Ausgabe 
11.1.1915
 
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erkennt. jede

wie be⸗

dochste Vollendung der menschlichen Gemeinschaftsidee Jeder Tag der Geschichte, jede ihrer schweren Heimsuchungen, in Leid und Not gemachte Erfahrung bestätigen aufs neue, einsach, wie leicht und sicher durchführbar, wie praktisch, wie zwingend, wie unumgänglich das neue System geworden ist!

5 Genen die Agrarspekulanten.

Die mecklenburgisch⸗schwerinsche Regierung hatte die Land⸗ wirte aufgefordert, freihändig den Hafer an die Heeresverwaltung zu verkaufen, sonst würde bei weiterem Zurückhalten requiriert werden. Die Landwirte glaubten aber, die mecklenburgischen Minister besser zu kennen und schlugen jene Mahnung und Warnung in den Wind. Nun hat die Schweriner Regierung jedoch ihre Ankündigung wahr gemacht und den Hafer mit Beschlag be legt: sie erließ folgende Bekanntmachung:

Unter Bezugnahme auf die Bekann zember v. J. wird weiter bekannt gegeben, Spezialkommission zur Veschaffung der Landlieferungen gemachten

Angeboten der Haferbedarf der Heeresverwaltung durch frei⸗ händigen Ankauf 3. Z. nicht gedeckt werden kann. Demgemäß sieht sich das Ministerium gezwungen, den Haferbedarf auf Grund des Kriegsleistungsgesetzes vom 13. Juni 1873 und der dazu ergangenen Ausführungsvorschriften gemäß ergangener Re⸗ quisitionen der Militärbehörde anzufordern und hat die

Spezialkommission beauftragt, ihrerseits die zur Ausführung der Requisition erforderlichen Anordnungen an die Gemeindebehörden bezw. unmittelbar an die Leistungspflichtigen in den Gemeinden ergehen zu lassen. Die Gemeindebehörden werden angewiesen, den bezüglichen Anforderungen der Spezialkommission zu entsprechen. Um den Haferbedarf der Heeresverwaltung zu decken, ergeht die Anordnung, daß sämtliche Bestände an gedroschenem und unge⸗ droschenem Hafer, soweit solche nicht in dem eigenen Betriebe unbe⸗ dingt notwendige Verwendung finden müssen, für die Zwecke der

tmachung vom 28. De⸗ daß nach den der

Heeresverwaltung hiermit nach Maßgabe der gesetzlichen Be⸗ stimmungen sichergestellt werden. Wenn somit den Be⸗ sitzern die freie Verfügung über ihre Haferbestände ge⸗

hnen doch die Verpflichtung ob, für die sorgsame Behanblung und Aufbewahrung der Vorräte Sorge zu tragen, da die Verantwortung für etwaige nach der Sicherstellung entstehende Schädigungen und Verluste den Besitzern verbleibt und Entschädigungsansprüche dieserhalb nicht erhoben werden dürfen. Den Besitzern wird anheimgegeben, die noch nicht gedroschenen Haferbestände möglichst beschleunigt ausdreschen zu lassen. Die Abgabe von Hafer an andere Abnehmer ist nur auf Grund einer vorgängig zu erwirkenden Erlaubnis der Spezial⸗ kommission zulässig. Veräußerungen oder Fortgabe der sicher⸗ gestellten Vorräte ohne Erlaubnis der Spezialkommisston ziehen die gesetzlichen Rechtsfolgen nach sich.

8 Kundgebung rumänischer Studenten.

Die an der Technischen Hochschule in Charlottenburg studierenden Rumänen haben von ihrer Heimat aus, wo sie ihre Ferien verbringen, dem Rektor der Hochschule folgende Kundgebung zugehen lassen: Die unterzeichneten augenblick lich beurlaubten rumänischen Studierenden der Königl. Tech⸗ nischen Hochschule Berlin haben den Wunsch, ihren auf den Schlachtfeldern verwundeten Kameraden anläßlich des Weih⸗ nachtsfestes und neuen Jahres Glück zu wünschen, sowie gleichzeitig allen denjenigen ihr tiefstes Mitgefühl auszu. drücken, die um gefallene Kommilitonen trauern.

Die Hindenburgspende.

