Ausgabe 
13.9.1915
 
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Oberhess

Organ für die Interessen des werktätigen Volkes

der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.

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Nr. 214

Gießen, Montag, den 13. September 1915

10. Jahrgang

Amerika im Weltkriege.

Die Maßregelung des österr.⸗ungar. Botschafters.

Reuter meldet aus Washington: Der amerikanische Ge sandte in Wien, Penfield, wurde telegraphisch angewiesen, die österreichisch-ungarische Regierung dahin zu informieren, daß Dr. Dumba nicht mehr als Gesandter in den Vereinigten Staaten zu halten sei, und daß der amerikanische Gesandte

die Abberufung des Dr. Dumba erbitten müsse.

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deutschen Reiches

sie von solcher Stelle nicht gewohnt war.

Was hat zu diesem aufsallenden Vorgehen gegen den Bot⸗ schafter Dr. Dumba Vereanlassung gegeben. Die Botschafter des und Oesterreich-Ungarns in den Vereinigten Staaten von Nordamerika waren damit beschäftigt, unsere Lands⸗ leute jenseits des großen Teichs davon abzubringen, in den Rüstungsindustrien Kriegsmaterial für unsere Feinde her⸗ zustellen. Diesem Beginnen stand unzweifelhaft die tiefste moralische Berechtigung zur Seite. Es ist ein trauriges Zeichen von Verwilderung, wenn große englische Blätter sich über dieses Vorgehen der beiden Botschafter entrüsten englische Stimmen, die sonst so gern von Moral und Sitte sprechen. Man sollte nicht für möglich halten, daß selbst der er bitterste Feind eines Staates wünschen könnte, daß Bürger dieses Staates in einem neutralen Lande die Feinde seiner alten Heimat rüsten helfen. Man konnte einigermaßen gespannt darauf sein, wie sich das offizielle Nordamerika, das die altenglische Vorliebe für sittliche Predigten teilt, zu der Sache stellen wird zu der Agi⸗ tation der beiden Botschafter. Denn um eine Agitation handelt es sich, sogar um eine Agitation unter Arbeitern wenn man will sogar um eine Streikagitation, wie man l Auch hier hat der Welt⸗ krieg ein ganz Neues gebracht.

Die Stellungnahme des offiziellen Amerika ist nun also erfolgt. In einer an Oesterreich⸗Ungarn gerichteten diplomatischen Note

wird das Vorgehen Amerikas gegen den Botschafter Dr. Dumba

näher begründet

Die Note sagt, daß Dr. Dumba seiner Regierung Vorschläge gemacht habe, in den amerikanischen Fabriken, die mit der Anfertigung von Kriegsmunition beschäftigt sind, Streiks hervorzurufen. Die Regierung erhielt, wie die Note weiter ausführt, diese Mitteilungen durch die Abschrift eines Briefes des Botschafters an seine Regierung. Der Ueberbringer des Briefes war ein amerikanischer Bürger, der mit amerikanischem Paß reiste. Der Botschafter benutzte diesen amerikanischen Bürger Archibald,

um offizielle Depeschen an die österreichisch⸗ungarische Regierung

gelangen zu lassen. Nachdem Dr. Dumba nun erklärt hat, eine Art Vers chwörung eingeleitet zu haben, um die gesetzmäßigen Industrieunternehmen in den Vereinigten Staaten ihrer Arbeiter

zu berauben und den gesetzmäßigen Handel zu stören, und nachdem

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er auf diese Weise die diplomatische Sitte verletzt hat, indem er einen amerikanischen Bürger, der durch einen amexikanischen Paß geschützt war, als Ueberbringer offizieller Depeschen

a durch die Linien des Feindes nach Oesterreich⸗Ungaxn benutzte, beauftragt mich der Präfident, Ihnen mitzuteilen, daß Dr. Dumba für die Re⸗

gierung der Vereinigten Staaten als Botschafter seiner Kaiserlichen und Königlichen Majestät in Washington nicht

länger zugelassen werden kann. In der Hoffnung, daß die Kaiserliche und Königliche Regierung begreifen wird, daß der Re⸗ gierung der Vereinigten Staaten kein anderer Weg offen stand, als die Abberufung Dumbas wegen seines unzulässigen Betragens zu fordern, bezeugt die Regierung der Vereinigten Staaten ihr tiefes Bedauern, daß ihre Handlungsweise notwendig geworden ist, und lie versichert Oesterreich aufrichtig, daß sie die herzlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Ver⸗ einigten Staaten und Oesterreich-Ungarn dauerhaft fortzusetzen wiinscht.

