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Skurum sagen wir beim Auseinandergehenadieu'', das sich so schön in das deutscheMit Gott" übersetzen läßt! Wir grüßen am Vormittag beim Kommen und Gehen mitGuten Morgen", am Abend mitGuten Abend" ebenso können wir doch am Mittag auch beim auseinandrr- gehenGuten Tag" sagen.Auf Wiedersehen", sagen manche, ist die beste Lösung, jedoch ist dies nicht in allen Fällen anwendbar. Mit Gott oder Guten Tag und auf Wiedersehen, diese Gruße bieten so schönen Ersatz für das in seiner Bedeutung meist ungekannte und deshalb stnnkos hingcspröchene französische adieu (auch "...adschee, adschö, adje!") und man sollte nieinen, daß die Umwandlung in einen der obigen deutschen Grüße nicht so schwer fallen könnte, als dies in der Tat der Fall ist.

Bereits wirkt hier die Klasse einer Lehrerin an der Volksschule vorbildlich und ist cs reizend anzuhörcn, wie die wackeren Kleinen bei Gelegenheit die Erwachsenen ver­bessern. Ja, die Schule wäre zuerst berufen mit gutem Beispiel voranzugehen.

Praktisch wäre es wohl auch, wenn jede Familie eine Sammelbüchse ausstelltc in welche derjenige, der ein Fremd­wort gebraucht, das er gut hätte verdeutschen können, min- , bestens ein Zweipfennigstllck einwersen muß. Was käme da zusammen II Und Keiner merkte cs besonders. Der Ertrag könnte der Kriegsfürsorge oder dem Roten Kreuz zugewendct werden. Also frisch ans Werk!

Aus der Heimat.

Friedberg, 22. Sept. Für die Obcr-Postdirektionsbezirke Danzig und Straßburg ist der Nachnahme- und Postauftrags- verkchr für den Ober-Postdircktionsbczirk Königsberg der Baroerlchr wieder zugelassen.

Friedberg, 22. Sept. Die von Frau Dr. August Trapp im städtischen Museum veranstaltete Ausstellung abcstqnischei Waffen usw. erfreut sich fortgesetzt regen Besuches. Es ist drin­gend zu wünschen, daß möglichst viele di« Gelegenheit benutzen, ihre Kenntnis des alten, interessanten Kulturländer auf die- Icin bequemen Wege zu erweitern, zumal da die damit verbun­denen geringen Kosten (10 Psg.) kaum in Bettacht kommen. Das eingehende Geld fließt unverkürzt der Liebestätigkeit des Roten Kreuzes und der Kriegsfürsorge zu. Die Nein« Aus­stellung kann nur kurze Zett offen bleiben. Unsere verwunde­ten Kriegsteilnehmer können sie ohne Kosten besichtigen. Ein­gang nur vom Pfarrgäßchen (nicht von der Haagstraße).

Friedberg, 22. Sept. Wie uns mitgeteilt wird, hat Eg. Weiß, Feldwebel im Infanterie-Regiment Rr. 71, Erfurt, ein geborener Friedberger, das Eiserne Kreuz erhalten. Er hat mit seiner Maschinengewchrabieilung 2 Schwadronen Kosaken zufainmengeschossen.

