Ausgabe 
26.7.1915
 
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Organ für die Interessen des werklätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.

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Nr. 172

Gießen, Montag, den 26. Juli 1915

10. Jahrgang.

In

Kriegsgefaugenenfürsorge im deutschen Reich.

In Deutschland sind jetzt weit über eine Million Kriegs⸗ gefangene, die verpflegt und versorgt sein wollen, für die Wohnung und Arbeit geschaffen werden muß. Die Versorgung der Kriegs- gefangenen in Deutschland mußte geradezu aus dem Nichts her gestellt werden, denn wenn Deutschland auch im Frieden für jeden Krieg vorbereitet war, so besaß es doch keine Gefangenen lager, als die Gefangenen kamen und es war auch sonst in keiner Weise im Verhältnis zur Zahl der Kriegsgefangenen eine Vorsorge möglich gewesen. Inzwischen ist das alles reichlich nachgeholt wor den. Wir haben zurzeit in Deutschland über 130 Gefangenenlager, in denen auf eine im Verhältnis zu den vorhandenen Möglichkeiten wirklich musterhafte Art für die Kriegsgefangenen gesorgt wird. Die Unterbringung, Verpflegung und Beschäftigung unterstand zunächst den stellvertretenden Generalkommandos, die nach Mög lichkeit ihre Aufgabe durchführten. Sehr bald aber wurde die Unterbringung und Verpflegung der Gefangenen zentralisiert und das preußische Kriegsministerium erließ umfassende grundsätzliche Verordnungen für die Lager. Nachdem diese Verordnungen einige Monate lang durchgeführt worden waren und man ihre Vorteile und Mängel kontrolliertahgtte, wurde vom 22. bis 25. Juni d. J. in Berlin ein besondeder Kursus für die Verpflegungs⸗ offiziere der Gefangenenlager abgehalten. Es handelt sich aber bei diesem Kursus keineswegs nur um die eigentliche Verpflegung der Gefangenen; es wurde das ganze Problem der Gefangenen⸗ versorgung erörtert d eine große Reihe von ersten Wissen⸗ schaftlern Deutschlands waren zur Unterstützung herangezogen worden. Im Vordergrund stand die Ernährungsfrage, in der wieder zunächst die Brotversorgung, der Küchen⸗ dienst, die Bedeutung des Zuckers, des Fleisches und ähnliches besonders untersucht und an Vorbildern zur Nachahmung empfohlen wurde. Daneben wurden aber auch allgemeine Fragen erörtert, wie die Aufbewahrung von Nahrungsstoffen und die produktive Beschäftigung der Kriegsgefangenen, vor allem das gerade für uns sozialpolitisch und ökonomisch so

wichtige Problem, ob die Tigenwirtschaft im Gegensatz zum

Unternehmerbetrieb Vorteile oder Nachteile habe.

Diese Vorträge und Diskussionen sind nunmehr gedruckt und als Manuskript an Behörden und besondere Interessenten zur Verteilung gelangt. Sie liegen auch uns vor und wir möchten einige Fragen, die für unseren Leserkreis besonderes Interesse haben, herausgreifen. Zunächst muß man staunen über das, was im ganzen hier geleistet worden ist. Wir sagten schon, daß eine eigentliche Vorbereitung zur Friedenszeit nicht vorhanden war. Trotzdem hat sich der deutsche Organisationsgeist auch

hier bewährt und sehr bald einheitliche Grundsätze geschaffen, nach

denen diese Großbetriebe der Wirtschaft geleitet werden. Alles wird auf wissenschaftlicher Grundlage betrieben und untersteht der ständigen Kontrolle einer Zentrale im Kriegsministerium. Die Erfahrungen werden gegenseitig ausgetauscht, die Revisionen ständig vorgenommen und die Verbesserungen an der Hand der Erx fahrungen ruhen niemals.