Die Note Amerikas ist wieder moralische Heuchelei und den völligen Mangel an natürlichem Rechtsgefühl, der in diesem Kriege die ö Feinde der Zentralmächte besonders aus⸗ Zeichnet. 1

Deutschland ist au der Angelegenheit in weit geringerem Maße interessiert als Hesterreich⸗Ungarn. Unsere Auswanderung ist in den letzten Jahrzehnten immerzu gesunken, sie hatte in den Jahren vor dem Kriege fast ganz aufgehört, und soweit es Auswanderung us Deutschland gab, ging sie nach unseren Schutzgebieten, nach dem für die Rüstung des Vierverbandes nicht in Betracht kommenden Südamerika, nach der uns befreundeten Türkei, nach China und wohl auch nach Indien. Dagegen stand Oesterreich-Ungarn unter den Auswanderungsstaaten mit in erster Reihe; es wurde in der relavitven Höhe der Auswanderung nicht einmal von Rußland, sondern nur noch von Italien übertroffen. Es leben in den Ver⸗ einigten Staaten hunderttausende Oesterreicher und Ungarn; sie sronden dem Sternen⸗ und Streifenkapital in den Höllen von Pittsburg ebenso wie in den Riesenwerken von Chioago und den Minen und Hütten des ganzen weiten Landes. In die Zehn tausende wird auch ihre Anzahl in Canada gehen. 5 Gewiß kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß viele österreichisch⸗ungarische Arbeiter jetzt an der Rüstung des Vierver⸗ bandes arbeiten umsomehr, als der Krieg ja auch in Amerika die industrielle Produktion stark beeinflußt und viele Fabriken zur Eingliederung in die Rüstungsindustrie gezwungen hat, wenn sie nicht überhaupt schließen wollten. Stehen aber die armen Teufel drüben über dem Ozean vor der Wahl, entweder zu hungern oder für die Feinde ihrer alten Heimat zu arbeiten, dann ist wohl zu befürchten, daß die Entscheidung nicht nach ber sittlich allein gerecht fertigten Seite fällt.

All diese Erwägungen scheinen auch den beiden Botschaftern nicht fremd geblieben zu felt denn aug den englischen Presse⸗ ungriffen geht hervor, daß den in der Rülstungsindustrie arbeiten⸗ den Landsleuten Erfatz für die aufzugebende Beschäftigung ver⸗ sprochen wurde. Dagegen dürfte ein offizieller Hin weis auf den strafrechtlich zu abnenden Verbrechenscharakter der

ein Musterbeispiel für die

Vorwürts in

Rüstungsarbeit weniger wirksam sein.

An eine Auslieferung wegen solcher Verbrechen, zumal sie im Ausland begangen sind, ist nicht zu denken, diese Leute beabsichtigen wohl auch nicht zurückzu⸗ kehren, und die eventuelle Folge der Vermögensbeschlagnahme dürfte die besitzlosen Auswanderer nicht schrecken. Mehr Erfolg versprach der von den Botschaftern betretene Weg und wir können nur hoffen, daß ihrem Bemühen der Erfolg in möglichst reichem Maße zu teil werden möge.

* Amerika ist der wirkliche Sieger im Weltkriege.

Unser Kopenhagener Parteiblatt schreibt:

Eine oberflächliche Betrachtung könnte zu dem Glauben Ver anlassung geben, daß Amerika sich mit Haut und Haaren England und seinen Verbündeten verschrieben habe. Das kann man aus der Haltung der Regierung und der Presse sowie aus dem mit Hochdruck betriebenen Munitionsexport wohl schließen. Aber ernst nehmen muß man diese Sumptome nicht. Die Erbitterung gegen Deutschland wird von den Millionären besonders fabriziert. Rockefeller und Morgan treiben keine Gefühlspolitik. Sie brauchen die Presse dazu, um diejenigen Stimmungen und Ge fühle zu erzeugen, die ihren Interessen im Augenblick am meisten dienen. Sie versichern dem amerikanischen Volke, daß sie durch Waffenausfuhr am Siege der Freiheit und der Demokratie arbeiten. Dasselbe würden sie versichern, wenn Deutschland der Empfänger wäre, und wenn sie beiden Parteien-liefern könnten, so würden sie eine sportmäßige wohlwollende Neutralität aus diesem Anlaß an den Tag legen.

Daß dies so ist, sieht man an den Krediten, die den Ver⸗ bandsmächten eingeräumt werden. Die amerikanischen Kapi⸗ talisten denken nicht im Traume daran, Deutschlands Feinden Bargeld zur Verfügung zu stellen. Sie danken auch für eine Anleihe zugunsten der Kriegführenden und lachen über die schoflen 4% v. H., die die neue englische Anleihe bietet. Sie wissen ihr Portefeuille besser in acht zu nehmen. Hohe Zinsen und die Erwerbung erstklassiger amexikanischer Wertpapiere, das sind die Bedingungen, die England und Frankreich auferlegt werden, wenn sie nicht mit Gold oder gar mit eignem Gelde, das tief im Kurse gesunken ist bezahlen wollen. Auch die französische Anleihe, die angeblich 43 Millionen Dollar beträgt, mußte mit amerikanischen Eisenbahnobligationen bezahlt werden. Das hat in Frankreich schwer gehalten, denn die dortigen Bankiers kennen auch den Wert amerikanischer Papiere.

