sollte gerade jetzt die größte Vorsicht walten lassen, damit das Verderben solch großer Massen von Nahrungsmitteln ver⸗ hindert wird. Wir haben in Deutschland wahrlich keinen Ueberfluß an Fleisch und müssen haushälterisch umgehen. Es geht da nicht allein um den persönlichen Schaden des frag⸗ lichen Fabrikanten, sondern es geht um die Interessen der Gesamtheit. Die Heeresverwaltung hat vor einiger Zeit schon Gelegenheit genommen, den Fleischkonservenfabriken nahe zu legen, die Nachtarbeit einzuschränken, weil sie mit Recht befürchtet, daß dabei in sanitärer Hinsicht nicht so ein⸗ wandsfrei gearbeitet werden kann wie am Tage. Sie ist auch sonst sehr bemüht, in den Fabriken, die Fleischkonserven für den Heeresbedarf herstellen, allen Grundbedingungen der Hygiene Geltung zu verschaffen und hat auch schon öfters eingegriffen, wo Mißstände in dieser Hinsicht offensichtlich wurden.
Wenn solche enorme Posten Fleischkonserven der Ver⸗ nichtung anheimfallen, so liegt das nicht zuletzt daran, daß heute alle möglichen Leute, die in ihrem Leben noch keine
Fleischkonservenfabrik gesehen haben, Betriebe eröffnen und die fachmännische Leitung oft Personen übertragen, die schon jahrelang nicht mehr in dem Beruf tätig waren und denen für die Konservierung des Fleisches jedwede praktische Kennt⸗ nisse abgehen. Zu folgern ist daraus, daß, ehe solche Liefer⸗ ungen vergeben werden, zunächst zu prüfen ist, ob der Be⸗ trieb die erforderlichen fachmännische Leitung hat, damit der Vernichtung großer Massen von Nahrungsmitteln nach Möglichkeit vorgebeugt wird. Die Nahrungsmittelproduk. tion darf in dieser schweren Zeit nicht Objekt profithungeriger! Unternehmer sein.
Die japanischen Kriegsgefangenen in Deutschland. Zu Meldungen russischer Blätter, daß die japanischen Kriegs⸗ gefangenen in deutscher Kriegsgefangenschaft, besonders in Frank⸗ furt a. M., mißhandelt worden seien, erfährt die Frankfurter Zei⸗ tung durch Erkundigung an zuständiger Stelle, daß in Frankfurt gegenwärtig überhaupt keine Kriegsgefangenen untergebracht sind, außer gefangenen Verwundeten. Japanische Kriegsgefangene sind in Frankfurt a. M. nie untergebracht gewesen. In den ersten Kriegswochen waren dort einige Japaner in Schutzhaft, sie sind aber alle längst wieder entlassen. Natürlich eutsprach ihre Behandlung während der kurzen Schutzhaft allen Geboten der Menschlichkeit.
Verjüngung des Offizierkorps.
Der Krieg hat die Sehnsucht jener Kreise gestillt, die seit Jahren eine erhebliche Verjüngung unseres Offizierkorps verlangt haben. Allerdings ist dieses Ziel jetzt dadurch er— reicht worden, daß der Tod auf dem Schlachtfeld gewaltig unter unseren Offizieren aufgeräumt hat. Die Beförderungs⸗ verhältnisse sind auf diese Weise geradezu glänzend gewor⸗ den. Der Leutnant' hat Aussicht, bereits nach neun Dienst⸗ jahren Hauptmann zu werden, bisher hat das fünfzehn bis sechszehn Jahre gedauert. Wie bürgerliche Blätter berechnet haben, brauchen die Hauptleute 7½ Jahre zum Major, diese brauchen 5 Jahre zum Oberstleutnant und letztere wieder 2 Jahre bis zum. Obersten, sodaß man also vom Major bis zum Regimentskommandeur 7 Jahre braucht. Oberst ist man zurzeit auch nur 2 Jahre, und ebenso Generalmajor. Wir werden also nach dem Feldzuge ein wesentlich verjüngtes
Offizierkorps haben. Allerdings wird bald wieder eine Stockung eintreten, denn die künftigen jungen Generäle bleiben natürlich länger als bis jetzt in diesen Stellungen
und halten damit naturgemäß das Vorrücken ihrer Hinter⸗
männer entsprechend auf. Einschränkung des Zahlungsverbots.