Was die Stätten betrifft, an denen die Lager errichtet sind, so hat man sie grundsätzlich in der Nähe größerer oder wenigstens kleinerer Städte erbaut, was für die Versorgung wirtschaftlich und technisch große Vorteile bietet. Innerhalb der Lager sind die üblichen Militärbaracken errichtet, die aber nur die Wohn- und Schlafstätten der Gefangenen umfassen, während ihre körperliche Bewegung vornehmlich im Freien stattfinden soll. Die Ernährung ist sicherlich keine ideale im Sinne der Abwechslung und des individuellen Geschmacks, aber sie ist gesund und aus⸗ reichend und Beschwerden sind eigentlich nur über die geringe Quantität von Brot gekommen; aber man kann billigerweise nicht verlangen, daß die Kriegsgefangenen in Deutschland eine größere Brotration erhalten als die Bevölkerung des Landes selbst. Die Kleidung der Kriegsgefangenen bleibt zunächst ihre Uniform, die dann durch eigene Schneiderwerkstätten ergänzt und verbessert wird. Die Gefangenen dürfen sich über die Ernährung im Lager hinaus von ihren Angehörigen Pakete mit Nahrungsmitteln und anderen Ergänzungen kommen lassen. Auch der Postverkehr ist so geregelt, daß eine ständige Verbindung mit der Heimat gesichert ist. Die Offiziere haben besondere Lager und dürfen nach der Genfer Konvention nicht zur Arbeit herangezogen werden; die übrigen Gefangenen dürfen täglich 5 Stunden mit Arbeit beschäftigt werden, soweit sie nicht verwundet oder krank sind. Die freie Zeit wird ausgefüllt durch sport⸗ liche und gesangliche Unterhaltungen, die in vielen Lagern geradezu einen küustlerischen Charakter angenommen haben. Jedes Lager hat eine umfängliche Kantine, in der zu mäßigen Preisen, die ständig amtlich kontrolliert werden, allerlei Ergänzungen für den täglichen Bedarf gekauft werden können.

Dieses alles spielt sich nun aber in einem Rahmen ab, der für uns Sozialdemokraten ein ganz besonderes Inter⸗ esse gewinnt. Zunächst zeigt sich hier die Macht der Organi⸗ sation und der überlegten angewendeten Technik auf das glänzendste. Es wird enorm ökonomisch gewirtschaftet, d. h. aus einem möglichst kleinen Quantum von Kraft werden möglichst große Werte hervorgerufen. Jeder Luxus ist ausgeschaltet, ohne daß darunter Gesundheit und Wohlbefinden irgendwie zu leiden haben. In dieser Hinsicht war es ein Vorteil, daß nichts vorbereitet war; die Gefangenenlager und ihre Einrichtungen waren dadurch un⸗ belastet von Traditionen, sie konnten sozusagen grundsätzlich durch geführt werden ohne Konzessionen an Ueberlieferungen und Ge wohnheiten. Indessen ist eine große grundsätzliche Frage dennoch nicht von vornherein einheitlich gelöst worden, nämlich die Frage, ob die Lager sich durch Eigen wirtschaft erhalten sollen oder durch Unternehmerbetrieb, d. h. ob sie ihren ganzen Wirtschaftsbetrieb selbst durchführen oder ihn an Unternehmer verpachten sollen. Es ist nun höchst charakteristisch und für uns Sozialdemokraten eine besondere Genugtuung, daß sowohl die zentrale Militärverwaltung, das preußische Kriegsministerium, in

seinen allgemeinen Verordnungen, wie der Bericht der meisten, man kann wohl sagen neun Zehntel der Lagerverwaltungen mit aller Energie auf den Eigenbetrieb hindrängen. In den uns vorliegenden Berichten geht man sogar so weit, daß direkt gefordert wird, dort, wo noch Unternehmerbetrieb ist, diesen mit allen nur möglichen Mitteln aus der Welt zu schaffen. Es scheinen sich sogar besondere Feinheiten herausgebildet zu haben, bestehende Vertré frei willigen Lösung zu bringen. Es ist ja auch klar, wie der Eigen⸗ züge erweisen muß. Es wird nicht nur billiger eingekauft, sondern so einheitlich durchgeführten Organisation seine besonderen Vor züge erweisen muß. Es wird nicht nur bigiger eingekauft, sondern natürlich auch viel besser, da der Profit des Unternehmers eben nicht immer nur durch Treu und Glauben zustande kommt. Die Kontrolle ist eine weit offenere und bessere und das Interesse aller derjenigen, die an dem Betrieb des Lagers beteiligt sind, natürlich

weit größer, wenn alle Vorteile für sie selbst zur Geltung kommen,

anstatt in die Taschen der Unternehmer zu wandern.

Dies alles wird in den Berichten noch weit deutlicher und ungeschminkter gesagt, als wir es hier für die große Oeffentlichkeit tun möchten. Alles ist auch mit Beispielen belegt.

Wenn man diesen nüchternen und doch so gehaltvollen Bericht liest und wenn man im besonderen Gelegenheit gehabt hat, Ge fangenenlager durch eigene Anschauung auf die Uebereinstimmung mit dem Gelesenen zu prüfen, so hegt man nur den einen Wunsch, daß unsere eigenen Landsleute, die in Gefangenschaft geraten sind, es ebenso gut haben möchten, wie die Fremden hier bei uns.

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8 0 Die Durchfuhr durch Rumänien.

