Ausgabe 
19.9.1914
 
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Nr. 229

neu Handstreich in Gestalt des eisernen Firenzes erhielt, war er mit seinem Heldenstück nicht ganz zufrieden.

Weshalb ich diese kleine Geschichte hier erzähle? Äint, weil sie am Tage von Nheims ihr wiirdiges Gegenstück in dem bereits telegraphisch kurz gemeldeten sächsischen Hu­sarenstücklein gesunden hat. Auch vor Rheims mit seinen seit 1870 gesck)affenen 11 modernen Forts lag eine sächsische Hnsarenpatrouille, die die Zeit nicht erwarten konnte, der alten scheinen Champagnerstadt einen Besuch abznstatten. Ter sächsischen Brigade unter von Suckow war aber ncch nicht bekannt geworden, das; sich die französischen Truppen ans Rheim? zurückgezogen hatten, und so ließ eines Mor­gen? der Rittmeister von Hambracht seine Leute an'treten und fragte, wer Wohl freiwillig als Patrouille in Richtung Rheims mitkommen wolle. Sofort meldete sich fast die ganze Schioadron, und nachdem ettva 15 Mann ausgewählt worden waren, ging es durch de» morgenfrischen Wald zu­nächst auf Fort Pitry zu. ' ' ''' 2 *>

Aber siehe da: kein Feind war mehr zu sehen, nur lrischgegrabene Stellungen und die aufgestapelte Munition, ließen erkennen, daß alles für die Ankunft der Feinde be­reitgemacht worden war, daß aber im letzten Augenblick der Abmarsch befohlen sein mußte. Allein wohin? Und so ging es heidi »ach der schönen Stadt hinab, deren weltbe­rühmte Kathedrale dem Wanderer schon von weitem den rich­tigen Weg weist. Tie gute» Rheimser waren nicht wenig erstaunt, als plötzlich die Ulanen über das Pflaster sprengten einen auf der Straße stehenden französischen Infanteristen bei der Binde nahmen und sich von ihm den Weg zum Stadt- HLus zeigen ließen. Hier hatte sich in Erwartung eines ganzen feindsickrenr Armeekorps bereits der Bürgermeister mitsamt den Deputierten versammelt und trat den biederen Sachsen in feierlichem Zuge entgegen. Ter Führer, der die Situation sofort erfaßte, erklärte, daß ihm der Bürger­meister für die Ruhe der Stadt zu bürgen habe und daher im Rathause als Geisel verbleiberr müsse. Dätvsch^- er sich die Schlüssel Überreifen, ging irr die nächste Druckerei, und verfaßte eine Proklamation, die alsbald an den Straßenecken angeschlagen wurde und als ein amüsantes Dokument für das gute Gelingen der kühnen Tat demnächst in photographischer Reproduktion erscheinen wird. Unter­des hatten die Husaren ihr Lager vor dem Haupteingang der Kathedrale aufgeschlagen und warteten in aller Ruhe die weitere Entwickelung der Dinge ab. Mit maßlosem Staune» beobachteten die Bürger der Stadt, deren Einwoh­nerzahl etwa die von Leidig erreicht, was die gemütlichen Sachsen nun wohl für Dinge anstelle» würden. Aber die fütterten ruhig ihre Pferde, ließen sich für ihr gutes deut- scln's Geld schlechten Bliemchenkaffee kochen und Ivaren so bescheiden, daß sie sich in der Nacht glatt auf das harte Pflaster legten und sich lediglich mit dem Bewußtsein ihrer guten Tat zudeckten. Ilm 5 Uhr morgens ritten sie dann zum Tore hinaus der anrückenden sächsischen Brigade ent­gegen, und nachdem sie ihre Meldung erstattet hatten, durf­ten sie sich an die Spitze der Truppen setzen, die darauf niit der vollen Regimentsmusik u. wehenden Fahnen in Rheims eiuzogen. Ich habe die Namen dcw wackeren Sachsen be­reits in ineinem Telegramm genannt, und sie werden in der Geschichte des Krieges von 1914 ebenso unvergessen bleiben wie die des braven bayerischen Bräugehilfen und seiner Gesellen bei der Einnahme von Epernay.

