zeitig vor, zur Festsetzung der Höhe des Schadens einen norwegischen und einen deutschen Sachverständigen zu er⸗
1 nennen.
0 Petersburg wiro gecäumt. „Der München⸗Augsburger Abendzeitung wird von besonderer Seite gemeldet, daß die Räumung Petersburg aus wirtschastlichem Grund beschlosfene Sache sei: namentlich die Fabriken, die nicht mit
Hilfstorps sei in der größten Gefahr, uU un zu werden. Nach Variser Nachrichten ist die bulgarische? jetzt auf 500 000 Mann gebracht worden. Die Garn und die Wafsenplätze sind
N
* ö 1 N 3 andes 995 1 e 0 1 K 5 im Innern des Landes Der dänische Vertreter bei den deutsch-dänischen Verhand- Heereslieferungen beschäftigt sind, werden geschlossen oder in die de herff Das Echo de Paris meldet aus S. lungen über die Entschädigungen für die torpedier⸗Zentral⸗ oder östlichen Gouvernements abgeschoben. Weitere Rekruten überfüllt. Das Echo de 1. e e 8 5 15 8 schädigungen f p Zent 5 60 be Fbgeschoben an di b Monastir gester 0 ten Da mpfer„Betty“ und„Soeborg“ und den Schoner„Sal⸗[Maßnahmen werden damit begründet, daß die wichtigsten Zu⸗ die Ententekonsuln sind von Monastir gestern 11 05 erfi tem 9 0 vator“, Versicherungsdirektor Will, erstattete dem dänischen Han⸗ juhren nur noch durch die Moskauer Bahn erfolgen kann. und diese Flüchtlingszuge in Saloniki eingetroffen. In ganz Serbie 0 1 delsministerium Bericht. Laut Nationaltidende ist man mit der Zufuhr nicht ausreicht, um die drei Millionen Menschen in Peters⸗ herrscht starker Schnecfall und große Kälte. N 1 Lon Deutschland bewilligten Entschädigungssumme sehr zufrie⸗ burg zu ernähren. f Die gestrige Pariser Presse äußert sich sehr pessi be 75 den. Die Verhandlungen über derartige Entschädigungsansprüche Eine peinliche Enthüllung.. 0 estrige Pariser e 1 ö 4 40 ö sind damit vorläufig beendigt. 1. 1 Preff mistisch über die Lage der Serben, die man allgemein a 0 8 5 1 3 Die Erörterung des Loebellschen Presse, sehr kritisch bezeichnet. Guerre Soziale schreibt: Der Balkg 35 Fri de: Sstimenen 112(Cnaland. 155 55 1 79255 3 3 1 5 2 5 isch ezeichnet. zuerre Sog rei 5 8. 1 311 9 95 0 5. e ee, erlasses hat einen Verlauf genommen, der nun vielleicht] befindet sich in den Händen von 300 000 Austrodeutschen 150 — 5 en er⸗Heft der von Gibson Vowles herausgegebenen auch ihren Urhebern die Meinung aufgedrängt haben wird. 400 000 Bulgaren und 200 000 Türken, die bereit sind, i 20 * Candid Quarterly Review befindet sich ein Aufsatz, der die englischen 1 55 8 ri 1.. 2 . Minister sehr energisch auffordert, Vorbereitungen für den eden daß man es bei der durch den Kriegszustand bedingten weit“ von der Adria bis Konstantinopel zu überschwemmen. J u 8 zu treffen. Wir heben aus den charokteristischen Ausführungen das gehenden Aenderung unserer 5 zderhältnisse hätte genügen mitten dieser Feinde sind 200 000 Serben auf dem Rückzuge f 8 hervor: 3 lassen können und auf noch weitere Reformversuche fürs] die vergeblich den Anschluß an eine dem Lande befreundet .