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Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
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Nr. 204
Gießen, Mittwoch, den 1. September 1915
10. Jahrgang
Bom Weltkrieg.
Aus dem verwüfteten Oftpreußen.
Eine Studienreise preußischer Abgeordneter.
Die Mitglieder der Budgetkommission des preußischen Abge— ordnetenhauses haben in diesen Tagen eine Besichtigungs⸗, oder wie man es auch gerne nennt: eine Studienfahrt durch die am meisten heimgesuchten Bezirke Ostpreußens gemacht, be— gleitet von einigen Vertretern der Regierung. Ein Teilnehmer der Fahrt berichtet zunächst rekapitulierend auf Grund des amtlichen Materials: danach beläuft sich die Zahl der in Ostpreußen ge— töteten oder schwerverletzten Personen auf nicht weniger als 2000, die Zahl derer, die die Russen verschleppt haben, sogar auf 1070 0 und, was besonders typisch ist für die Barbarei unserer östlichen Feinde, daß sie sich bei ihren Greueltaten nicht auf Männer beschränkten, sondern daß auch Frauen, Kinder und Greise ihren Attentaten zum Opfer gefallen sind; befinden sich doch unter den Verschleppten zahllose Greise, und besteht doch die Hälfte der Entführten aus Frauen und Kindern. Noch sehr viel größer aber ist die Zahl derer, die nur durch schleunige Flucht der ihnen angedrohten Abschiebung nach Rußland entgehen konnten. 3500 0 0 bis 40000 0 ostpreußische Einwohner sind von Haus und Hof vertrieben, tausende von ihnen irren auch heute noch umher, und von denen, die inzwischen zurückgekehrt sind, hat sich manch einer vergebens nach Haus und Hof umgeblickt; sein karger 115 war der feindlichen Brandfackel zum Opfer ge⸗ allen.
24 Städte, beinahe 600 Dörfer, ungefähr 300 Güter und
über 30 000 Gebäude haben die Russen zerstört, mehr als 100000 Wohnungen haben sie geplündert. Und wie der Einzelne, so ist auch vielerorts die G esamtheit ruiniert worden. Noch lange werden die hauptsächlich be⸗ troffenen Gemeinden die Folgen zu spüren haben. Auf abseh⸗ bare Zeit hinaus sind ihnen die Einnahmen aus der Einkommen⸗ steuer gesperrt, die Erträgnisse aus der Gewerbesteuer erleiden eine Einbuße, auf Einnahmen aus der Gebäudesteuer ist einstweilen nicht zu rechnen. Gewiß haben die gesetzgebenden Körperschaften Preußens ihre Bereitwilligkeit an den Tag gelegt, unbekümmert darum, ob ihnen das Geld später vom Reiche zurückerstattet wird, helfend einzugreifen. Bereits im Oktober vorigen Jahres hat der Landtag von dem Nachtragsetat in Höhe von 1½ Milliarden 400 Millionen Mark zur Linderung der Not in Ostpreußen ab⸗ gezweigt. Damals ließ sich der Schaden noch nicht übersehen: auch heute ist das noch nicht möglich, aber soviel steht fest, daß die 400 Millionen auch nicht entfernt ausreichen, um die so schwer heimgesuchten Einwohner Ostpreußens zu entschädigen, und die einst so blühende Provinz wieder aufzubauen. Bis zum 1. Juni waren bereits 125 Millionen Mark an Vorentschädig⸗ ungen ausbezahlt. Den Gemeinde waren Darlehen in Höhe von 8½ Millionen Mark bewilligt; weitere 86 Millionen dienten insbesondere der Linderung der Not. Ihre besondere Auf⸗ merkfamkeit hat die Regierung der Hebung der Landwirt⸗ schaft gewidmet: sie hat u. a. 18 Millionen Mark für den Ankauf von Pferden, Zugochsen, Geschirren und Kraftpflügen, 6½ Mill. Mark für Saatgut und 30 Millionen Mark zur Sicherung der Saat⸗ bestellung zur Verfügung gestellt und dadurch erreicht, daß es der Landwirtschaft ermöglicht wurde, zu einem guten Teile ihre Be⸗ triebe wieder instand zu setzen. Ungefähr 600 000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche sind in der Zeit vom November 1914 bis zum Februar 1915 in Ostpreußen in den Händen der Russen gewesen, wovon allerdings 64 380 unbestellt waren: jetzt ist ein großer Teil davon wieder bewirtschaftet. Das Ergebnis ist nach den Angaben des Landwirtschaftsministers zwar nicht ganz be⸗ friedigend, aber auch nicht ganz so traurig, wie man befürchtet hatte. Auch zur Hebung von Handel und Gewerbe ist be⸗ reits mancherlei geschehen: es sei erinnert an die Gründung der Kriegskreditbank für Ostpreußen mit dem Sitz in Königsberg, an der sich der Staat mit dem doppelten, der aus der Provinz selbst gekommenen Summen beteiligt hat. Die Regierung ist weiter bestrebt, die ostpreußischen Handwerker wieder voll leistungsfähig zu machen. Sie fördert zu diesem Zwecke nach jeder Richtung hin die Hilfsaktion der ostelbischen Handwerks kammern, sie bringt auch den Bestrebungen des Handwerks, sich am Wiederaufbau Ostpreußens zu beteiligen, ein warmes Interesse ent⸗ gegen. Der Handelsminister hat sich dauernd mit den Vertretungen des Handwerks in Kühlung gehalten, die ja in großer Zahl Organf⸗ sationen geschaffen haben, um die Aufträge zu bekommen. Dazu kommt das Wirken der Kriegszenkrale des Hansa⸗ bundes der eine Vereinigung aus den in Ostpreußen, bor⸗ handenen Genossenschaften gegründet hat, die den Zweck hat, für die Gründung weiterer Genossenschaften zu sorgen, die au dem Aufbau teilnehmen sollen. Endlich hat auch der Handwerks- und Ge⸗ werbekammertag eine Kommission zur Prüfung der Frage eingesetzt, wie man dafür sorgen könne, daß die Handwerker auch dort beteiligt werden, wo eine Genossenschaftsgründung nicht mög⸗ lich ist. Zur Sicherung der Handwerkerforderungen beim Wiederaufbau wird in der Weise vorgegangen, daß nicht diejenigen Leute, welche aufbauen lasfen, das bare Geld in die Hand bekommen, sondern daß den Handwerkern aus den Entschädigungssummen die Rechnungen unmittelbar bezahlt werden. Wenn man bedenkt, was bisher bereits geschehen ist, und wenn man sich vor Augen hält, daß auch ber preußische Landtag einstimmig alles bewilligt hat, was zum Wieberaufbau von Oslpreußen erforderlich ist und daß er sich bereit erklärt hat, auch weiter alle Maßnahmen in dieser Richtung 10 unterstltzen, so wird man mit Vertrauen in die Zukunst blicken nnen.