. sel, 23. Juli. Die Baseler Nachrichten melden

T. U. Basel, 23. Juli. Die B Nachricht Id aus Bukarest: Die Gesandten Englands und Frankreichs ver wiesen bei der Regierung darauf, daß eine große Menge Ma schinenteile aus Oesterreich und Deutschland nach der Türkei durch Rumänien gehe, obwohl es sich um Teile für Maschinen und Munitionsfabriken handle. Die rumänische Regierung erklärte laut Vittorul, die Statistik weise nach, daß die Transporte von Maschinenteilen durch Rumänien nach der Türkei gegenüber den beiden Vorjahren eher abgenommen haben als gewachsen seien und daß sich ein Verbot daher nicht rechtfertigen lasse.

8 b e Gewalttaten der Russen in rumänischen Gewässern.

Laut einer Meldung aus Bukarest berichtet Universul aus Bazaresik, daß vorgestern früh ein bulgarischer Segler unter Kapitän Tanaszie Muga mit einer Petroleumladung den Hafen verlassen habe. Nach einer kurzen Strecke mußte jedoch der Segler zurückkehren, da er von russischen Torpedobooten in der Nähe des Hafens Mangalia verfolgt wurde. Als die russischen Torpedoboote sich entfernt hatten, glaubte der Kapitän sich in Sicherheit und fuhr gegen Varna zu. In der Nähe des Dorfes Sabia erreichte ihn jedoch ein russisches Torpedoboot, das die Mannschaft zum Ver⸗ lassen des Seglers zwang und das Schiff acht Kilometer weit schleppte, wo es von einem zweiten Torpedoboot in Brand gesteckt wurde. Am selben Tage, abends gegen 8 Uhr sah man in der Nähe von Konstanza auf offenem Meer vier russische Torpedoboote, die mehrere Salven abgaben, ohne daß das Ziel gesehen werden konnte. Kilsmeter vom Ufer entfernt war, Flotte in den rumänischen Gewäf Anstoß.

Die Gewalttaten der russischen rn erregen in Rumänien starken

Massenkaperung griechischer Dampfer.

Rom, 23. Juli.(W. B. Nichtamtlich.) gero aus Malta meldet, hat ein französischer Kreuzer an der syrischen Küste die griechischen Dampf Indiano,Penelope undKonstantino gekapert, die mißbräuchlich unter amerikanischer Flagge fuhren. Diese Konterbande führende Schiffes wurden als gute Prise erklärt. Ein weiterer griechischer Dampfer unter hollän⸗ discher Flagge wurde im unteren Jonischen Meer und ein anderer unter schwedischer Flage bei Malta gekaperi. Vier andere griechische SchiffeSida,Atronipos,Adria⸗ tiko undIsmin sind nach Untersuchung der Ladung sofort wieder freigelassen worden.

Uebertriebene Choleragefahr.

Die Reutermeldung aus Verona, nach der in Oesterreich täglich mehrere tausend Cholerafälle vorkämen, entspricht, wie eine Wiener amtliche Meldung besagt, nicht den Tatsachen. In. der Zeit vom 20. bis 26. Juni wurden 211. bis 8. Juli 80 und bis 20. Juli 200 Fälle gezählt. Auch diese Fälle ereigneten sich hauptsächlich in den von den Russen wie in anderer, so auch in sanitärer Hinsicht in jämmerlichem Zustande zurückgelassenen galizischen Gebieten und in den übrigen Kronländern fast ausschließlich bei vom Kriegsschau⸗ platze kommenden Individuen, insbesondere bei russischen Kriegs⸗ gefangenen.

Die bevorstehende Tagung des Reichstags.

Der Reichstag ist bekanntlich bis zum 10. August vertagt. An diesem Tage wird aber, nach einer Berliner Meldung der Kölnischen Zeitung, noch nicht das Plenum, sondern vorerst die Budgetkommission zusammentreten. Die Mel⸗ dung besagt dann weiter:

Für die Budgetkommission wird wiederum die Beratung

Wie der Messa⸗

fer

Gesetzblatt veröffentlicht nämlich eine

Um Mitternacht sah man ein brennendes Schiff, das 10

liche Nebeneinnahme gebildet.

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der wirtschaftlichen Maßnahmen, die seit den letzten Tagungen des Reichstages getroffen oder in Aussicht genommen sind, den Gegenstand der Beratungen bilden. Unerledigt in der Kommission steckt die Vorlage wegen des Stickstoff⸗ Monopols. Ob angesichts der großen Schwierigkeiten der Materie eine Erledigung in diesem Sommer möglich ist⸗ erscheint zum mindesten zweifelhaft, namentlich auch

mit Rücksicht auf das gewaltige Material, das mittlerweile aus den Kreisen der beteiligten Industrien vorgelegt worden

wird zweifel⸗ Die Besteue⸗

ist. Die Kriegs⸗Kredit⸗ Vorlage los eine glatte Erledigung finden.

rung der Kriegsgewinne befindet sich in den Vorbereitungsstadien und wird erst in der Herbsttagung des Reichstags eingebracht werden. Beim

Auseinandergehen des Reichstags hat sich die Kommission über die Reform des Reichsvereinsgesetzes kon⸗ stituiert und den Abgeordneten Junck zum Vorsitzenden gewählt. Die Kommission wird sich zunächst schlüssig zu machen haben, in welcher Weise sie an den Beratungsstoff herantritt; auch hier ist angesichts der großen Schwierigkeit der gesetzgeberischen Neuordnung und der großen Zahl der Abänderungsanträge, die zu beraten sind, mit einer Er⸗ ledigung in diesem Sommer nicht zu rechnen. Die Tagung des Reichstags wird hiernach eine kurze sein.

