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Italiener nachmittags und abends sechsmal vergeblich an. Auch nachtsüber wurde erbittert gekämpft. Nach wie vor ist der Brückenkopf fest in unserer Hand. Mindestens 600 un⸗ beerdigte italienische Leichen liegen vor unseren Gräben. Im Görzischen hält das gewohnte Geschützfeuer an. 5 Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höfer, Jeldmarschalleutnant.
Die letzten Reserven. 5 Nach einer kaiserlichen russischen Verordnung werden alle noch disponiblen Offiziere und Mann⸗ schaften von ganz Russisch⸗Asien, ausgenommen vom Kaukasus, nunmehr einberufen. Die Einwohner verlassen Bialyhstok.
T. U. Amsterdam, 19. August. Reuter meldet aus Petersburg, daß die Bevölkerung von Bialystok die Stadt verlassen. Die Hospitäler, Banken und andere öffentlichen Institute sind bereits geräumt. Der Gouverneur von Wilna hat angesichts der Möglich⸗ keit, daß die Stadt vom Feinde besetzt werden wird, befohlen, alle Metalle, Leder, Kirchenglocken, Pferde, Rindvieh, kurz alles, was dem Feinde nützen könnte, wegzuschaffen.
f Man sucht einen Sündenbock! Petersburg, 19. Aug.(W. B. Nichtamtlich.) Der
Petersburger Kurier verlangt strengste Bestrafung
derjenigen Beamten, die an dem artilleristis chen Mißerfolge der russischen Armee schuld sind. Das größte Unglück Rußlands sei, daß sich die höch stge; stellten Beamten immer alles erlauben könnten. ohne Strafe zu fürchten. Es genüge nicht, sich für die Zu⸗ kunkt gegen solche Mißgriffe zu sichern, sondern man müsse auch Sühne für die Vergangenheit schaffen.— Rjetsch führt aus, daß bereits im Jahre 1911 auf Veranlassung der Duma der damalige Unterstaatssekretär des Kriegsamtes, Poliwa⸗ noff, einen Untersuchungsausschuß eingesetzt habe, der ein ganzes Jahr arbeitete und einen Bericht mit Auf⸗ zählung der entdeckten großen Mißstände einreichte. Im April 1912 mußte Poliwanoff zurücktreten; daraufhin seien die Arbeiten des Ausschusses unterbrochen und ihr Ergebnis unterdrückt worden. Es wäre jetzt interessant, die damaligen Entdeckungen ans Tageslicht zu fördern.
Der Seekrieg.
Das englische U⸗Boot„E 13“ vernichtet.
Berlin, 19. Aug.(W. B. Amtlich.) Das englische Unter⸗ scebovt„E 13“ ist am 19. August vormittags durch ein deut⸗
tet worden.„ 8 Der siellvertretende Chef des Admiralstabs der Mari 4 Gez.: Behnke.
Der Luftkrieg. 1
Ein Zeppelin über Hull. e
T. U. Stockholm, 19. Aug. Aften Tidningen meldet aus Goeleborg: Der Goeteborger Dampfer„Brite“, der im Hafen von Hull liegt, war Zeuge eines Zeppelinangriffes 1 Stadt. Hull war deutlich das Ziel der Zeppeline, aber da dichter Nebel herrschte, wurde das Ziel verfehlt und die Bomben trafen eine unbefestigte Vorstadt von Hull, wo 14 Menschen getötet und wertvolles Material den Bomben zum Opfer fiel. 1 e
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8 7 Verantwortlicher Redakteur: Heinrich Noll, Gießen. Verlag von Krumm& Cie., Gießen.
Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M. f
Verstorbene: Konrad Schäfer, Kreisstrazenwart in Hausen, 58 Jahre alt.. 22
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5* 4 4. Kriegstagung des Reichstags Sitzung vom Donnerstag, den 19. August, 8 nachmittags 2 Uhr. „ Am Bundesratstisch: Bethmann Hollweg, Delbrück, Jagoßd, Helfferich, Lisco, Kraetke, Solf u. a. Präsident Dr. Kaempf gedenkt der schweren Opfer des ver⸗ flossenen Kriegsjahres betont den einheitlichen Willen der Nation, wie vor einem Jahre so auch heute unerschütterlich zum Kaiser und den verbündeten Regierungen zu stehen, um einen Frieden zu erringen, der für alle Völker der freien Kulturentwickelung den 1 und die deutsche Zukunft sicherstellen soll.(Lebhaftes rabol) Der Präsidenk begrüßt dann den auf dem Schlachtfelde ver⸗ wundeten und jetzt wieder hergestellten Abg. Davidsohn(Soz.). Das Haus ehrt das Andenken des verstorbenen früheren Prã⸗ sidenten v. Wedell⸗Piesdorf und des Abg. Graf v. Carmer⸗Osten Cons.) durch Erheben von den Sitzen. Die Berichte der Reichsschuldenkommission werden ohne Er⸗ örterung an die Rechnungskommisston überwiesen. Es folgt der
Nachtrag zum Reichshaushaltsetat.
— a Reichskanzler v. Bethmann Hollweg: Seit der letzten Tagung ist wieder Großes geschehen. Unsere Gegner können ihre Niederlagen nicht ableugnen und verleumden uns deshalb von neuem mit der Behauptung, wir hätten nur segt, weil wir den Krieg eingehend vorbereitet, sie aber in un⸗ ulbiter Friedensliebe gar nicht daran gedacht 1 Vor Tische mans anders, da priesen Rußland, Frankreich, England in derausforderndem Tone ihre Kriegsbereitschaft.(Lebhaftes Sehr kichtig!) Es ist ja begreiflich, daß unsere Gegner die Schuld am kriege von sich abzuwälzen suchen. Ob aber die kleinen neutralen Mächte auch jetzt noch glauben, daß England und seine Alliierten den Krieg zum Schutz der kleinen Völker, zum Schutz von Freiheit und Zivilisation führen?(Sehr gut!) Gerade England schnürt den neutralen Handel ein, soviel es kann. England besetzt kurzer⸗ 255 griechische Inseln, weil ihm das für seine Operationen an en Dardanellen bequem ist. Das neutrale Griechenland will es zu Gebietsabtretungen an Bulgarien pressen. In Polen ver⸗ wüstet Rußland vor dem Rückzug seiner Armee das ganze Land, bie Bevölkerung ganzer Städte werden in unbewohnte Gegenden berschickt und müssen dabei in dem Sumpf russischer Straßen oder in plombierten icht di Gepäckwagen übernachten.(Lebhafte Pfuirufe.) So sieht die Freiheit und die Zivilisation aus, für die unsere Gegner kämpfen.(Sehr gut!) Den wahren Sinn don Englands Protektorrolle der kleinen Staaten zeigt die Ge⸗ schichte. Im Frühjahr 1902 werden die Burenrepubliken England einverleibt. Dann richten sich Englands Blicke auf Aegypten. Der Einverleibung stand ein feierliches Versprechen Englands entgegen. Meinem Angebot, für die Integrität Belgiens Gewähr zu leisten, erwiderte England stolz, es könne seine Verpflichtung, für die belgische Integrität zu sorgen, nicht zum Handelsobjekt machen; seine feierliche Verpflichtung gegenüber ganz Europa in bezug auf Aegypten aber verhandelte es 1904 in dem bekannten Vertrag mit Frankreich.(Hört! Hört!) 1907 kam Asien an die Reihe, der südliche Teil von Persien wird in eine englische Inter⸗ essensphäre umgewandelt, der nördliche wird dem freiheitlichen Regiment der Kofaken überlassen.(Heiterkeit.— Abg. Liebknecht (Soz.): Potsdamer Entrevuel) Auch darauf komme ich. Wer solche Politik betreibt, darf einem Lande, das 44 Jahre lang den europäischen Frieden geschützt hat, nicht Kriegswut und Barbaris⸗ mus vorwerfen.(Lebhafter Beifall.) Die wirklichen Tendenzen der englischen Politik und die Ursachen dieses Krieges werden sehr t bezeugt durch die Berichte der englischen Gesandten, die in hrer übereinstimmenden Beurteilung von durchschlagender Wucht ind und gerade deshalb im Ausland kotgeschwiegen werden. Gegen diese Zeugnisse kommen alle Versuche der Gegner nicht auf, uns als die Urheber des Krieges, sich selbst als die frivol Angegriffenen hinzustellen.(Sehr wahr!) Mancher wirft mir politische Kurz⸗ lichtigkeit vor, weil ich immer wieder eine Verständigung mit Eng⸗ land versucht habe. Wäre sie gelungen, so wäre dieser menschen⸗ mordende Weltbrand vermieden worden, und mit solchem Ziel im Auge durfte ich die Versuche nicht unterlassen, weil sie schwer und
wenig aussichtsteich waren. dem Spiele stehen, galt für mich das Wort: Ding unmöglich.(Beifall.)