Die Stadt Berlin wollte sich an der Hindenburgspende der e e mit 50 000 bis 150 000 Mark beteiligen. Wie die Tägliche Rundschau erfährt, hat sich jedoch nach Rücksprache mit den maßgebenden Stellen, insbesondere mit dem Kriegsministerium er⸗ geben, daß die 7 Verwendung der Gelder den Beifall der maßgebenden Stellen nicht hat. An Aus⸗ rilstungsgegenständen fehle es den e nicht, auch warme Kleidungsstücke seien für sie in reichem Maße vorhanden. Wenn man spenden wolle, so möge man Lebens⸗ und Genuß⸗ mittel senden. Mit Rilcksicht darauf, daß über die Verwendung der Spende noch Ungewißheit herrscht, hat Berlin die Sache einst⸗ weilen vertagt.

Die Angelegenheit der deutschen Ossiziers⸗ Patrouille.

Wie der Lokalanzeiger hört, liegt an zuständiger Stelle eine Nachricht darüber vor, daß durch Vermittelung einer neutralen Macht die Angelegenheit der deutschen Offiziers⸗ patrouille Graf Strachwitz und Schlierstädt und ihrer Be⸗ gleitmannschaften bei der französischen Regierung in dem von der deutschen Regierung gewünschten Sinne bereits zur Sprache gebracht worden ist.

nommen ist, so liegt i

Georg Weill.

Berlin, 8. Jan.(W. B. Nichtamtlich.) Das Mitglied des Reichstages Dr. Georg Weill aus Straßburg ist nach dem Be⸗ kanntwerden seines Briefes, aus dem hervorgeht, daß er in die französische Armee eingetreten ist, gemäß§ 27 des Neichs⸗ und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22. Juli 1913 durch Beschluß des Ministeriums in Elsaß⸗Lothringen vom 3. Jan. 1915 seiner Staats⸗ angehörigkeit verlustig erklärt worden. Dr. Weill hat damit auf⸗ gehört, Deutscher zu sein und zugleich die Wahlberechtigung zum Reichstage verloren. Hiervon hat der Stellvertreter des Reichs⸗ kanzlers dem Präsidenten des Reichstages mit dem Anheimstellen der weiteren Veranlassung Mitteilung gemacht.

5 8 2 2 8 2 7 Die französischen Angriffe. In den Vogesen.

Vasel, 9. Jan.(U.) In den Vogesen auf der Front zwischen Diedolshausen und den Höhen von St. Dis ist die frauzösische Offensive zum Stehen gekommen. Die deutschen Truppen haben die Strecke von St. Dis bis nach St. Leon⸗ hardt besetzt. Alle französischen Angriffe wurden glänzend zurückgewiesen. Die Deutschen erhalten fortwährend bedeu⸗ tende Infanterie- und Artillerieverstärkungen. Die neue Sundgau⸗Bahn WalzighofenSt. Ludwig leistet der Heeres leitung beim Truppentransport vorzügliche Dienste. Die Zahl der aus dem elsässischen Operationsgebiet nach St. Ludwig und Leopoldshöhe kommenden Verwundeten ist auf⸗ fallend klein. Sie weisen meist nur kleinere Verletzungen auf. Das französische Artilleriefeuer vermochte den Deut⸗ schen keinen besonderen Schaden zuzufügen. Die Verwun⸗ deten erzählen, die Schützengräben seien bis zu 20 und 30 Zentimeter mit Wasser angefüllt gewesen. Tagelang hätten die Manuschaften bis über die Knie im Wasser gestanden. Bei den Franzosen, deren Schützengräben keine Ablaufgräben gehabt hätten, sei es noch viel schlimmer gewesen.

Die Kämpfe um Steinbach. Basel, 9. Jan.(TU.) Im Dreieck Thann, Steinbach⸗ Sennheim(Ober⸗Elsaß) wird noch immer fortwährend gekämpft. Die Deutschen sind endgültig in Steinbach eingezogen. Die Franzosen ziehen sich unter schweren Verlusten nach Thann zurück.

Die Verluste der Garibaldianer. Mailand, 9. Jan. Nach ausführlichen Bexichten erfolgte der Tod Konstantin Garibaldis beim Kampf um Laufgräben während eines deutschen Gegenangriffs bei Courte⸗Chaussee in den Ar⸗ gonnen. Garibaldi erhielt einen Halsschuß. Seine Begleiter er⸗ litten dabei so starke Verluste, daß sie vorläufig nicht ins Feuer zursickkehren können; von 23 Offizieren wurden 15 getroffen.

Aus dem Osten.

Meuternde russische Matrosen. Wie dem Berliner Tageblatt aus Odessa gemeldet wird, wurden dort 57 Matrosen der Schwarzen Meer-Flotte wegen revolutionärer Propaganda zu Kerkerstrafen bis zu 10 Jahren verurteilt.

Verwundete Generäle.

