Ausgabe 
29.9.1914
 
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i,nietet wirtschaftlichen Krast, bekunden die Vertreter aller Teile des deutschen Wirtschaftslebens, der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels und des Handwerks, ihre feste Ent- hlossenheit, durchzuhaltcn bis zu dem Ergebnis, das den un- eheuren Opfern dieses Krieges entspricht und dessen Wieder- .hr ansschließt. Dann wird unter seinem glorreichen Kaiser 7 Deutsche Reich aus sicherer Grundlage zu neuer Macht und 'chlsohrt gelangen.

Dr. Kämpf, Gras von Schwerin - Läwitz, Noetger, Friedrichs, Plat e."

DurchhaLren.

Das Rciitcrsche Bucran meldet aus Iteuyork vom 25. Mts.: Eine Berliner Meldung, bic. über die Funkcn-

; 11 :: i in S.'yvillc cingetroffen ist und wahrscheinlich in* iiicrt ist, besagt, daß angesichts der ungeheuren von entfchland gebrachten' Opfer Reichskanzler von Bethminn eilwca und Generalstabschef von Molikc einem Frieden >st bau zustimmen könnten, wenn Deutschlands Lage für ie Zukunft völlig unangreifbar gemacht worden fei. Diese, »stell fei in Deutschland allgemein.

(<in Treppenwitz der Iürlt«r3d|iri)tr.

TieFrankfurier Zeitung" meldet aus Eolmir i. E., ie Franzosen haben, als sie Trciähren wiederbelratea, die llilla Blumcnthals im Innern schrecklich verwüstet und a:is- :eraubt. Ein französischer Offizier erlaubte den Soldaten 'ie Plünderung mit der Begründung, daß Blnnieiith.il ein deutscher Spion (!) fei. Andere Villen sowie die Hotels on Dreiähren haben nicht gelitten.

In Deutschland wird man den Franzose» diese Tat aum übelnchnien.

Nemesis.

Prag, 25. Scpt. TicBohcmia" veiöffentlicht einen Feldpostbrief, dessen Schreiber den zweiten Trinaübeegang und die daran anschließenden Kampfe auf serbischem Boden mitgemacht hat. Er erzählt, daß beim Vorrückeu auf Kr»- panja in einer Balteriestellung der serbische Major Boja Tankosic lot ausgeftindcn wurde. TanLriic!war führendes Mitglied derNarodua Odbrana" und in oei^litersiichnng über das Attentat von Sarajewo schwer belastet.

Die Aegypicr lind der fmntiljfrrliljaft müde.

ImJeune Turc" widerspricht Mohamed Farid, der Führer der Jimgägyptischcn Nationalpartei, in einem esse- neu Brief der Meinung der römischenTribuna", daß die Jiingägypter Fremdenfeinde seien und keinen Einfluß be­säßen. Es muß im Gegenteil sestgcstellt werden, daß die gesamte ägyptische Nation gewillt sei, den Jungägyptern zu folgen n. die Fremdherrschaft in einer günstigen Stunde abzuwälzen. Die harmlosen Fremden hätten in Aegypten jeborf nichts zu befürchten.

Drr i'jiltslirciHfrfiilrr v hi dcr Kroiie".

lllach demPosencr Tageblaii" ist der Hilfskreuzer ..Kaiser Wilhelm dcr Große" seinerzeit nicht, wie die Eng­länder behauptet hatten, von dem englischen KreuzerHig- -lyer" in de» Grund gebohrt, sondern vom Kommandant,m rach dcr Verschiebung der gesamten Munition gesprengt vordem DemPojener Tageblatt" ist eine briefliche Mit- eilmig eines Offiziers de?Kaiser Wilhelm der Große" an eine in Posen lebende Mutter zur Verfügung gestellt Wor­ten, dcr u. a. folgende Stelle enthält: Rach der Wegnahme !ser englischen Schiffe haben wir in Rio bei Oro (Westafrika) »gelang Kohlen genommen. Gestern hat uns der englische KreuzerHighflyer" aufgcspürt und auf neutralem Gebiet angegriffen. Wir haben unsere Munition verschossen und unseren liebenKaiser Wilhelm der Große" dann gesprengt und hieraufhin Booten da? Land erreicht. Heute werden wir nach La? Palmas gebracht. Die Spauiei haben, m? ricsig nett ausgenommen. Die Engländer haben :id: i;t lecht geschossen. Wir haben nur wenig 7