Asienheim, 22. Sept. Auch in hiesiger Gemeind« hat di« Kriegsfürsorge sich lebhaft beteiligt. Ich habe die Sammcl- stelle für die Liebesgaben übernommen und danke hierdurch herzlich für das Vertrauen und die Beihülfe, die ich seither von fast allen Gliedern der Gemeinde erfahren habe. Wir konn­ten durch das Eeldeinfammeln der jungen Mädchen an da» Rote Kreuz Fricdberg, das Elisabethenstift Darmstadt, Missio­nar Esell, Frankfurt a. M., wie auch für die Flüchtlinge der Anstalt des Herrn Pfarrers Zöcklcr aus Stanislau größere Geldsendungen abgcben. Eine lausende Geldsammlung wird durch die hiesigen weiblichen Konfirmanden alle Samstag vor- gcnommen, sobald größere Bcttäge beisammen sind, senden wir wieder ein. Zwei Wagen Naturalien konnten nach Friedberg, vier Kisten mit Naturalien (Tabak und Bekleidungsgegenstän­den) an das 18. Armeekorps nach Frankfurt a. M, Abnahme- stcllc II, zwei Körbe an das Elisabethenstift nach Darmstadt gesandt werden. Für Ausnahme von Verwundeten ist in zwei Häusern für 12 und 11 Mann alles eingerichtet, ebenso können bC Erholungsbedürftige in einzelnen Häusern untcrgcbracht werden. Allein 156 Paar Socken sind schon abgeliefert. Bei dein Nähen und Stricken wird nach Möglichkeit dafür gesorgt, Bedürftige damit zu unterstützen und zu beschäftigen. Die Vor­räte werden, soviel es irgend geht, in Asienheim gekauft. Die Gemccnde Bönstadt hat sich jetzt auch an mich angeschlosicn und wird mir ihre gesammelten Vorräte zur Weitersendung über­geben. Es fei an dieser Stelle öffentlich Dank gesagt für ihr Vertrauen, Wir wollen weiter arbeiten nach Hebräer 11, 16.

Die Gräfin zu Solms-Rödelheim.

Echzell, 21. Sept. Zn Nr. 219 derNeuen Tageszeitung" wird mitgctcilt, daß wieder eine Samnilung unter Vermitt­lung des Roten Kreuzes stattfindcn soll. Diese Nachricht ent­spricht nicht der Wahrheit. Das Rot- Kreuz Echzell hält vor­läufig keine Masiensammlung ab, wie Einsender des Artikels den Lesern Vorreden will. Ja es kann nicht dringend genug vor einer solchen Sammlung gewarnt werden, da hierbei ein Teil der Gegenstände der Gefahr des Verderbens ausgesetzt ist und wir mit unseren Vorräten haushälterisch wirtschaften müs­sen. Die Lazarette sind nicht in der Lage, größere Mengen Naturalien auszubcwahre», da es ihnen an den entsprechenden Räumen dazu sehlt, während der Einzelne vielmehr Sorge aus eine richtige Aufbewahrung legen kann. Fallobst und Gemüse lccfcrc man an die bekannte Sammelstelle bei Frau v. Harnte:. Hier wird Sorge getragen, daß nichts umkommt und daß das Obst regelrecht verabreicht wird, damtt ein Vorrat für den Win­ter da ist, auch Gemüse aller Art wird eingekocht und für ipäter ausbewahrt. Wer selbst cinkochen will, erhält die Büch­sen kostenfrei geliefert. Vielleicht entschließen sich hierzu die juugea Mädchen, die dies ja in den Obstverwertnngskursen ge­lernt haben. Kartoffeln liefere man überhaupt nicht, da am 1. Ottober das hiesige Lazarett cröjfnet wird und wir Vorsorge treffen müssen, daß für den ganzen Winter genügend Vorrat hiervon da ist. Hat da» Lazarett Echzell feinen Bedarf mit Nahrungsmitteln gedeckt, si> werden Ucberschüsie in erster Linie an die Lazarette in Büdingen, Nidda und Salzhausen zu liefern sein. Laste sich als» niemand durch schöne Reden irre machen. Der Winter ltebt vor der Türe, der F-ldzua kann noch lanae

Rene Tageszeitung. Dienstag, Un 22. September 19li

dauern und wir brauchen noch sehe viel Nahrungsmittel, des­halb sparsam unkd oorsichttg damit umgehen, nicht; wegwerfcn und umkommen lasten. Wenn ei« jeder aus eigne Faust sam­meln wollte, das sollte ein schönes Durcheinander geben, und wenn die Not am größten ist, wäre dann nichts da. Auch die Bürger von Bistes werden gebeten, sich nicht irre machen zu las­sen. Hebt Eure Vorräte gut auf, wenn sie nötig sind, werden sie geholt, die Kriegsfürsorge liegt in den besten Händen. Ueb rigcns erteilen gerne Auskunft: Frau v. Harnier, Herr Pfarrer Strack und Großh. Bürgermeisterei Echzell. In einigen Tagen gehen die ersten Liebesgaben an unsere Krieger ab. Wer Sttümpfe, Leibbinden, Pulswärmer, Taschentücher usw. fertig hat, liefere sie sofort bei Frau v. Harnier ab.