„Ist der Sinn des Krieges der, daß wir und unsere Verbands⸗erste hätte verzichten soller Zu den Dokumente je der 5 77 e 55 ichmierig 5 genossen ihn so lange fortsetzen, bis 5 1 1 Reiterer 85 0 5 een 105 een, 255. Armee suchen, deren Nachschübe ungewiß und schwierig sind 5 können, der nicht nur das gemeinsame Ziel erreicht, sondern auch alle 1 1 3 den Zwang auf Zeitungen zun] Zwischen die beiden verbündeten Heere schieben sich die 20 2 Gebiere und Rassenproblome, die teisweise Jahrhunderte alt sind, in Abonnement und Nachdruck des bekannten„Korrespondenz fährlichen Bulgaren, harte Bauern, kampfgeübte Krieger 5100 der gewünschten Art löst? apparates“ veröffentlicht hat, kommen nun Mitteilungen in und entflammte Patrioten. Das ist die„angenehme“ Lage n 5„Bevor ein solches großes Programm durchgeführt werden kaun, der Deutschen Presse, dem Organ des Reichsverbandes der] der Orientar a Hitch 1 d deren müßte die eine Hälfte Europas die andere zu bedingung Unter- dente„e e e der Orientarmeen, die Kitchener esichtigen wird und deren 4 werfung gezwungen haben. Das würde bedeuten, e Halfte deukse 5 sse, der 1 5 der deutschen gefährliche Lage noch durch Griechenland im Rücken ver⸗ 1 5 der Jugend Europas vernichtet oder verkrüppelt und daß Deutsch⸗. ohne Unterschied der Partei. Es wird da er⸗fschlimmert wird. Information erklärt, die serbische Armee 910 „ kand militärisch vernichtet werden müßte. Sicher würde sein, daß, zahlt, daß im vergangenen Sommer in einzelnen preußischen] befindet sich in einem Kessel von hohen Gebirgen einge⸗ 01 sowie die deutsche Bevölkerung sich von der furchtbaren Nied Regierungsbezirken ganz genaue Erhebungen nicht nur über schloss si zmeffeft il 4 e g 1 erholt hätte, der Krieg aufs Reue beginnen würde, di e, e hebhungen nich unn nden schlossen, wo sie verzweifelt ihren letzten entscheiden 902 ohne die vorhergehenden diplomatfschen Fehler, die fo 775 i 7085 n l über die[ den Widerstand leisten müsse. J Sn gegen Deutschland vereinigt haben. Wir miiff 5 Persönlichkeit, die Vorbildung und die Vorstrafen der 2 2—. 5 4 65 5 10 5 e e 5 e 1 1 5 0 1 e* b . 5. daß, 18 9 he blumenrei betorik in harte] Redakteure veranstaltet wurden und daß bei einzelnen Re⸗ T. U. Die Klasse 9 1 0 1 e Tatsachen verwandeln wollen, daß dann die Zioflisatson von West⸗,gierungen eigene Gehermakten über die Journalisten T. U. Paris, 19. Nov.(Meldung der T. Ul.) Die Parsser 5 „ Zentral- und Südeuropa zeitweilig untergeht, und daß, nachdem wir 12 555 rt werd 15 deren el Me 1 e 5 9 1 5. Abendzeitung La Presse veröffentlicht folgende Erklärungen des 900 ö einen großen Tell unferer gelichten Jugend auf fremden Schlacht] gesebd werde dae. steto Vervollständigung den Polizele] Deputierten Pate dem neberbringer des Dalbiezgesezes, den sse 101 aldern geopfert haben, wir noch eine zweite und d 10 behörden zur Pflicht gemacht ist. interviewte: Trotz Einberufung aller verfügbaren Mannschakten ist uh 5 dem gleichen Schicksale opfern müssen. Der Gedanke ist so sinnlos Das bedeutet einfach eine Art von Polizeiaufeses notwendig, die Klaße 1917 sosort unter die Fahnen zu berufen. 165 0 9 und so entsetzlich schaurig, daß man sich versucht fühlen könnte,] zicht über einen Berufsstand, dessen öffentliches Amit sich] Welches auch unser Schmerz sein möge, diese jungen Leute an die ö 5 85 175. 0 q 8e tand, dessen öffentliches Amt sich] J 5 18.. 08 5 darüber nicht nur zu weinen, sondern auch zu lachen. doch wohl einigermaßen von anderen Berufer unterscheidet Front zu stellen, so müssen wir uns dazu entschließen, denn es gilt peu 5 Wir dürfen nicht vergessen, daß wir auch eine industrielle Auf⸗„. 