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i,nietet wirtschaftlichen Krast, bekunden die Vertreter aller Teile des deutschen Wirtschaftslebens, der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels und des Handwerks, ihre feste Ent- hlossenheit, durchzuhaltcn bis zu dem Ergebnis, das den un- eheuren Opfern dieses Krieges entspricht und dessen Wieder- .hr ansschließt. Dann wird unter seinem glorreichen Kaiser 7 Deutsche Reich aus sicherer Grundlage zu neuer Macht und 'chlsohrt gelangen.
Dr. Kämpf, Gras von Schwerin - Läwitz, Noetger, Friedrichs, Plat e."
DurchhaLren.
Das Rciitcrsche Bucran meldet aus Iteuyork vom 25. Mts.: Eine Berliner Meldung, bic. über die Funkcn-
■; 11 :: i in S.'yvillc cingetroffen ist und wahrscheinlich in* iiicrt ist, besagt, daß angesichts der ungeheuren von entfchland gebrachten' Opfer Reichskanzler von Bethminn eilwca und Generalstabschef von Molikc einem Frieden >st bau zustimmen könnten, wenn Deutschlands Lage für ie Zukunft völlig unangreifbar gemacht worden fei. Diese, »stell fei in Deutschland allgemein.
(<in Treppenwitz der Iürlt«r3d|iri)tr.
Tie „Frankfurier Zeitung" meldet aus Eolmir i. E., ie Franzosen haben, als sie Trciähren wiederbelratea, die llilla Blumcnthals im Innern schrecklich verwüstet und a:is- :eraubt. Ein französischer Offizier erlaubte den Soldaten 'ie Plünderung mit der Begründung, daß Blnnieiith.il ein deutscher Spion (!) fei. Andere Villen sowie die Hotels on Dreiähren haben nicht gelitten.
In Deutschland wird man den Franzose» diese Tat aum übelnchnien.
Nemesis.
Prag, 25. Scpt. Tic „Bohcmia" veiöffentlicht einen Feldpostbrief, dessen Schreiber den zweiten Trinaübeegang und die daran anschließenden Kampfe auf serbischem Boden mitgemacht hat. Er erzählt, daß beim Vorrückeu auf Kr»- panja in einer Balteriestellung der serbische Major Boja Tankosic lot ausgeftindcn wurde. TanLriic!war führendes Mitglied der „Narodua Odbrana" und in oei^litersiichnng über das Attentat von Sarajewo schwer belastet.
Die Aegypicr lind der fmntiljfrrliljaft müde.
Im „Jeune Turc" widerspricht Mohamed Farid, der Führer der Jimgägyptischcn Nationalpartei, in einem esse- neu Brief der Meinung der römischen „Tribuna", daß die Jiingägypter Fremdenfeinde seien und keinen Einfluß besäßen. Es muß im Gegenteil sestgcstellt werden, daß die gesamte ägyptische Nation gewillt sei, den Jungägyptern zu folgen n. die Fremdherrschaft in einer günstigen Stunde abzuwälzen. Die harmlosen Fremden hätten in Aegypten jeborf nichts zu befürchten.
Drr i'jiltslirciHfr „fiilrr v hi dcr Kroiie".