Den Basler Nachrichten wird berichtet, daß in den Kämpfen um Lodz und Lowicz acht russische Gene⸗ rale schwer verwundet worden sind, darunter Graf Keller und General Orlow.

Die russische Landwehr.

Kopenhagen, 9. Jan.(J.) Die Nationaltidende meldet aus Petersburg die Einziehung der beiden letzten Jahrgänge der russischen Landwehr zum 1. Januar russischen Stils. 8

Die Helden derEmden.

Kopenhagen, 9. Jan.(T. U.) Die Berlinske Tid licht eine Reihe weiterer Informationen über die Freiheit befindlichen Emden-Mannschaft. Danach die ca. 50 Mann starke Mannschaft zunächst eines alten eng⸗ lischen Dreimasters namensAyesha. In das Schiff setzte sie einige Kanonen und ein ihnen zur Verfügung stehendes Maschinengewehr ein. Diese Geschütze bilden zusammen mit einem

ende veröffent- Taten der in bemächtigte sich

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mugge. 15

Was ich sehe, ist wunderbar! rief der Junker.Ich stehe erstaunt und kann es nicht fassen; doch läge alles Silber der Erde hier beisammen und sollte mein sein, so würde ich es dennoch glühend finden und fortwerfen, ehe ich täte, was du wolltest.

Du willst nicht? fragte der Lappe, nachdem er seine roten Augen lauernd starr auf ihn geheftet hatte.

Ich kann nicht, antwortete Johann.Ich begehe kein Verbrechen.

Hier straft dich niemand, flüsterte Afraja.

Aber mein Gewissen! Ich bin ein Mensch, ein Christ! Ich habe dir geschworen, zu allem Guten dir zu helfen. Ich will nach Trondhjem, nach Kopenhagen eilen, will dem Könige mich zu Füßen werfen, will ihm deine Geschichte er zählen, und was die Gewalt der Wahrheit und des Rechtes nicht tut, das wird dein Silber vermögen. Laß ab, Afraja. Du wirst dich und alle verderben, die mit dir sind. Du bist klug, du mußt mit Klugheit handeln.

Der alte Mann lächelte arglistig und ungläubig. Er schien es nicht begreifen zu können, daß Marstrand auch jetzt nicht wollte, nachdem er ihm das kostbare Gut gezeigt hatte, um welches die Menschen alles kun. Er betrachtete ihn ge nau und scharf und hob die Fackel hoch, indem er ihm noch mals seine verführerischen Worte zuflüsterte.

Ich gebe dir alles, fagte er.Was ich besitze, was ich Weiß, soll dein sein. Wo ist Hilfe für dich? Du mußt ver⸗ derben. Du wirst mächtig vor ihnen stehen, wirst Rache nehmen an deinen Feinden, sie hassen dich, sie verraten dich, Jüngling. Willst du dich zertreten lassen, bist du ein Mann?! Du rätst mir Klugheit, sei selbst klug. Du willst nicht? Und Gula denkst du an Gula?

Nein, nein! rief Johann, daß es schallte und dröhnte, auch um Gulas willen sollst du mich nicht haben!

Afraja schüttelte zornig den Kopf. In dem roten Schein

Nordens wohnten. Vielleicht waren es auch Zaubersprüche, die er vor sich hinmurmelte, während er unverwandt, die rollenden, blitzenden Augen-auf den Widerspenstigen richtete, der ein unheimliches Grausen davor empfand.

Laß uns gehen, sagte Marstrand,ich will alles tun, was ich kann.

Du willst mich verraten? rief Afraja.

Niemals, ich bin kein Verräter.

Habe ich dir nicht Gutes getan, und bist du kein Nor⸗ mann?

Ich hoffe dir zu beweisen, daß ich dankbar bin.

Du sollst nicht fort! rief der Lappe.

Marstrand stand still. Das wilde, drohende Gesicht des Häuptlings ließ ihn Böses ahnen.Was willst du tun? fragte er, indem er nach seinem Arme griff.

Aber mit jugendlicher Gelenkigkeit sprang Afraja zurück, und indem er die Fackel über sich schwang und ein entsetz⸗ liches Gelächter ausstieß, floh er aus dem Gange in das weite Gewölbe, und plötzlich war überall dort Nacht und tiefes Schweigen.

