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wäre ein reiner Zeitverluste selbst die stärksten Explosivgranaten -er schwersten Geschütze bleibe» hier ohne Wirkung.
Die andere Gefahr.
Paris, 26. Sept. Der „SOiatin“ schreibt unter der Ueber- schrist: „Die andere Gefahr": Jeder Deutsche trägt in seinem Tornister ein paar wollene Socken, warme Fausthandschuhe, nicht zu sprechen von Zeltbahn, Mäntel und Wolldecke. Den Grund hiersür glauben wir in der Absicht zu sehen, die Franzosen schnell zu besiegen, um nach Rußland zu gehen. Bereits vorher sind zu dem Zwecke der Vermeidung von Zeitverlust die Soldaten für den russischen Winter ausgerüstet worden. Jedensalls sind, wenn der Winter kommt, die Deutschen gewappnet. Und wir? Ohne Zweifel beschäftigt sich unsere Leitung mit dieser Frage. Die Eeneralverwaltung gibt dringende Arbeit aus für Beschäftigung Suchende, nämlich das Nähen von Westen und Unterzeug. Arbeiter gibt es genug, aber Material an Zeug, Wolle und Earn? Schon bei Ausbruch des Krieges war es sehr schwierig, genug Leinen für Soldatenhemden und die Berwundetenpslege zu beschaffen. Nicht einmal in den großen Pariser Magazinen war solches zu haben. Nur der Freigebigkeit einiger Geschäftshäuser ist es zu danken, daß für das Dringendste gesorgt wurde.
Die Taten des Krevrers ,Finden".
Kopenhagen, 26. Sept. „National Tidende" meldet aus London: Die Tate» des Kreuzers „Emde n" wecken
hier allgemeines Interesse. Man bewundert den schnellen Vorstoß des Schisses, das die Eigenschaften des Fliegende» Holländers mit denen „Alabbmas" vereinigt, des Schiffes, das während des amerikanischen Bürgerkrieges über 14 Monate lang der Schrecken der Handelsschiffe war. Gewiß habe die „Emden" Madras nur geringen Schaden stigejllgt, aber die Energie, mit der der Kreuzer auf dem Kriegsschauplatz auftritt, mache das Schiff populärer im Volk als die ganze deutsche Flotte, die hinter den Geschützen des Kieler Kanals gedeckt liegt.
Paris und Wien.
Eindrücke eines Unparteiisch-»
Wien. 27. Sept. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung des Wiener k. k. Korr.-Bur.) Unter der Ueberschrift „Paris und Wien, Eindrücke eines Unparteiischen" veröffentlicht Tr. Peter Stanew aus Sofia in der „Reichspost" einen Ar- tifcl, den er einem Auszug aus einem Briefe voranstellt,
■ 'cn er an befreundete Politiker nach Genf gerichtet hat, nachdem er auf der Rückreise von Paris in Wien Aufenthalt genommen, hat. In dem Schreiben heißt eS: "Laifet Euch nicht mehr durch die liigenhaften Nachrichten über Lesterreich und Wien narren! Hier herrscht weder Elend und Verzweiflung noch Hungersnot. Im Gegenteil: je
weiter ich mich von der Grenze Frankreichs entfernt habe, desto weniger war der Krieg zu fühlen, und wahrhaftig': in Wie» konnte ich mich vor Erstaunen nicht sasfen. Man lebt hier wie im tiefsten Frieden. Wenn num nicht auf der Straße das Rote Kreuz oder verwiindrte Soldaten sehen vürde, wahrlich: ich als Fremder würde nicht erkennen,
baß dies die Hauptstadt eines Reiches ist, das einen so schwere» Kanipf zu bestehen hat."