Das Zahlungsverbot an Angehörige der mit uns im Kriege befindlichen Staaten hat dazu geführt, daß auch Zahlungen an Deutsche verweigert werden, die bis zum Beginn des Krieges im Ausland als Kaufleute oder Unternehmer ansässig waren und nun wieder ihren Wohnsitz in Deutschland haben Der Reichskanzler hat deshalb die fragliche Verordnung dahin ergänzt, daß das Zah— lungsverbot nicht gilt für Zahlungen aus einem Schuldverhältnis gegenüber einem im feindlichen Ausland ansässigen Unternehmen, sofern die Zahlung an einen Deutschen erfolgt, der Inhaber oder Teilhaber des Unternehmes ist und anläßlich des Krieges das feindliche Ausland verlassen hat
1 9 Afraja. Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 151 „Es muß das Tal sein, das du gesehen hast, Olaf,“ sprach der Schreiber.„Hinter der steilen Wand muß es liegen, sagst du, und gerade da, wo man allein hinüber kann hat Afraja sich mit seinen kläffenden Hunden und dem ganzen Gesindel festgesetzt. Ich will meinen Kopf wetten, daß die Prinzessin da unten steckt.“ Björnarne, der auf dem Opfersteine saß, stand auf und sagte:„Geh' voran, die Zeit eilt.“ „Mein guter Junge,“ lachte Paul, indem er ihn fest— hielt,„du kommst früh genug dazu, entweder deinen Kopf selbst zu zerschlagen, oder ihn dir zerschlagen zu lassen. Steh also ein paar Minuten still und laß uns überlegen. Es ist möglich, daß dies ein geheimer Eingang in die waldige Schlucht ist, von der wir vermuten, daß der alte Schlaukopf dort sein geraubtes Töchterchen verwahrt, es ist also möglich, daß wir sie finden; aber es scheint mir nicht glaublich, daß sie, ohne von Drachen und Hexen und anderen schrecklichen Geschöpfen umringt zu sein, allda in Frieden schläft, und wäre es auch nur, daß vielleicht der liebliche Mortuno mit einigen andern jungen galanten Herren an ihrer Schwelle lagerte, so könnten wir gewiß darauf rechnen, durch ein paar unangenehme Löcher unsere Hüte und Röcke verderben zu sehen.“ „Weshalb sind wir hierher gekommen, wenn wir uns fürchten wollen?“ antwortete Björnarne.„Ich will es auf jeden Fall versuchen.“ Nach kurzem Kriegsrat ward der Beschluß gefaßt, eine nähere Untersuchung anzustellen, und als sie glücklich die tiefe Schlucht erreicht hatten, fanden sie bestätigt, daß dort ein Gang durch die Felsen führe. Bald hörten sie, was ihr Führer gehört hatte; sie standen an dem Ausgange, und unter ihnen fuhr der Wind durch Baumwipfel, Wasser rauschten, der dumpfe Lärm der Kaskaden tönte zu ihnen her.
Joffres Neujahrsgruß. Zu der Joffreschen Neujahrsnote wird dem Berliner Lokalanzeiger aus Genf telegraphiert: Joffres Jahresschluß⸗ note läßt die Pariser militärische Presse unbefriedigt, vor⸗ nehmlich wegen der böllig unzureichenden französischen Operationen in der Champagne, wo die Deutschen in der Umgebung von Reims auch gestern wieder die Ueberlegenheit ihrer Artillerie, Minenwerfer und Infanterie an mehreren wichtigen Punkten erprobten. Joffre verschweigt die Schlappe im Argonner Wald. Die militärische Presse weist dagegen auf den deutschen Gesamtvorteil im Westen des Ar⸗ gonner Waldes hin. In einem von dem Minister Delcassé
beabsichtige, den Waffen stehen williger reiche für die zu löse
auf.