Nach wenigen strauchelnden Schritten hatte Marstrand die Verfolgung eingestellt. Er tappte bis an die Wand der Höhle und legte seine Hand auf einen der vorspringenden Kristalle. Der Gedanke ergriff ihn, daß er hier elend mitten unter Schätzen umkommen könne, aber er schwieg und unter⸗ drückte die aufkeimende Verzweiflung, da es ihm nicht denk⸗ bar schien, daß Afraja seine Gewalt bis zur äußersten Grau- samkeit treiben würde. Nirgends war ein Lichtschimmer zu entdecken, nirgends ein Spalt, durch den ein Hoffnungsstern herein schien, nirgends ein Luftzug, der die Nähe eines Aus gangs verraten hätte. Er hatte keine Ahnung, wo er sich be⸗ fand, ob nah, ob fern vom Kilpis, ob in den Eingeweiden dieses heiligen Berges, ob in der Tiefe eines Fields. Sein Nachdenken brachte nichts heraus, er hörte auch kein Geräusch, während das leiseste sich hier bemerklich gemacht hätte. Mit steigendem Entsetzen dachte er daran, daß Afraja sich wirkilch entfernt haben könnte.

Ich weiß nicht, ob du mich hörst, sagte er endlich, so

seiner Fackel sah er wie einer der tückischen, zauberkundigen

Zwerge aus, die einst in solchen Höhlen und Klüften des

wiederhergestellten alten Ayesha. Dieses arm augenblicklich die ganze wässern aufs äußerste

D

2

Traesk.

gefaßt er es vermochte,aber ich hoffe es von deiner Redlich

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Dies einzige Wort goß einen neuen Le Johanns Adern. In diesem Augenblick erst empf Grausige seiner Verlassenheit, und mit einem Griff packte er den treulosen Lappen. u rufst nach Gula, sagte der Alte,ich will ihr führen. Mag sie dein Herz erweichen, du starr Mann, dessen Kopf härter ist wie die E

(Fortsetzung folgt.)

rser die artillerisisce Bewaff te Segelschiff stört und d delsschiffahrt in den ostindischen und trotzt allen Verfolgungen eng