Der Verfasser des Artikels schildert sodann die Zustände in Frankreich seit Ausbruch des Krieges und stellt fest, daß die französische Presse mit noch größerer Geschicklichkeit als der französische Generclstab bestrebt war, die Niederlagen der Franzose» zu vertuschen. Er erklärt, vernünftige Offiziere und Politiker feien überzeugt, daß Frankreich die 'Deutschen nie besiegen werde und daß es sich nur so lange hallen könne, bis ihm Rußland zu Hilfe komme. Man beschuldige Rußland aber bereits, die eingegangenen Verpflichtnagen nickst gehalten zu haben: und selbst den Opt'- misten in Frankreich werde nach dem Zusammenbruch der russischen Offensive in Lstpreußen und angesichts der Unmöglichkeit eines russischen Vordringens in Galizien, obwohl die Hauptmacht dorthin geworfen worden fei, jetzt bange: In Frankreich habe das ganze wirtsck>astliche und geistige Leben aufgehört. Ter ansängliche tzirbel sei längst einer Panik und hierauf einer tiefgehenden Depression gewichen. Kein Volk sei dem Stimmungswechsel mehr unterworfen als das französische. Heute dünkte» sich die Franzosen noch als Sieger und pochten ans die Hilfe Rußlands und aus die Macht Englands, da-., die beiden Gegner aushnngern we(de. Wenn aber in Frankreich im jetzigen Zeitpunkt die Niederlage in ihren Wirkungen und die Ohnmacht Rußlands gleichzeitig erkannt würden, dann sei es schwer, zu ßrgen. ab die Volkstümlichkeit Poimari-s und die Kraft der vereinigten Parteien stark genug sein würden, lim sort- reifende Gegenströiiiiiiigen wie bisher z» verhindern. „Wenn nian", sagt der Versaiser weiter, „von Frankreich koiiimend seineii Weg dnrch Oesterreich nimmt, so erkennt man erst deutlich den traurige» Znstaiid der französischen Republik. Tort herrscht überall Unordnung: eine Wache
Bestürzung, eine Woche Begeisterung, kurz: ein Chaos.
Hier ist Riilw, mitten im Kriege normale Preise, Arbeit, Ordnung »nd Zuversicht. Wo der Sieg jeiii wird: Man- her Fraiizose weiß es schon I>ente."
Wien. 26. Sept. <W. D.) Die „Rene Freie Presse" Mit die NichtauSzahliing der Dividende beim Credit 2t).in- toi-i dem gestrigen Bericht über die Sitziiiig des Anssichts- j-rtes der Deutschen Bank grgenüber, der sich wie das dickst zur Finsternis verhalte. „Wie empfindlich müssen die inneren Verhältnisse sein", schreibt das Blatt, „wenn ein t» angesehenes Institut, wie der Credit Lyonnais, nm 10 Millionen zu ersparen, sich von dem Wege entfernt, de» er '« früheren Kriegsjahren miter den schwierigsten Verhältnisse« gegangen ist. Tie Fiuanzinstitnte Frankreichs vermuten sich am Besitz russischer Werte-, für Deutschland hin-
N«ue Tageszeitung. Montag, de« 28. September 1914.
gegen, welches seine Ersparnisse zu wirtschaftlichen und militärischen Rüstungen verwandte, reifen die Früchte des Ernstes seiner ganzen Lebensführung. Die Verhältnisse, wie sie bei der Deutschen Bank bestehen« geben nicht nur die Lage dieses Instituts wieder, sondern bieten eine Darstellung des Kreditwesens im ganzen deutschen Reiche.
Das graue Glend.
Wien, 26. Sept. Das .Aremdenblatt" schreibt: In den -seihen der Triple-Entente beginnt eine große Ernüchterung. Die üppige Phantasie, mit der man ln London, Paris und Petersburg die öffentliche Meinung zu täuschen mußt«, scheint zu erlahmen. Von den großartigen Leistungen, welche die Mächte der Triple-Entente angekündigt haben, ist kaum eine zur Wirklichkeit geworden. Auch die fortwährenden Versuche, mit schönen Versprechungen oder angedrohter Gewalt, dem Kriege Fernstehende zu beeinflusien, sind nicht gerade ein Zeichen dafür, daß sich die Triple-Entente stark fühlt.
Gegen Sdjuftfrlf, JMfrlf, Wald 11. Co.
