arnichts erhält.
und Kritik 1 1 Nr.
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Gießen, Mitkwoch, den 7. Illi 1915
10. Jahrgang
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IItalien.
N Von EngelbsPernerstorffer, Mitglied des öster⸗ N reichischen Reichsrats. le Tausend Grifhat der Deutsche, den währenden Krieg als 4 gerechten afhen. Aber wenn das Recht Deutschlands 55 nicht so sonnhr zutage läge, so müßte die Feindschaft, die ns von allen Sd umtobt, uns zu einer unzerreißbaren Masse zusamme ballen.[ Deutsche haben uns immer bemüht, andere Völker zu verstehcis in ihren Geist einzuleben, ihnen gerecht zu . Und jetz wir in bitterster Not sind, da wir gegen eine 8. ht kämpfdie mehr als doppelt so groß ist als Deutsch⸗ and un Oesterrqusammen, jetzt stellt sich fast die ganze Welt gegen uns. Daß T die Sozialdemokraten der neutralen Länder viel fach uns unfrflich gesinnt sind, das kränkt uns besonders. Stehen spir doch ggegen Rußland, das zu besiegen sowohl ein esse it. ches als ahanz besonders ein sozialdemokratisches Inter⸗ ist. 1 4
Einen kleinensndel in dieser feindlichen Weltgesinnung hat der Ueberfall Itaf doch zur Folge gehabt. Italiens Haltung ist menschlich und poh so abscheulich, daß es Empörung hervorruft auch bei solchen, dzis nicht freundlich sind. Einen Lichtpunkt bildet dabei die dung der italienischen Sozialdemokratie, aber eß 10 nicht an, peutschen Sozialdemokraten diese Stellung
gleich m als Muporzuhalten in dem Sinne, daß auch die deuts e Sozialdenßtie sich gegen den Krieg hätte am 4. August vorigen Jahres fren sollen. Deutschland und Oesterreich waren schmählich überlegt von Todseinden angegriffen worden, Italien l treulosester und tückischster Weise uns an⸗ gegriffen, obus auf friedliche Weise von Oesterreich so viel erlangt hätte, daßsätte wohl zufrieden sein können. Hoffentlich wird es dadurch indlich gestraft, daß es infolge seines Krieges Um so entehir für die italienische Regierung ist dieser Ueberfall, als Itabis zum Tage der Kriegserklärung im Bunde mit Oesterreich(ußeutschland) stand, der bis 1919 dauern sollte. Vertragsbruch unsnterlist— mit diesen Mitteln hat Salandra gearbeitet. Es isht wahr, daß der Dreibund bloß für Deutsch⸗ land und Oesterrqorteilhaft gewesen wäre. Im Gegenteil: die Vorteile Itqns in diesem Bündnisse waren so groß, daß die führendessatsmänner Italiens es immer wieder gegen die öffentliche Stisng der Irredentisten verteidigten. Man lese doch die aktenmäßparstellung dieses Bündnisses, die Arthur Singer“) gegehat. Und gerade von jenem Manne, der als Gesandter Italieif Paris gewiß schon seit Monaten den Ein⸗ tritt Italiens in Krieg vorbereitet hat, existiert zufällig eine deutsche Ausgabe Reden, die er als Minister gehalten und denen er so oft distwendigkeit des Dreibundes bewiesen hat.? Diese Reden heutahzulesen hat einen besonderen Reiz. Eine kurze Zusammenfsa gibt auch Dr. Freih. v. Mackay in einer Broschülre, die naßtsbruch des Krieges geschrieben ist. Wir wußten, sseit Beginn des Krieges das italienische Un⸗ heil drohte. Wir en heute, daß Italien mit dem Angriff ge⸗ zögert hat, weil aslitärisch nicht 1 1 5 war. Obwohl es mög⸗ lich ist, daß Italichch dem Wortlaut des Bündnisvertrages ver⸗ ichtet gewesen, sich an die Seite Deutschlands und Oester⸗ reichs zu stellen, ekte man sich auf Italiens Ausreden hin mit seiner Neutralitätfieden. 