* Unter-Widdershcim mit Grund-Schwalheim, 22. Septbr. Wie wohl überall in unserem bedrohten Vaterland«, so wird auch in unserem Orte fleißig sür's Rote Kreuz gearbeitet. Die Frauen und Mädchen stricken eifrig Strümps«, Pulswärmer n. dcrgl. Ein großer Leiterwagen voll Liebesgaben aller Art wurde vorige Woche in das Lazarett nach Nidda gesandt. Auch das Ergebnis der beiden Sammlungen war ein recht erfreu­liches, indem bei der ersten Sammlung 225,66 bei der zwei­ten 298,16 ,# zum Besten des Roten Kreuzes cingingen. Einen sehr lobenswerten Beschluß faßte der hiesige Eemeinde- ratz er bewilligte einen größeren Bettag, wovon Unterhosen, Hemden und Strümpfe speziell für die im Felde stehenden hie­sigen Krieger beschafft werden sollen. Der Kriegervcrcin be­willigte 166 ,tt für das Rote Kreuz.

* Frankfurt a. M 22. Sept. Ein Pilzsegcn steht in den Waldungen des Taunus, des Vogclsberges, des Spcstart und der Rhön bevor. Der Preußische Landwirtschaftsministcr hat deshalb die Königliche Regierung angewiesen, die bisherigen taxmößigen Gebühren für die Erlaubnisscheine zum Sammeln von Pilzen und Beeren für den laufenden Herbst durchweg auf 5 Psg. je Zettel zu ermäßigen und zugleich dem für das Familienhaupt ausgestellten Zette! Eilttgkeit für die ganze Familie zu geben. Der Minister wünscht, daß besonders das Einsammeln der eßbaren Pilze, die der Wald in große» Mas­se» erzeugt, von der Verwaltung in jeder Weis« begünstigt wird.

Hesien-Naffau.

* f. Wcl/lhcii», 22. Sept. Die Haussammlung für das Rote Kreuz ergab hier einen Betrag von 666 Mark 86 Pfg. Für di« Kriegshilfebedllrftigen wurden dem Ausschuß übergeben: von der Turngemcindc 166 Mark, vom GesangvereinSängerkranz" 25 Mark, vom TurnvereinVorwärts" 25 Mark, vom llad- fchrerverein 56 Mark, vom GesangvereinEintracht" 56 Mark, von der israelitischen Kultusgemcinde 25 Mark, vom Taunus­klub Wehrhcim 166 Mark: dazu kommt noch die Sammlung au» den AkittwochsKriegsgottesdiensten, vorläufig zirka 166 Mark betragend. Die beiden Frauenvercine zu Wehrheim und Obern- hain haben sich dem Vaterländischen Fraucnvcrein angeschlosicn und 16 Mark Beitrag für dieses Jahr gegeben. Eine beträcht­liche Kiste mit Liebesgaben ist für die kämpfenden Soldaten nach Frankfurt zur Beförderung an das 18. Armeekorps aige- gangen, eine andere mit Artikeln zur Pflege der Verwundeten folgt nach. Eine Geldsammlung, zum Teil für Ostpreußen, soll noch stattfinden.

* x. Obernhai«, 22. Sept. Der hiesige GesangvereinLud­wig Uhland" bewilligte 26 Mark für das Rote Kreuz und 86 Mark für die im Feld stehenden Krieger und deren Angehöri­gen.

* j. Usingen, 22. Sept. Einen Ricfenkürbis im ansehnlichen Gewicht von 1854 Pfund erntete der hiesige Adlerwirt C. Härth.

* Wiesbaden, 22. Sept. Generaloberst v. Hausen, der seit­herige ruhmreiche Führer der 1. Armee, der infolge der An­strengungen des Felddienstes erkrankt ist, hat sich ins St. Jo- fefshospital »ach Wiesbaden zur Wiederherstellung seiner Ge­sundheit begeben. Wie nun sestgestellt worden ist, ist die Er- kranfiing nur leichterer Natur, sodaß es dem berühmten Heer­führer gestatten wird, in Kürze in das Feld zurllckzukehren und die Führung seiner Armee wieder zu übernehmen.

