Ausgabe 
22.10.1915
 
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Organ für die Interessen des werktätigen Volles der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.

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Nr. 248

Gießen, Freitag, den 22. Oktober 1915

10. Jahrgang

Im Höhepunkt des Weltkrieges.

heure Wucht und die Entschlossenheit hervor, mit der sie diesmal das Krie Sglück zu erzwingen und unsere Heere aus Frankreich hinaus⸗ zuwerfen suchten. Danach allein und nicht nach ihren einzelnen

Von Richard Gädke. Erfolgen muß man das Gesamtergebnis ihrer großen Offensive be⸗ Das meiste Interesse nehmen nach wie vor die Ereignisse urteilen. Joffre hat im Artoss 31, in der Champagne 35 Diyj⸗ Serbien in Auspruch. Ob dort nun gerade die Entscheidung] sionen eingesetzt und hat zur Jusnutzung des Erfolges noch 12 In⸗

0 Krieges sallen wird läßt sich natürlich jetzt noch nicht beurteilen, santeries und 15 Kavallerie⸗Divisionen bereitgestellt gehabt Er er eine starke Krastprobe zwischen den beiden selbst nennt das drei Viertel der französischen Streitmacht, die also

en Mächtegruppen mit einer gewissen Vierverband aus

1 rd es in jedem Fall werden. Wir wer Hhannung beobachten dürfen, wie sich dort ner Lage herausziehen wird, die offenbar für ihn ungünstig und ir uns günstig zu sein scheint. Am 5. Oktober sind die ersten Ab lungen von Franzosen und Engländern in Saloniki gelandet; At einem Heere von 300 000 Mann, ja von 400 000 bis 500 000 mun wurde der bulgarischen Regierung gedroht; man forderte in imzöftschen und englischen Zeitungen selbst noch größere Massen. weit man aber den bis zum 19. Oktober vorliegenden Nach⸗ ahten trauen darf, waren an diesem Tage noch nicht mehr als

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4% Mann gelandet. Es ist sehr ungewiß, ob diese kleine Trup⸗ 0 macht schon ihren Vormarsch nach bien angetreten türlich würde sie nicht mehr als e Tropfen i

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Das Zögern der Gegner scheint darauf z ii sie nicht fähig sind, die erforderli

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ffen, wenn sie nicht die Dardanellen-Unternehmung aufgehen 10 en aber sträuben sie sich aus moralischen Gründen! 1 Ansehens. Der Abmarsch aus der Halbinsel Galli-

de in der ganzen mohammedanischen 0 wentliches Aufsehen erregen und bis nach Indien hinein sich fühe⸗ machen. Es kommt aber ein sehr wichtiger militärischer Grund In dem gleichen Maße, in dem die französischen und eng⸗ en ihre ruhmlosen Banner einrollen und auf Tran

fe verstauen, werden auch türkische Truppen, die jetzt dort sind, für andere Aufgaben verfügbar. Der Vierverband vor sehr weittragenden Entschlüssen und seine Lage im osten wird umso bedrohlicher, als von Rußland und Italien eme wesentliche Unterstützung zu erwarten ist. Das erstere kann nacht, solange Rumänien nicht auf seine Seite tritt; Italien aber nicht und hat wahrscheinlich Gründe dazu, die der Gang des kreges au der österreichischen Grenze durchaus begreiflich macht. Inzwischen haben die Heere der beiden Mittelmächte und Bul⸗ ens es nur mit den Serben allein zu tun: und so gestaltet sich Lage für diese durchaus ungünstig. Natürlich darf man seine oßfnungen nicht zu weit spannen und nicht glauben, daß Serbien 14 Tagen überrannt sein wird, denn Widerstand seiner Duppen ist offenbar ein sehr tapferer und sogar erbitterter; man bf auch die Kräfte nicht unterschätzen, bie unseren Armeen ent⸗ bentreten. Es scheint, als ob das ganze Volk oder wenigstens be kihtliche Teile außerhalb der regulären Streitkräfte sich an dem kinpfe beteiligen. An dem Ende kann das nich naht den Krieg erbitterter. 25 Nach unseren amtlichen Nachrichten sind die Hauptkräfte der ebündeten Streitmacht von Norden her über Donau und Save in n Land eingebrochen, die Armee Kövesz und die deutschen Trup⸗ E Mackensens zu beiden Seiten von Belgrad, die Armee Gallwitz ter östlich. Andere Teile sind auch über die Drina von Bosnien i vorgegangen; sie haben besonders hartnäckige Kämpfe in der keischwa, dem fruchtbaren aber nassen Lande füdlich der Save zu