von 300 Reitern eingetroffen ist
die nach dem Landesverteidigungsgesetz den Streitkräfte zum Dienst gegen Deu Südwestafrika zu verwenden und sich nicht ausschließlich au Freiwillige zu beschränken. Die Rekrutierung Frer⸗ nde Aufgabe nicht aus. Eine Proklamation ruft die erste und zweite Klasse der Nationalreserve in ganz Transvaal außer im Witwaters⸗ randbezirk und im Nordwestkapland bis zur deutschen Grenze
Die Drusen im Heiligen Kriege. 9 W. B. Konstantinopel, 2. Jan. Ein Telegramm aus Damas⸗ lus besagt, daß der Drusenführer Emir Said dort an der Spitze und dem Wali angekündigt hat,
Nach einer neuen Beratung blieb Olaf in einer tiefen
wecken.“
trachtete.(Fortsetzung
1—
inspirierten Artikel des Temps werden die einem Abkommen daß 20 000 freiwillige Drusen nach dem Kriegsschauplatz unter mit Japan widerstrebenden Kolonialkreise dringend gebeten, wegs seien. 7 Ei ihre Opposition einzustellen, da die Verhand- China zurück zur Monarchie. gest lungen mit Tokio sich wegen der dortigen, jeder Intervention W. B. London, 2. Jan. Daily Telegraph meldet aus Peking. permiß in Europa abgeneigten Haltung der leitenden Kreise, ohne— uan-schi⸗kai habe ein Geset eingebracht, durch das ihm die Präsi⸗ Hehrich dies schwierig gestalteten. Der Artikel des Temps spielt] dentschaft auf Lebenszeit und das Recht, den Nachfolger zu bee? ng auch auf ein scharfes Mißtrauen Washingtons an. stimmen, übertragen wird.. 5 15 5 Serbische Niederla Großes Eisenbahnunglück bei London. jtelie 5 ge.. London, 2. Jan.(T. U.) Gestern früh fand auf der Station mißt, Budapest, 2. Jan.(T. U.) Az Est meldet aus Semlin:] Ilford, einem Vororte im Osten Londons, ein Eisenbahnzusammen mißt, Starke feindliche Truppen versuchten nach der neuerlichen stoß statt. Eine Lokomotive und mehrere Wagen stürzten den Bahn⸗ verw. Sprengung der Semliner Donaubrücke in Sormien einzu⸗ e 1 205 1 wurden getötet, 20 schwer und mehrere licher dringen. Vier serbische Infanterieregimenter, unterstützt von andes leiczt Feen, f gelen der Artillerie, die auf der Zigeunerinsel Stellung genommen 5 l bach,! hatte, überschritten unter dem Schutze der Dunkelheit die Hessen und Nachbargebiete 8 Elben Donau und gingen etwa 20 Klm. weit westlich Semlin vor. 2 2 f All. Hier wurden sie von unseren Truppen, die günstige Stell⸗ Gießen und Umgebung. 3 sugsen ungen eingenommen hatten, erwartet. Es entspann sich ein* 9 Lauter heftiges, mehrere Stunden dauerndes Gefecht. Unsere Auf dem Wege zur neuen Wirtschaftsform. Dante ungarischen Landwehrtruppen schlugen sich heldenhaft. Schäden unseres Wirtschaftslebens, die sich zu normalen 1 5 Schließlich wurden die Serben unter schweren Verlusten ge. Zeiten im kleinen zeigten, erscheinen jetzt in großen und gau, schlagen, so daß sie sich in unordentlicher Flucht zurückziehen fallen deshalb allgemein in ihrer ganzen Unnatürlichkeit auf. Vetker mußten. Mehrere Hundert Tote und Verwundete bedeckten Daß dagegen keine Reformen durch Höchstpreisbestimmung Wörle den Kampfplatz. Unsere Truppen machten etwa 1100 Ge⸗ bei Lebensmitteln und neuem den Verbrauch regelnde und 1 fangene. Auf der Flucht fanden viele Serben den Tod in seinschränkende Bestimmungen wirken, sieht man jetzt mehr 5 1 der Donau. und mehr auch im bürgerlichen Lager ein und man bewegt Stump Blockade von Dedeagatsch 2 sich mehr und mehr in der Richtung unseres alten Zieles, in Holfhe Wien, 2. Jau.(Spezialtelegram der P. U.) Das Sofioter der Richtung der Vergesellschaftung und Zentralisierung. 