lllach dem „Posencr Tageblaii" ist der Hilfskreuzer ..Kaiser Wilhelm dcr Große" seinerzeit nicht, wie die Engländer behauptet hatten, von dem englischen Kreuzer „Hig- -lyer" in de» Grund gebohrt, sondern vom Kommandant,m rach dcr Verschiebung der gesamten Munition gesprengt vordem Dem „Pojener Tageblatt" ist eine briefliche Mit- eilmig eines Offiziers de? „Kaiser Wilhelm der Große" an eine in Posen lebende Mutter zur Verfügung gestellt Worten, dcr u. a. folgende Stelle enthält: Rach der Wegnahme !ser englischen Schiffe haben wir in Rio bei Oro (Westafrika) »gelang Kohlen genommen. Gestern hat uns der englische Kreuzer „Highflyer" aufgcspürt und auf neutralem Gebiet angegriffen. Wir haben unsere Munition verschossen und unseren lieben „Kaiser Wilhelm der Große" dann gesprengt und hieraufhin Booten da? Land erreicht. Heute werden wir nach La? Palmas gebracht. Die Spauiei haben, m? ricsig nett ausgenommen. Die Engländer haben :id: i;t lecht geschossen. Wir haben nur wenig 7
Irriäiüj.fnina -es IMorütoriiime in
Nom, 28. Scpl. Durch Königlichen Erlaß ist das tOiorato- :imn vom 30. September bis 311111 30. Dezember hiiiiusgescho- litn worden. Ter Erlatz bestimmt vor allem, daß w. Krcdit- nstitute die Auszahlung von Depositen, die vor dem I. August lngelcg! sind, aus 10 Prozent sür jeden dcr Morale Oktober, November und Dezember beschränke» könne». Die Emisstons- oaitlen sowie die Postsparkassen müsse» jedoch, wie 1 :mcr, die reimagcn ooll anszahlen. Für Wechsel, die im Oitober, Noniber und Dezember fällig 8 ,'erdc», wird ein Moratorium von mein bis zu drei Monaten gewährt, vorausgesetzt, daß in je- >» Monat 20 Prozent des Betrages abgczahtt und Zinlen .m sechs Prozent für das Fahr gezahlt werden.
Verinfte Mtifcrev Gegner.
Wer rasche Arbeit tut, darf sich mit Ueberzählc» des schon clcistcteu nicht aushalten: das ist anerkannter Grundsatz aller Korie sioch diesem Grundsatz hat sich der deutsche General -b genchtcl. Rur eine einzige der sieben Armee» unseres b-lthecrcs send Feit, den ihrer Sicgcsbcute sestzu-
.ellcn. ...,p waren besonders ,i. Schätzungen dcr Gesänge- eiizsi l , „i E »zelnachrichlen und tllE.hrsth.ii'.tichkeftsberech- ung auz'wiesen, dis die erste genauere Zahl verösfeiitlicht lurde Imerwartct groß mit säst 90000. war die
Menge der gekaiigencii Franzosen. Sic bestätigte, daß viele irdeutei.de Einzclergcbnisse gar nicht erst gemeldet worden arcu. Noch am Abend des gleichen Tages criuhr man aber, diß in der gewaltige» Summe dcr 220 000 cntwassnetcn eindc die -10 000 der Bcjatzuiig vou Maubcugc noch fehlten, csgleiche» Zchntauseude dcr an den masurischen Seeii geangene» Russen. Seitdem brachte uns die Niederlage der rus-
Nrue Tageszeitung. Dienstag, den 29. September 1914
fischen Memclarmce abermals (bis zum 17. September) 30 000 Gefangene. Alles in allem ließ sich, wie die „Straßb. Post" schreibt, nach bwöchiger Kricgsdauer die Zahl der Gefangenen auf 330 000 schätzen. Hierzu kommen mindestens 30 000 Gefangene der Oesterreicher.
380 000 Soldaten haben in 0 Woche» die verbündeten Russen, Franzosen, Belgier, Engländer, Serben und Montene- grincr in den Händen ihres Gegners gelassen. Das sind einstweilen kriegstäglich 9000 Mann. Da nur der vierte Teil der gesamte» Zahl ans die Katastrophe dcr Narcw-Armcc in de» masurische» Seen entfällt, ist nicht einmal dcr Einwand berechtigt, der Durchschnitt dieser Wochen sei kein Maßstab silr längere Zeiträume. Umgelchrt, es ließe sich sogar geltend machen, daß die großen Kömpse erst um den 20. August begonnen haben, tatsächlich also die weitaus meisten der heute Gefangenen im Zeitraum von 21 Tage», mindestens 11 000 täglich, die Wassen streckten. Tie Gesamtzahl steht jedcnsalls fest. Wie groß aber waren die sonstigen Verluste unserer Feinde,' von den 200 000 Mann dcr vernichteten Narew-Armee können im älißersteii Falle kaum 30 000 wieder gesammelt werden: die
Memclarmce kann Nicht unter 30 000 Mann verloren habe». Der Gesamtoerlust dcr russischen Truppen, die gegen Deutschland standen, ist mit 220 000 gewiß nicht zu hoch angesetzt. Die 800 000, die gegen Oesterreich tämpstcn, hatten im.wcchcnlangeii blutigen Ringen, ohne die Gefangenen, wohl mindestens zehn Prozent an Toten, Verwundeten und sonstigen Kampfunfähigen. Nimmt man den Verlust der Serben und Montenegriner hinzu, so läßt sich die Eesamteinbußc unserer Gegner im Osten aus 300 000 berechnen.