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1 kiehen gehabt. Die Natur diefes Raumes, durch den überwiegend 11 nale, auf Dämmen verlaufende Wege ziehen, gestaltet den danpf hier besonders schwierig. Aber auch vor der Donau steigen

eowegarmen Höhen sofort steil an und erheben sich nach Süden n zu immer schrofferem Berggelände. Das macht das Vordringen n unsere opfermutigen Truppen besonders schwierig. Am 9. Ok⸗ tec war Belgrad genommen, am 17. abends befanden sich unsere etruppen in der Linie CvetkowGrob PreinBucevac, 18 bis 0 ilometer südlich Belgrad, bezw. südlich der Donau. Das darf,

slhgesagt, nicht Wunder nehmen. Wenn man hinter sich einen Ab

litt hat, wie die breite, tiese und mächtig strömende Donau, dann u man nach dem Uebergang sich Brückenköpfe schafsen und die ebindung mit der Heimat in jeder Weise sichern, ehe man den

1 N 0 leemeinen Vormarsch im Feindesland antritt. 1 0 Während die deutsch⸗österreichischen Heere vom Norden und . 1 udwesten in Serbien eindringen, kommen ihnen die bulga ri? hen vom Osten und Südosten entgegen. Soweit man aus den her gelangten Nachrichten sehen kann, sind drei bulgarische

Armee geht gegen das führende Bahn vor, terial von Rußland

kneen gegen Serbien eingesetzt. Die erste nok⸗Tal und die dort von Nisch zur Donau die Serbien bisher reichliches Kriegsma on Ruß! gig. Die Armee scheint am 11. Oktober die Grenze überschritten gaben. Sie hat sich bes besestigten Ortes und der Stadt kazevac bemächtigt und die Bahnverbindung bei Zaseza bereits znrbrochen. Eine zweite Armee geht mit dem rechten Slügen an ehen Morava⸗Tal gegen Pirot, mit dem linken Flügel auf Egri kanka vor, um das im zweiten Balkankrieg so heiß, gekämpft lde. Eine dritte Armee endlich scheint hart nördlich der griechi⸗ ei Grenze im Strumitza⸗Tale gegen die Bahn Saloniki Ueskit mustoßen. In allen Orten ist es bereits zu Kämpfen mit serbi⸗ e! Truppen gekommen, die also überall ihre Grenze unmittelbar erxteidigen bestrebt sind. hne sehr starke Hilfe von außen hab 5 ihr unvermeidliches Schicksal wenden zu kön barüber ohne Zweifel auch klar. Ihr Rückzug e Mitrowitza-lesküb geplant zu sein, soweit man

en bie Serben keine Aus⸗ nen, und sie sind scheint auf die nach der

f K 0 f 115 egung des Regierungssitzes schließen darf.

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440 1 ö 00 Aus der jetzt bekannt. gahl der Dipisionen, mit, f* tus, der jetz gewordenen Zohl der ee die Franzosen und Engländer gegen unsere⸗ eee e . bampagne und im Artois angerannt sind geht die ung

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macht unsere Tr

lichkeit nach wird in Wi gebenen Zahl

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austausch statt, der ergab

110 Divisionen zu veranschlagen wäre. Nun wird man ja seinen Hinweis auf die gewaltige Truppenmenge in eins nkendem Sinne auslegen müssen; die 66 in erster Linie zur Verfügung stehenden Divisionen(1,3 Millionen Köpfe) werden wohl nicht nur in den unmittelbar zum Hauptangriff bestimmten Abschnitten, sondern auch in den rechts und links unmittelbar an⸗ se enden Nachbarabschni f. Sonst wären in der Champagne zum Beispiel auf einem Raum u 25 Kilometer 335 Divisionen vorgegangen, das heißt: jede Division hätte nur eine Frontbreite von 700 Meter zur Entwicklung gehabt. Da hätten sich die Massen mehr gehindert, als genutzt. In jedem Falle g ht man daraus, gegen welche Ueber- f 1 ingen hatten. Nur ihrer t es zu danken, wenn der olge davongetragen hat.

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lche gigantischen Al genom, hat, geht auch aus der Zahl der vor, die zur Unterstützung

bracht waren. Wie eine Windsbraut iber unsere Reihen hereinbrechen und mie ein Widder sollten die stürmenden Massen sie niedertrampeln. Wir brauchen darum garnicht mehr zu übertreiben, um die hel⸗ denhafte Widerstandskraft unserer Truppen in das rechte Licht zu setzen. Man hat von 50 Millionen Geschossen ge⸗ sprochen, die in der Champagne allein in den drei Tagen vom 23. bis zum 25. September von den Franzose

des Angrifses in Stellung sollte der der Geschosse

gräben geschleudert worden seien. T eine 8 Nach der abgerundeten von Joffre o 91 von 5006 Geschützen kamen im Durchschnitt auf jede 2 eldbatterien

