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Zum Stehen kommt.“
Organ für die Juter
der Provinz
Die Oberbessische
Oberhessen und der
essen des werktätigen Volkes Nachbargebiete.
Gießen
Redaktion und Expedition Babnbofstraße 23, Ecke Lüwengasse. Telephon 2008.
Gienen,
Inserate kosten die 6 mal Bei größeren Aufträgen für die folgende
gespalr Kolonelzeile oder deren Naum 15 Pfo⸗ Rabatt Anzeigen wolle man bis abends 7 Abr Nummer in der Expedition aufgeben
Gießen, Freitag, den 22. Jaunar 1915
10. Jahrgang
800„ * 0 Bebel und der Weltkrieg. . Wäre A naust Bebel noch unter uns, so würde er jetzt i militärischer Hinsicht manchen Triumph erleben, den der Krieg beweist, daß er auch auf dem militär wichtigen Punkten vollkommen recht hatte, mag er auch taube
haben.
So steht z. B. i
tiehendes 8 ö de 1 erschienenen Broschüre: Nicht gemeiner Ueberblick über die Lage an der westlichen Front udes Heer, sondern Vo swehr!, auf Seite 49 der olgende d ich erke se 3 die Deutsche f. st stehe geradezu prophetische Satz: 5 55 weg lich erkennen lasse, daß die Deutschen dort so fest stehen,
„Der nächste Krieg dürfte berührte Frage die vielen unwill der Nutzen der Kavalleri haltungskosten ganz außer Ver
Die Richtigkeit die ves jetzigen Krieges gar nicht bezw
r Kavallerie steht jetzt in de ichtet Infante
auch auf die schon weiter obe kommene Antwort geben, da
0 hältnis steht.“ ser Worte kann angesich eifelt werden. n Schützeng riedienst. Neiterei. ird durch die F! ie ge iger Flieger kann
Ein großer Tei räben und ver Sie ist viel mehr beritten
Und ihre Aufklärungstätigkei r natürlich sehr eingeschränkt. Ein ein mehr sehen als ein Kavaller ieregi gt noch dazu die Meldung über ück als ein Reiter.
Auf Seite 14 seiner Broschüre schrieb Bebel über die
Reitere „Es liegt aber auf der Hand, daß baren Waffe, wie sie das moderne Magazin ge we darstellt, auch die Kavallerie ganz erheblich an liert. Eigentliche Kavalleriegefechte werden
noch möglich sein, wenn Kavallerie gegen Kava die Kavallerie auf bereits in die eworfen wird, wobei aber nicht au che Infanterje im Bewußtsein ih
Auch hier gibt der Krieg
Bebel recht. kuf Monate währt,
war noch nichts davon zu kwallerie gegen Infanterie große Erfolge er E war zu hören daß die shiterei gegen die deutsche Infanterie gar nich im und sogar mit einem Fi a Man hat früher der Ka schlejerung der Ame. Auch damit ist allem der strate wird bei der de
zielt hat. Angriffe der gewiß zahlre
5 ko für ihre Urheber endeten. vallerie nachgerühmt daß sie auch zur eigenen Truppenbewegungen vor dem Feinde es vorbei, denn der Hauptteil der Aufklärung, gischen, spielt sich in der Luft ab. Zweifel⸗ m Kriege folgenden Neuorganisation der deut⸗ m Armee die Reduktion der Kavallerie ins Auge ge— at werden müssen. 