Einzelbild herunterladen

Nr. 225

Seite 3.

<*ittc bayrische Glanzleistung.

In den Gefechten, die seit Samstag in der Gegend Eeb- weiler-Tann sich abfpielen, wurden eines Morgens etwa fünf­zig Bayern von den Franzosen abgefchnitten und gefan­gen genommen. Die Freude der Franzosen war grob, denn die ebenso gehabten wie gefürchteten Bayern gesangen genom­men zu haben, war eine grobe Heldentat, Schon bei der Ent- wassnung suchten die Franzosen ihr Mütchen an den Gefange­nen zu kühlen, wobei sie wenig gentlcmantile vorgingen. Ei­nige Fubtritte mit grobgenageltcn bayerischen Kommisstiefeln lehrten die Franzosen jedoch bald höflicher sein, woraus auch iin|cre Bayern sich scheinbar in ihr Geschick ergaben. Der Ab- ransport nach Frankreich sollte stattsinden, und der Gefährlich­keit der Bayern Rechnung tragend, waren den SV unbewaffne­ten Gefangenen SO schwerbewaffnete Begleitmannschaften mit­gegeben worden. Durch einige Dörfer ging es, und da die Ge­fangenen willig mitgingen, schwoll den Franzosen allmählich der Kamm, und sie machten ihrem geprobten Herzen in Flüchen ibcr die verdammten Bayern nnd in korlwährendcm Anlrei- icn zu schnellerem Marschieren £>" ?ic Bayern waren wü­tend, doch noch war es keine Zeit und Gelegenheit zum Nau­sen, Im Dorfe M,, unweit der Grenze, fühlten sich die Fran­zosen so sicher, daß sie beschlosien, im Dorswirtshaus ihren Durst zu löschen. Sie lieben jedoch zehn Mann zur Bewachung der Gefangenen zurück. Jetzt war die Zeit für die Bayern gekom­men. Aus ein Kommando: Bercinszeichen heraus!

hatte ein Feder im Ru sein griffestes Mesicr aus dem Sticfel- schaf» gezogen. Sich aus die Bewachungsmannschaften stürzen und sie beim Halse fasten war eins. Nachdem sie abgetan wa­ren, bemächtigten sich die Bayern der in Pyramiden zusammen­gesetzten Gewehre und jetzt hinein ins Wirtshaus, Bon den Franzosen entkrrm keiner, die Bayern machten glatte Arbeit, Auch die französischen Kolben bewährten sich beim Dreinschlagen, und standen in nervigen Bayernsäustcn den deutschen Kolben wenig nach. Mit französischer Bewaffnung zogen die Bayern dann wohlgemut wieder heimwärts, und es gelang ihnen sogar, aus dem Rückwege noch eine französische Proviantkolonne v.n vier Wagen mitgchen zu lasten. Wohl­behalten kamen sie bei ihrem Regiment an, wo sie jubelnd be­grüßt wurden.

Die Nortrefflichkeit der dentlchen FluWiyt.

London, 23, Sept. Der Kriegskorrespondcnt desDaily Telegraph" teilt das Urteil eines französischen Fliegers über die Bortrefflichkeit der gegen Flugzeuge verwendeten deutschen Geschütze mit. In einer Höhe von 1800 Metern wäre kein Flugzeug sicher, wenn gut gezielt würde.

Die (Wolflf der KrilMickihk in fjtfnt.

Die in Hessen bestehenden Reichsbankplätze ver­zeichnen folgende gezeichneten Beträge für die Reichs- anleihe:

LS.MW 2 ?il 7

Offenbach 5 941 100

Alsfeld 630 000

Lauterbach 609 400

Friedberg 1 200 000

Eichen 6 800 000

Bingen 1 548 300

Worms 6 343 000 ..

Mainz 18 803 900

66129500 Ml,

Dieses Ergebnis für unseren Bundesstaat ist ein glänzendes zu nennen,

»effifcheKnegsverficheriliil;.