Die einzige Sympathie, die die amerikanische Stimmung leitet, ist die Sympathie für den Dollar. Eine Gefühlspolitik, mit der die amerikanischen Kapitalisten das Volk an der Nase herumziehen, dient aber auch noch andern Zwecken, nämlich imperialistischen Interessen.

Der Artikel führt dann weiter aus, daß, nachdem einmal ameri⸗ kanische Munitionsfabriken viel Geld in Erweiterungsbauten ge⸗ steckt haben, die Kapitalisten alles Segel aufspannen müssen, um dafür zu sorgen, daß Amerikas Heer und Flotte vermehrt werden, damit diese Fabriken für später auch Arbeit haben. Unter dem Drucke dieser Kapitalisten mußte Bryan abdanken und Daniels zu Kreuze kriechen,

Veim Kriegsende wird England, selbst wenn es Deutschland besiegt habe, erkennen, daß Amerika sich mittlerweile eine gleich⸗ wertige Flotte schaffen will, und auch auf wirtschaftlichem Gebiet wird Amerika seine guten Freunde gründlich ggerupft haben. England verliert nicht nur einen ansehnlichen Teil seines Finanzgeschäfts, sondern auch seinen Ein⸗ fluß auf den südamerikanischen Handel. Mittelamerika ist längst von Nordamerika erobert. Amerika ist der einzige Sieger im europäischen Kriege. Der finanzielle Schwermennkt der Welt geht von London auf Newyork füber.

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Begräbnis deutscher Gebeine von 1670.

In Morgenbladet schreibt E. Berggrav-Jensen:

In Sedan wohnte ich einer merkwürdigen Beerdigung bei, Es waren 1063 der in der Septemberschlacht 1870 gefallenen Deutschen, die von ihren Kameraden von 1915 bestattet wurden. Im Friedensvertrag zwischen Frankreich und Deutschland wurde vereinbart, daß die Gräber der gefallenen Krieger in Ehren ge⸗ halten werden sollten. Rings um Sedan vexrursachte das große Schwierigkeiten, da die Leichen in kleinern Haufen gesammelt und auf den Feldern beerdigt worden waren, wie es gerade kam. Diese Gräber bildeten indessen für die Bauern ein Hindernis bei ihrer Feldarbeit. Die französische Regierung ließ deshalb in den Jahren 1876/77 auf dem Kirchhof von Bazeilles außerhalb Sedan eine Art Mausoleum mit einer Gruft zur Aufbewahrung der Gebeine der Soldaten errichten. Die Gräber wurden zu diesem Zwecke geöffnet, und die Gebeine nach der Gruft gebracht. Diese ist ein langge strecktes Gewölbe mit einem Gang in der Mitte und sieben Räu⸗ men zu jeder Seite. In den Räumen gegen Osten wurden die Deutschen, gegen Westen die Franzosen untergebracht.

Alle Gebeine wurden durcheinander in zwei Reihen in jedem Raume längs der beiden Wände gelegt. Vor ihnen wurde dann in zwei entsprechenden Reihen die Schädel in einer Linie aufge⸗ stellt. Sie bilden also eine Art Spalier flür die, welche den Raum durchschreiten.

Derart wurde früher die Gruft für etwaige Besucher geöffnet. Ein offenes Gitter trennte die Reisenden im Mittelgang von den. Gebeinen in den Seitenkammern. Die Schädel sind in den meisten Fällen ganz; Schußlöcher durch den Kopf kann man indessen auch in vielen Fällen beobachten. An zwei derartigen Löchern in der Schädeldecke meinte eine französische Offtziersfrau sicher den Kopf ihres bei Sedan gefallenen Mannes wiederzuerkennen. Seitdem kam sie jedes Jahr, so erzählte der Aufseher, und brachte einen Kranz und einen kleinen Rosenstrauch, die sie an seiner Schläfe niederlegte.

Aber jetzt gehen große Veränderungen in der Gruft vor sich. Nicht mit den Räumen auß der franzüsischen Seste. Die sind voll⸗

st und

ständig unberührt geblieben. Aber die Gebeine der deutschen Sol; daten werden unter die Erde gebracht. In jedem Raume wird ein großes gemeinsames Grab geöffnet, in das alle Gebeine in dieser Abteilung gelegt werden. Oben darauf wird ein einfacher Sarkophag aus Zement gemauert mit einer Inschrift. Deutsche Soldaten waren mit dieser Arbeit beschäftigt, als ich unten in der Gruft war.