5 Bebel hat auch vorausgesehen, daß im nächsten Kriege der itionskrieg eine große Rolle spielen wird. Auf Seite Bsseiner Broschüre steht nämlich wörtlich: a 1 8 5 „Schließlich hat jene Seite die größte Sicher heit für len Sieg, die hinter guten Erdwerken verschanzt wer in günstigem Terrain kämpfend in der Defensive sich be⸗ indet und den offensiv vorgehenden Feind, ohne gleichen Schaden Fer sich befürchten zu müssen, vernichten kann.“ 5 91 Bebel hat somit die große Wichtigkeit, die Erdwerken im künf⸗ zn Kriege zukommen würde, schon 1898 erkannt, obwohl in jener i der russisch⸗japanische Krieg noch gar nicht geschlagen war. lte militärische Fachmänner hatten damals freilich Udeine ziemlich geringe Meinun g von Schanzen, Schsitzen⸗ ien usw. Sie fürchteten, daß sie den Offensivgeist lähmen könn⸗ , weil sowohl die Führer als auch die uppen sich von ihnen ursschwer trennen wfirden. Auch die militärische Zugender Hochdruck betrieben wird, t „Die Jahre vom vollendeten 14. oder 15. bis zum 20. Lebens⸗ ., schrieb er.„in denen der Jüngling die Lehrjahre antritt ir in der Fabrik oder Landwirtschaft beschäftigt wird, genügen in nur, um das in der Schule Erlernte vielfach zu vergessen, die heitige und oft schwere Beschäftigungsart macht. auch die Glieder teenkig und zwingt, nach dem 20. Jahre wieder mühsam zu er⸗ n und aufs neue zu üben, was man schon früher⸗ gelernt und hatte. Die militärische 9 ugenderziehung muß Il bis zum 20. Lebensjahre an einer Reihe von um⸗ und Feiertagen, freien Nachmittagen und kullangen Sommerabenden fortgesetzt werden. ugesetzliche Regelung der Arbeitszeit im Sinne Arserheblichen Verkürzung würde damit erforderlich, Und hat igddand den freien Samstagnachmittag für seine Arbeiter, gu r Zeit alle englischen Parks und Sportplätze mit Tausenden ungen Leuten, die Körperübungen vornehmen, überfüllt sind, um Deutschland dieses Beispiel in vollkommenerem Maße nach⸗ er.“ 5 berade an den englischen Truppen, die auf dem Kontinent Mn, kann man sehen, wie körverlic,“ Uebungen die militärische dung und Verwendbarkeit leichtern.. 5 der Krieg hat die deutschen Re: en gen die große Be⸗
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ziehung, die jetzt hat Bebel schon vor 16 Jahren ge⸗
Zer gestrige Leitart'tel der Times betrachtet die jetzige besonders pessimustisch. Der Artikel sagt, daß Ugfache Anzeichen dafsir vorhanden seien, daß Deutsch⸗ Druck gegen Frankreich im Wachsen sei. Der Artikel den Luftanariff auf Dünkirchen eine wahre Be⸗ g und sagt, daß derartigen Luftunternehmungen nur begegnet werden könne, daß Flieger der Verbündeten umpf mit ihnen aufnehmen. Ganz besonders entrüstet
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ischen Gebiet in sehr
ezuihren hohen Unter⸗
ts der Erfahrungen
das Erkundete
gegenüber einer so surcht⸗ gr Bedeutung ver⸗ im Ernstfalle nur llerie kämpft oder Flucht getriebene Infanterie Sgeschlossen ist, daß selbst eine rer überlegenen Waffe wieder
Obwohl er schon über vernehmen, daß Im Gegen⸗ ichen russischen ts ausrichte⸗
lom Mieltkrieg.