Irriäiüj.fnina -es IMorütoriiime in

Nom, 28. Scpl. Durch Königlichen Erlaß ist das tOiorato- :imn vom 30. September bis 311111 30. Dezember hiiiiusgescho- litn worden. Ter Erlatz bestimmt vor allem, daß w. Krcdit- nstitute die Auszahlung von Depositen, die vor dem I. August lngelcg! sind, aus 10 Prozent sür jeden dcr Morale Oktober, November und Dezember beschränke» könne». Die Emisstons- oaitlen sowie die Postsparkassen müsse» jedoch, wie 1 :mcr, die reimagcn ooll anszahlen. Für Wechsel, die im Oitober, No­niber und Dezember fällig 8 ,'erdc», wird ein Moratorium von mein bis zu drei Monaten gewährt, vorausgesetzt, daß in je- >» Monat 20 Prozent des Betrages abgczahtt und Zinlen .m sechs Prozent für das Fahr gezahlt werden.

Verinfte Mtifcrev Gegner.

Wer rasche Arbeit tut, darf sich mit Ueberzählc» des schon clcistcteu nicht aushalten: das ist anerkannter Grundsatz aller Korie sioch diesem Grundsatz hat sich der deutsche General -b genchtcl. Rur eine einzige der sieben Armee» unseres b-lthecrcs send Feit, den ihrer Sicgcsbcute sestzu-

.ellcn. ...,p waren besonders ,i. Schätzungen dcr Gesänge- eiizsi l ,i E »zelnachrichlen und tllE.hrsth.ii'.tichkeftsberech- ung auz'wiesen, dis die erste genauere Zahl verösfeiitlicht lurde Imerwartct groß mit säst 90000. war die

Menge der gekaiigencii Franzosen. Sic bestätigte, daß viele irdeutei.de Einzclergcbnisse gar nicht erst gemeldet worden arcu. Noch am Abend des gleichen Tages criuhr man aber, diß in der gewaltige» Summe dcr 220 000 cntwassnetcn eindc die -10 000 der Bcjatzuiig vou Maubcugc noch fehlten, csgleiche» Zchntauseude dcr an den masurischen Seeii ge­angene» Russen. Seitdem brachte uns die Niederlage der rus-

Nrue Tageszeitung. Dienstag, den 29. September 1914

fischen Memclarmce abermals (bis zum 17. September) 30 000 Gefangene. Alles in allem ließ sich, wie dieStraßb. Post" schreibt, nach bwöchiger Kricgsdauer die Zahl der Gefangenen auf 330 000 schätzen. Hierzu kommen mindestens 30 000 Ge­fangene der Oesterreicher.

380 000 Soldaten haben in 0 Woche» die verbündeten Russen, Franzosen, Belgier, Engländer, Serben und Montene- grincr in den Händen ihres Gegners gelassen. Das sind einst­weilen kriegstäglich 9000 Mann. Da nur der vierte Teil der gesamte» Zahl ans die Katastrophe dcr Narcw-Armcc in de» masurische» Seen entfällt, ist nicht einmal dcr Einwand be­rechtigt, der Durchschnitt dieser Wochen sei kein Maßstab silr längere Zeiträume. Umgelchrt, es ließe sich sogar geltend ma­chen, daß die großen Kömpse erst um den 20. August begonnen haben, tatsächlich also die weitaus meisten der heute Gefange­nen im Zeitraum von 21 Tage», mindestens 11 000 täglich, die Wassen streckten. Tie Gesamtzahl steht jedcnsalls fest. Wie groß aber waren die sonstigen Verluste unserer Feinde,' von den 200 000 Mann dcr vernichteten Narew-Armee können im älißersteii Falle kaum 30 000 wieder gesammelt werden: die