* Wiesbaden, 22. Sept. Mit Rücksicht auf de» Krieg wird von der Erhebung der Waisenkollektc für 1911 im Regierungs­bezirk Wiesbaden Abstand genomncen.

* Aus dem Spessart, 22. Sept. Vor den Rüsten und Fran- zcsen versteckte ein Landwirt in einem Spcstarldorse bei Aus­bruch des Krieges 766 Mark in Reichskastenscheinen im Gewölbe seines Stalles. Diesen Aufbewahrungsort hielt er am sicher­sten, sicherer wie die Käst'. Als das Bäuerlein in diesen Tagen Geld brauchte, und die blauen und rotbraunen Lappen aus dem Verstecke holen wollte, fand er das Papiergeld bis auf zwei Scheine zu 56 und 26 Emmchen, die noch notdürftig die Num­mern zeigten, von Mäusen zernagt.

* Hcrsseld, 22. Sept. Die Fleischer-Innung Hersfeld hat

den Preis für das Kalbfleisch von 86 aus 76 Pfg. pro Pfund herabgesetzt. '

Starkenburg.

* Darmstadt, 22. Sept. Ein kaum neun Jahre alter Knirps,

der Sohn eines Landwirts aus Groß-Gerau, traf am Samstag mit der Bahn hier ein und fiel es dem Bahnhossbuchhändler auf, wie er sich für 2 Mark eine Reiselektüre kaufte. Da das Bürschchen »och mehr Geld sehen ließ, stellte sich bei seiner Fest­nahme heraus, daß er in Griesheim bei Bekannten einen Be­such machen und auch die französischen Gefangene» einmal sehen wollte. Er hatte seinem Vater einen Geldbetrag au» der Kaste stibitzt und damit ausgerückt. Der herbeigecilte Va­ter hat nach alsbald eingetrctcner handgreiflicher Belehrung die beabsichtigte Reise gewaltsam abgekürzt. Am Samstag nachmittag kamen etwa 566 französisch- Eesangene aus dem Wege nach einem bayerischen Truppenübungsplatz, wo sie Auf­enthalt finden, hier durch. Die auf dem hiesigen Truppenüb­ungsplatz befindlichen nahezu 3666 Franzosen wurden aus den militärischen Wellblechbaracken, in denen sie seither wohnten, in die neu für sie errichteten Holzbaracken, bei welchen auch besondere Schutzmaßregeln gegen Flucht vorgesehen sind, unter- gebracht. , V

* Darmstadt, 22. Sept. Ein.Preisausschreiben hat die Frauenhilse im Kriege 1911" erlasten, nach welcher eine Freundin den Beirat, »an'266 Mark mit der Besfimmung zur'

Verfügung gestellt hat. damit di- beste Arbeit über da» Thema. Wir muß sich eine Frau, deren Mann im Kriege ist, einteilen, wenn sie und ihre vier Kinder (Altersstufe 216 Jahren) im komnicndcn Winter mit 66 Mark pro Monat auskommcn soll. Die Ausstellung muß den Landcsproduktcn und deren Preise» angcpaßt und in Wochenrubriken über Wohnung, Ernährung, Kleidung, Feuerung usw. eingeteilt sein. Eine Vergünstigung durch kleine Nebenverdienste bis zu 12 Mark im Monat kann berücksichtigt werden. Eine praktische Arbeitseinteilung der Mutier mit gleichzeitiger Anleitung der Kinder zu kleinen Dienstleistungen im Haushalt geben der Lösung der Aufgabe höheren Wert. Die Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober an dieFrauenhilfe 1911" in Darmstadt cinzusendcn.

Nrrlnstliste.

(schvw. schwer verwundet, low. leicht verwundet, orn. =ä vermißt).

Feldartillerie-Regiment Nr. 81, Darmstadt.

2. Batterie: Kanonier Will). Werner, Höchst, Kreis Büdingen schwer verwundet. Kanonier Karl Schmidt, Lang­göns. Kreis Gießen, schwer verwundet. Gefreite Wilhelm Ender, Erüningen, Kreis Gießen, leicht verwundet.