meldeten Sieg der Engländer bei La Basse, der sich später als eine Erfindung herausstellte.„Das Publikum muß sich darauf einrichten, den vollen Tatsachen ins Gesicht zu blicken,“ sagt das Blatt,„und diese Tatsachen sind die, daß, wenn auch von Zeit zu Zeit kleine Erfolge an verschiedenen Punkten von den Verbündeten erstritten worden sind, doch ein all⸗
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wissen, der n ssen,
wie jemals, und daß sie im neuten Versuch zum legenheit sich dazu
stande sind, jedesmal einen er⸗ Durchbrechen zu machen, wenn die Ge⸗ bietet. Gerade jetzt sind die Deutschen
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sehr geschäftig an der Aisne. Ihr Erfolg vor Soissons Tragwe hat ihnen einen definitiven Vorteil gebracht. Sie Vorstell
sind nun in diesem Teile dem Flusse näher und in ver⸗ schiedenen Kreisen ist man der Auffassung, daß sie einen Ver⸗ such machen werden, bei Soissons einen Uebergang zu er⸗ zwingen, und wenn auch jetzt augenblicklich eine vorüber⸗ gehende Ruhe im Kampfe eingetreten ist, so bedeutet das augenblicklich nur, daß die Deutschen bemüht sind, noch mehr i] Truppen zu konzentrieren. Sie waren durch das Glück be⸗ günstigt, und sie werden ohne Zweifel versuchen, dies noch weiter zu ihrem Vorteil auszubeuten. Es ist wohl unwahr⸗ scheinlich, daß ihnen das gelingt, aber wir müssen erwarten, daß sie den Versuch machen. Inzwischen versuchen sie, wenn auch bis jetzt ohne Konsequenzen, ihre Erfolge ein wenig weiter nach Osten zu wiederholen. Die französischen Berichte zeigen, wie merkwürdig sich dort die Lage entwickelt hat. Bei Missy stehen die Deutschen schon beinahe(2) am Fluß⸗ ufer. Zehn Meilen weiter östlich stehen die Franzosen drei Meilen nördlich vom Flusse. Ihre Laufgräben sind in der Nähe der Zuckermühlen von Troyon. Diese Zuckermühlen werden historisch werden, denn sie sind die Fabrik, die in dem Bericht Frenchs verschiedene Male erwähnt wird.“
Englische Plünderer. Auf die Disziplin der englischen Truppen scheint der Krieg nicht gerade vorteilhaft eingewirkt zu haben. Während es zu Be⸗ ginn des Feldzuges anerkannt werden mußte, daß sich die Eng⸗ länder vom Plündern fernhielten und dieses Geschäft ihren indi⸗ schen Hilfs brechen sie jetzt selbst Türen und
Struppen überließen, br Schränke auf— haben aber dafür einen Vorwand gefunden, der
f schließlich 2 00 und diese den müsse, Deutschland reich und
lich
einige sehr bemer hat, um es kurz zu sagen, die englische Re wegs von langer der die wichtigsten Bot ihn hineingerissen
tagen immerfort Keinen Krieg!“ D Aufreizung der Ti Edward Grey, abgestoßen sei. eines Ministers done it all!“ Sieber meint, daß selbst die englischen Kabinettmi ite der von Grey gef
ung gehabt hätten. Die Dar treiber, sie i für ihr Verhalten di Sie ist aber auch geeignet, gegenzuwirken, ausgesponnenen Plänen angez eine Richtung gab, die e irtschaftsmächten E Richtung sagte sich, am besten in dem Augenblick auch mit mächtigen kontinentalen Gegnern, wie Frank⸗ Rußland Verpflichtungen, die eingegangen war— er ohne das Netzwerk, mi der widerstr geschleppt zor Verschiedene Umstände, über die er gesprochen w scheinlich, daß si der Geschichte beha Lloyd George in ei letzten fünfzehn Jahren habe E land gestanden als drei Tage v nicht nur eine Sinne auch ein Stück glaubte, ein überaus sallen Seiten hin
ebende Asguith unwid ürden.