Bulgarien. 8 Die Presseäußerungen sowohl in Deutschland als in den neutralen und uns feindlichen Ländern über die Haltung der Balkanstaaten zeigen noch immer die alten berühmten schwankenden Gestalten des Balkans. Nur für einen Balkan⸗
staat scheint die Lage geklärt worden zu sein und der offene Anschluß an Deutschland, Oesterreich-Ungarn und die Türkei nur noch eine Frage der Zeit, aber nicht mehr eine Frage der grundsätzlichen Entscheidung. Man erörtert nur noch den Zeitpunkt der namentlichen Unterzeichnung des bulgarisch⸗ türkischen Abkommens, damit auch äußerlich das Verhältnis Bulgariens in diesem Kriege in die Erscheinung tritt. Es ist auch schon bekannt, in wie umfangreichem und von ihrem Standpunkt aus aufopferndem Maße die Türkei gegenüber Bulgarien in der Länderfrage ein Entgegenkommen gezeigt hat. Es ist damit tatsächlich ein Ausgleich für die Opfer ge⸗ schaffen worden, die Bulgarien im zweiten Balkankriege auf Kosten Serbiens und Rumäniens hat bringen müssen. Da⸗ mit zugleich ist die Stellung Bulgariens zu Serbien, Rumänien und Griechenland geklärt, das heißt: mindestens gegen Rumänien und Serbien festgelegt. Trotzdem hat das Werben der Ententemächte um Bulgarien nicht nachgelassen und jede Stunde bringt neue Mitteilungen von materiellen Anerbietungen, die Bulgarien gemacht werden, wenn es gegen die Türkei, gegen Deutschland und Oesterreich-Ungarn losschlägt. Die Bulgaren scheinen aber aus den tatsächlichen Entwicklungen auf den Schlachtfeldern gründlich gelernt zu haben, um mit kühler Ruhe und Sachlichkeit ihre Entscheidung zu treffen. Sie sind zu großen Teilen sicherlich nicht im engeren Sinne deutschfreundlich oder gar österreichfreundlich. Aber sie sind im Gegensatz zu den anderen Balkanvölkern sehr ernsthafte Menschen, die sich weniger von ihrem Temperament und ihren Gefühlen als vom Verstande lenken lassen. Es ist deshalb auch kein Zufall, daß ihr Anschluß an die Türkei erst perfekt wird in den Zeiten, wo die Zentralmächte ihre Offen⸗ sive so ungeheuer stark nach Osten ausgedehnt haben, und alle Anstrengungen der Ententemächte auf der Halbinsel Gallipoli nicht einen Schritt vorwärts kommen. Die Lage an den Dardanellen ist nämlich trotz der neuen englischen Landungen nicht irgendwie für die Entente günstiger geworden. Die Landungen sind überhaupt nur möglich, weil die englischen Schiffsgeschütze sie decken. Sobald aber diese Deckung auf⸗ hört, sind die Landungstruppen ein sicheres Opfer der türkisch⸗ deutschen Artillerie und ihre Aufreibung ist auch nur eine Frage der Zeit. Das sehen die Bulgaren aus ihrer Nähe sehr deutlich, wie sie ebenfalls aus immer größerer Nähe das Vordringen der deutsch⸗österreichischen Truppen gegen Ruß⸗ land bemerken. Die Entscheidung Bulgariens ist deshalb rein sachlich begründet und politisch klug. Aus diesen Gründen ist diese Entscheidung zugunsten der Zentralmächte auch weit ernsthafter und folgenschwerer zu nehmen, als etwa eine Ent⸗ scheidung auf Grund eines Gefühls und eines Enthusiasmus, der keine realen Unterlagen hätte.
England und die Kriegsentschädigung.
Staatssekretär Helfferich hat am 20. August im Reichs⸗ tage betont, daß bei einem siegreichen Frieden die Kosten⸗ frage nicht vergessen werden soll; die künftige Lebenshaltung unseres Volkes müsse soweit wie möglich von der ungeheuren Bürde entlastet werden, die der Krieg anwachsen läßt.„Das Bleigewicht der Milliarden haben die Anstifter dieses Krieges verdient; sie mögen es durch die Jahrzehnte schleppen, nicht wir.“
Die englische Presse übt an diesen Auslassungen natür⸗ lich scharfe Kritik. Die Nordd. Allg. Ztg. schließt aus dieser Kritik, daß die Ankündigung des Reichsschatzsekretärs Eng⸗ land an einer seiner empfindlichsten Stellen getroffen hat; ferner,„daß bei den Engländern im Innern ihres Herzens die Hoffnungen auf einen für sie siegreichen Ausgang des Krieges auf den Nullpunkt gesunken sind. Denn solange die Engländer noch an ihre Sache glaubten, war die Bedrohung Deutschlands mit einer erdrückenden Kriegsentschädigung erlaubt und selbstverständlich. Wenn jetzt die englischen Zeitungen und Staatsmänner den Gedanken einer Kriegs— entschädigung für unmoralisch und verrückt erklären, so kann diese Meinungsänderung nur daruf beruhen, daß eine andere Kriegsentschädigung, als eine solche zugunsten Deutschlands, in ihrem Gesichtskreise keinen Raum mehr hat.“
Ein Erlaß des Warschauer Gouverneurs.