20 Feldͤbatterien

Danach hätte jedes Geschütz durchschnittlich 17000 Schüsse in drei Tagen verseuert selbst völlig neue, ungebrauchte Feldgeschütze hätten

das nicht annähernd ausgehalten, auch nicht annähernd verschießen

können, von den ganz schweren Geschützen garnicht zu reden. Wer von den kaltblütigsten Beobachtern auf unserer Seite sollte die

Zahl der einschlagenden Geschosse auch nur oberflächlich haben ein⸗ können? sieht a

dieser Zahl nur das eine, wie furchtbar der uck des französischen Feuers gew sein muß! Beiläufig würde eine Zahl von 50 Millionen Geschossen einen Wert von etwa einer Milliarde Mark repräsentieren(in Anbetracht der vielen Ge⸗ schosse aus schweren Gef n) die Hälfte des in Amerika jüngst aufgenommenen Pumps wäre dann in den drei Aufangstagen der Champagneschlacht ber berpulvert worden. Aller Wahrschein⸗ klichkeit noch nicht der sechste Teil der an⸗ verschossen worden sein, wenn man sehr hoch auf jedes Feldgeschütz tausend Schuß für jeden Tag und auf die Festungsgeschütze weniger rechnet. Auch das ist ja immerhin eine Handvoll und ergibt immer noch einen Wert von 150 bis 200 Mil⸗ lionen Mark. Dazu käme dann noch die im Artvis verschossene Munition.

Wir sehen, daß auch des Materials sosche Schlachten wie die in der Cham e nicht allzu oft wieder⸗ holt und nicht allzu lauge ausgedehnt werden können. Man muß schon monatelang für sie sammeln und sparen. Glücklicherweise!

* 1 9 Das russische Manifest.

T. U. Rotterdam, 20. Okt. trittes Bulgariens in den Weltkrieg eine Kundgebung, in der es heißt, daß die heimtückische und selbstsüchtige Berechnung Deutsch⸗ lands und der Bruderhaß gegen das serbische Volk über die Be⸗ müthungen Rußlands und anderer Großmächte, die König Ferdinand von Bulgarien von einem unheilvollen Schritt zurückzuhalten suchten, gesiegt habe.Unser Glaubeusgenosse Bulgarien, der erst vor kurzem durch die brüderliche Liebe und Tapferkeit des russischen Volkes vom türkischen Joche befreit wurde, hat sich öffentlich der Aktion des Feindes des Christentums, des Slaventums und Ruß⸗ lands angeschlossen. Das russische Volk sieht mit Schmerzen den Verrat Bulgariens, das uns bis in den jüngsten Tagen so nahe stand und mit blutigem Herzen zieht Rußland das Schwert gegen den Verräter, dessen Bestrafung es der gewaltigen Hand Gottes überläßt.

Osmanisch⸗israclisische Unson.

Konstantinopel, 19. Okt.(W. T. B. Nichtamtlich.) Die jüdischen Gemeinden Deutschlands haben als Zeichen ihrer Sympathie der türkischen Armee mehrere Waggons Sanitätsmaterial zukommen lassen. Dr. Alfred Nossig, der zwecks Uebergabe der Spende an die Behörden in Konstantinopel eintraf, wurde vom Sultan, dem Thronfolger Jussuf Jazedin, Enver Pascha, Talaat Bey und Hali! Bey empfangen. Während des Aufenthalts in Konstantinopel gründete ein Kreis von angesehenen türkischen Juden mit Ein⸗ willigung der Regierung eine VereinigungOsmanisch⸗israelitische Union. Die Vereinigung, an deren Spitze der Deputierte Carasso steht, strebt die festere Angliederung der Juden an die anderen gruppen der Türkei an. Sie gedenkt ferner, mit den die ostjüdische Bevölkerung betreffenden Fragen gelegentlich der internationalen Verhandlungen nach Beendigung des Krieges sich zu befassen. In dieser Angelegenheit fand auch zwischen der türkischen Regierung und der deutschen Botschaft ein Meinungs⸗ daß die türkische Regierung ebenso wie isch-ungarische den Bestrebungen zur des Ostens durchaus wohlwollend

und des Geldes wegen

die deutsche und die öste! Besserung des Loses de gegenüberstehen.