3 Fragt man n was hat Italien zum Losschlagen veranlaßt, so gibt es nur eintwort: Länder- und Machtgier. Es will die weder an Flächensng noch an Einwohnerzahl noch an Landes⸗ reichtum bedeutsaschebiete Oesterreichs an sich reißen, in denen Italiener wohnen. sterreich war bereit, Italien jene Gebiete ab⸗ zutreten, die von sienern ausschließlich oder fast ausschließlich bewohnt sind. Geß die nur von Italienern besiedelt sind, gibt es gar nicht. Sesin Südtirol, dem am meisten italienischen Lande Oesterreichs etwa 350 000 Einwohnern, gibt es deutsche Enklaven. Oesters war sogar bereit, bedeutende Grenzregulier⸗ ungen am Jsonzof zuzugestehen, obwohl dort das Land schon eine zahlreiche slahe Bevölkerung hat. Aber Italien wollte Triest, Istrien unden großen Teil der dalmatinischen Küste. Die Absicht war klar. terreich sollte vom Adriatischen Meere gänz⸗ lich zurückgebrängtrden. Es ist also eine verächtliche Heuchelei, wenn Ztalien den eg als einen heiligen Nationalkrieg ausrust, denn es hätte auchse Krieg fast alle Italiener bekommen, mit Ausnahme der in st. Istrien und Dalmatien seßhaften, die aber die Minderheit desxtigen überwiegend slawischen Bevölkerung bildet(Slowenen Kroaten). Nur nebenbei bemerkt werden, daß keiner der von Italien für sich in Ansprusnommenen Landesteile jemals dem italieni⸗ schen Staatengebilcßgehört hat. Ebenso verdient Erwähnung, daß die Masse der sienischen Bevölkerung nicht zur Irredenta gehört. Die Arred ten in Oesterreich rekrutieren sich ausschließ⸗ lich aus den Schichder Intelligenz. des Großgrundbesitzes und des wohlhabenden ergerstandes. Die bäuerliche Bevölkerung Siidtirols, die zum ßen Teil von dem heute in Oesterreich noch ziemlich einträglichcheinbau lebt, würde der Verarmung anheim⸗ fallen und zur Augderung gezwungen, wenn es zu Italien käme. Welches Schl Triest unter italienischer Herrschaft er⸗ wartet, liegt auf ddand. Heute ein beträchtlicher Hafen, der durch den Ausbau auernbahn schon gewonnen hat und noch ge⸗ winnen wird, würdffjest ohne wirtschaftliches Hinterland an Be⸗
jesig verlij. deutung rief
e. Eine Ausll Reden von Exz. T. Tittoni als Minister bes Aeußeren, gehal 1903 1909. Berlin, Oesterheldt. 1913. a) Italienßerrat am Dreibund. Zur Geschichte
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die Gebu
1 Auch der Anhänger der Idee des Nationalstaates weiß, daß dieser sich nicht restlos durchsetzen läßt. Würde Deutschland wie Italien denken, dann müßte es Deutschösterreich erwerben. Und die Schweig? Die müßte dann unter Deutschland, Frankreich und Italien aufgeteilt werden, der wallonische Teil Belgiens müßte zu Frankreich, der flämische zu Holland geschlagen werden. Und was wird aus Nizza, Savoyen und Korsika, Länder, die heute zu Frank⸗ reich gehören, aber einmal wirkliche Bestandteile des italienischen Staatengebietes waren?