1. 17 0 9 e 5 ee ee 92 der Wohlfahrt des Landes. Die alten Klassen werden; auch ein. 100 5 gabe und industrielle Nokwendigkeit haben. Wenn bie Meuschei für deren Angehörige der⸗ tige Aufsichts⸗ und Kontroll-] berufen werden, aber wir müssen eingestehen, daß diese trotz ihres g . 15 5 e 10 durch ihre Arbeit verdienen wollen, ihren] bestimmungen bestehen. man gerade im Kriege mit 5 den b des Fare 7 5 e i 00 g it und ihre Ausdauer im gegenseitigen Abschlachtenssolchen Erhebunge efangen hat, läßt nur den betrüb⸗ Man müfe aun e des wire ae en ee en 1 4 1— 5 er im geg 0 9 0 solchen Erhebungen angefangen hat, lä ur m betrüb⸗ 5 5. 5* 8 3 zeigen sollen, so kaun auf die Dauer nur eine Revolution daraus lichen Schluß zu, daß 55 sich die 198 5 995 ale keit Wiederaufnahme der Arbeit Nücsicht nehmen, denen die Mobil- 10 entstehen, deren Ende noch gar nicht abzusehen ist. 1 e daß wan sich die Widerstandsunfähgkelt machung der älteren Jahrgänge großen Nachteil zufügt. en Warum follten nicht unsere Minister einmal die unerläß⸗ I Kriegszustand zunutze gemacht hat, um Griechenlaud und die Entente. 5 lichen Fr igdensbedin gungendurchdenken und sie un längst Gewünschtes durchzusetzen. Nach den wiederholt von Aus 8 Kufen Meldungen ei 9 1 85 1 65 5 10 agen? Varun icht wenigstens 3 sagor ie 3 1.. f 1 97151 5 Aus Lon 1 eldunge ag E E 65 3 Wen ole ee eee uns sagen, ob sie das der Reichsregierung wie von den obersten Militärbehörden Ma 1155 8 12. e 1 8 85 5 0 85 0* 2 N r Herstelle ollen? as 10 e n 3 N—* 5 achsten Te*. 0 Ahe Punkt in der eech b abgegebenen Erklärungen widerfsprechen alle diese Versuche ben 19 5 W ee e bir i legten Grunde an de durchaus den Absichten der leitenden Stellen. Aber wenn 9e d 0 6 1 5 was wir im lebten Grunde an den a„ e 10 0 5 leit 8. e 5 0 Wie das Berliner Tageblatt erfährt, werden alle i 5 9 üre schon ein größever Vorteil für uns, wenn wir nur ein[wir auch im Frieden— nach den Darlegungen des Staats⸗ Seta ie 5 15 5 1 60 3 0 5 0 maßen wüßten, wofür wir fechten, ob flir Laudgewinne für uns sekretärs Dr. Delbrück in der letzten Reichstagsdebatte über. 1 05 Häfen e 1 griechische N 8⁰0 selbst oder unsere Verbündeten oder um ein Prinzip sür alle. Das] das Vereinsgesetz— erleben mußten, daß Di unteren 8 chiffe von der griechischen Regierung plötzlich heim⸗ Ul 55 wäre wenigstens etwas, was uns und ebenso gut den Feind zum hörden nicht inn Au 50 r berufen ö 5 5 750 0 e ee e 5 rden nicht immer den Absichten der oberen und der Gesetz— 5* 3 Denken veranlassen würde, und das wäre der Beginn einer Vor- e e e i i N i e id das wäre der Beginn einer Vor⸗ gebung gemäß handelten, so wird man doch in dieser Zeit Einzelstaatliche Kriegsgewinnsteuer!? 05 0 bereitung für den Frieden. Einmal müssen wir doch so weit kom- 5„ 5 e 38 7.. 1 Ji 5 4 1 men. Es wäre gut, wenn so viel als möglich mit der konkreten Ar-] da man von uns straffste Disziplin verlangt, das gleiche auch Die konservative Fraktion der ersten sächsischen Kammer W . beit jetzt schon begonnen würde.