Die Hessische Kricgsvcrsicherung findet fortgesetzt Anklang, Rach den vorliegenden Nachrichten sind bis jetzt 18 M> Anteil­scheine mit einem Einlegelapital von 13ÜV00 Mark gelöst. Rach einer dieser Tage ausgestellten Uebcrsicht sind Anteilscheine ge­löst worden in der Provinz:

Rheinhesten rund lbUY, wofür eingezahlt wurde .11 46 000. Ctarkcnburg rund 3800, wofür cingezahlt wurde ,«t 38 000. Lbcrhesten rund 2900, wofür eingezahlt wurde .6 29 000.

zusammen rund 11300 mit einem Betrag von .H 113 000.

Da die Annahmestellen demnächst geschlossen werden dürs­ten, so ist baldige Versicherung erforderlich, weil dann nur noch bei der Hauptgeschüjtssielle in Darmstadt Obcrver- sicherungsamt Reckarstratzc 1 versichert werden kann.

Erfreulich ist, dab viele Arbeitgeber, Städte, Gemeinden »nd Bercine Gesamtversicherungen für die in Betracht kommen­den zum Heeresdienst Einberufenen abgeschlossen haben.

Von der Dder bis zur Maas.

tlrirbnissr eines fchlcssischcn Striegele.

(Schluß),

Mit Morgengrauen zogen wir uns bis an die Brücke zu keck, um uns zu srmmeln, doch rückten wir kurz darauf wieder vor, um uns der Verwundeten anzunchmcn. Traurige Bil der boten sich uns dar, denn groß waren unsere Verluste, So vianchcr schlief im Schützengraben den ewigen Schlaf, sie haben als Helden geendet. Das Nachtgefecht hatte sich hauptsächlich um rin Bahnwärterhäuschen abgespielt, das Haus sowohl als auch das Eiscnbahngcleis wurden von den feindlichen Grans ten arg mitgenommen. Auf den Schienen lagen acht tote Franzosen mit Fahrräder»: anscheinend waren sie vorausgeschicki worden, um unsere Stellung zu erkunden, hierbei wurden si. von deutschen Kugeln ereilt, lleberhrupt fehlte cs nicht an grausigen Bildern, so sahen wir in dem abgebrannten Dorf die Leichen von z, I, verkohlten Franzosen, sic waren in deutsche Häuser geschlichen und hatten hinterrücks auf deutsche Soldaten geschossen, woraus dies« Häuser in Brand gesteckt wurden. Rach dem das Regiment einigermaßen wieder gesammelt war, bezog

Neue Tageszeitung. Freitag, den 25. September 1914.

es Biwack in der tzlähe eints Dorfes: heute kamen wir um 4 Uhr nachmittags zu unserem Mittagsesten. Außer einem klei­nen Brot, bezw. Zwieback, hatten wir am vorigen Tage kein Frühstück, kein Mittagsesten und kein Abendbrot, wir hatten nicht geschlafen und trotzdem auch kein Frühstück am folgenden Morgen. Wie sehr wir das Mittagesten herbeigcsehnt hatten, das läßt sich unter diesen Umständen begreifen. Reben dieser leiblichen Stärkung konnten wir jetzt aber auch ausgiebig aus­ruhen. denn wir blieben dis zum nächsten Tag 12 Uhr mittags im Biwack, Dann traten wir wieder den Vormarsch an, der sich aus 30 Kilometer erstreckte, und schlugen gegen 10 Uhr abends wieder Biwack auf.