Man erinnert sich, daß die Besitzer der großen Rheim­ser Champagnerfabriken und der von Rheims bis Epernay reichenden weltberühmten uirü viele Millionen an Wert repräsentierenden Weinberge der Chanipagne der französi­schen Regierung den Betrag von 10 Millionen Francs ge­boten hatten für den Fall, daß man die Stadt Rheims und die Champagne nicht zum Schauplatz irgend welcher Kämpfe machen würde. Tie Regierung hatte das abgelehnt und tatsächlich hat Rheims bei der kurzen Beschießung durch uns etwa 80 Granaten abbekommen, die aber glücklicher Weise nur wenig Schaden angerichtet haben. Speziell die Kathe­drale ist nur von einem Schuß getroffen worden, der einige Kirchnfenster, aber sonst nichts beschädigt hat. 1870 hatte sich Rheims ebenfalls kampflos übergeben wollen, allein, als die Deutschen sich zum Einzug anschickten, schoß plötz­lich ein Feldhüter aus einem Cafehaus heraus seine Flinte ab. Er traf zwar niemanden, aber dieser eine Schuß kostete die gute alte Stadt Rheims eine Kontribution von 800,000 Francs. Aus diesen! Grunde war auch diesmal bei unse­rem Einzuge bereits eine Proklamation des Bürgermeisters angeschlagen worden, in der dringend vor jeder feindseligen Handlung gewarnt wurde. Aber es ist diesmal garnicht dazu gekommen, denn Rheims mit seinen ungeheuer um- sangreichn Handelsbeziehungen zum deutschen Reiche hat von selbst die Klugheit besessen, seinen besten Kunden nicht vor den Kopf zu stoßen. Ter alte Kaiser Wilhelm hatte 1870 ini Hause der seligen Witwe Cliquot während der Dauer der Anwesenheit des Großen Hauptquartiers in Rheims eine überaus gastliche Aufnahme gefunden, Und auch für uns Kriegsberichterstatter wird in diesen Tagen das Wort gelten: Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzcn leiden, doch seine Weine trinkt er gern! , > ,

Paul Sch weder» Kriegsberichterstatter.

Chronika der Kriegsgeschichte.

1t. September. Das 22. russische Armeekorps (Finlanb) versuchte über Lyck in Ostpreußen einzubrechen, es wurde voll­ständig geschlagen. Die Kämpfe bei Lemberg dauern mit un­verminderter Heftigkeit fort. Der belgische Generalstab ist mit unbelannlem Ziel von Antwerpen abgereist, i 12. September. Aus dem westlichen Kriegsschauplatz haben die Operationen zu einer neue» Schlacht geführt, die günstig fleht.

Neue Tageszeitung, «amstag, den 19. September 131«

13. September. Die Armee des Generalobersten von Hin- denbarg har die Ruhen in mehrtägigen Schlachten vollständig geschlagen und in die Flucht gejagt. Dabei wurden 20 30 000 Russe» gefangen und ungefähr 15» Geschütze erbeutet. Bei Antwerpen wurde ein Ausfall von drei belgischen Divisionen siegreich zurückgewiesen. In der Lemberger Schlacht gelang es nach hartnäckigen Kämpfen die Russen zurückzudrängen, die 10 000 Gefangene und zahlreiche Geschütze verloren. Vor der gewaltigen Uebermacht konnte jedoch der Erfolg nicht voll aus­genutzt werden. Die Oesterreicher sammelten deshalb ihre Kräfte in geschützten Stellungen und stellen sie für weitere Ope­rationen bereit. Amtlich wird gemeldet, daß am ll. Septbc. 220 000 Kriegsgesangcne, darunter 4130 Offiziere, in Deutsch­land unlergebracht sind, (zirla 88 400 Franzosen, 93 200 Russen. 30 000 Belgier, 7 500 Engländer). Außerdem befinden fich noch zahlreiche Gefangene unterwegs. Nicht einbegriffen sind darin die 40 000 Gefangene von Maubeuge und ein großer Teil der bei Tannenberg (Ostpreußen) gemachten Gefangenen. Bei Kämpsen in Kamerun fielen 3 englische Osfiziere. Hcrheits- hohe im Bisncarckarchipel in der Sudsee wurde von den Eng ländern besetzt.