Im Westen zählt man, knapp gerechnet, 180 000 Gefangene, bei beträchtlichen Blutverlusten (allein das verhältnismäßig kleine Kontingent dcr Engländer 10 000!) Eine Wahrscheinltch- tcitsbercchnung ergibt auf diesem Kriegsschauplatz einen Gc- saniloerlust von 310 000. Danach wären in allem 070 000 Mann unserer verbündelen Gegner außer Gefecht gesetzt. Da ihre Feldheere ans 1 bis \y. Millionen zu schätzen sind, bedeutet das eine Schwächung um wenigstens 13 Prozent.
Am eigentümlichsten durch solche Ziffern beleuchtet wird die gegnerische Drohung mit langer Kricgsdauer. Wenn sie recht hätte: welche Aussicht sät Leute, die im Durchschnitt jedes Kricgstages (die Zahl dcr Mobilmachung und des Aufmarsches mit eingercchne!) 18 000 ihrer Soldaten verlieren! Geht es so weiter, dann reicht dcr gesamte Menschenvorrat ihrer aktiven Armeen sür längstens 9 Monate und wir hätten cs, vom Frühling an, nur noch mit russischer Reichswehr, französischen Territorialen, englischen Angeworbenen und sonstigen militärisch minderwertigen Hilssformationen zu tun. Denken die Vcrbündcien auch dann noch daran, den Krieg „20 Fahre lang" sortzufuhre»?
Alte Unisormftncke.
Berlin. 28. Scpt. (W. B. Nichtamtlich.) Biele Fa- niilien, deren Angehörige im Heere dienen oder gedient haben, befinden sich im Besitze von Uniformstücken. Mancher sieht sie vielleicht als einen unnütz die Schränke füllenden Ballast an, den er gern loswerdcn möchte. Diese Beklcid- nngs- und Ausrüstungsstücke, auch Extrasachen, biete man irgend einem Ersatztriippenicilc an. Sicher nimmt er sie gern: sie finden zur Vcrbcsscriing dcr Einkleidung der dort in Ausbildung begriffenen Kriegsfreiwilligen gute Verwendung.
Bitte um Matratzen.
Berlin, 28. Scpt. (W. B. Nichtamtlich.) Die „Nord- deutsche Allg. Zeitung" veröffentlicht folgenden Aiifruf: Tag für Tag bringen die Züge unsere Krieger zurück, die draußen in heißem Kampfe sür das Vaterland geblutet haben. Da gilt es zu belfcn und den Tapferen ihre Leiden zu lindern. Wir richten an alle, die helfen können und wollen, die herzlichste Bitte, für die Pflege unserer Verwundeten baldigst Gaben z» spenden. Zur weiteren Ausstattung der Lazarettziigc sind Matratzen erwünscht. Wir bitten um Mittel zur Anschafsimg dieser Matratzen. Wir bitten ferner »m Liebesgaben für die Lazarettziigc und Lazarette in fol- gendcn Gegenständen: Eingemachtes und frisches Obst,
Fruchtsüfte, Fruchtgelees, Pnpicrtellcr, Papierserviette», Luftkissen und Gummiwasserkissen, Die freundlichen Geber bitte» wir, ihre giftigst gespendeten Gaben in dem Jagdschlösse Klein-GIicnicke oder in dein Palais des Prinzen Leopold, Berlin, Wilhclinsplah Nr. 8 , abzngeben. Die Ilifter- zcichncten sind zur persönlichen Entgegennahme dieser Gabe» täglich in Berlin von 11—1 Uhr, im Jagdschloß Klein- Glienicke von 12 Uhr bereit, und zwar in dcr Zeit vom l. bi? 10. Oktober. Luise Sophie, Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen, Fra» General von Friedeburg-Pots- dai», Fra» Geh. Rat Ravene-Derlin.
