutrales Gebie zurückgeworfen, am 12. Dezember war ganz Mazedonien befreit, kein einziger feindlicher Soldat befindet sich mehr auf mazedonischem Boden. Dies ist der Tag seiner Befreiung. Die Verfolgung des Feindes ist augenblicklich ei ng estellt.
Folgende Depesche des Kommandierenden der zweiten bulgarischen Armee vom 29. November, Nr. 2007, char at terisiert die Franzosen. Die Depesche lautet: Die französischen Truppen drängten in den von ihnen besetzten Ortschaften die ganze Bevölkerung zurück und nahmen ihnen alle ihre Güter, Lebensmittel, Hausgerät, Vieh usw. weg. Da sie jedoch ihren Mißerfolg voraussahen, verteilten sie die Nahrungsmittel wieder, den Rest warfen sie auf dem Riick⸗ zuge weg. Die besseren Gebäude wurden in Brand gesteckt, sodaß die Bevölkerung nach ihrer Rückkehr kein Dach und keine Nahrung mehr finden kann. N
Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Gießen.
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