Memclarmce kann Nicht unter 30 000 Mann verloren habe». Der Gesamtoerlust dcr russischen Truppen, die gegen Deutsch­land standen, ist mit 220 000 gewiß nicht zu hoch angesetzt. Die 800 000, die gegen Oesterreich tämpstcn, hatten im.wcchcnlangeii blutigen Ringen, ohne die Gefangenen, wohl mindestens zehn Prozent an Toten, Verwundeten und sonstigen Kampfunfähi­gen. Nimmt man den Verlust der Serben und Montenegriner hinzu, so läßt sich die Eesamteinbußc unserer Gegner im Osten aus 300 000 berechnen.

Im Westen zählt man, knapp gerechnet, 180 000 Gefangene, bei beträchtlichen Blutverlusten (allein das verhältnismäßig kleine Kontingent dcr Engländer 10 000!) Eine Wahrscheinltch- tcitsbercchnung ergibt auf diesem Kriegsschauplatz einen Gc- saniloerlust von 310 000. Danach wären in allem 070 000 Mann unserer verbündelen Gegner außer Gefecht gesetzt. Da ihre Feldheere ans 1 bis \y. Millionen zu schätzen sind, bedeutet das eine Schwächung um wenigstens 13 Prozent.

Am eigentümlichsten durch solche Ziffern beleuchtet wird die gegnerische Drohung mit langer Kricgsdauer. Wenn sie recht hätte: welche Aussicht sät Leute, die im Durchschnitt jedes Kricgstages (die Zahl dcr Mobilmachung und des Aufmar­sches mit eingercchne!) 18 000 ihrer Soldaten verlieren! Geht es so weiter, dann reicht dcr gesamte Menschenvorrat ihrer ak­tiven Armeen sür längstens 9 Monate und wir hätten cs, vom Frühling an, nur noch mit russischer Reichswehr, französischen Territorialen, englischen Angeworbenen und sonstigen militä­risch minderwertigen Hilssformationen zu tun. Denken die Vcrbündcien auch dann noch daran, den Krieg20 Fahre lang" sortzufuhre»?

Alte Unisormftncke.

Berlin. 28. Scpt. (W. B. Nichtamtlich.) Biele Fa- niilien, deren Angehörige im Heere dienen oder gedient ha­ben, befinden sich im Besitze von Uniformstücken. Mancher sieht sie vielleicht als einen unnütz die Schränke füllenden Ballast an, den er gern loswerdcn möchte. Diese Beklcid- nngs- und Ausrüstungsstücke, auch Extrasachen, biete man irgend einem Ersatztriippenicilc an. Sicher nimmt er sie gern: sie finden zur Vcrbcsscriing dcr Einkleidung der dort in Ausbildung begriffenen Kriegsfreiwilligen gute Verwen­dung.

Bitte um Matratzen.

Berlin, 28. Scpt. (W. B. Nichtamtlich.) DieNord- deutsche Allg. Zeitung" veröffentlicht folgenden Aiifruf: Tag für Tag bringen die Züge unsere Krieger zurück, die draußen in heißem Kampfe sür das Vaterland geblutet ha­ben. Da gilt es zu belfcn und den Tapferen ihre Leiden zu lindern. Wir richten an alle, die helfen können und wollen, die herzlichste Bitte, für die Pflege unserer Verwundeten baldigst Gaben z» spenden. Zur weiteren Ausstattung der Lazarettziigc sind Matratzen erwünscht. Wir bitten um Mittel zur Anschafsimg dieser Matratzen. Wir bitten ferner »m Liebesgaben für die Lazarettziigc und Lazarette in fol- gendcn Gegenständen: Eingemachtes und frisches Obst,

Fruchtsüfte, Fruchtgelees, Pnpicrtellcr, Papierserviette», Luftkissen und Gummiwasserkissen, Die freundlichen Ge­ber bitte» wir, ihre giftigst gespendeten Gaben in dem Jagd­schlösse Klein-GIicnicke oder in dein Palais des Prinzen Leo­pold, Berlin, Wilhclinsplah Nr. 8 , abzngeben. Die Ilifter- zcichncten sind zur persönlichen Entgegennahme dieser Ga­be» täglich in Berlin von 111 Uhr, im Jagdschloß Klein- Glienicke von 12 Uhr bereit, und zwar in dcr Zeit vom l. bi? 10. Oktober. Luise Sophie, Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen, Fra» General von Friedeburg-Pots- dai», Fra» Geh. Rat Ravene-Derlin.