Woher kommt nun der infernalische Haß der politischen Kreise Italiens, ja man kann sagen, des ganzen Volkes gegen die „maledetti Tedesthi'? Man muß gleich sagen, daß das nicht ein Haß gegen das Deutsche Reich ist. Es ist ein Haß, der aus der Ge⸗ schichte stammt und der gegen Oesterreich gerichtet war und ist und seine Begründung in der Fremdoͤherrschaft hatte, die Fürsten aus dem habsburgischen Hause und das Kaiserhaus selbst über Teile Italiens auslibten. Die Familie Habsburg war deutsch, die Re⸗ gierung Oesterreichs galt als deutsch. Hier liegen die geschichtlichen Aer der unausrottbaren Abneigung der Italiener gegen —
sterreich. Dazu kommt, daß die Italiener in ihren Kriegen gegen Oesterreich nie Glück gehabt haben. Hätten sie nicht die Franzosen als Helfer gehabt, so wären die Dinge wohl anders gegangen. Auch dann, wenn Hesterreich 1866 von den Preußen nicht besiegt worden 10 Dergleichen vergißt sich schwer und der wahrheitsliebende Italiener muß sich schließlich sagen, daß die Einheit Italiens nicht wie die Deutschlands, in einem großen ehrenvollen Kampfe er⸗ stritten wurde. Das stolze Wort„Italia farà da se“ hatte einen üblen Beigeschmack. Schließlich mußte der wahrheitsliebende Italiener sich auch sagen, daß die fremden Regentenhäuser nicht alle tyrannisch regierten. Freilich, es waren Fremdͤherrschaften, Es ist überaus beklagenswert, daß das italtanische Volk den alten, so vielfach berechtigten Groll gegen Oesterreich cht vergessen Arch Wie stark war die Abneigung in Hesterreich gegen rellßen nach 1866 und jetzt sind beide Resche ein Herz und eine Seele. In der Politik ist noch weniger als sonst unversöhnlicher Haß am Platze. Es sind überdies neue Momente hinzugekommen, 1 eine ganz neue Lage geschaffen haben. Oesterreich und Deutsch⸗ and— die Regierungen und die Völker— haben den Aufschwung es einigen Italiens mit der herzlichsten Sympathie verfolgt. Sie haben ihm auch politisch geholfen, während der Sieg des Dreiver⸗ bandes die Stellung Italiens im Mittelmeer ernstlich gefährden würde. Wie sehr wir uns an der Befestigung des Einheitsge⸗ dankens in Italien und an seinem wirtschaftlichen Aufstieg erfreut haben, darüber könnten viele Beweise beigebracht werden. Die österreichische und deutsche Presse und Literatur gibt dafür zahl⸗ reiche Belege. Nun haben wir den Krieg auch mit diesem Lande, das uns Deutschen seit jeher heilig war als das Land der Schönheit und als te der westeuropäischen Kultur. Es ist eine schwere Prüfung für uns. Denn statt des ersehnten Friedens, der uns manchmal fast schon nahe schien, verlängert uns dies„verworfene Zwischenspiel“ den Krieg, indem es dem Dreiverband erneute, hoffentlich eitle Siegeshoffnungen einbläst.(Chemn. Volksstimme.)
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Ein Zozialistenführer für das ossizielle Italien
K In seinem Bemühen, der Verurteilung entgegenzuwirken, die das Verhalten Italiens in holländischen Blättern erfährt, hat sich der deutschfeindliche Telegraaf an den Vorsitzenden der niederländi⸗ schen Sozialdemokratie, Genossen Vliegen gewandt, um eine Mei⸗ nungsäußerung über dieses Thema von ihm zu erhalten. Wir geben im folgenden den wesentlichsten Inhalt des in der Nummer vom 27. Mai veröffentlichten Artikels wieder:
„Es ist nicht zu bestreiten, daß das Auftreten Italiens gegen die Mächte, mit denen es rund 30 Jahre in Bundesgenossenschaft lebte, im allgemeinen in den breiten Volkskreisen einen schlechten Eindruck macht.... Die„Treulosigkeit“ Italiens droht in den Augen der Einfältigen einen gewissen Makel zu werfen auf die Sache der gegen Deutschland und Oesterreich verbündeten Mächte. Vornehmlich, wenn die Ansicht Glauben gewinnt, daß das Auftreten Italiens in erster Linie eine Folge der Arbeit französischer und englischer Agen⸗ ten sei, die in Italien nicht nur mit intellektuellen, sondern auch mit klingenden Argumenten gearbeitet haben sollen; etwas, das von der deutschen Presse natürlich mit großem Eifer behaupte wird. Italien wird verglichen mit einer gewissen Sorte gefälliger Damen, die ge⸗ wohnt sind, dem Meistbietenden zu folgen und zu dienen.“
Genosse Vliegen kaun diese Ansicht der„Einfältigen“ nicht teilen. Die Handlungen eines Stagtss seien mit den einer Einzelperson nicht zu vergleichen. In Ital af kämen populäre Strömungen in Be⸗ tracht, die den diplonacktischen entgegenwirkten. Das italienische Volk habe von jeher Oesterreich als den Hauptfeind betrachtet und würde nie in einen Krieg gegen Frankreich gegangen sein. Im gegenwärtigen Kriege haben die italienischen Volksmassen sich aus rein idealen Triebfedern auf die Seite ihrer französischen Brüder gestellt. Für Italiens Ausehen sei es bedauerlich, daß man diesem Krig den Charakter eines Kampfes um materielle Interessen auf⸗ prägen wollte. Man hätte doch rundweg sagen sollen, daß Italien in den Krieg ginge, um den Sieg Frankreichs sicherzustellen und Oesterreich zu vernichten oder zu schwächen.