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Schiffe. Vor einiger Zeit kaperte dieAyesha einen eualischen Kohlendampfer namensOxford. Der größte Teil der deut 1 Mannschaft siedelte auf den Dampfer über, der jetzt gewisserma 2 eine zweiteEmden geworden ist und Jagd auf englische 1 französische Handelsschifse macht. Englischerseits befürchtet man Zuüdte daß bereits eine Anzahl von Fahrzeugen den Sl, Dampfer zum Opfer gefallen sind. Den ostindis solbst Hafenbehörden sind bereits eine Reihe von Handelsdampfern wende ae. gemeldet worden. Die Hafenbehörden in Rangoon. ha laub eine öffentliche Warnung vor derAyesha ken Oxford erlassen mit genauer Beschreibung der beide 175 Der Heilige Krieg. 15 Mailand, 9. Jan.(TU.) Die Unione meldet aus K sorder stantinopel: Der Scheik⸗ül-Islam hat dem Präsidenten der Tran ottomanischen Kammer die Mitteilung zugehen lassen, da lünger bisher 320 Millionen Mohammedaner sich für den Heiligen een Krieg erklärt haben und mit großer Begeisterung dem Rufe Preh des Padischah Folge leisten wollen. a I Sgchve Kopenhagen, 9. Jan.(T. U.) Nach Petersburge gunze Wremja⸗Nachrichten erklärte die p er sische Regierung fili ihre Unmöglichkeit, die russischen Forderungen nach ert Verhinderung des Zuzugs der persischen Stämme zum 17 9 Kalifenheer zu erfüllen. I Rumänisches. LCbam Basel, 8. Jan.(W. T. B. Nichtamtlich.) Wie den Basele 1 Nachrichten aus London berichtet wird, haben alle Rumänen, d 60 dem aktiven Heere angehören und im Auslande wohnen, den mache fehl erhalten, zurückzukehren. 0 1 Hotel Die Gekangenen der Engländer. 5 sonde Aus Madrid wird dem Berliner Tageblatt gemeldet: Am lassen Donnerstag wurden die meisten deutschen und österreichisch-ungarDeu schen Kriegsgefangenen von Gibraltar fortgeschafft, und zwar, wie gehle die Blätter melden, nach St. Helena oder Malta, wahrscheinlich ihe aber nach England. 400 über 40 jährige sind vorläufig zurückge sreih blieben. Angeblich beabsichtigt England, alle Gefangenen don verrat Gibraltar zu entfernen. Bel dem Transport versuchte ein zu verb rlickgebliebener deutscher Gesangener zu entweichen. Er wurde für jedoch vom Posten erschossen. Er erhielt ein ehrenvoll milltärssches. Begräbnis. Den Sarg deckte die deutsche Flagge. In Gibraltar] bersag ist die Spfonenfurcht besonders groß. Man hat dort die schärfsten 6 Maßnahmen getroffen. massen Kämpfe in Kamerun. aber London, 9. Jan.(J. U.) Hier vorliegende Meldungen! Indus aus Duala besagen, daß ein kleiner Teil der deutschen Streit. ö ordent lräfte, und zwar 10 Weiße und etwa 100 Farbige, sich nach 1 allem einem Ueberfall einer englischen Patrouille sich durch das von 1 kann den Engländern besetzte Gebiet geschlagen haben und c Einfu augenblicklich auf der St. Albertshöhe befinden. Diese von Hand. der Natur sehr geschützte Höhe ist von der handvoll Deutsche Das noch weiter geschützt worden und trotzte bisher jedem Am. Krieg, griff. Eine Operation größeren Stils wird gegen das kleine 2 Fort eingeleitet werden müssen. 3 dient. Das Explosions⸗Un lück in New Vork. deut Kopenhagen, 9. Jan.(T. U.) Wie aus Newyork gemeldet w schlag ist der Brand in der Untergrundbahn durch Kurzschluß entstand N Pro Das Unglück geschah morgens, als die Bahn den stärksten Betti kurz! aufwies und alle Geschäftsleute und Angestellten auf der Fahrt gesagt Arbeitsstätte waren. Die Feuerwehr stleg in der 55. Avenue ae Brandleitern in den Tunnel. Sie fand in zwei Zügen 700 Ret Doren infolge des starken Rauches der Brandkabel besinnungslos Zeit Mit Ausnahme einer Frau gelang es, alle ins Leben zur 0 höeten rufen. 900 dagegen mußten teils schwer verletzt, teils wos rauchvergiftet, ins Krankenhaus gebracht werden. 1 haft Winter in Italien.* 4 Genua, 8. Jan.(T. U.) Seit Anfang Januar ist in großen Teile Ober⸗ und Mittelttaliens heftiger Schneefall zu 9 8 zeichnen. Hier liegt der Schnee bereits 10 Itmtr. hoch. Die Agent haben große Verspätungen. Auch einige Straßenbahnlinien, in gtöße Umge ung mußten den Verkehr einstellen. Aus Mailand,& die g und anderen Orten werden ebenfalls Verkehrsstörungen gemel de Die Züge aus Mailand kommen mit mehrstündigen Ver und ungen an. aller. n. Ware 5 8 8 die wolle keit. Ich bin als dein Gast zu dir gekommen, und selbst die fit jenigen, welche deinen Stamm hassen und verachten, loben bereit seine Gastfreundschaft und Treue. Welche Schmach wo es für dich, wenn du mich hierher gelockt hättest, um mich u nee verderben! Du willst mich erschrecken, doch du wirst nicht Per dadurch erreichen; lieber will ich tausendmal umkommen, ehe r ich mein Seelenheil verliere. Ich kann nicht und darf 11 die 9 Wisse aber, daß diese Tat dich verfolgen wird, und was wird ech Gula sagen, wenn du vor ihr stehst? Was willst du ant 5 worten, wenn sie dich nach mir frägt? l 0 Er schwieg, und es verging eine geraume Zeit, ohne de el ein Laut zu hören war. Der Verlassene wagte es nich ddl Stelle, wo er stand, aufzugeben. Er wußte nicht, ob er bein lch nächsten Schritte nicht schon in eine Tiefe stürzen oder, wenn mnie er einen Ausweg suche, sich unrettbar in diesen unterirdischen ind Hallen verlieren könne, die ihm unermeßlich groß schienen Je mehr er überlegte, um so weniger konnte er sich dart gez desinnen, wie er hierher gelangt sei; nur so viel war ih 15 gewiß, daß Afraja ihm irgend ein schwer betäubendes Geng. tränk gereicht haben mußte, und daß er dann seine Bewußk 1000 losigkeit benutzt hatte, um ihn an diesen verborgenen Ort duft bringen. Vielleicht war er dicht bei dem Tale, vielleicht gau 00 in Gulas Nähe, hinter der Wand ihrer Hütte, und sie konnte 10 seinen Ruf vernehmen. Von dieser Vorstellung ergriffen 1 rief er plötzlich mit großer Gewalt ihren Namen, der von 1 Echos wiederholt wurde. 1 0 Zu mir, meine Gula, zu mir! Oh! Du hörst mie id nicht. Du, die einzige, die mich nie verlassen und betrüges würde. 1 Komm! sagte Afraja, indem er ihn am Arm ergris'] df Er mußte dicht neben ihm gestanden haben. bat

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