Ans England.

Vor, der Rauzengarbc.

Amsterdam, 28. Scpt. In einem Artikel dcr gestrigen LondonerTimes" heißt cs: Man zweifelt in England sehr an der Tüchtigkeit der ne neu Armee, und jedenjglls ist auch ein großer Mangel an Ofjizieren wetztjch-'i:' !ich, besonders, da infolge dcr Riesenverluste die meisten Osti- ziere schon letzt nach Frankreich gehen. Für die" neue Armee werden also nur wenige Offiziere übrig bleiben. lli> zehrure Verluste der Franzose» und Engländer.

R 0 in, 28. Scpt. Gelegentlich der Abwehr össcnllicher Be- <nstandn»g der Art, wie die Berwundeicii vom Kriegrschau- i'Iatz fortgejchajst werde», verrät das sranzöjischc Kiicgsmini- slerim», daß die Franzosen und E n g l ä n de r in dcr Schlacht an der Aisne bereits hunderttansende V c r- >.> u n d c t e gehabt haben.

Ein englischer Brigadegrurral gefallen.

London, 2<>. Sept. TerDaily Mirror" meldet, diß der Brinnl.eiieral Findlay, der Bejeiilshabcr der Artillerie

des englischen Expedilioitskorps bei den Käistpfcn an der Marne seinen Tod gefitndrn hat. General Findlay, dcr in England als einer der hervorragendsten Kenner des moder- neu Artillericwesens geschätzt wurde, ist am 7. Mai 1859 geboren, trat 1878 in die Arn>ee ein und zeichnete sich be­sonders im südafrikanischen Kriege ans, wo er die Medaille der Königin erhielt. Fm Jahre 1010 wurde er 511111 Kom­mandeur der 1. englischen Artillerie-Division ernannt. 190? wurde er Ritter des Bath Ordens.

Ei» Gentlcmen-Korpis.

Amsterdam, 27. Scpt. Das AntwerpenerHand'lS- blad" nicldet, daß dcr englische Minister des Innern, Mqc Kenna, in Antwerpen angckommen sei, ferner Oberst Kit- ebener, ein Bruder des Generals, der ein Gentlemen-KorpS ans zweihundert älteren Herren bilde, um der Besatzung vor Antwerpen den Dienst zu erleichtern. Gibt's denn in Eng. land überhaupt noch Gcntlcmen? '

Mißtraue» unter den Verbündelen.

Köln, 28. Scpt. lieber die Stimmung unter den Verbün­deten ist ein »on dcrKöln. Ztg." gebrachter Artikel des Blat­tesSenstchtschina" sehr bezeichnend, das die Odeyacr Nachricht, ivoiiach man in England von einer langen Dauer des Krieges überzeugt sei, mit lebhaslem llnbehagen aufnimmt. Das Blatt ist fast geneigt, an eine Tücke Englands zu glauben. Für Eng­land sei es tatsächlich von Vorteil, den Krieg lange auszudch- nen, denn je länger der Krieg dauere, desto lnchr wurden olle Kontinenlalmächtc geschwächt werden. Frankreich und Ruß­land müßten ihre» Wasseiigcfährten uni jeden Preis von die­ser für ihn sehr vorteilhaften, für die beiden anderen Bundes­genossen aber sehr unvorteilhaften Absicht, den Krieg in die Länge zu ziehen, abbringcii. Das Verhältnis zwischen den Diciocrbandsmächtcn muß doch schon nicht mehr aus eitel Brü­derlichkeit bestehen, wenn schon ein russisches Blatt es straflos wagen darf, seinem große» Mißtrauen gegenüber England mit so gar nicht mißzuverstchender Deutlichkeit Ausdruck zu geben,

Uom Kallmn.