Die„Treulosigkeit“ Italiens sei keine solche, um sich deswegen besonders aufzuregen. Nur den Staatsmännern, die jahrzehntelang ein Bündnis bestehen ließen von so unnatürlicher Art wie der Drei⸗ bund es war, könne man mit Recht bittere Vorwürfe machen. Das Volk aber habe in der Entscheidungsstunde den Dreibundsvertrag als Makulatur behandelt und das natürliche Bündnis mit Fvankreich durchgesetzt.
Vliegen vergißt, daß das italienische Volk teils durch Straßen⸗ demonstrationen und teils durch den Wahlzettel stets die Gelegenheit hatte, gegen das Verbleiben im Dreibunde zu protestieren und ein Bündnis mit Frankreich und Rußland durchzusetzen. Merkwürdiger⸗
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m Weltkrieg.
sitzende eines neutralen Landes eine sonderbaren Figur, wenm er andauernd alles zu beschönigen sucht, was auf der Seite der Alliier⸗ ten geschieht. g
2 Oesterreichische Truppen auf italienischem Boden.
T. U. Wien, 6. Juli. Der Kriegsberichterstatter des Deutschen Volksblattes meldet aus dem K. und K. Kriegs- pressequartier: Ich bin in dem Kampfgebiet des Stilfser Joches angekommen, wo mir der Kommandeur mitteilte, daß österreichisch-ungarische Truppen sich bereits auf italieni⸗ schem Gebiet vorgeschoben haben. Der Feind hat die Hotels auf der Ferdinand⸗Höhe bisher vergeblich angegriffen. Die italienischen Hotels auf dem Stilfser⸗Joch sind in unserer Hand.
Rufsische und englische Unterseeboote in der Ostsee. Lugano, 6. Juli. Ein verspätet eingetroffener Bericht Magri⸗ nis aus Petersburg besagt, daß in der Ostsee drei russische und zwei englische Unterseebvote sich besinden. Die beiden englischen Unter⸗ seeboote, denen es gelungen war, im vorigen Oktober in die Ostsee zu dringen, blieben den Winter über in Helsingsors blockiert. Es wird behauptet, daß die englischen Unterseebvote zwei Wochen nach der Einnahme von Libau ein deutsches Kriegsschiff beschädigten(diese Meldung ist bereits dahin richtiggestellt, daß es sich um einer Dampfer gehandelt hat). Englische und russische Unterseeboote und Zerstörer haben jetzt die vielen Einbuchtungen der Inseln Osel und Jagoe als Operationsbasis gewählt und bilden eine ernste Be⸗ drohung für diefenigen deutschen Schiffe, die sich in die Bucht von
setzung Libaus starb von Zosen. Es wird beha 7 natürlichen Todes gestorben fei, er habe zweif aligz word be⸗ gangen. K. Russische Kanonennot.
Wie die Sonn⸗ und Montagszeitung in Wien laut Kreuzzeitung meldet, zeige sich der Mangel an Geschützen und Munition bei den Russen darin, daß sie Festungs⸗ und Schiffsgeschütze aus Kronstadt in den Kämpfen in Galizien verwendeten. Bei der Flucht aus Lemberg transportierten die Russen acht schwere Kronstädter Schiffsgeschütze, von 12 Pferden gezogen, durch die Stadt. Auch viele Geschütze aus Rowno, Luck und Dubnac waren in Galizien. Dies läßt den Schluß zu, daß Rußland im Laufe des Feldzuges seine Festungen geradezu geplündert hat, um den dringenden Be · dürfnissen der Feldschlacht nachzukommen..