Sein System hat aber lischen Regierung ging den Krieg gerissen, sie
kenswerte Angaben. Nach Siepers Darstellung 5 gierung den Krieg keines⸗ Hand geplant, sie ist aber durch eine Kriegspartei, schafter auf dem Kontinent angehörten, in worden. Professor Sieper erklärt positiv zu ierminister Asquith habe in den ersten August⸗ erklärt:„No war! No war!“„Keinen Krieg! ie englische Regierung habe sich ber kriegerischen mes entgegenzustemmen versucht, und selbst Sir habe erklärt, daß er von dem Verhalten der Times Als dann der Krieg doch ausbrach, sei im Hause das Wort gefallen:„These damned treaties have Alles das haben diese verdammten Verträge getan!“) tglieder von der gen keine rechte
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chlossenen Abmachun stellung Siepers ist belastend für die en
1 glischen Kriegs⸗ st nicht entlastend für die en
glische Regierung, die sa e Verantwortung zu tragen hat. der weitverbreiteten Vorstellung ent⸗ daß England schlechthin den Weltkrieg nach weit ettelt hätte. Daß es auch in England ine Abrechnung zwischen ben beiden größten uropas für unvermeidlich hielt, ist bekannt, daß der Krieg, wenn er geführt wer⸗ zu führen ist, in dem
zu kämpfen hat. Die halben oder dreiviertel Sir Edward Grey für alle möglichen Fälle natürlich immer, ohne sich zu„binden“, was Parlament gar nicht durfte— wurden dann zu einem t dessen Hilfe der zweideutig schwankende Grey und erstehlich in den Krieg hinein⸗
st nach dem Kriege ausführ⸗ en es im höchsten Grade wahr⸗ diese Auffassung der Dinge als die richtige in upten wird. Wenn der englische Schatzkanzler ner seiner bekannten Kriegsreden sagte, in den ngland niemals so gut mit Deutsch⸗ or Ausbruch des Kriegs, so war das tige Aeußerung, sondern in gewissem geschichtlicher Wahrheit. Sir Edward Gren geschickter Staatsmann zu sein, wenn er nach Abmachungen schloß und Verträge vorbereitete. elend Schiffbruch gelitten. Und der eng⸗ es wie anderen eben auch: sie wurde in wußte gar nicht recht wie. Gar nicht zu
erden wird, mach ch
subjektiv aufrich
aten a der militärischen Jugendan⸗ üldung gelehrt. Und so Die bei der amerikanischen Regierung eingebrachten Be⸗ gbel auch hier recht bee len. schwerden würden durch die Deutsch⸗Amer ikaner b Englischer Pessimismus. und eine Anzahl Irisch⸗Amerikaner, die ihre
tung berichtet, das Tagebuch eines ö Besetzung des Seine et Marne⸗Departements miterlebt hat. Darin heißt es wörtlich: In Sommeron⸗sur⸗Marne zögerten die Eng⸗ länder keinen Augenblick, die verschossenen Ha ustüren auf⸗ zubrechen und sich aller Sachen zu bemächtigen, die sie brauchen konnten, wie Wäsche, Seife usw. Auf die Vorwürfe, die ich ihren [Offizieren machte, antworteten diese mir:„Was wollen Sie? Morgen sind die Deutschen hier und plündern alles. Da ist es besser, wir bedienen uns vorher.“ Man begreift, daß der fran⸗ zösischen Zivilbevölkerung über ihre englischen Retter die Augen aufgehen mußten, zumal wenn nachher die deutsch en Soldaten einzogen und— ihr Brot mit den Notleidenden teilten. „Man belügt uns!“
Das Echo de Paris erzählt, daß gestern Nacht in Paris ein Flugblatt verbreitet wurde mit der Ueberschrift„Man belügt uns“, in dem davor gewarnt wird, den von der Re⸗ gierung über die angeblichen Greueltaten der deutschen Truppen verbreiteten Angaben Glauben zu schenken. Das Echo de Paris fügt hinzu, daß in dem Flugblatt sogar An⸗ klagen gegen die französischen Truppen erhoben worden seien, und verlangt von der Polizei, daß sie endlich die Verbreitung derartiger Flugschriften verhindere,
England und Amerika.
Dem Daily Telegraph wird aus Newyork gemeldet, es sei klar, daß England versäumt habe, sich eine Idee zu bilden von der wichtigen Rolle, die die amerikanischen Parteien in der Angelegenheit des Konflikts wegen des amerikanischen Handels spielen. Die Regierung des Fräsidenten Wilson wolle sicherlich den Verbündeten keine Schwierigkeiten machen, aber nichtsdestoweniger könne die amerikanische Regierung nicht ohne weiteres die Kundgebungen mißachten, die im Interesse des amerikanfschen Handels an sie gerichtet würden.
Parisers veröffentlicht, der die
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nationale Politik zu machen versuchten, noch ver größert. Diese Gruppen aber, die Deutsch-Amerikaner und die Irländer, hätten die Macht, durch ihr Eingreifen bei Wahlen jeder Partei, die sie wünschten, den Sieg zu verleihen. 5
Wie kam ungland in den Krieg?