Der Zar erließ anläßlich des Ein⸗

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Die neuen italienischen Kriegsstencen, Lugano, 20. Okt. Das Amtsblatt wird heute abend die Verfügung über die in der letzten Kabinettssitzung beschlosse⸗ nern veröffentlichen. Eingeführt werden eine Wehr⸗ von sechs bis mehreren hundert Lire und Gebühren postlagernde Sendungen und Telegramme; erhöht wer⸗ den die Kinosteuer und S erträgnis der neuen Maßregeln wird auf 5

auf

onen an⸗ geschlagen, sodaß mit den 50 Millionen im September ein⸗

geführten Neulasten Italien bisher Millionen

Kriegssteuern eingeführt hat. en Sg, Der Seekrieg. 33 Dampfer mit 125.000 Tonnen versenkt. Nach neuerlichen Feststellungen sind im September durch

hundert

12 K ens

mmen beträgt dieser

0 4977 Register⸗Tonnen,

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a Verlust für die feindliche Schiffahrt 144 *

8, ut unterrichtete Kreise ver⸗ sichern, daß die wirksame Tätigkeit der deutschen und öster⸗ reichischen Unterseeboote im Mittelländischen Meere die französisch⸗englische Flotte zur völligen Untätigkeit zwingt.

T. U. Paris, 20. Okt.

e⸗ T. U. London, 20. Okt. Der englische Fischereidampfer Deronian, der am 6. September von Grimsby abgegangen

war, und seitdem vermißt wird, wird nunmehr als in die Luft geflogen gemeldet. Die Besatzung von acht Mann ist ertrunken. 0

T. U. Genf, 20. Okt. Wie aus Marseille gemeldet wird, ist dort der PostdampferYrra eingetroffen mit den Be⸗ satzungen verschiedener Schiffe, die in der letzten Zeit im Mittelmeer durch feindliche Unterseeboote versenkt wor⸗ den sind, und zwar handelt es sich um die englischen Dampfer Haydin,Lillian und awdy.

Der Schiffsverkehr in der Ostsee.

Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Gegenüber den in der bresse unserer Gegner verbreiteten, weit übertriebenen Gexüchten über die Störung der Schiffahrt in der Ostsee durch feindliche U-Boote sei folgendes festgestellt: 5 5

1. Die vom russischen Generalstab gebrachte Mitteilung über das Versenken von 6 deutschen Transportdampfern beruht auf Er⸗ findung. Es sind nur Handelsdampfer versenkt worden, wie in der Presse gemeldet. 5

2. Bei dem Versenken mehrerer der vorerwähnten Dampfer ist die schwedische Neutralität auf das gröblichste verletzt.

3. Der Handelsverkehr vollzieht sich im übrigen wie bisher. In der Zeit vom 1. bis 15. Oktober sind in der Ostsee allein in steben Küstenstädten, unter denen zwei bedeutende Handelsorte wegen Fehlen der Daten noch nicht mitgerechnet sind, 1188 Handelsschiffe abgefertigt worden. Von diesen liefen ein: 568; iesen aus: 6202 ihre Gesamttonnage betrug 514 446 Registertons, davon einlaufend 244 966, auslaufend 269 480. Es sei hierbei au drücklich bemerkt, daß weder die Küstenschiffahrt der einzelnen Häf noch Fischer⸗ fahrzeuge, noch örtlich verkehrende Fahrzeuge wie Führen usw. in vorstehenden Zahlen enthalten sind.

4. Die von der deutschen Marine getroffenen Gegenmaßnahmen, über die Näheres nicht gesagt werden kann, tversichtlich er⸗ warten, daß es den feindlichen Unterscebooten nicht gelingen wird, die Ostseeschiffahrt in erheblichem Umfange zu schädigen, geschweige denn ihr Ziel die Unterbindung dieser Schiffahrt zu erreichen.

Englische Brutalität.

Aus Konstantinopel werden Einzelhefjten gemeldet über die Versenkung des englischen Truppen⸗Transportschiffes Ramazan, die am 19. September durch ein österreichisches Unterseeboot erfolgte. Sie werfen ein bezeichnendes Lichte auf diemenschenfreundliche Behandlung, die die Engländer ihren farbigen Hilfstruppen zuteil werden lassen. Als der Dampfer durch das Unterseeboot im ägäischen Meere zum Stoppen gebracht worden war, ließ die Besatzung sofort die

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Rettungsboote nieder; diese wurden von der englischen Be⸗ satzung bestiegen, die hierauf davon fuhr. Der Dampfer

wurde dann durch die Artillerie des Unterseebootes beschossen, und als er bereits im Sinken begriffen war, erschien plötzlich auf dem Vorschiff eine große Anzahl indischer Truppen, es mochten wohl 500 sein. Zu ihrer Rettung konnte von dem Unterseeboot wegen der großen Anzahl nichts getan werden. Rettungsboote waren nicht mehr vorhanden, denn in ihnen war die englische Besatzung davon gefahn C8 als sicher angenommen werden, daß diese indischen Truppen

nächst unter Deck eingesperrt worden waren und erst in ihrer

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zu.