Das hatten sie wohl kaum geahnt, als sie hinaus in den neuen Krieg zogen, daß sie ihre Kameraden aus dem vorigen begraben würden. Die Arbeit war vom Etappenkommandanten in Sedan angeordnet worden, der sich mit der romanischen Behandlung der Toten nicht befreunden konnte.

Die deutscheArabic ⸗Note.

Berlin, 10. Sept.(W. B.) Nachstehende Aufzeichnung

ist als Anlage eines kurzen Anschreibens in Notenform

dem hiesigen amerikanischen Botschafter übergeben

worden. 0 Aufzeichnung.

Am 19. v. M. hatte ein deutsches Unterseeboot etwa sechzig Seemeilen südlich von Kinsa lle den englischen DampferDunsley angehalten und war im Begriff, die Brise, nachdem die Besatzung das Schiff verlassen hatte, durch Geschützfeuer zu versenken. In diesem Augenblick sah der Kommandant einen größeren Dampfer in gerader Richtung auf sich zukommen. Dieser Dampfer, der wie sich später herausstellte mit derArabic identisch war, wurde als feindlicher erkannt, da er keine Flagge und keine Neutrali⸗ tätsabzeichen führte. Beim Herannahen änderte er seinen ursprünglichen Kurs, drehte dann aber wieder direkt auf das U-Boot zu; hieraus gewann der Kommandant die Ueberzeugung, daß der Dampfer die Absicht habe, ihn anzugreifen und zu rammen. Um diesem Angriff zuvorzukommen, ließ er das Unterseeboot tauchen und schoß einen Torpedo auf den Dampfer ab. Nach dem Schusse überzeugte er sich, daß sich die an Bord befindlichen Personen in fünfzehn Booten retteten.

Nach seinen Instruktionen durfte der Kommandant die Arabic ohne Warnung und ohne Rettung der Menschen⸗ leben nur dann angreifen, wenn das Schiff entweder einen Fluchtversuch machte, oder Widerstand leistete. Aus den Be gleitumständen mußte er aber den Schluß ziehen, daß die Arabic einen gewaltsamen Angriff auf das Unterseeboot plante. Dieser Schluß lag um so näher, als er am 14. v. M., also wenige Tage vorher, in der Irischen See von einem großen, anscheinend der britischen Royal Mail Steam Packet Company gehörigen Passagier⸗ dampfer, den er weder angegriffen noch angehalten hatte, schon aus weiterer Entfernung beschossen worden war.

Daß durch das Vorgehen des Kommandanten Menschen⸗ leben verloren gegangen sind, bedauert die deutsche Regierung auf das lebhafteste; insbesondere spricht sie dieses Bedauern der Regierung der Vereinigten Staaten wegen des Todes amerikanischer Bürger aus. Eine Ver⸗ pflichtung, hierfür Schadenersatz zu leisten, vermag sie indes selbst für den Fall nicht anzuerkennen, daß der Kommandant sich über die Angriffsabsicht derArabie geirrt haben sollte. Sofern etwa über diesen Punkt zwischen der deutschen und der amerikanichen Regierung eine über⸗ einstimmende Auffassung nicht zu erzielen sein sollte, wäre die deutche Regierung bereit, die Meinungsverchiedenheit als eine völkerrechtliche Frage gemäß Artikel 38 des Haager Ab- kommens zur friedlichen Erledigung internationaler Streit- fälle dem Haager Schiedsgericht zu unterbreiten; dabei setzte sie als selbstverständlich voraus, daß der Schieds⸗ spruch nicht etwa die Bedeutung haben soll, eine generolle Entscheidung über die völkerrechtliche Zulässigkeit oder Un⸗ zulässigkeit des deutschen Unterseebootkrieges zu treffen.

Berlin, den 7. September 1915.

Die Anleihe der Verbündeten in Amerika.

Der Haager Nieuwe Courant meldet aus Newyork: Als Bestätigung der schon seit einiger Zeit umlaufenden Gerüchte, daß die Verbündeten eine Anleihe von 500 Mil- lionen Dollars in den Vereinigten Staaten unterzubringen suchen, wird jetzt die Tatsache bekannt, daß sechs englische und frawzösische Finanziers gestern hier angekommen sind, um eine große Kreditanleihe unterzubringen, mit der die amerikanischen Lieferungen für die Verbündeten und auch andere Lieferungen bezahlt werden sollen. Die Associated Preß meldet, daß die Herren am Mitd. woch abend im Hafen von Newyork eintrafen; sie gibt den Namen des betreffenden Schiffes nicht an. Nichtoffiziell wird