14. September. Die Kämpfe zwischen der Oise und der Maas dauern an. Ein von den Franzosen versuchter Durchbruch wurde zurückgeworfen. Im Osten schreitet die Vernichtung der russischen 1. Armee fort. Das Gouvernement' Suwalli wurde unter deutsche Verwaltung genommen. Ein amtliches Telegramm saßt die Erfolge der Siege in Ostpreußen zusammen. Danach find 4 Armeekorps, 2 Reservedivisionen und 5 Kavalle riedivisionen vollständig geschlagen. Drei Armeekorps haben schwer gelitten. Die Kriegsbeute steigert sich fortwährend. Der kleine KreuzerHeia" wurde durch einen englischen Torpe­doschuß zum Sinke» gebracht. Die Mannschaft wurde gerettet.

15. September. Die Schlacht in Frankreich hat sich bis Ver­dun ausgedehnt. Teilerfolge der deutsche» Waffen werden ge­meldet. Die belgische Armee hat sich nach 4 tägigem Kampfe aus Antwerpen zurückgezogen. Die über die Save vorgedrun­gene,c serbischen Streitkräste wurden überall mit schweren Ver­lusten zurückgeworsen. Elavonien ist vom Feinde frei. Es werden Kämpfe in Rhodesien (SLdafiika) gemeldet. Der deutsche Konsul in Peking meldet, daß England die Hülfe Ja­pan'- in Indien ersucht habe. Japan soll dafür 200 Millionen Dollar, freie Hand in China und fiele Einwanderung in den englischen Besitzungen im Stillen Ozean erhalten.

18. September. Angriffe fianzösischer Truppe» in der Rie­senschlacht in Frankreich wurden abgewiesen. Gegenangriffe der Deutschen waren erfolgreich. Rach amtlichem Ausweis wur­den bisher 41 000 Russen und 8000 Serben in das Innere der Monarchie gebracht, über 400 Feldgeschütze wurden erobert. Der vereitelte Einsall der Serben hat sie außer den Gefan­genen über 8000 Tote und 7000 Verwundete gekostet. Ein Teil der amerikanischen Flotte ist nach dem Stillen Ozean abgegangen.

17. September. In der Schlacht zwischen der Oise und der Maas beginnt die Widerstandskraft des Feindes zu erlahmen. Ein mit großer Bravour unternommener Durchbruchsversuch der Franzosen brach ohne große Anstrengung unserer Truppen in fich zusammen. Die Mitte unserer Armee gewinnt langsam aber sicher an Boden. Südlich von Royon wurden zwei französische Armeekorps und Teile mehrerer Divisionen unter Verlust meh­rerer Batterien entscheidend geschlagen. Bei der Erstürmung Chateau Brimont wurden 2500 Gefangene gemacht, auch sonst wurden in offener Feldschlacht Gefangene und Geschütze erbeutet, deren Zahl fich noch nicht übersehen läßt. Ein Vorgehen fian­zösischer Alpenjäger im Breuschthal wurde zurückgewiesen. Unser Ostheer geht gegen die russische Festung Osowiec vor. Rach amtlicher Mitteilung ist kein deutsches Luftschijs in Fein­desland gefallen und keines vernichtet worden.

Von der Oder bis zur Maas.

Erlebnisse eines schlesischen Kriegers.