“ von den„einzelnen“ Behörden erwarten dürfen. hat einen Antrag betreffend die Kriegsgewinnsteuer einge⸗ . Belgisches Verbot gegen belgische Sozialisten. Uebrigens sorgen auch im Frieden ufiser Preßgesetz und!] bracht, den sie jetzt dahin erläutert, daß sie diese Steuer den 0 0 Der belgische sozialistische Abgeordnete Emil Royer, der unsere Rechtsprechung gewiß reichlich dafür, daß die Presse Bundesstaaten überwiesen und ihren Einkommensteuern an⸗ 850 zusanumen mit Vandervelde in London lebt und eifrig gegen in den ihr gezogenen Grenzen bleibt: Jeder Versuch, diese gliedert sehen wolle. Sogar der Deutschen Tageszeitung er⸗ 5 1 die„Boches“ azitiert, hat soeben eine böse Erfahrung kait een noch enger zu ziehen, trifft alle Parteien gleich.] scheint dieser Vorschlag nicht einwandfrei In der Tat ist en, 00 seiner eigenen Regierung gemacht. Anfang November begab mäßig und wird nur den Erfolg haben, das ganze Volk die selbstverständlich, daß wie der Krieg selbst Reichssache ist und A0 . 105 f. n 5 gag] Bedeutung einer freien Presse erkennen z asse vie 0 ichti 1. rege! 8 Goa 7 a 9 er sich mit Vandervelde von London nach dem Abfahrtshafen ee,, 195 25 1. e bien wire 110 5 Folkestone, um von dort zu den belgischen Truppen zu reisen. Taten eines deutschen U. Bootes ren einne a erden, de e 00 ATJIn Folkestone angelangt, teilte ihm der belgische Kommandant W. T 5 0; Finee N Kriegsgewinne dem Reiche zuflioßen und, was sehr wichtig it 775 dir Weberreise Nopers feepante he Berlin, 19. Nov. Amtlich. Eines unserer Unter. vom Reichstage geregelt werden muß. So hoch auch dis 0 N der beigische 0 5 fl. seeboote hat am 5. November an der nordafrikanischen Kriegsausgaben der Bundesstaaten sind— mit denen des„a9 3 bot nun seine ganze Autorität 975 0 e 85 1 2 15 englischen Hilfskreuzer„Para“, 6322 Tonnen, Reichs lassen sie sich doch nicht entfernt vergleichen! Haup 4 den aden dne nn e magen dene den dar, depedechie sen kan nen een ma ore in, daf um nenden der eren e e V))..... 00 . 0 l„ r Independance Belge englisch⸗ägyptischen Kanonenboyte„Prince Abbas“, 300] steuerung der Kriegsgewinne heran je ird a 7 vom 10. November beklagt sich Royer bitter über die reaktio-] Tonnen„und„Abdul Menem“, 450 Tonnen, überraschend an⸗ 5 5 n ee e, 20 näre Handlungsweise des belgischen Kriegsministers M. def gegriffen e ö N 1 f f 9 1 9 9995 1 0 15 195 1 e 5 gegriffen und durch Geschützfeuer vernichtet. Dasselbe Unter⸗ a Kriegs notizen. 0 a und erinnert ihn daran, daß der europäische[ seeboot hat das Feuer eines bewaffneten enalischen Handels⸗ Gegen die Genossinnen Dr. Rosa Lu vemburg und Clara n Krieg doch„ein Kampf der Demokratie gegen die reaktionären] 8ampfers zum Schwei 5 Zetkin und die Genossen Dr. Franz Mehring, Peter Berten 800 d Mächte“ sei. Royer ist ganz außer sich, daß man einem 5 zweigen gebracht und dessen Kanonen als und Heirsich Pfele r it weagn erau gabe und Smealeene 0 . belgischen Parlamentsmitgliede eine derartige Schmack 1115 e. 1 des Heft 1 der„Internationale“ Auklage erhoben worden. Die 1 g en mentsmitgliede eine der ige Schmach antue Der Chef des Admiralstabs der Marine. Anklage erblickt in den Aufsätzen„Der Wiederaufbau der Inter⸗ 19 8 und daß die„Union sacrée“, die heilige Einigkeit, verletzt I 8 3 i 15 nationale“ von Rosa Luxemburg und„Für den Frieden“ v 032 worden sei, den bürgerlichen Deputierten und Zeitungs⸗ Die englisch⸗frau⸗ösische Pvesse zur serbischen Jara Zetkin Vergehen gegen die§8 130, 110, 111 Str.