Der nächste Tage, 30, August, brachte uns einen herrlichen Conntagsmorgcn, Am Vormittag ereignete sich nichts beson­deres, Wir blieben vorläusig wohlgemut und vergnügt aus dem Biwackseldc und freuten uns schon im voraus, einen Sonntag ohne besondere Störung zu verleben. Um 10 Uhr wurden die Katholiken zum Gottesdienst im nahen Dors beor­dert: sonst war aus dem Felde ein reges Leben und Treiben, der Anzug wurde in Stand gebracht, die Gewehre gereinigt und nachgeschcn, überall emsige Tätigkeit, Die Sonne schien warm aus uns hernieder, die Landschaft erglänzte im goldenen Lichte und man kam in eine ganz friedliche Stimmung. Da plötzlich krachten in unserer nächsten Nähe feindliche Granaten: wir

waren von dieser unangenehmen Störung nicht angenehm über­rascht, dachten jedoch, cs wird schon aushören: aber immer be­drohlicher krachten die Zuckerhüte in unserer Nachbarschast, Es blieb uns nichts übrig, als uns marschbereit zu machen und wieder in den Vormarsch zu treten.1. Bataillon Vorhut!" hörten wir einen Ordonnanzossizier rufen. Die l. Kompagnie trat mit ihrer Spitze an, Ihr folgte die 3, Kompagnie mit 400 Meter Abstand, Könnt aber war die 1. Kompagnie aus dem Dorfe hinaus, als auch schon lebhaft geschossen wurde. Wir rückten im Laufschritt heran und entwickelten uns eben­falls, Es handelte sich nur um eine schwache feindliche Abtei­lung, die sich bei unserem Herannahcn zurllckzog. Doch wir waren kaum 400 Meter weiter vorgedrungen, als wir von ei­nem mörderischen Feuer begrüßt wurden. Wir waren ziemlich in die Zange geraten und wurden von vorne und von der Flanke beschossen. Die Franzosen hatten eine kleine Anhöhe besetzt und schoben andauernd ihre Reserven ein. Aber auch wir hatten viele Reserven hinter uns, die auch unsere Stellung verstärkten. Der Kamps zog sich bis zum Abend hin: in das Geknatter der Infanterie und der Maschinengewehre mischte sich das Donncrgetösc der Artillerie, die über unsere Köpfe hinweg ihre verderbenbringenden Geschosse zu den feindlichen Batterien schleuderten. Auch der Gegner ließ uns, besonders den Reserven, seine Granaten spüren. Bei eingebrochener Dunkelheit ordneten sich unsere Truppe» zum Vorgehen gegen den Feind. Mit aufgepslanztcm Seitengewehr stürmten wir vor, die blinkenden Bajonette können die Franzosen nicht lei­den, Denn als wir bis auf etwa 30 Meter herankamen, da machte er lange Beine, Wir sandten ihm einige Andenken »ach, so lange wir ibn sehen konnten, (?<--- ungen

...... v icn ,yn wahr von »«. unicrstützt haben, denn wir be­kamen jetzt Flankenfeuer. Aus einmal merkte ich, daß eine Ku­gel mich an der Schulter verletzt hatte, denn schon rannte das warme Blut die Brust entlang, Run war es mit dem Vorstür­men aus, ich begab mich zur Verbandsstelle, die in der Kirche eines Dorfes eingerichtet war. Dort traf ich schon eine große Anzahl verwundeter Deutschen und Franzosen, mit der kom­menden Nacht wurde ihre Zahl immer größer, bis allmählich die Kirche dicht gefüllt war. Das war ein Jammern und Winseln die ganze Nacht, daß Gott erbarm und schnlichst wünschte man sich den Morgen herbei. Kaum graute er, als wir Leichtverwundete einen Fußmarsch »ach dem nächsten La­zarett antraten, dabei gerieten wir in feindliches Artillerie- seuer und hatten unsere liebe Not, durchzukommen. Gegen 5 Uhr abends kamen wir in ... . an. Dort bekamen wir Abendbrot und Nachtlager, mußten aber am nächsten Morgen wieder weiter, wozu uns Leiterwagen zur Verfügung standen. Gegen Abend kamen wir in Marbehan an und wurden von da mit der bereitgestclltcn Bahn aus Belgien, durch Luxemburg, über Trier, Koblenz, Ems nach Friedberg gebracht. Bei der Ankunft unseres Zuges waren Tausende von Zuschauern vor dem Bahnhof, um die der Stadt anocrtrauten Verwunde­ten zu empfangen. So manchem verwundeten Krieger ist da bei von zarter Hand ein Vlumensträußche» zugcslogcn, das dankbar ausgenommen wurde, zeugte es doch, daß wir im Va- terlcnde mit Liebe begrüßt wurden, Friedbcrg hat gegen 400 Verwundete und verpflegt sie aus's beste, was wir alle, von Herzen dankbar, bestätigen können A, R,

Ans der Heimat.

