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Organ für die Interessen des werktätigen Volkes 1 der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
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Nr. 282
Gießen, Mittwoch, den 1. Dezember 1915
10. Jahrgang
e. Der Reichstag.
Als die sozialdemokratische Fraktion vor mehreren Wochen den Reichskanzler um sofortige Einberufung des Reichstages er⸗
vorgegangen werde, lehnte der Reichskanzler des Hauptsac ausführte, daß das Reichsamt des Innern sowohl für e rbeiten als auch der in Aussicht genom⸗
iche, um 0 en des auf sich nehmen können. Es sind ja seither eine Reihe von solchen Maßnahmen getroffen worden, andere sind in Vorbereitung— manches wichtige Nahrungsmittel ist vor weiterer Preissteigerung bewahrt worden, für manches andere wird eine solche Regelung noch dringend er⸗ sehnt und insbesondere die Verteilung der zweifellos vorhandenen Lebensmittel ist ja noch, wie auch von amtlicher Stelle hervorge⸗ hoben wurde, Gegenstand der Beratungen und Erwägungen. Nun⸗ mehr aber ist die Frist verflossen, für die sich der Reichstag vertagt hat, und gestern nahm er seine Sitzungen wieder auf.
Ingwischen ist dem Reichstag auch die übliche Denkschrift über die wirtschaftlichen Kriegsmaßnahmen zuges Sie beschäftigt sich in der Hauptsache mit den Fragen der Volks⸗ ernährung, stellt abermals fest, daß von einer wirklich bedroh⸗
lichen Knappheit an Lebensmitteln auf keinen Gebiete der Volkserna die Rede sein kann, sodaß auch die Erfahrungen der
it t allein die Frevelhaftigkeit, sondern nicht minder auch die wirtschaftliche Kurzsichtigkeit des Aushungerungsplanes unserer Gegner beweisen, der nur den Anstoß zu einer stetig ver⸗ besserten Organisation unserer gefämten Volkswirtschaft gegeben habe. Die Denkschrift zählt damn die Maßnahmen zur Bekämpfung eigenfüchtiger Machenschaften auf und hebt die Bedeutung der Ssprüsungsstellen hervor, wobei dem Reichstag An⸗ erkennung dafür gezollt wird, daß er die Anregung gab, eine ichs telle ins Leben zu rufen, die bereits eine frucht⸗ tigkeit eutfaltet habe.
ag wird auch die Vorlage über die Rücklage der Erwerbsgesellschaften für die künftige Kriegs⸗ gewiunsteuer beschäftigen; es handelt sich lediglich um einen vorbereitenden Schritt, der keine großen Debatten veran⸗ lassen dürfte.
Das deutsche Volk ist mündig genug, um zu wissen, daß parla⸗ mentarische Beratungen nur in den allerseltensten Fällen zu so⸗ fortigen und sofort wirksamen Maßnahmen führen. Es wird da⸗ her niemand die Erwartung hegen, daß von dem Augenblick an, wo Herr Kämpf die Glocke schwingt, der Markt- mit Schweinefleisch zu den vorgeschriebenen Höchstpreisen, mit Butter zu 2,55 Mark und mit Fett überschwemmt werden wird. Wohl aher ist man der Meinung, daß im Reichstage sehr eingehend darfiber gesprochen werden wird, was auf dem Gebiete der Volksernährung geschehen ist, und was noch zu geschehen hat. Selbst der Abg. Bassor⸗ mann hat in einer Aeußerung, die durch die Presse geht, durchblicken lassen, daß es an Kritik auch bei den Nationalliberalen nicht fehlen wird. Herr Bassermann hat auch noch ein anderes Gebiet unseres inneren Lebens als der Kritik bedürftig erklärt, nämlich die Handhabung der Zen fur, und er befindet sich dabei nur in voller Ulebereinstimmung mit der Presse aller Parteien. Es ist immerhin eigenartig, daß nun auch Herr Bassermanm den Wunsch nach parlamentarischer Besprechung dieses Kapitels äußert, er, der im der vorigen Tagung bekanntlich die dritte Lesung der Lex Schiffer — Ermöglichung leichterer Strafen für Verletzung von Anordnungen auf Grund des Belagerungszustanödgesetzes von 1851— deshalb verhinderte, weil der sozialdemokratische Abg. Dittmann in dieser dritten Lesung gewisse Vorgänge auf dem Gebiete der Zensur in Westfalen und Rheinland zu besprechen beabsichtigte. 85
Den Höhepunkt der Reichstagssession wird selbstverständ⸗ lich die Rede des Reichskanzlers bilden, die am 10. Dezem⸗ der gehalten werden soll. Sechszehn Monate 105 rieg hat Europa nun hinter sich, ungeheure Wirkungen überau. Herr v. Bethmann⸗Hollweg wird mit Genugtuung auf die 1 Erfolge der Heere des deutschen Reiches und seiner S hinweisen können: sie sind die Sieger und alles Gere e von Bierverbandsleuten über die Wendung, die die Zeit bringen fann daran nichts ändern. Der Reichstag trat zusammen dem Eindruck der vollständigen Niederwe nf ien biens, des mehrsach wiederholten Scheiterns dar Oudeder iven der Franzosen im Westen, der Russen im N 19 115 Italiener an den Alpen, er nahm seine Sitzungen wiede fich land Zeichen der Herstellung der Verbindung zwischen Deutschlauv⸗
unter
Hesterreich⸗Ungarn und Bulgarien⸗Türkei.— 1 1 1005 15 5 ver zur völkerverbindenden Straße geworden und ch
preußische Minister des Innern organisatorische Vorkehrungen ge⸗
vom Balkan zu⸗
18 h deutschen Volkes
schaffen, um eine rationelle Verwertung 975 8
zuführenden Futterstoffe für die Versorgung mit Schweinefleisch zu sichern.