⸗G.⸗B A0 schreibern gestatte man die Reise an die belgische Front Hdatastrophe(Aufreizung zum Klassenhaß, Aufforderung zum Un ub Aus Protest gegen die Nichtzulassung Ro 5 bat„% ᷑= 0e. iigehorsam gegen die Gesetze und zur Begehung straf⸗ 1 0 1. geg Nichtzulassung Rovers hat Vander Die englische Presse hält das Schicksal Serbiens für barer Handlungen) und gegen§ ge und gad des. Belagerungszu⸗ le a elde es abgelehnt, nach Velgien zu reisen. Seinen Staats-[hoffnungslos. Nach der Times und dem Daily Tele— fanssgesetzes(Anreizung zum Verbrechen der tätlichen 55 ministerposten hat er jedoch weiterbehalten. graph ist nicht nur die letzte Verteidigungsstellung der Serben n t lich ke dan von Militärpersonen zu 10 0 in den Babunaberger verloren, auch das französische den geen nie e eee. a 8 1 0 0 50 a e— r err rr CCC en r 1 2—— 4 B a 1 N el sie, und als sie vom Tische aufstanden, bekamen sie noch machen, und besonders die Amrei scheine es gar nicht b 5 E. 2] Küchle in ein Papier gewickelt zum Mitnehmen. greifen zu wollen. Der Lehrer tat sein mögliches, und di 5 9 2 5 05 Als am Abend indes, nach Anordnung des Gemeinde— Ki.. 1. S inann fie 5 Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach. 2 15. 1 5 5 9 Anordnung des Gemeinde Kinder waren ruhig. Aber von der Schule gingen sie doch: 1 a 1 rats der Krappenzacher den Dami mitnahm und die schwarze] wieder nach dem Elternhause und warteten dort hungernd f In dem jetzt verschlossenen Hause wohnte noch vor kurzem] Marann die Amrei abholte, da wollten sich die Kinder nicht] wie verirrt, bis ie ab 2 f 1 a bons mit el bo 0 N 1 d weint N a N 85„bis man sie abholte. 10 oinoer Fr 0 8 do ar renne einte 11 5 2 Der D ließ 3 2 0 7 7 8 7 5„ 7 5 f 0 hans 5 seiner Frau und seinen beiden Kindern strennen und wein. und wollten heim. Der Dami ließ Das Haus des Josenhans mußte der Hypothekengläubig 0 Amrei(Anna Marie) und Dami(Damian). Der Vater sich bald durch allerlei Vorspiegelungen beschwichtigen, Amreis wieder an sich ziehen; die Anzahlung, die der Verstorbene 10 war Holzhauer im Walde, dabei aber auch anstellig zuf aber mußte mit Gewalt gezwungen werden, ja sie ging nicht] darauf gemacht, ging verloren denn durch die Auswande⸗ ae g Allerlei Gewerke, denn das Haus, das er in verwahrlostem] vom Fleck und der Großknecht des Schultheißen drug sief rungen war namentlich per Hüuserwert beispiellos gesunken; 110 . r hatte er noch selber verputzt und das Dach] endlich auf dem Arme in das Haus der schwarzen Marann. es standen viele Häuser im Dorfe leer, und so blieb auch da an e 8 5 im Herbste wollte ers noch von innen. frisch aus. Dort fand sie zwar ihr Bett aus dem Elternhause, aber] Haus des Josenhans unbewohnt. Alle fahrende Habe war e weißen; er Kalk dazu liegt schon dort in der mit rötlichem] sie wollte sich nicht hineinlegen, bis sie vom Weinen müde] derkauft und daraus ein kleines Besitztum für die Kink n Reisig überdeckten Grube Die Frau war eine der besten] auf dem Boden einschlief und man sie mitsamt den Kleidern] gelöst worden; das reichte aber bei weitem nicht aus, da g N 0 fe T dach 1 51 1 ins Be stockte 1 f 8 N daft. 0 7 1 8 8 5 5 den 155 8 Tag und Nacht in Leid und ins Bett steckte. Auch den Dami hörte man beim Krappen⸗]Kostgeld für sie zu erschwingen, sie