T. U. Krakau, 30. Aug. Die Warschauer Zeitung veröffentlicht folgenden Erlaß des Gouverneurs von Warschau, von Etzdorf:
Es gelangt zu meiner Kenntnis, daß die Warschauer Indu⸗ striellen, namentlich aber Bankiers, mit deutschen Untertanen keine Geschäfte abschließen wollen, angeblich aus dem Grunde, weil letztere eben Angehörige des deutschen Reiches sind. In jedem der⸗ artigen Fall werde ich sofort das betreffende Unternehmen schließen lassen. Gouverneur von Etzdorf hat gleichzeitig folgende Verord⸗ nung erlassen: Alle von der russischen Regierung erlassenen Verbote der Zahlung an deutsche, österreichisch-ungarische und türkische Unter⸗
tanen werden aufaeboben. Wer sich auf dieses Verbot beruft und
die Verpflichtungen gegen genannte Untertanen nicht erfüllt, wird mit Strafen bis zu 5 Jahren Gefängnis belegt.
Die Cholera in Italien. 5
Rom, 30. Aug.(W. T. B. Nichtamtlich.) Ein Erlaß des Reichsverwesers verfügt die Zwangsimpfung gegen Cholera für Heer und Marine. Der Minister des Innern kann sie auch für Zivilpersonen anordnen.
Von Reisenden, die aus Italien kommen, erfährt die Kölnische Volkszeitung: Da 600 Cholerafälle in Mai⸗ land unter den Soldaten aufgetreten sind, wurde die ge⸗ samte Garnison geimpft. Die die dezimierten Alpini⸗Regi⸗ menter ersetzenden Infanteristen leiden furchtbar durch Kälte. Die Lazarette sind überfüllt von Soldaten, welchen die Gliedmaßen erfroren sind.
Die arabische Bewegung.
Genf, 30. Aug. Dem Temps wird aus Kairo gemeldet, daß laut dort eingelaufenen Nachrichten der Groß⸗Senusse an der Spitze von 10 000 Arabern und Türken, die zahlreiche Kanonen und Maschinengewehre haben und von türkischen Offizieren befehligt werden, gegen die Italiener marschiere. In den Proklamationen fordert der Großsenusse die Araber auf, zu den Fahnen zu eilen, um die Fremden aus Afrika zu jagen. Nach Tripolis müsse Tunis erlöst werden; das der Franzosenherrschaft überdrüssige Marokko befinde sich in voller Gärung.
Aus Nizza wird Lyoner Blättern gemeldet, daß dort Abgesandte des arabischen Scheichs Seyedel Idris eintreffen. Die Mission begibt sich nach Rom, um mit der italienischen Regierung zu verhandeln im Hinblick auf die Errichtung eines unabhängigen Fürstentums in Südarabien mit der Hauptstadt Sana.
Die Odyssee der französischen Frauen.
Amerikanische Zeitungen bringen folgendes Stimmungsbild aus Paris, aus dem mit Sicherheit hervorgeht, welches Martyrium die franzöfischen Frauen durch das gänzliche Fehlen der Verlust⸗ listen durchmachen.