König Eduard hatte in der persönlichen Förderung der eng⸗ lischen Einkreisungspolitik gegen Deutschland eine seiner Haupt⸗ aufgaben erblickt. Bei seinem Tode hoffte ich auf einen besseren Fortgang der Verständigungsverhandlungen, aber das Eingreifen Englands in die Auseinandersetzung Deutschlands mit Frankreich über Marokko zeigte, wie sehr die englische Ententepolitik den Weltfrieden bedrohte. Das englische Volk war über die Gefahr der Politik seiner Regierung nicht unterrichtet, und als es sie er⸗ kannte, da machte sich in weiten Kreisen die Stimmung geltend, ein Verhältnis mit uns herzustellen, das kriegerische Verwicklungen ausschloß. So entstand im Frühjahr 1912 die Mission Haldanes. Der Reichskanzler schildert hierauf eingehend die seit 1912 mit England gepflogenen Verhandlungen. Zunächst schlugen wir, um dauernde Beziehungen mit England zu erreichen, einen unbe⸗ dingten Neutralitätsvertrag vor. Als England diesen Vorschlag als zu weitgehend ablehnte, schlugen wir vor, die Neutralität auf Kriege zu beschränken, bei denen man nicht sagen könnte, daß die Macht, der die Neutralität zugesichert sei, der Angreifer sei. Auch das schlug fehl, das englische Kabinett erklärte sich lediglich bereit zu einem Zusatz, wonach der Formel die Worte vorangeschickt werden sollten, daß die beiden Mächte gegenseitig den Wunsch haben, Frieden und Freundschaft untereinander sicherzustellen. Eigentlich hätte ich schon damals die Verhandlungen abbrechen müssen, ich habe es im Interesse des europäischen Friedens nicht getan und mich bereit erklärt, den Vorschlag zu diskutieren, falls der Zusatz hinzukommt, daß England selbstverständlich wohlwollende Neu⸗ tralität bewahren werde, wenn Deutschland ein Krieg aufgezwungen werden sollte. Diesen Zusatz hat Mister Grey rundweg abgelehnt, und zwar, um die bestehende Freundschaft mit anderen Mächten nicht zu gefährden. Das bildet für uns den Schlüssel. England hielt es für ein Zeichen besonderen Entgegenkommens, durch feier⸗ lichen Vertrag zu verkünden, daß es nicht ohne Grund über uns herfallen würde, es behielt sich aber freie Hand für den Fall vor, daß seine Freunde es tun würden.(Heiterkeit und Hört! hört!) Asquith hat darüber am 2. Oktober 1914 gesprochen, aber er hat die Tatsachen entstellt, er hat die a Meinung in England in un verantwortlicher Weise irregeführt.(Hört! hört!) Es ist mir unfaßlich, wie ein so hoher Staatsmann einen Vorgang, den er genau kannte, objektiv so unrichtig darstellen konnte, um daraus 5 95 zu ziehen, die der Wahrheit ins Gesicht schlagen.(Hört!