waren Kinder der G an. 5 der Hand, denn sie hatte ihre Kinder] zacher laut weinen, worauf er dann jämmerlich schrie, und meinde, und darum brachte man sie unter bei solchen, die 605 und* die Amrei gut gewöhnt, daß sie schon frühe] bald darauf ward er stille. sie am liebsten nahmen. f 9 0 für sich selber sorgen konnten. Erwerb und haushälterische Die vielverschriene schwarze Maran bewies aber schon Amrei verkündete eines Tages mit Jubel ihrem Bruder, v Genügsamkeit machten das Haus zu einem der glücklichsten an dies rsten A e, wie sti sie für i f si isse j 0 1 5 1 ear 8 Haus 3 en glücklichsten an diesem ersten Abende, wie still bedacht sie für ihren Pfleg⸗] sie wisse jetzt, wo die Kuckucks⸗ hr der Eltern sei, der Kohlen⸗ e N ider an 100 7 eine schleichende Krankheit die Mutter] ling war. Sie hatte schon viele, viele Jahre kein Kind mehe] mathes habe sie gekauft; und noch am Abend standen die. 06 bre 2 0 9 ö nigen 1 1 9* 2 1 7 7 7**. 2* f 0 nieder, am anderen Abend auch den Vater, und nach wenigen in ihrer Umgebung gehabt, und jetzt stand sie vor dem] Kinder draußen am Hause und warteten, bis der Kuckuck A Tagen trug man zwei Särge aus dem kleinen Hause. Man] schlafenden Mädchen und sagte fast laut:„Glücklicher Kinder- rief, dann lachten sie einander an 9 i N hatte die Kinder alsbald in das Nachbarhaus zum Kohlen- schlaf! Das weint noch, und gleich darauf im Umsehen ist Und jeden M j. Alg mathes gebracht, und sie erfuhren den Tod der Eltern erst, es eingeschlafen, ohne Dämmern, ohne Hin- und Herwerfen.“] lichen 5 N„ 5. dim als man sie sonntäglich ankleidete, um hinter den Leichen Sie seufzte schwer.. 817 5 e an und spielten dort am Weiher, wie 0 1 drein zu gehen. Am anderen Morgen ging Amrei bald zu ihrem Brud 85 1 sehen, ate lest horchen sie ai ea 55 8. 8 5 korgen ging Amrei bald zu ihrem Bruder] den man in dieser Jahreszeit sonst nicht hört, denn der 15 Der Josenhans und seine Frau hatten keine nahen Ver-] und half ihn ankleiden und tröstete ihn über das, was ihm] Kuckuck beim Kohlen duft 5 9 1. t wandten im Ort, und doch hörte man laut weinen und die] geschehen war; wenn der Vater käme, werde er den Krappen* 5. uu J N 5 Ort, me 0 0 0 e 5 er Vater käme, werde en Krappen— Mü.. 5 5 Jug Verstorbenen rühmen, und der Schultheiß führte die beiden] zacher schon bezahlen. Dann gingen die beiden Kinder hin⸗ 8 870 ee 3 eres sagte Num n e 15 10 Kinder hüben und drüben an der Hand, als sie hinter den aus an das elterliche Haus, klopften an die Tür und weinten 185 8 mit ihrem Bruder wiederum den Gartenweg hinein* in das Dorf. An der hinteren Scheuer des Rode 95
Särgen dreingingen. Noch am Grabe waren die Kinder still und harmlos, ja sie waren fast heiter, wenn sie auch oft nach Vater und Mutter fragten, denn sie aßen beim Schult
laut, bis der Kohlenmatk der in der Nähe wohnte, herzu— kam und sie in die Schule brachte.. Er bat den Lehrer, den Kindern zu erklären, daß ihre
heiß am Tische, und iedermann war überaus freundlich gegen
Elzorn tot seien, er selber wisse ihnen das nicht deutlich zu
sagte Dami:„Bei unserem Pfleger haben sie heute scht viel gedroschen.“ Er deutete dabei auf die Wieden der gedroschenen Garben, die wie Merkzeichen über dem tor der Scheune hingen. Amrei nickte still. Forts. solgt