Straßburg, 26. Sept. Das Kriegsgericht in Colmar erließ weitere Steckbriefe mit Vermögensbeschlagnahme gegen den Kunstmaler Jakob Waltz, genannt Hansi, ferner gegen den Rechtsanwalt Dr. Paul Albert Helmer und den Zahnarzt Hans Hug, alle unbekannten Aufenthalts, zuletzt in Colmar wohnhaft.
Straßburg, 27. Sept. Wie der „Straßburger PostA ein Privattelegramm meldet, ist es, Mailänder Blättern zufolge, dem Rechtsanwalt Dr. Nieder, Mitglied des Stadtrates von Mülhausen, gelungen, nach Lugano zu flüchten. Gegen Dr Rieder, der zu den Führern des ehemaligen Nationalbundes gehörte, war vom Kriegsgericht Mülhausen ein Haftbefehl erlassen.
Doch ktivas von Keren iUrttfrlr.
Die „Straßburger Post" übersetzt unter der Ueberschrift „Schusterles Armeebefehl" aus der „Tribüne de Eeneve" vom 12. September einen Aufruf des sattsam bekannten Abbe Wet- an die französischen Soldaten. Darin heißt es u. a.:
„Da drüben in den Gefilden von Elsaß-Lothringen werden 1506 Vü0 eurer ehemaligen Landsleute — arme Menschen, die seit langen Jahren unter dem Joche des unerbittlichen Despoten seufzen. Euren kriegerischen Erfolgen Beifall klatschen und euch weit die Arme össnen, wenn dank Euren Anstrengungen die Stunde der Befreiung für sie geschlagen hat. Im Namen der Bevölkerung der annektierten Provinzen sage ich Euch Dank für Euren Mut, Dank für Eure Ausdauer, Dank für Euren Glauben an die Bestimmung Frantreichs, den ihr nie verloren hattet. Heißen Danl von ganzem Herzen für das edle Purpurblut, das Ihr, ein Lächeln auf den Lippen, vergießt »nd das bald überall die reichen Saaten der Freiheit hervorsprießen lasten wird." Dazu schreibt das genannte Straßburger Blatt:
„Der ehrlose und feige Schuft, der immer erklärt hat, daß er aus dem Boden der deutschen Berfasiung stehe, den Eid als Reichstags- und Landtagsabgeordneter geleistet und harmlose Leute über seine landesveiräterische Gesinnung so lange zu täuschen versucht hat, bis sein berüchtigtes „a moins que . . ." Wirklichkeit zu werden schien, der dann seine Person vor dem Kriegsausbruch in Sicherheit brachte und zum Feind überging, der sich nun zum patriotische» Einpeitscher der französischen Truppe» entwickelt, die er ebenso belügt wie er bisher seine eljäjsischen Landsleute irre- gesührt hat, der zum Mitarbeiter eines amtlichen französischen Organs, dem wir dazu unser Beileid aussprechen, geworden ist —, dieser Eidbrecher und feige Heuchler ist nun in seiner Vcrächrlichkeit vor aller Welt enthüllt . . .
Sein ehrloses Ende ist auf alle Fälle besiegelt. Wenn man ihn jetzt in Frankreich noch eine Weile zu chauvinistischen Aufhetzung gut genug hält, wird auch dort die Ber- achtung für ihn nicht aurbleiben, die er sich von den irre- gesührten und enttäuschten Franzosen verdient. Wir unsererseits. die wir uns in der großen Zeit, in der wir leben, nicht ohne Ekel mit dem kleinen Schusterte beschäftigen müssen, möchten dringend wünschen, daß dies zum letzten Mal notwendig gewesen wäre."
Aufklärung der öfffiittidjfn Meinung.
Aus Breslau wird gemeldet: Das Auswärtige Amt entsandte den Prosessor der Philosophie KN der Breslauer llniver- silät, Kühnemanii, der als Austalljchprosesioer in Amerika wiederholt sehr gcfeiert worden ist, nach den Bereinigte» Staaten zur Ausklärung der össenilicheu Meinung. Professor Kühnemann ist nach der „Breslauer Zeitung" aus einem holländischen Schiss bereits in AmirTa angeldigt.