Die goldene Sonne eines Sonntag vormittags beschien die vielen Krieger, die sich am Bahnhof zu Oppeln erfiisch. ten und stärkten. Wir waren die ersten Tage nach Ausbruch des Krieges in Rußland eingedrungen und wurden nun nach Frankreich konimondiert. So manche treue Herzen, haben sich dort toieder zusammengesunden. Doch nur kurz war das Wiedersehen, denn bald ertönte dos Konimando zl,m Einsteigen. Unter hundertfachem Rufe:Auf Wiedersehen!" rollte der lange Zug zuin Bahnhof hinaus. Tie schier endlose Fahrt brachte uns durch schöne und große Städte: Breslau, Liegnitz, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau. Dann begrüßte uns der sonnige Süden! fieundlich winkte uns vom Mainesstrand das alte Wüizburg, wir fuhren durch Aschaffenburg, durch das sagenberühmte WorniS und kamen endlich zu Saarbrücken in die Nähe der feindlichen Grenze. Auf allen Haltestellen des Roten Kreuzes fanden wir eine vorzügliche Verpflegung, so daß in jeder Bezieh­ung filr uns gesorgt war. Am Abend des dritten Tages überschritten wir den deutschen Rhein und begeistert erscholl aus tausend Kehlen dieWacht am Rhein". Am vierten Tag um 9 Uhr Vormittags war unser vorläufiges Ziel mit der Bahn erreicht und wir traten den Vormarsch durch Luxemburg an. Der Weg führte über sehr bergiges Ge­lände und da auch die Mittagssonne ihre glänzende Strah­len auf uns herniedersandte, so konnten bald einige Krie­ger nicht vorwärts und blieben erschöpft liegen. Erst nach einer ausgiebigeren Rast niit verausgabtem Mittagsess-.m marschierten wir rüsfig weiter und erreichten gegen Abcnd unser vorgesehenes Quartier im Großherzogtunr Luxem­burg. Am zweiten Tage machten wir einen Vormarsch von 30 Km. und bezogen Quartier im Innern des Landes. Dort brachen wir in der Nacht aus und marschierten bis an die belgische Grenze, übernachteten aber zum letzten Mal auf luxemburgischen Boden. Bisher ist die Bevölkeimng fieund­lich und zuvorkoinmend gewesen, cs sollte bald anders kommen. Auf belgischem. Boden rückten wir aleiZ neecn,.

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den Feind, der »ns gcmeidet wurde. Es wurde aber in. zwischen Abcnd, wir gingen zur Ruhe und biwackierten ans freiem Felde, denn bin Quartier war bei den rohen und ge­meinen Belgiern ausgeschlossen. Hinterrücks überfallen sie kleine Abteilungen, oder einzelne Soldaten und lassen sich die größten Schandtaten zuschulden koimue». Auch am fol­genden Tag gelang es uns nicht mit dem Feind in Fühlung zu nehmen und wir verbrachten die nächste Nack>t abermals im Freien. Am Morgen des 22. August rückten wir mit Marschsicherung vor. Vor uns hatten wir einen etwa 8 Km. langen Wald: als wir ihn etwa zur Hälfte du.-ch- jchritten hatten, hörten Nur vor uns einige Scistlssc fallen. Ein banges, aber doch freudiges Clesühl überkam einen Jeden. Endlich einmal kommen wir niit den, Feind ->n- saminen! Eine lllanenpatrouille kam herangesprengt und meldete, daß sie mit feindlichen Reitern im Walde zusam- mengestoßen sei. Nun war doppelte Vorsicht, besonders im Walde, geboten. Wir passierten ihn jedoch ungehindert und errichten ein belgisck>es Torf. Nochden, wir teitgesleUt hatten, daß es frei vom Feinde sei, marschierten wir weiter.