LahrprristrmäsnDng für Anythörige{um lud) kranker oder »rrnnindtlrr driitilhrr Krirarr.

Zur Erleichterung des Besuches kranker oder verwundeter - deutscher Krieger, die sich innerhalb Deutschlands in ärztliche! Pflege befinden, werden mit sofortiger Gültigkeit für das Ge­biet der deutschen Staatseijenbahncn nachstehende Tarifbestini- inungcn eingesührt:

1. Angehörige kranker oder verwundeter, ln ärztlicher Pflege innerhalb Dentschlands befindlicher deutscher Krieger wer­den zu deren Besuch in der zweiten, dritten oder vierten glaste zum halben Fahrpreis, in Schnellzügen außerdem gegen tarifmäßigen Zuschlag, befördert.

2. Als Angehörige gelten Ellern, Kinder, Geschwister, Ehefrau und Verlobte.

3. Zwei Kinder vom vollendeten 1. bis zum vollendeten 16. Lebensjahre werden für eine Person gerechnet: für ein ein­zelnes Kind innerhalb dieser Altersgrenze ist ohne weitere Ermäßigung eine halbe Fahrkarte zu lösen.

4 Die Fahrpreisermäßigung wird nur sür Reisen über 56 Ki lometer gewährt.

5. Die Fahrkarten zum halben Preise werden von den Fahr­kartenausgaben auf Grund der von der zuständigen Orts- polizeibehörde ausgestellten Ausweise verabfolgt. l>, Die Ausweise müssen enthalten: Namen der Reisenden, An­fangs- und Endstation der Reise, Rciscweg, Bescheinigung mit Stempel und Unterschrift der Ortspolizeibchörde, daß die Reisenden Angehörige kranker oder verwundeter deut­scher Krieger sind.

Vordrucke zu den Ausweisen werden von der Fahrknr tenausgabe kostenlos an die Ortspolizeibehörden abgegeben 7. Die Ausweise werden von den Fahrkartenausgaben bei je­der Lösung einer Fahrkarte abgestempclt und den Inhaber» zurückgegcben, die sie dem Fahrpersonal aus Verlangen vor. zuzeigen haben. Bei Beendigung der Rückfahrt sind die Ausweise mit den Fahrkarten abzugebcn.

Liebesgaben für die 188er.

* Ossenbach «. M., 22. Sept. Aus dem Geschäftszimmer des Ersatz Bataillons in der Infanterie Kaserne, Bicbercrstraße, werden ununterbrochen Liebesgaben für unsere im Felde stehen­den tapfere» 168er angenommen. Weiterbeförderung findet durch das Ersatz Bataillon auf dem vorgeschriebenen Etappe» Wege statt. Es ist hierdurch gewährleistet, daß die Sendungen auch an die vom Absender besonders gewünschte Stelle gelan gen. Ebenfalls durch das Ersatzbataillon werden Sendungen mit Einzeladrcstcn, also an bestimmte Personen weiterbcfördcrt. Derartige Pakete von auswärts müssen mit der Post an das Ersatzbataillon J.-R. 168 gesandt werden, dürfen jedoch nicht über 5 Kilogramm schwer sein. Sie müssen bahnversandfähig verpackt sein und haben außer der Adresse des Ersatz-Bataillons genaue Fcldadreste des Einzelempsängers zu enthalten. Es ist auch zulässig und durchführbar, Liebesgaben für bestimmte Kompagnien oder Bataillone einzuliefcrn. Um weitere Ver­breitung dieser Nachricht wird gebeten.

Kirchliche Anzeigen.

Gottesdienst in der Stadtkirch«.

Mittwoch, den 23. Sept., abends 8y, Uhr: Krlcgsbittan-

dacht: Herr Pfarrer Ritter.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach:

Mittwoch, den 23. Sept., abends 519 Uhr: Kr' z-5

dacht: Herr Pfarrer Zatzmann.

Frankfurter Wetterbericht.

Voraussage: Wolkig bis heiter, trocken, tags etwas wär- incr, nachts kühl, Nordost-Winde.

Am Mittwoch, den 23. September findet zu Fricdberg

Schwemeniarrr

statt.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto tzirschel. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schm i dr. Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung '' r 8f. G., Friedberg i. &