Ueber die Vorgeschichte der englischen Kriegserklärung macht Professor E. Sieper⸗München ein genauer Kenner der in Betracht
ihrem allzeit heuchlerischen Gebaren ganz entspricht. In der Teil ja auch heute Pariser Humanité vom 4. Januar wird, wie die Frankfurter Zei⸗
reden vom englischen Volke, das in einem großen und wichtigen noch dem Kriege abgeneigt ist. 5
In dem weitverbreiteten Urteil über die Rolle Englands vor
Ausbruch des Weltkriegs liegt ein gewisser Respekt vor der eng⸗ lischen Staatskunst, der durch die Tatsachen nicht gerechtfertigt
wird. Nicht durch großzügig zielbewußtes
Achtung einflößt, so verwerflich
Handeln, das es ziehung sein mag,
es auch in sittlicher Be sondern durch Unklarheit und Schwäche der Regierung und des Parlaments ist England in diesen Krieg mit hineingeraten.
3 5 5— 85 ö Bortugal vertagt die Kriegserklärung? Mailand, 20. Jan.(J. U.) Wie der Madrider Imparcial aus Lissabon meldet, beschloß das Ministerium in Er⸗ mangelung gesetzlicher Zustimmung des Senats, die Frage der Beteiligung Portugals am Kriege zu ver⸗ tagen. Wien, 20. Jan. hat von zuverlässiger halten: Vom 20. bis sernen Portugal Straßen fortpflanzte, al nischen Kolonien
(V. B. Nichtantlich.) Das Wiener Tagblatt Seite folgende Nachrichten aus Lissabon er⸗ zum 31. Dezember herrschte in allen Ka⸗ heller Aufruhr, der sich auch auf die 5 weitere Truppenteile nach den afrlka⸗ verschickt werden sollten. Tatsächlich hatten die Truppen niemals die Bestimmung, nach Aogypten zu gehen, wie das Volk befürchtete, sondern sie follten nach den Kolo⸗ nien gebracht werden. Die Volksmenge verhinderte die Einschiffung der Truppen, während auch die Offiziere sich anscheinend nicht die geringste Mühe gaben, den Widerwillen der Mannschaften gegen den Krieg zu bekämpfen. Trotz aller Energie vermochte die Regierung kaum weitere 7000 Mann frischer Truppen aufzubringen, da der g' ößte Teil der Wehrsä igen das Land fln chtartig verließ. — In den portugiesischen Gewässern gebärdet sich die englische Flotte seit längerer Zeit als unumschränkte Herrin. Dem Mini⸗ sterium Coutinho scheint keine lange Daue*. beschieden zu sein. Infolge der geringen Einfuhr⸗ und Ausfuhrmöglichkeiten sind die wirtschaftlichen Verhältnisse das Landes die denkbar krauxrigsten. Die Verteidigung des Suezkanals. Wie der Korrespondent der Morning Post drahtet, wür⸗ den am rechten Ufer des Suezkanals in der syrischen Wüste durch englische, indische und australische Truppen Laufgräben von weiter Ausdehnung angelegt. Die Laufgräben sind mit Truppen besetzt worden, die sich in ihnen häuslich eingerichtet haben. Sie schlafen in den Gräben, nehmen das Essen darin ein und trainieren sich durch tägliche lange Märsche quer durch den Wüstenfsand. Man hofft überhaupt, die Mann- schaft durch tägliche Arbeit gesund zu erhalten. Auch für die Tragtiere seien in der Wüste unterirdische Unterstände er⸗ richtet worden. Das ganze System von Laufgräben und Unterständen sei mit ausgezeichneten Signaleinrichtungen versehen und telegraphisch und telephonssch mit der Armee⸗
Times über den von einigen englischen Zeitungen ge—
kommenden Personen und Verhältnisse, im Berliner Tageblatt
leitung verbunden. Nach dieser Darstellung, die sich mit