ört!)
Ich muß Verwahrung einlegen gegen die Unwahrhaftigkeit und Verleumdungen unserer Gegner(Bravo!), die uns durch eine uner⸗ ele Verschiebung der Tatsachen vor aller Welt an den Pranger stellen wollen. Wir waren bereit alles zu tun, um den Weltkrieg zu vermeiden, England hat es abgelehnt. Die Schuld wird es in aller Welt nicht los.(Sehr richtig!) Auch den Briefwechsel zwischen Grey und Cambon, der auf ein französisch⸗englisches Defensivbündnis hinauslief, und die Abmachungen der beiden Generalstäbe, die dies Defensivbündnis zu einem Offensivbündnis gestalteten, hat die englische Regierung der Oeffentlichkeit und ihrem Lande vorenthalten. Erst als es kein Zurück mehr gab, hat sie davon Kenntnis gegeben. Die gleiche Taktik hat England bei den Verhandlungen über ein Marineabkommen mit Rußland im Frühjahr 1914 befolgt, als die russische Admiralität den Wunsch hatte, mit Hilfe Englands Pommern die Wohltaten einer russischen Invasion spüren zu lassen.( Heiterkeit.) Immer fester hat sich der Ring der Entente mit ausgesprochen antideutschen Tendenzen geschlossen, die Saat König Eduards war in die Halme geschossen. Wir waren gezwungen, diese Situation mit der großen Wehr⸗ vorlage von 1913 zu beantworten. Im vollen Bewußtsein des Ernstes der Weltlage sind wir stets bestrebt gewesen, unsere Be⸗ ziehungen zu Rußland möglichst freundschaftlich zu gestalten. Wir waxen dabei in einzelnen Fragen zu einer Verständigung gelangt, unsere Beziehungen waxen gegenseitig durchaus korrekt, aber die Gesamtlage hat sich dadurch nicht geändert, die chauvinistischen Revanchetreibereien Frankreichs und die kriegshetzerischen pan⸗ slawistischen Expansionsbestrebungen Rußlands wurden durch die antideutsche Politik Englands von neuem angefangen.
In England wird neuerdings wieder behauptet, der ganze
Wo Millionen von Menschenleben auf Bei Gott ist kein
Krieg hätte vermieden werden können, wenn ich auf den englischen
Vorschlag einer Konferenz zur Regelung des russisch⸗österreichischen Streitfalles eingegangen 11 Aber am 27. Juli schloß sich Sir Edward Grey ausdrücklich dem deutschen Standpunkt an, es wäre das beste, den Streitfall durch einen direkten Meinungsaustausch zwischen Wien und Petersburg zu regeln.(Lebh. Hört! Hört) Unsere Vermittelung in dieser Richtung in Wien haben wir in einer Form betrieben, die bis zum äußersten dessen ging, was mit unserem Bündnisverhältnis noch vereinbar war. Als von Peters⸗ burg die Nachricht einging, Fetter unge wolle au 1 8 Vorschlag nicht eingehen, ließen wir in ien wissen, wir zwar bereit sind, unsere Bündnispflicht zu erfüllen, es aber ab⸗ lehnen müssen, uns von der österreichisch⸗ungarischen Regierung durch Nichtbeachtung unserer Ratschläge in einen Weltbrand hinein⸗ ziehen zu lassen.(Lebh. Hört! Hört! und Bravol) Aus Wien wurde sofort kelegraphiert, daß ein Mißverständnis auf russischer Seite vorliegen müsse, unsere dringende Anregung. werde befolgt.