Ans England.
Vor, der Rauzengarbc.
Amsterdam, 28. Scpt. In einem Artikel dcr gestrigen Londoner „Times" heißt cs: Man zweifelt in England sehr an der Tüchtigkeit der ne neu Armee, und jedenjglls ist auch ein großer Mangel an Ofjizieren wetztjch-'i:' !ich, besonders, da infolge dcr Riesenverluste die meisten Osti- ziere schon letzt nach Frankreich gehen. Für die" neue Armee werden also nur wenige Offiziere übrig bleiben. lli> zehrure Verluste der Franzose» und Engländer.
R 0 in, 28. Scpt. Gelegentlich der Abwehr össcnllicher Be- <nstandn»g der Art, wie die Berwundeicii vom Kriegrschau- i'Iatz fortgejchajst werde», verrät das sranzöjischc Kiicgsmini- slerim», daß die Franzosen und E n g l ä n de r in dcr Schlacht an der Aisne bereits hunderttansende V c r- >.> u n d c t e gehabt haben.
Ein englischer Brigadegrurral gefallen.
London, 2<>. Sept. Ter „Daily Mirror" meldet, diß der Brinnl.„eiieral Findlay, der Bejeiilshabcr der Artillerie
des englischen Expedilioitskorps bei den Käistpfcn an der Marne seinen Tod gefitndrn hat. General Findlay, dcr in England als einer der hervorragendsten Kenner des moder- neu Artillericwesens geschätzt wurde, ist am 7. Mai 1859 geboren, trat 1878 in die Arn>ee ein und zeichnete sich besonders im südafrikanischen Kriege ans, wo er die Medaille der Königin erhielt. Fm Jahre 1010 wurde er 511111 Kommandeur der 1. englischen Artillerie-Division ernannt. 190? wurde er Ritter des Bath Ordens.
Ei» Gentlcmen-Korpis.
Amsterdam, 27. Scpt. Das Antwerpener „Hand'lS- blad" nicldet, daß dcr englische Minister des Innern, Mqc Kenna, in Antwerpen angckommen sei, ferner Oberst Kit- ebener, ein Bruder des Generals, der ein Gentlemen-KorpS ans zweihundert älteren Herren bilde, um der Besatzung vor Antwerpen den Dienst zu erleichtern. Gibt's denn in Eng. land überhaupt noch Gcntlcmen? '
Mißtraue» unter den Verbündelen.
Köln, 28. Scpt. lieber die Stimmung unter den Verbündeten ist ein »on dcr „Köln. Ztg." gebrachter Artikel des Blattes „Senstchtschina" sehr bezeichnend, das die Odeyacr Nachricht, ivoiiach man in England von einer langen Dauer des Krieges überzeugt sei, mit lebhaslem llnbehagen aufnimmt. Das Blatt ist fast geneigt, an eine Tücke Englands zu glauben. Für England sei es tatsächlich von Vorteil, den Krieg lange auszudch- nen, denn je länger der Krieg dauere, desto lnchr wurden olle Kontinenlalmächtc geschwächt werden. Frankreich und Rußland müßten ihre» Wasseiigcfährten uni jeden Preis von dieser für ihn sehr vorteilhaften, für die beiden anderen Bundesgenossen aber sehr unvorteilhaften Absicht, den Krieg in die Länge zu ziehen, abbringcii. Das Verhältnis zwischen den Diciocrbandsmächtcn muß doch schon nicht mehr aus eitel Brüderlichkeit bestehen, wenn schon ein russisches Blatt es straflos wagen darf, seinem große» Mißtrauen gegenüber England mit so gar nicht mißzuverstchender Deutlichkeit Ausdruck zu geben,
Uom Kallmn.