Friedberg, 23. Sept, (Allgemeiner Staats-Eisenbahn- vcrein Friedberg), Der Verein beschloß in einer vorgestrigen Vorstandssitzung von seinem Barvermögen (700 Mark) dem Roten Kreuz" und der allgemeinen Kriegssürsorge je 100 M, zu überweisen. Den Rest von 800 Marl hat der Verein sür Unterstützungen an sein- im Felde stehenden Mitglieder, bezw, deren Angehörigen, bereitgeftellt,

* Friedbrrg, 25. Sept. (Stadtverordnete,isibimg nr.l

21. Sept.) Baugcsnchc. Ten Gebrüder Uli ich wird fiir ihren Neubau an dem Bahnhossplatz und Ecke Wilyelins- ftraße, die Anbringung überdeckter Lustschächte von 30 -79 Ctm. gegen Anerkeunungsgebnhr von Mk. 2. für f:n Schacht jährlich genehmigt, ebenso Tispens für eine Eigen- tniiisübeifchreibniig befürwortet. Ter Marg. Keller wird die Anbringung eines Schaukastens an dem Hause Kaiser- str. l97 fegen Revers nnd Anerkennungc-gebühr genehmigt. Bei der Auslosung der Stadt. Schuldverschreibungen werden zikr Rückzahlung aus 1. Januar 1915 gezogen: von 2itea -V ie M. 200 Nr. 152, 69, 178, von Litra B Mk, 500 Nr. 41, von Litra 6 Mk. 1000 Nr, 41. Tein Armensonds sollen liii»i sräat, Schuldverschreibungen zu 87% sowie weitere von der Stadt angekaustc städtische Schuldverschreibungen znni Ankauf augeboten werden. Seitens des Grosch. Kreisamts

ist ein Ersuchen ergangen für das Geschäftszimmer einer Rechtsauskunftsstelle Räume zur Verfügung zu stellen. Dein Gesuch wird entsprochen. Zur Unterstützung der Notleiden, den in Ostpreußen werden vorläufig 300 Mk, bewilligt, Ter Familie des für das Vaterland gefallenen, früheren Mit­gliedes der Stadtverordnelcn-Versammlnng, Kammcrdirek- tor D c r n - Asscnheiin, ist seitens des Bürgermeisters das Beileid der Stadt ausgesprochen worden. Von einer Mit­teilung des Grosth. Kreisamts nnd Groffh. Ministeriums die Notprüsnng betresfcnd wird Kenntnis genommen: die da­durch in der hiesigen Bevölkerung vermutete Aufregnug scheint nur in gewissen Kreisen stattgesunden zu haben.

* Friedberg, 25. Sept, Mit dem Eiiernen Kreuz ausgr,eig­net wurde» von unserem Bataillon des 168. Insanlerie Regi­ments Hauptmann Stettin, bauptmann Doinizlasf und Bai,-Adjutant Lenin, Vuchholtz, Wie uns mitgrteilt wird, befindet sich der Kommnndant uneres Bataillons, Herr Maj>r G n d e w i l l, seit einige» Tagen in Friedberg, Bei Reuscha- teau wurde er belanntlich durch einen Lungenschuß verwundet, als er vom Pferde stürzte, erlitt er dabei einen Schlüsselbein- bluch. So schwer auch die Verwundung ist, so besteht doch die beste Hosfnung aus Genesung unseres allverehrten wackeren Kommandanten, Jedenfalls ist dies der Wunsch unserer gesam ten Bevölkerung,

* Gießen. Die Universität Wien richtet an diejenigen de, deutschen Reiches ein längeres Schreiben, in dem sic in bmides. brüderlicher Kameradschast diesen Gruß »nd Handschlag reicht. Das Schreibe» wurde auch von unserer Universität mit war­men Worten erwidert.