Eine Drohung des Dreiverbandes an die Türkei.

Aus Sofia wird derKöln, Ztg." gemeldet: Hier verlau­tet, der Dreiverband hätte die Pforte wissen lassen, er werde die Teilnahme der Balkanstaaten an dcr türkischen Schulden­last als Entgelt für die diesen Staaten abgetretenen türkischen Gebiete Nicht unterstützen für den Fall der willkürlichen einsei­tige» Lösung der Kapitulationcnfrage, außerdem die Besetzung Jaffas, Merstnas, Beiruts und Alexandrettcs vornehmen, falls die Türkei mit dcr Erhebung einer Steuer von den fremden Staatsangehörigen Ernst mache.

Die Dardanellen gcfperr

Ans Konjtaiitinopel wird demBcrl. Lok.-Anz," gemeldet: Die Dardanellen wnrdcn für jeden Verkehr durch Seeminen ge­sperrt.

Baiidenlämpsc,

Athen, 28, Sept, Nach zuverlässigen Nachrichten gehen die bulgarischen Komitadschis im Einvernehmen mit den Tür­ken vor. Eine tausend Mann starke Bande versuchte, die Grenze zu überschreiten, wurde aber zurückgewiesen. Eine an­dere Bande, die aus Türken und Bulgaren zusammengesetzt war, machte den gleichen Versuch, Neun Türken wurden dabei getütet.

Die deutsche Flotte.

Das ist dcr Geist der deutschen Flotte,

Der unsereblauen Jungens" lenkt,

Drei Panzerkreuzer jener Rotte - Hat er in Meeresgrund versenkt!

Das ist der Mut der deutschen Flotte:

Stolz dcr Gefahr in's Ang^ er blickt Vertrauend dem gerechten Gotie,

Ten Tod in Fcindesreih'n er schickt.

Das ist die Kraft der deutschen Flotte:

Nicht Hunger, Müdigkeit sie kennt,

Daß selbst dcr Schöpfer vom Eomplottc Voll Angst und Grauen jetzt sie nennt.

Das ist dcr Sieg dcr deutschen Flotte,

Ter selbst das tiefe Meer erregt.

Daß Neptun in dcr feuchten Grotte Den Dreizack in die Hand uns legt.

Armin Kraft, Verwundeter iin Rcscrvclazarett Gewerbeschule zu Friedberg.

Aus der Heimat.

* D. Fricdberg, 29. Sept. Am Mittwoch fand In Bad-Nau­heim die Synode des Dekanats Fricdberg statt. Herr Pfarrer

Wissig-Bad-Nauhciin hielt die einleitcudc Andacht. Herr De­kan Wohl-Beienheim crössiicte die Verhandlungen in üblicher Weise, hinweisend aus den Ernst und die Größe dcr Gegen­wart, woraus der Rechenschaftsbericht des Synodal-Ansschnstes erstattet wurde. Das Referat von Herrn Pfarrer Sack-Nicder- Weiscl überInwiefern birgt das weltliche Vereinswcsen Ge fuhren sür das ticchliche Gcmeindelcben in sich, und wie kann diesen Ecsahrcn seitens der Organe dcr Einzelgemeinde be­gegnet werden'?" zeigte, auch durch die darauffolgende Aus spräche, daß es iroß dcr Kriegszeit uns für die Zulunst recht viel zu sagen hatte. Als Mitglieder ftir di- Landessynodc wurden die seitherigen Vertreter wicdcrgewählt. Es sind dies die Herrin: Dekan Wahl-Beienheim, Sanitätsrat Di, Becker Frieoderg: als Stetloertrcier: Pfarrer Möbus-Ostheim, Rent er A. Steinhäuser-Butzbach. Der Schwesternstation Stcin- junh wurden sodann aus drei weitere Jahre je 300 Marl aus den Mitteln der Delanatslasse bewilligt. Als Kriegshilfe für liniere verwniideten Soldaten wurden ebcnralls 200 MarkLur^