9000 Blatt Narodni Zavet meldet in einer Extraausgabe, daß die In diesem Sinne tritt jetzt z. B. auch die Handelskammer in ben f Verlängerung der Blockade von Dedeagatsch durch die eng⸗Stuttgart in einer Eingabe an das Reichsamt des Innern Vile, lische Flotte unmittelbar bevorstehe. Eine Eskadre der ver⸗ für eine planmäßige Verteilung der vorhandenen Lebens- Ne. 2 einigten Flotten kreuzt bereits vor Dedeagatsch und hält] mittelvorräte durch eine Reichszentralstelle ein. Unerläßlich Ne. i Schiffe au, die in den bulgarischen Hafen einlaufen wollen. ferscheint es, so heißt es da, daß sich 0 Reich in den ü 100 N 0 773 aller vorhandenen Getreide- und Mehlvorräte unverzüglich alle 3 Se ee e setzt und damit das unbedingt nötige volle Verfügungsrecht b zu Empfanges bei Hofes äußerte sich König Konstantin in Anwesen⸗ und damit zugleich die Möglichkeit straffer Durchführung. 5 N 1 5. 7 7 5 1 5918 8 J. Tr. heit diplomatischer Vertreter: Griechenland will seine Neutralität der erforderlichen Preispolitik erhält. Unsere Kammer, so gesto bis ans Ende des europäischen Krieges bewahren. Wenn der Fall! heißt es weiter, hat nach anfänglichem, aus grundsätzlichen 1d eintreten sollte, daß irgend ein Staat uns angreift, dann werben Erwägungen begreiflichem Zögern, einer in die sonstige verm. wir uns wehren und unfer Land aus, eigener Kraft oder mit Hilfe Wirtschaftsverfassung so tief einschneidenden Maßnahme als unserer Verbündeten gegen jeden Feind verteidigen. 8 2 5. 8 Interessenvertretung des Handels und der Industrie zuzu⸗ 10 Englischer Kolonialerfolg. stimmen, in ihrer Plenarsitzung einstimmig sich hierzu ent. Lem Amsterdam, 2. Jan.(J. U.) Nach einer Reutermeldung schlossen, da in den langwierigen Verhandlungen, insbeson. fein, aus Melbourne haben australische Truppen Bougainville, dere auch aus den Aeußerungen der Sachverständigen de fuß, 8 die größte der Salomon-Inseln östlich von Neu-Guinea be- Getreidehandels. und Nahrungsmittelverkehrs, hervorging, 9 75 setzt und die englische Flagge gehißt. daß auf anderen Wege bei der durch den Krieg geschaffenen] Ferse Chincsischer Boykott gegen Japan. Lage auf die Dauer jedenfalls nicht mit der erforderlichen 3 0 Rotterdam, 2. Jan.(Privattelegramm der TU.). Aus den Sicherheit eine gleichmäßige und hinreichende Ernährung igt C richten der hier vorliegenden holländischen Presse geht hervor, daß des Volkes gewährleistet wäre. Die Durchführung dieses auf den unter niederländischer Herrschaft stehenden Sunda⸗anseln][ Gedankens, so fährt die Kammer fort, erscheint auf den 5 zahlreich dort wohnenden hinesen eine lephaste Bewegung im Gange sersten Blick vielleicht schwieriger, als sie bei Benutzung a Kuche 1 85 ee e e, eee der zur Verfügung stehenden Kräfte und Organisationen tats nerste chinesischen Neutralität wegen des Kiatutschoufeldzuges angeklagt lich ist. Eine vollkommene Ausschaltung des Handels wär außer wird. Da die Republik nicht imstande ist, sich gegen das überlegene weder erforderlich, noch überhaupt ratsam; vielmehr sollten Notiz Japan zu schützen, so suchen die chinesischen Kauflente, deren seine Erfahrungen, wie seine vielseitigen Geschäftsverbin dem! 6 1 e von großer Bedeutung ist, dungen auch nach dem Auslande, in den Dienst der Rei Weize 5 e 1 organisation des Verbrauchs und zwar unter Gewährleistung keichet Gegen Deutsch⸗Südwestafrika. angemessener Provisionssätze gestellt werden. Ein langes gehe. Pretoria, 1. Jan.(W. T. B. Nichtämtlich) Meldung] Zögern, so heißt es an anderer Stelle, würde die Durch- fuche des Reuterschen Bureaus: Die Regierung teilt mit, daß sie!“ führung dieses ernsten nationalwirtschaftlichen porder 0 a r——.— 18 Icke des Gewölbes stehen; seine Hand lag am Gewehr, Ohren An der linken Seite hing ihm in der Lederscheide schwel und Augen hielt er nach allen Seiten offen. Die andern Messer, das er leise lachend herauszog und horchte. Backe kletterten über den Schuttsturz hinunter, bis sie auf die Sohle„Narr!