Noch ist in keinem der krlegführenden Staaten, von offi⸗ 1 Stelle das Wort: en! gefallen, 0 e baran an nichtoffiziellen Stellen gefehlt hat, 871 1 0 on was uns der Reichskanzler bringen wird. Die Welt er icht neue den Männern, die an der Spitze der Staaten slehen, ni 1 orte, sondern ein erlösendes Wort!
Ehrung gefallener Parlamentarier. 17 Die bürgerlichen Parteien bereiten einen Ae e eee daß riege gefallenen Parfamentarier dadurch besonders au ene
ihre Namen auf einer Ehrentafel in der Wande peieichgtags werden.— Bis jetzt ist von den Mitgliedern des denen
unser Parteigenosse Dr. Frank gefallen. ö 123* N 1
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schreckliche Arbeitslosigkeit. soll,
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Aus der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat folgenden Beschluß gefaßt:
Unter Umgehung und Ausschaltung der Fraktion geht Liebknecht durch Einbringung„Kurzer Anfragen“ fortgesetzt seine eigenen Wege, obwohl gerade diesmal weder zeitliche noch Hindernisse anderer Art vorlagen, die vonihm selbst mit aufgestellten Fraktions⸗ beschlüsse zu respektieren. Die Reichstagsfraktion weist diese fortgesetzten Provokationen durch Liebknecht aufs schärfste zurück und lehnt jegliche Ver⸗ antwortung dafür ab.
** *.
Geben die marotkanischen Urteile.
Paris, 28. Nov. Havas meldet: Die deutsche Regie⸗ rung teilte der französischen Regierung am 3. April 1915 durch die Vermittlung der Vereinigten Staaten mit, daß sie in den besetzten Gebieten zehn höhere Beamte und Notabeln verhaften ließ und daß sie gegen diese eine gerichtliche Ver⸗ folgung einleiten würde, wenn die französische Regierung nicht einwillige, sie gegen alle jene Deutschen auszu⸗ tauschen, die von den marokkanischen Gericht en verurteilt und in Marokko unter der Anklage des Verrats zurückgehalten würden. Die französische Regierung mies diefen Vorschlag zurück, der Deutschland erlauben würde sich nach seinem Gutdünken Untertanen ausliefern zu lassen und in den besetzten Gebieten so viele neue Geiseln zu neh⸗ men, als es für gut finden würde. Die französische Regie⸗ rung fügte hinzu, daß ein Austausch nicht möglich sei zwi⸗ schen Deutschen, die durch die ordentlichen Gerichte verur⸗ teilt seien und Franzosen, die mit Gelegenheitsprozessen be⸗ droht werden, um Austauschpersonen zu erhalten. Die fran⸗ zösische Regierung schloß ihre Beantwortung mit der An⸗
drohung von Repressalien für den Fall, daß Deutschland ihren Protest unbeachtet lassen würde. Da die
kaiserliche Regierung nichtsdestoweniger die Geiseln inter⸗ nierte, protestierte die französische Regierung gegen die miß⸗ bräuchliche Gefangenhaltung und fügte hinzu, daß, wenn sich die Situation in die Länge ziehe, so werde eine gleich große Anzahl deutscher Gefangener einer ähnlichen Behand⸗ lung unterworfen werden.— Nach dieser Mitteilung kün⸗ digte Deutschland offiziös neue Vorschläge an, die unternom⸗ men werden sollen, um die französische Regierung zu befrie⸗ digen, die ihre Vergeltungsmaßnahmen provisorisch aufge⸗ hoben hat, bis sie die deutschen Vorschläge in Empfang neh⸗ men kann. r
Diese Darstellung der Agence Havas. seitig⸗französisch; sie verschweigt vor allen Dingen, daß das deutsche Vorgehen eine notgedrungene A bwehrmaß⸗ regel gegen die empörenden Tendenzurteile französischer Gerichte darstellt.