Die Gärung in Aegypten.
Wien. 26. Sept. Die „Politische Korrespondenz" ersähet aus London über Hottend: I» unterrichteten Kreisen bestätigt man. daß zwischen d:::i Khed,r.' Maas Pascha und der englischen Negierung ein scherjer Zu > Halt entstanden sei. Zur Ileberrajchung der Regierung habe de: lihedive gegen das Vorgehen der Engländer in Aegypten eine sehr entschiedene Einsprache erhoben und ihnen das Recht bestritten, dort nach ihrem Gutdünken eine Mobilisierung u verfügen »nd andere einschneidende Maßregeln zu treffen, wie es in den letzten Wochen vorgelommen sei. Selbstverständtich sei au eine Rückkehr des i» Konstantinopel wellenden Kh:dive bis auf weiteres nicht zu denke».
Wackere türkische Matrosen.
K v n st a n ! i » o p e l, 2-1. Sept. „Sabah" schreibt: Die englische Regierung hatte einige Dampfer der Khedivia-Linie noch Indien geschickt, um von dorther Truppen nach Aegypten zu transportiere». Die zur Bemannung der Schiffe gehörigen »80 türkischen Matrosen weigerten sich angesichts dieses Auftrages, länger Dienst zu tun, da ihnen ihre ottomanische Datei-
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landsliebe und ihr Eewisien es verbiete. Die Matrosen leasen an Bord des Schisses „Saidieh" in Konstantinopel ei». „Sa- bah" beglückwünschte die Matrosen zu ihrer Haltung.
Rumäniens Politik.
Bukarest, 26. Sept. In einem in der Zeitjchriit des Studien-Klubs der lonservativen Partei erschienenen Aussatz sagt Dinu Caruso» (?) über die Ziele der gegenwärtigen tu manischen Politik: Wir müssen unsere Erschlassung abschüttelu u. der für UNS entscheidenden Lage ins Auge sehe». Wir sehen, was immer man drucken und sagen mög«. daß Lebensintete: . t wichtigster Art auftdem Spiele stehen. Wir müssen uns entschließe», anzugreifen mit allem, was wir seelisch und körper lich besitzen, um zum Siege der deutschen Sache beizu- tragen. Machen wir jetzt, wo es notwendig ist. die Polfti! eines bedeutenden Staates, wenn wir ein bedeutender Staa* werden wollen!
Die rill). verlprellinngen glaubt man nicht mehr.
Sofia. 27. Sept. Die nationalistischen Blätter verössent lichen mit großer Genugtuung die Erklärung des Freiherr» v. Fuchs, wonach Oesterreich-Ungarn dafür eintrete, daß Mazedonien Bulgarien zusallen müsse. „Kambana" vergleicht damit die unbestimmten russischen Versprechungen, wonach Bulgariens Wünsche nach Möglichkeit erfüllt werden würden, falls Bulgarien den Russen und Serben Helsen wollte. „Kambana" fährt fort: Diese unbestimmten Versprechungen sind offenbar au? eine neuerliche Täuschung berechnet. Jahrzehntelang hat Rußland behauptet, Mazedonien sei nicht von Bulgaren bewohnt, sondern von der eigenen slawischen Rasse. Jahrzehntelang haben die russischen Konsuln in Mazedonien die Serben und Griechen gegen die Bulgaren unterstützt. Die vorjährige Katastrophe Bulgariens ist gleichjalls das Werk Rtißlands. Alle russischen Versprechungen sind schon darum werllos, weil die Erfüllung des nationalen Ideals Bulgariens nur aus Kosten Serbiens, also der Triple-Entente, erreichbar ist. Das bulgarische Volk fordert heute eine rein bulgarische Politik, ohne rusiophile Einmischungen. ohne Männer wie Eejchow und Danew, die Bulgariens Katastrophe verschuldeten und die heute wegen Landesverrats in Untersuchung stehen.
vom Diirgmntister War von Druffel.