Eine Drohung des Dreiverbandes an die Türkei.
Aus Sofia wird der „Köln, Ztg." gemeldet: Hier verlautet, der Dreiverband hätte die Pforte wissen lassen, er werde die Teilnahme der Balkanstaaten an dcr türkischen Schuldenlast als Entgelt für die diesen Staaten abgetretenen türkischen Gebiete Nicht unterstützen für den Fall der willkürlichen einseitige» Lösung der Kapitulationcnfrage, außerdem die Besetzung Jaffas, Merstnas, Beiruts und Alexandrettcs vornehmen, falls die Türkei mit dcr Erhebung einer Steuer von den fremden Staatsangehörigen Ernst mache.
Die Dardanellen gcfperr
Ans Konjtaiitinopel wird dem „Bcrl. Lok.-Anz," gemeldet: Die Dardanellen wnrdcn für jeden Verkehr durch Seeminen gesperrt.
Baiidenlämpsc,
Athen, 28, Sept, Nach zuverlässigen Nachrichten gehen die bulgarischen Komitadschis im Einvernehmen mit den Türken vor. Eine tausend Mann starke Bande versuchte, die Grenze zu überschreiten, wurde aber zurückgewiesen. Eine andere Bande, die aus Türken und Bulgaren zusammengesetzt war, machte den gleichen Versuch, Neun Türken wurden dabei getütet.
Die deutsche Flotte.
Das ist dcr Geist der deutschen Flotte,
Der unsere „blauen Jungens" lenkt, —
Drei Panzerkreuzer jener Rotte - Hat er in Meeresgrund versenkt!
Das ist der Mut der deutschen Flotte:
Stolz dcr Gefahr in's Ang^ er blickt Vertrauend dem gerechten Gotie,
Ten Tod in Fcindesreih'n er schickt.
Das ist die Kraft der deutschen Flotte:
Nicht Hunger, Müdigkeit sie kennt,
Daß selbst dcr Schöpfer vom Eomplottc Voll Angst und Grauen jetzt sie nennt.
Das ist dcr Sieg dcr deutschen Flotte,
Ter selbst das tiefe Meer erregt.
Daß Neptun in dcr feuchten Grotte Den Dreizack in die Hand uns legt.
Armin Kraft, Verwundeter iin Rcscrvclazarett Gewerbeschule zu Friedberg.
Aus der Heimat.
* D. Fricdberg, 29. Sept. Am Mittwoch fand In Bad-Nauheim die Synode des Dekanats Fricdberg statt. Herr Pfarrer
Wissig-Bad-Nauhciin hielt die einleitcudc Andacht. Herr Dekan Wohl-Beienheim crössiicte die Verhandlungen in üblicher Weise, hinweisend aus den Ernst und die Größe dcr Gegenwart, woraus der Rechenschaftsbericht des Synodal-Ansschnstes erstattet wurde. Das Referat von Herrn Pfarrer Sack-Nicder- Weiscl über „Inwiefern birgt das weltliche Vereinswcsen Ge fuhren sür das ticchliche Gcmeindelcben in sich, und wie kann diesen Ecsahrcn seitens der Organe dcr Einzelgemeinde begegnet werden'?" zeigte, auch durch die darauffolgende Aus spräche, daß es iroß dcr Kriegszeit uns für die Zulunst recht viel zu sagen hatte. Als Mitglieder ftir di- Landessynodc wurden die seitherigen Vertreter wicdcrgewählt. Es sind dies die Herrin: Dekan Wahl-Beienheim, Sanitätsrat Di, Becker Frieoderg: als Stetloertrcier: Pfarrer Möbus-Ostheim, Rent „er A. Steinhäuser-Butzbach. Der Schwesternstation Stcin- junh wurden sodann aus drei weitere Jahre je 300 Marl aus den Mitteln der Delanatslasse bewilligt. Als Kriegshilfe für liniere verwniideten Soldaten wurden ebcnralls 200 MarkLur^