“ sagte der Schreiber,„Afraja schläft in keinem lohne⸗ des Tales und an den polternden Bach gelangten, wo Egedes]Hause von Hols; ist jemand hier, so ist es Gula. Für diese die J Spürhund nicht recht zu wissen schien, was zu beginnen sei, zarte Schönheit haben sie den Palast gebaut.“ Recht denn sowohl nach links wie nach rechts hin schien er Ver— Zu gleicher Zeit hielt er Björnarne fest, der seine Hand legen vorgenes zu wittern. 12 nach der Tür erhob.„Steh still, wenn du nicht alles ver⸗ nahm Der Himmel war mit weißlichen Dunststreifen bedeckt, lieren willst,“ fuhr er flüsternd fort.—„Hier ist die kleine Kuche durch welche an verschiedenen Stellen die Sterne sichtbar Laterne, hier die Zunderbüchse; mach' Feuer, Egede, du ver-] sehen wurden, und mitten durch diese leichte Umhüllung des stehst es am besten.“ derun Firmaments huschte dann und wann ein falber, krausee Der Quäner vollzog den Befehl mit größer Gewandtheit. lasfer Schein, der wie eine Locke zusammengeringelt im nächsten] In einem Augenblicke brannte der Schwefelfaden und mit der Auf Augenblick feuriger zusammenzuckte und auseinander Klappe wurde der Lichtschein der Laterne so gut zugedeckt, daß 8 fü flatternd mit Gedankenschnelligkeit verschwand. In dem nur ein schmaler Streif auf die Tür fiel, die weder Schloß Get matten Blitzen ließen sich zuweilen die waldbewachsenen] noch Riegel hatte. Ohne Widerstand drehte sie sich geräuso halte Wände des Tales erkennen samt dem Felsenwalle, welcher los in den Schlingen von Birkenruten, und mit der aufge · denn dies zu verschließen schien, und Petersen flüsterte lächelnd: hobenen Leuchte in der Hand trat Paul herein, dicht gefolgt 10 „So ist dies Teufelsfeuer doch wenigstens dazu gut, uns zu] von seinen Gefährten. Er ließ den Schimmer umherfliegen bor zeigen, wo wir sind. Es muß ein liebliches Plätzchen sein und seine Augen flogen ihm nach. Da war der Herdstein, 10 f 0 dort hinauf dürfen wir nicht, da müssen ihre Gammen stehen.“ tand ein Tisch mit Geräten, da Kasten, aber plötzlich streckte 15 Sie schlichen vorsichtig zur Linken an dem Bache fort, er schweigend den Finger aus und deutete auf eine Ecke, w 02 und als ein helleres Leuchten über das Tal zuckte, sagte aus Kissen und Fellen eine Lagerstätte bereitet war, aul nen Paul:„Was ist das? Es war mir, als sähe ich eine Hütte, welcher ein menschliches Wesen sanft und fest schlief. Der 300 ein Haus mit Fenstern. Bei Gott! da steht es noch einmal.“]Lichtblitz lief über dunkles, lang aufgelöstes Haar, der Kopf 11 — Der rötliche Schimmer fiel auf die leuchtende Birkenrinde, ruhte auf einem Arm, so daß das Gesicht nicht gesehen wet“ dar: sie sahen es alle deutlich, dann verschwand es. Es war, als] den konnte, der andere Arm ftreckte sich über den weichen dure habe eine dämonische Macht ihnen den Weg zum Bösen zeigen] Luchspelz aus und schimmerte fein und wohlgeformt. Wer ein wollen, denn das Nordlichtzucken hörte auf. es war, ließ sich nicht verkennen, und wenn ein Zweifel noc) 1 Vorsichtig folgten die drei Männer den Windungen des gewesen wäre, so wurde er augenblicklich beseitigt, denn nic Wassers. Egede hielt seinen Hund fest, der ein leises Knurren] Gula, vielleicht durch den Lichtschimmer beunruhigt oder von ö hören ließ, so schlichen sie über den Grasplatz und standen einem ahnenden Gefühl erfaßt, drehte sich um und schlief 00 vor der Hütte still, in welcher sich nichts regte. weiter. 1 „Wer mag darin sein!“ murmelte Paul.„Nichts!“ Bei ihrer Bewegung hatte Paul die Laterne gänzlich ge. 10 „Fühlt her, wie sein Haar hochsteht, sagte der Quäner, sschlossen. Nach einigen Minuten öffnete er sie wieder, lielt 10 der die Hand auf Hals und Rücken seines Hundes legte, sie so, daß Björnarne sich dem Lager nahte, daran nie 10 „Lappen schlafen darin— Afraja! Mortuno! Ich will sie] kniete, sich auf seine Hände stützte und die Schlafende 1