Der Bürgermeister Max von Brüssel ist, wie jetzt bekannt wird, von den deutschen Behörden wegen herausfordernden Verhaltens verhaftet, aber nachdem er sich entschuldigt, wieder freigelassen worden.
Der Brüsseler Berichterstatter der „Köln. Volksztg." meldet zu der Angelegenheit folgendes:
Nachdem der Brüsseler Bürgermeister Max selbst öffentlich den ganzen Hergang seiner Verhaftung erzählte, die nran von inaßgebender deutscher Seite aus Rücksicht für Max nicht veröffentlichen wollte, liegt nun kein Grund mehr vor, aus der Angelegenheit ein Geheimnis zu machen. Nachdem Max Abbitte getan und Besserung versprochen, wurde er diesmal vor einer Verschickung nach Deutschland bewahrt. Max weiß, daß er im eigenen und seiner Mitbürger Interesse die besten Gründe hat, sich einer zweiten Verhaftung nicht wieder auszusetzen.
Die (Frhläriing des Generals Deners.
Aus dem Briefe, mit welchem General Beyers seine Entlassung als Oberbefehlshaber der südafrikanischen Armee gab, seien noch einige Punkte hervorgehoben. Wir haben bereits wiederholt darauf hingewiesen, daß alle englischen Meldungen über kriegerische Vorgänge an den Grenzen von Südwest- afrika tendenziös und deshalb mit äußerster Vorsicht zu behandeln sind. Unsere Kritik zielte auch aus die englischen Behaup tungen hin, daß die deutschen Truppen in Südwest ohne besondere Nötigung in das britisch« Gebiet eingefallen seien. Unsere Vermutung wird durch den Brief des Generals Beyers bestä tigt, in welchem es heißt, die Behauptung von dem Einfall der Deutschen sei unbegründet, die deutschen Truppen hatten (wenigstens bis dahin) nur in einem Falle versehentlich di» Grenze überschritten und darüber eine entschuldigende Erklärung abgegeben. Auch General Botha hat sich offenbar in diesem Punkte einer bewußten Unwahrheit schuldig gemacht. Ferner heißt es in dem Brief des Generals Beyers, wenn man sage, der Krieg richte sich gegen den „deutschen Barbarismus", so müsse man an die Barbareien erinnern, die die englischen Truppen tatsächlich in den Burenstaaten verübten, diese Bar- boreien habe er vergeben, aber nicht vergesien. Schließlich sei noch folgende Stelle des Briefes erwähnt:
„In diesem kritischen Augenblick wird im Parlament bekanntgegeben, daß die englische Regierung eine Anleihe von sieben Millionen Pfund Sterling gewahrte. Das ist sehr bezeichnend. Jeder kann seine eigene Auffasiung darüber haben."
Weitere fiommanbomfbfrlfgiing.
Rotterdam, 24. Sept. Auch General Kemp legt sein .Kommando bei der südafriaknischen Wehrmacht nieder. Er war Vorsitzender einer Versammlung IN Lichtenburg (Transvaal). Auf einer Versammlung verlas Beyers das Schreiben, worin er seine Entlassung erbeten hatte. Als aber ein Bürger die Flagge des Lranjesreistaates entrollte, erhob er dagegen Einspruch. da Beyers ein Anhänger der Union von Südaftila ist.
Gngland und Japan.
London, 26. Sept. In dem Arbeiterorgan „Daily Bi tizen" bekämpft ei» Australier Namens Pitt das englisch-japa Nische Bündnis, und sagt: „Während die Jugend Australiens und Neuseelands mit dem ausgesprochenen Zweck, sich für den kommenden Krieg mit Japan vorzubereiten, militärisch ausge bildet wird, heißt es jetzt, daß England den Japanern Deutsch- Camoa und Neuguinea versprochen hat. Dadurch werde Japans Einfluß im fernen Osten wesentlich zune^inen. Es wäre lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre, daß sich Japan al»