* Franksurt ». M., 28. Sept, Gegen die Fremdwör­ter! Mit Recht wendet sich imGeneral-Anzeiger" Jemand gegen de» unnützen Gebrauch von Fremdwörler und ersucht na­mentlich die Leser, in diesem Sinne zu wirlen. So sehr wir derartige Bestrebungen billige» und unterstützen, so möchte!, wir den betr. Einsender doch bitten, auf sich selbst etwas mehr acht zu haben, denn er meint, die Leser möchten bei ihren Ko serenzen aus Beseitigung der Freindwörter wirte», K man da nicht ebensogut, aber deutsch, sagen: bei ihre» Zusuw- mcnkünftcn oder bei ihren Besprechungen?

Eine bescheidene BUte.

Unser Landsturm-Infanterie-Bataillon Friedbe--), das sich zum grössten Teil aus der Wetteran zusammen setzt, leidet Mangel an

Mk" Kartoffeln.

Folgende Postkarte geht uns zu:

Aus dem Vogefenftädtchen Markirch sendet Jhuctt und allen lieben Bekannten beste Grüsse! Wäre cs Ihnen nicht möglich

ciitf" tttntfjßOH Kartoffel

für unser Bataillon als Liebesgabe aufzutreiben. Es sind hier keine zu haben und unsere Landsleiü ' n alle an Kartoffeln gewöhnt. Es wäre die

willkommenste (Halle

aus unserer schönen Wetterau und alle Kaimradcu wären für diese Liebesgabe sehr dankbar Unter besten Grützen Ihr

K. B . . .

Dieser Bitte müssen wir Nachkommen, sie ist wirklich eine bescheidene, die unsere Freunde leid)' erfüllen können. Wir sind bereit, die Sammlung zu organisieren. Wir bitten demnach alle unsere Freunde, einen Sack Kartoffeln und wer es kann, mehrere, z» diesem Zwecke zu stisten. Fast ein Jeder hat einen lieben Angehörigen oder ein Freund beim Bataillon, Helsen wir, den Wackeren eine kleine Freude zu machen. Am besten nehmen die Vertrauensmänner desBundes der Landwirte" und derVereinigten Landwirte" die Sache schleunigst in die Hand und teilen uns kurz mit, wieviel Kartoffel gestiftet sind. Wir werden dann über die Anlieferung nähere Mitteilung machen. Also schnell handeln! denn

Doppelt gillt, wer fchnett gillt!

Jede Anmeldung nimmt entgegen

ki Stritt unH die Tchristltitiing der Ncncii !liges- zeitun g Fritdberl, i. H. _

frankfurter frudjimnrkt am Wittwoch, 23. Sept.

Weizen 255026, -, Roggen 22.0000.00. Hafer 22.00-22,50, Gerste 22.0023.00, Kar­toffeln 4.755.00. Die Preise verstehen sich per 100 Kilo franko Franksurt.

Weizenkleie 15.0000.00, Weizenschalen 15.50-00.00, R o g g e n k 1 e i e 15.0015.50, Bier tre der 10,0016.50. Die Preise sür Futtermittel verstehen sich per 100 Kilo einschliesslich Sack ab Mühle, Weizenmehl 00 41.00 >. ol) <g\äMe.

0 40.00 ( 9

Die Stimmung am Markt war fest. Es wurde viel norddeutscher Weizen gehandelt. Der Wetteraue, Weizen musste infolge seines geringeren Gewichts dem norddeutschen im Preise nachgeben.

Frankfurter Wetterbericht.

Voraussage: Ziemlich heiter, trocken, tags warm, nachts

lalt, südliche Winde, cp : .

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch c l, Friedbcrg', sür den Anzeigenteil: K,,S ch »> i d t, Friedbcrg. Druck nnd Verlag derNeuen LäMzettting", A. G,, Friedbera i. H-