Herabsetzung von Reisegebühren.

Seit Jahren ist im Reichstag von sozialdemokratischer Seste gegen die hohen Reisegebühren angekämpft worden, die an Offiziere und in gleichem Rang stehende Militärbeamte gezahlt wurden. Darin ist nun mit einem Male Wandel eingetreten, und es darf wohl angenommen werden, daß die Aenderung auf das Eingreifen des Staatssekretärs Dr. Helfferich zurückzuführen ist. Das Rei

bestimmt wird: g g Soweit die Beförderung nicht kostenlos erfolgt, werden bei

Dienstreisen nach ausgesprochener Mobilmachung und bis zum

Eintritt der Demobilmachung die wirklich entstandenen notwen⸗

digen Fuhrkosten erstattet. Die baren Auslagen für Quartier

und Verpflegung werden nach folgenden Grundsätzen vergütet: 1. Für Dienstreisen, die ein Uebernachten außerhalb des Stand⸗ orts bedingen, werden diese Auslagen erstattet:

a) bei Reisen im Inland bis zur Hälfte der regelmäßigen Inland⸗Tagegeldsätze: b) bei Reisen außerhalb des Reichs⸗ gebiets bis zu drei Vierteln dieser Sätze. Daneben fällt die Beldvergütung für die Verpflegung fort.

Für Dienstreisen, die an demselben Tage angetreten und be⸗ endet werden, wird nur die Geldvergütung für nicht ge⸗ währte Verpflegung gezahlt.

. Bei Reisen zum Dienstantritt oder beim Wechsel der Kriegs⸗ stelle, bei Kommandos im Truppendienste, zur Aufnahme ins Lazarett oder in Privatpflege und bei der Entlassung hieraus, bei der Eutlassung aus der Kriegsgefangenschaft, bei Antritt und nach Verbüßung von Freiheitsstrafen sowie bei Reisen beim Aussch aus dem Militär⸗ oder Marine⸗ dienst oder bei der Demobilmachung findet eine Erstattung von baren Auslagen für Quartier und Verpflegung nicht statt. g 5

Diese Verordnung ist mit Freuden zu begrüßen, denn gerade jetzt während des Krieges sind die Beamten der Militär⸗ und

Marineverwaltung genötigt, besonders viele Reisen zu machen. Und

diese Reisen haben schon in Friedenszeiten immer eine sehr erheb⸗

Man darf wohl hoffen, daß der

Reichsschatzsekretär bef den Beamten der Militär⸗ und Marinever⸗

waltung nicht Halt machen wird, sondern seinen Reformeifer auch

noch auf andere Kreise ausdehnt.

Eine Entscheidungsschlacht im Osten.

In einem Kopenhagener Telegramm der Tägl. Rund⸗ schau wird nach einem Drahtbericht aus Petersburg gemeldet, die wichtigste ernsteste Schlacht sei in Vorbereitung. Die russischen Militärkreise betrachten den Kriegsschauplatz zwischen Weichsel und Bug als die Arena, in der die Entscheidungs⸗ schlacht des ganzen Feldzuges geschlagen werden würde. In Warschau herrscht die größte Aufregung, weil die rück⸗ wärtigen Bahnverbindungen in das Innere Rußlands ernst⸗ lich bedroht sind und die Bahnen eine Gewähr für Beförde⸗ rung nicht mehr übernehmen.

Die Russen auf das rechte Weichselufer

zurückgedrängt.

Der Kriegsberichterstatter des Berl. Tagebl. meldet seinem Blatte aus dem K. und K. Kriegspressequartier vom 23. Juli: Von der Pilicamündung weichselaufwärts sind die Russen nunmehr überall auf das rechte Weichselufer zurück- geworfen worden. Der Brückenkopf von Iwangorod auf dem linken Weichselufer ist von den Verbündeten vollständig eingeschlossen. Infolge des außerordentlich hartnäckigen russischen Widerstandes dauerten die Kämpfe zwischen Weichsel und Bug noch gestern abend an. Nördlich und beiderseits der Straße Krasnik- Lublin und nördlich von Grobiesow gewannen österreichisch-ungarische soßpz,

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Verordnung in der folgendes

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