Wir waren jedoch kaum 200 Meter von dem Tors ent­fernt, da erkrachten Schüsse und wir wurden von einem bef- tigcn Kugelregen überschüttet. Groß war unsere Bestürz­ung, da wir z. T. in Marschkolonnen waren. Tie Ent- wickclnng zur Schützenlinie, sonst so schnell gegangen, brachste uns eine schwere Enttäuschung, denn die Seite, nach der wir auseinander gehen mußten, war mit einem hohen Sta- chelzau» umgeben. Es blieb »ns nichts übrig, als in Knäuel liegen zn bleiben »nd abznworten, bis das Hinder­nis niit der Drahtschere beseitigt wurde. Unsere dichte Masse war dann auch für die Gegner ein willkommenes Ziel: erbärmlich ffogen die Kugeln um unsere Ohren und viele Kanieraden stürzten zu Boden. Erst nach bangen Augenblicken konnten wir uns entwickeln. Ich besetzte mit meinem Zug ein Haferfeld und eröffnete das Feuer. Unser Haferfeld muß dem Gegner ein gutes Ziel geboten haben, denn die Kugeln fielen hageldicht. Rechts dickst bei mir schreit ein Reservist laut ans: eine Kugel hatte ihm drei Finger der rechten Hand abgerissen. Ein Vizefeldwebel der Reserve, der mit mir den Gang des Gefechtes durch ein Fernglas beobachtet hatte sinkt durch die Brust geschossen zur Erde. Ich legte ihm einen Notverband an, mußte aber, da sich die Verluste meheten, die Stellung verlassen, um mit meinem Zuge bis zur nächsten Anhöhe vorzuspringen. Hier waren wir etwas sicherer, da die Kugeln über unsere Köpfe hinwegflogcn. Allmählig fand sich der Rest meiner Kom­pagnie und anderer Koinpagnien dort zusammen. Jetzt aber wurden wir von einem noch gefährlicheren Gegner, der Artillerie, bedroht. Die Granaten platzten in unserer nächstes Nähe und wir mußten gcwärfig sein, daß jeden Augenblick eine Granate, unsere Braven dahinrafsen würde. Es war eine ganz verzweifelte Situation, so zwisck^n^zwei Feinden zu stehen. Doch langsani flaute das feindlich»: Feuer ab, da unsere Schützen zu gut geschossen haben: immerhin dauerte das Ringen bis zur Dunkelheit. Aus Befehl des Regiments-Kommandeurs zogen wir uns etwas zurück u. richteten eine günstig gelegene Höhe zur Verteidigung ein. Die ganze Nacht wurde an Schützengräben gearbeitet: erst gegen 3 Uhr morgens konnte unsere langersehnte Feldküche geholt werden. Man kann sich denken, mit welch' cinem Appetit wir unser langersehntesMittags"mahl verzehr­haben. Inzwischen dämmerte der Morgen, aber der erwar­tete Feind kam nicht: wir hatten deshalb etwas Zeit die Verluste unserer Kompagnie zu verrechnen. Leider fehlte so nmnchcr Kamerad: am morgen noch fiisch und mutig, jetzt . lag er bleich und tot anf dem Rasen.

__ (Schluß folgt.) _

Kirchliche Anzeigen.

Evangelische Gemeinde.

15. Sonntag nach Tr!n., 20. Sept.

Gottesdienst in der Stadtkiech«.

Vorm. 9)4 Uhr: Here Pfarrer Diehl.

Nachm. 2% Uhr: Katechismuslehre füt die Mädchens (Schlußseier): Herr Pfarrer Ritter. '<***

Abends 8A Uhr: Herr Pfarrer Ritte. Anschließend Feier des hl. Abendmahls.

Gottesdienst in der Burgkirch«^

Vorm. 8A Uhr: Herr Kandidat Faudt.

Vorm. 11 Uhr: Kindergottesdien: Herr Pfarrer Ri!t er Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach Vorm. 10 Uhr: Herr Pfarrer Z atz mann»

Katholische Gemeinde.

10. Sonntag nach Pfingsten, 20. Sept. Beichtgelegenheit Samstag nachm, oo» 5 Uhr, Sonntag früh von X6 Uhr an.

M7 Uhr: Frühmesse.

8 Uhr: Militärgottesdienst (Eingmesse mit Predigt?. Nachm. 2'A Uhr: Segensandocht, danach Derajmmlung de» Vereins der christlichen Mütter.

Mittwoch und Freitag Abend 8'/, Uhr sind die für dis Kriegszeit angeordneten Andachten.

Feierabend FriedberA.

Sonntag, den 20. Sept.: Besuch des vaterländischen Fest» spieles im Saalbau. Anfang 8 Uhr abends.

Die amtlichen Verlustlisten

liegen In unserem Geschäftszimmer zu Jedermanns Einsicht auDl Mer nicht genau Bescheid weiß, wie die Adressen an Ange­hörige des Heeres (Truppenteil, Rcgiemnt, Kompagnie usw.) bei Feldbriesen anzugeben ist, dem geben wir gerne Auskunft und sind bereit die Adressen zu schreiben.

Schristleitung derReuen Tageszeitung.