Es ist nicht allein auf dem Schlachtfeld. wo man die Tragik dieses Krieges sieht. Hier in Paris und in ganz Frankreich, in den Wohnungen der vermißten Soldaten fühlt man erst ganz die wahre Tiefe des unendlichen Leides. Ohne Verlustlisten seitens der französischen Regierung gelassen, machen die französischen, Frauen alle Qualen der Ungewißheit durch, so daß sie der rauhen Wirklich⸗ keit kraftlos gegenüberstehen. Viele von ihnen sterben an ge⸗ brochenem Herzen, aber dieses Sterben wird nicht in den Zeitungen erwähnt, die nux immer von Ruhm, von gewonnenen Schlachten oder von der Infamie der Deutschen be⸗ richten, wodurch sich aber die Frauen nicht irreführen lassen.
Wenn man wissen will, was der Krieg für Frankreich bedeutet, muß man nur in die Kirche gehen. Notre Dame de Victoire ist erfüllt von dem Lichte von Tausenden von Kerzen, und in allen Kirchen von Paris findet man eine nie gesehene Lichtfülle, die von den Kerzen herstammt, die alle von unglücklichen Frauen gespendet wurden, die um Gewißheit über das Schicksal ihrer im Felde be⸗ findlichen Lieben flehen. Die Frauen der Gefangenen, sind durch⸗ aus nicht trostlos, und selbst die Frauen, die wissen, daß ihr Mann oder Sohn oder Bruder gefallen ist, finden sich in ihren Schmerz. Nur nicht die Unglücklichen, die gar keine Nachricht er⸗ halten haben. Diese fürchterliche Ungewißheit treibt sie jetzt zu Hunderktausenden auf die Suche. Viele von ihnen findet man hinter der Front, wo sie voller Verzweiflung etwas über den Vermißten zu erfahren suchen.
Eine seltsame Frucht dieser Angst ist es auch, daß viele Fran⸗ zösinnen an deutsche Frauen schreiben, nux um sich Ge⸗ wißheit über das Schicksal eines Angehörigen zu verschaffen.„Wo ist mein Mann, wo ist mein Sohn, wo ist mein Bruder?“ Das sind immer wieder die Fragen dieser unglücklichen Frauen, die sogar in ihrer Angst ihre sonst so sorgsam gehaltene Kleidung vernach⸗ lässigen. Rur suchen, suchen und immer wieder suchen und Briefe an jeden schreiben, der nur irgendwie helfen könnte, das ist jetzt ihre Beschäftigung.
In der Geschichte der Welt sind solche Mengen von suchenden Frauen noch nicht verzeichnet. Frankreich hat jetzt eineinhalb Millionen Männer die nicht mehr in der Kampflinie stehen und man weiß in Frankreich noch nicht einmal, wer im Januar in der Schlacht von Soissons gefallen, verwundet oder gefangen ist.
Nach dem Besuch des Kriegsministeriums, wo die unglücklichen Frauen 20 anfragen, beginnt ihr Rundgang e nach allen Hospitälern. Dort sehen sie immer wieder die ausgelegte Liste durch, schreiten voller Angst durch alle Krankensäle und suchen unausgesetzt, ob sie nicht eine Spur des geliebten Vermißten finden. Dann werden wieder an alle Kameraden Briefe geschrieben und erst nach vielen, vielen Monaten, wenn der geschwächte Körper nicht mehr die Kraft hat, Trost und Mut zu finden, kommt die Gewiß⸗ heit. Dazu kommt, daß viele von ihnen von rücksichtslosen Wahrsagerinnen, die die Situation für sich ausbeuten, aus. genutzt und ihres ganzen Besitzes beraubt werden. Viele von diesen unglücklichen Frauen sind vor Angst und Kummer krank oder geistesgestört geworden.
Wenn dieser Krieg einmal zu Ende sein wird, wird man die seltsamsten und rührendsten Geschichten der Odyssee dieser Frauen zu hören bekommen. Aber das Ende dieses Krieges wird auch das 7 0 der Hoffnungen vieler Tausender von französischen Frauen ein.—
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