Neue amerikanische Note an England.
T. U. Newyork, 6. Juli. Die Re jerung der Vereinigten Staaten wird von neuem Erklärungen von England ver⸗ langen, betreffs der Klage Dentschlands, daß englische Schiffe unter amerikanischer Flagge segelten, um den deutschen Unterseebooten zu entrinnen. Wie bekannt, antwortete Eng⸗ land seinerzeit auf die Reklamationen Amerikas, daß es Auf⸗ gabe der Schiffe der kriegführenden Parteien sei, die Natio- nalität eines Schiffes zu prüfen, ehe es anzugreifen. Diese
auf die wiederholten Vorstellungen Deutschlands hin werden die Unterhandlungen zwischen London und Washington dies⸗ bezüglich aufgenommen werden. a
Von deutschen U-Booten torpediert.
T. U. Rotterdam, 6. Juli. Der Dampfer„Craigars“ 3386 Tonnen, von Leith nach Calveston mit einer Ladung Steinkohlen unterwegs, wurde bei den Scillyinseln torpe⸗ diert. Der Dampfer„Godsby“ aus Best-⸗Sartlepool, 3497 Tonnen, wurde am Donnerstag torpediert.
Nach Sibirien verbannt.
Petersburg, 6. Juli. Auf Befehl des Hilsskommandeurs des Petersburger Militärbezirks ist soeben der bekannte Petersburger Großindustrielle Konstantin Spann nach Sibirien verbannt worden. Die aus Sachsen stammende Familie war vor Jahrzehnten nach Ruß⸗ la nd eingewandert und dort naturalistert worden. Konstantin Spann ist russischer Staatsrat und Generaldirektor des russischen Aktien⸗ Gesellschaft fün Munition und Kriegsbedarf, sowie Mitglied des Auf⸗ Schuckert Gesellschaft. i
Eine neue englische Frauenbewegung. London, 6. Juli. Die bekannte Frau Pankhurst unternahm die Führung einer Frauenbewegung, deren Zweck ist, die Frauen an der Munitionsfabrikatjon zu beteiligen. Bis jetzt haben 88 000 Frauen ihre Dienste angeboten. 2802 wurden bereits eingestellt. Kriegsnolizen.
Das Londoner Bankhaus Boulton Brothers macht bekannt, daß
es die Mittel zur Zahlung des am 1, Juli fällig gewesenen Halb⸗
leihe nicht erhalten habe. Sobald die Mittel dazu in London ein⸗
der Dsundpolitik. München, Hans⸗Sachs⸗Verlag. 9 4 1915. ö 5 1
weise erwachten seine idealen Motive, als es Oesterreich und Deutsch⸗ land geschlagen glaubte. Im übrigen ist der sozialistische Parteiwor⸗
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treffen, solle eine entsprechende Bekamntmachung erfolgen.
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Nia wagen würden. Es habe nicht an Varmürfen. Bi Ja- runs tcken
Ausicht Englands wurde von Amerika nie diskutiert, jedoch
sichtsrats der baltischen Werke der Putflow⸗Fabrik und der Siemens⸗
jahresginsscheins der fünsprozentigen montenegrinischen Staatsan-
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Mees bade nich. 5 eres Flotte gefehlt, well diese nicht verhinderte, daß u nördlich der Wuznica erkt Präsi⸗ Meere aus die Besetzung von Libau unterßens wich der Gegner auch m. der russischen Flotte, von Zosen, set- deutsche; Die in diesen Käpupfen eiz dose Breite
— Der e⸗ was erst recht ein Grund für den Vorwurf 1500 Mann ue 145 300 F ur de 00 Franzosen
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immer gesterr rischen en unter zörzer voll⸗ htbare unserer tapferen unseren er Mo⸗ Feindes. d der im
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