Webb über die englische Arbeiterlage.
Am 16. November hielt Frau Webb in Kings⸗Hall, London (West⸗Zentral), einen Vortrag über das Thema: Der Krieg und das Verlangen nach Hörigkeit“. Die Grundge⸗
ist natürlich ein⸗
Welt⸗ danken ihrer Ausführungen sind wie folgt:
„Das englische Munitionsgesetz hat den freien englischen Ar⸗ beiter in W igen verwandelt, Im Herbst 1914 herrschte Es sehlte an Beschäftigung und die
Arbeiter hatten den Schaden davon. Im Frühjahr 1915 hingegen fehlte es an Arbeitern. Die Unternehmer konkurrierten mitein⸗ ander um Arbeiter; die Folge war eine Steigerung der Löhne. Die herrschenden Klassen wurden unruhig und te überredeten die Re⸗ gierung, einen Kabinettsbefehl zu erlassen, der den Arbeitgebern untersagte, höhere Löhne zu zahlen. Aber die herrschenden Klassen begnügten sich nicht mit dieser Maßnahme, sondern überredeten auch Lloyd George, das Munitionsgesetz einzubringen. Frau Webb schilderte sodann das Wesentliche dieses Gesetzes.„Lloyd
George“, sagte die Vortragende,„beklagt sich über die Beschränkung
der Ausbeute durch die Arbeiter, aber er sagt nie etwas gegen die ungeheure Reichtumverschwendung durch die herrschenden Klasseu, die die Produktion überhaupt unmöglich macht. Nach dem Kabi⸗ nettsbefehle und dem Munitionsgesetze soll der Militärzwang kom⸗ men, und hinter dem Militärzwang steht der Arbeitszwang Bricht sodann ein großer Streik aus, so werden die Arbeiter einfach als Soldaten zur Arbeit mobilistert werden. Auf diese Art wurden Streiks in Frankreich und Italien unmöglich gemacht. So werden die Ketten der Hörigkeit um die englischen Arbeiter geschmiedet. Nach dem Kriege werden verzweifelte Arbeiteraufstände aus⸗ brechen und wahrscheinlich durch brutale Mittel niedergeworfen werden. Das Ergebnis dieser Entwickelung wird sein: Verteilung des Reichstums, bie durch Arbeitszwang aufrechterhal⸗ ten wird.“ a
Kriegs berichterstatterinnen.
In der Wiener Arbeiterzeitung finden wir eine Auseinander⸗ U mit Frl. Rlise Schalek, der Weltreisenden und—
ungleiche!
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Gewalt, Haß,
Kriegsberichterstatterin. Sie glaubt sich gegen die Auffassung ver⸗ teidigen zu müssen, daß eine Frau nicht Kriegsberichterstatterin sein solle, die Arbeiterzeitung aber erkennt grundsätzlich der Frau so gut wie dem Manne bas Necht auf diese Tätigkeit zu, vorausge⸗ setzt, daß sie dazu befähigt sei. Das hätten jedoch die Berichte des Frl. Schalek nicht bewiesen. Sie habe den Krieg in Tirol in den
verführerischsten Farben geschildert, aber sie vergesse, daß es etwas
anderes sei, eine Stunde in den Krieg hineinzuschauen, oder„Tag um Tag, Monat um Monat dasselbe grausamblutige Einerle: weiter zu erdulden, von den Schrecken der Monotonie umklammert.“
Und das Wiener Parteiblatt schließt seine Entgegnung mit den Worten:„Daß die Berichterstattung der Frau nur dieselben
Mängel zeigt, die dieser modernen Berichterstattung überhaupt an⸗ haften, geben wir ohne weiteres zu. Sie fallen bei ihr vielleicht deshalb schroffer auf, weil man sie als Schriftstellerin betrachtet und sie von der Invasion der Feuilletonischen in das Reich des Todes, dem man sich nur mit Ehrfurcht nahen sollte, in das ste aber mit ihren plumpen Macherinstinkten hineinstürzen, scheiden möchte.“
Frl. Schalek ist ja nicht die erste, die diesen Beruf ausübt. Im Herbst des Jahres 1912 entsandte bereits ein englisches Blatt eine Frau, Miß Durham, auf den Balkan⸗Kriegsschauplatz. Aller⸗ dings scheint es, als ob die beiden Frauen ihre Aufgabe verschie⸗ den aufgefaßt hätten. Die Oesterreicherin will, wie sie selbst sagt, „den inneren Wandlungen in der Psyche ihrer(der Frauen) Brüder, Väter, Gatten und Söhne, die seit Monaten bei ihren Handlungen jeden Gedanken an die Lieben ausschalteten und ein völlig neues Seelenleben begannen, nachspüren“, und sie erzählt von den Anerkennungsschreiben vieler Offiziere über ihre Tätigkeit. Frl. Durham sah wohl mehr die unmittelbaren Folgen der Schlachten und des ganzen Feldzuges für die zurückbleibende Be⸗ völkerung und gleichzeitig schilderte sie mancherlei Mißstände in der Verwundetenpflege. Sie hat oft ihre Aba U eit mit der einer Lazarettgehilfin vertaüscht, at schmutzstarrende Lazarette gereinigt und den Verwundeten, um die sich da unten niemand kümmerte, Erleichterungen verschafft.