(Leb⸗ haftes Hört! Hört!) Diesen Vorgang habe ich, als vor Ausbruch des Krieges die Erregung in England sich steigerte, in der eng⸗ lischen Presse bekanntgeben lassen, und jetzt taucht die Behauptung dort auf, der Vorgang habe gar nicht stattgefunden. Sie werden mir zugeben, daß diese Verdächtigung keiner Erwiderung bedarf. (Lebhafte Zustimmung.) Die Konversation zwischen Petersburg und Wien kam denn auch in Fluß, bis sie durch die u Mobilmachung der russischen Armee ihren jähen Abschluß fand. Erst durch diese Mobikmachung wurde der Krieg unausqeichlich. (Sehr richtig) Das will ich hier noch einmal mit aller Bestimmt⸗ heit feststellen. Deutschlands Gewissen ift rein und den Kampf gegen die feindlichen Verleumdungen werden wir ebenso siegreich 1 27 wie den großen Kampf auf dem Schlachtfelde.(Lebh. eifall. 5 f
Unsere und die österreich-ungarischen Truppen haben die Grenzen Polens gegen Osten erreicht. Geographische und politische Schicksale haben Deutsche und Polen gegeneinander seit Jahr⸗ hunderten zu kämpfen gezwungen. Die Erinnerung an diese Kämpfe hindern aber nicht die Achtung vor der Vaterlandsliebe des polnischen Volkes und der Zähigkeit, mit der es seine alte Kultur gegen Rußland verteidigt. Die gleißnerischen Verfprechungen un⸗ serer Feinde ahme ich nicht nach, aber ich hoffe, daß die heutige Besetzung Polens den Beginn einer Entwickelung darstellen wird, die die alten Gegeasätze zwischen Deutschen und Polen aus der Welt schaffen und das vom russischen Joch befreite Volk einer glück⸗ licheren Zukunft entgegenführen wird.(Lebhafter Beifall bei den Polen.)— Je länger der Krieg dauert, um so mehr wird er ein zer⸗ rüttetes, aus tausend Wunden blutendes Europa zurücklassen. Die Welt, die dann erstehen wird, 17 und wird aber nicht so aussehen. wie unsere Feinde es träumten. Sie strebten nach dem alten Europa zurück mit einem ohnmächtigen Deutschland, das ein Vasallenstaat wäre des russischen Riesenreiches, das alle Slawen unter dem Zepter Moskaus bereinen soll. Aber dieser ungeheure Weltkrieg wird nicht in alte vergangene Zeiten zurückführen. Europa kann zur Ruhe kommen nur durch eine starke unantastbare Stellung Deutschlands.(Lebhafter Beifall.) J 97 5
Deutschland hat den Krieg nicht gewünscht und hat nie die Herrschaft über Europa angestrebt, sein Ehrgeiz war, im friedlichen Wettbewerb der Nationen voranzustehen. Der Krieg hat aber auch gezeigt, welcher Größe wir fähig sind. Wir hassen nicht die von fremden Regierungen gegen uns in den Krieg gehetzten Völker, aber wir haben die Sentimentalität verlernt.(Lebhafter Beifall 5 5 und bei den Nationalliberalen.) Wir halten den Kampf durch, bis jene Völker, von den wahrhaft Schuldigen befreit, den Frieden fordern, bis die Bahn frei wird für ein neues, von französischen Ränken, von moskowitischer Eroberungssucht, von englischer Vor⸗ mundschaft befreites Europa.(Stürmischer, langanhaltender Bei⸗ fall bei den bürgerlichen Parteien.), 4 f 15
Auf Antrag des Abg. Dr. Spahn(.) wird der Nachtragselat der Budgetkommission überwiesen, ebenso die dem Reichstag heute zugegangene Vorlage auf Abänderung des Reichsmilitärgesetzes. Das Gesetz über den Schutz von Trachten und Abgeichen der Krankenpflege wird ohne Debatte in erster und zweiter Lesung angenommen. 1
Hierauf vertagt sich das Haus auf Freitag nachmittag 2 Uhr. (Anfrage, zweite Lesung des Nachtragsekats)
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