Ein ähnliches Eingreifen wäre natürlich in den von Frl. Schalek bereisten Gebieten nicht nötig, da für die Pflege der Ver⸗ wundeten dort zweifellos besser gesorgt ist, als in den kleinen Nestern, die Frl. Durham im Balkankriege sah. Aber uns scheint, eine Frau könnte ihre Aufmerksamkeit vor allem dem Leben der Frauen und Kinder in den vom Krieg verwüsteten oder auch nur in direkte Mitleidenschaft gezogenen Gebieten widmen. Ueber das, was hier Frauen erdulden, über die Möglichkeiten, ihnen zu helfen, über die Pflichten diesen Unglücklichen gegenüber und über die organisierte Selbsthilse ließe sich gewiß viel Wertvolles sagen. So⸗ viel, daß es einen mit dem neuen Beruf der Kriegsberichterstatterin aussöhnen könnte.
Die Kriegssprache.
Die Blutlyriker umhüllen noch immer den Krieg mit mystischem Glanz; sie schwelgen in ungeheuren Empfindun⸗ gen und ersinnen große und rauschende Worte. Dagegen ist die technische Kriegssprache von einer harten Sachlichkeit, in der das wirkliche Wesen des Krieges umso wahrhaftiger zum Ausdruck kommt, als dieser Stil ganz absichtslos entstanden ist, ohne daß man sich seines grauenhaften fletschenden Hohns auch nur bewußt wird.
Wir hören, daß die Stadt&„ausgiebig mit Bomben belegt“ sei. Jedes Wort ist hier wie vom Genius der Un⸗ menschlichkeit selbst geformt. Ausgiebig belegt! Man könnte gar keine anderen Wendungen finden, die so diesen entsetz⸗ lichen grinsenden Humor befriedigter Zerstörung bezeichnen.
Oder die Versenkung etlicher Schiffe wird durch den Satz mitgeteilt, daß die Unterseeboote„saubere Arbeit ver⸗ richtet hätten“. Die ganze Welt schaffender Arbeit ver⸗ sinkt in dieser parodistischen Anwendung des Begriffs Arbeit zur Kennzeichnung des Gegenteils aller menschlichen Arbeit. Gebiet ist vom Feinde gesäubert“. Welche versteinernde Wahrhaftigkeit! Für den Krieg sind in der Tat Menschen nur Ungeziefer, von denen man die Erde säubert. Die höchste Steigerung der Kriegssprache aber konnte man neulich in der triumphierenden Feststellung ge⸗ nießen: daß Serbien vom Feind gesäubert sei. Wer ist der Feind, von dem Serbien gesäubert worden? Die eigenen Bewohner, die eigentlichen Soldaten des Landes! Die Men⸗ schen werden in dem Augenblick, wo sie ihr Vaterland ver— teidigen, zum Feinde ihrer eigenen Erde. Und das ist die rechte Sprache des Krieges, der in der Tat nichts kennt, als Zernichtung; und für den auch der Patriot vor der überlegenen Macht zum Ungeziefer des eigenen Grund und Bodens wird, den man säubert von den Men⸗ schen, die gestern noch auf ihm lebten und wirkten. Das Zentrum gegen S aatssekretär Delbrück.
In der Presse des Zentrums, speziell in der Köln. Volks⸗ Zeitung, war gegen den Staatssekretär im Reichsamt des Innern Dr. Delbrück der Vorwurf erhoben worden, daß ihr die Hauptschuld an der ungenügen Regelung der Lebens— mittelversorgung treffe. Diese Angriffe dürften eine Fort⸗ setzung in der Budgetrommission finden. Die Voss. Ztg. schreibt dazu:„In Zentrumskreisen scheint Neigung zu be⸗
8 „Das
stehen, einen Vorstoß gegen den Leiter des Reschsamts des


