Einzelbild herunterladen

Beilage zurNeuen Tageszeitung".

211 | _ Samstag, den 12. September 1914. _ | 7. Jahrgang

Für Zeit und Ewigkeit.

Gull gibt Sieg.

Psalm 118, 15. 1

Tie Fahnen flattern hoch im Wind", stürmend drängen^ < Bonner unserer Truppen vorwärts, so singt man mit Freu-^ d.n von, Sieg in den Hütten der Gerechte»^ Wieder ersähet ^.»Ischiand die biblische Freud«: Dies ist der lag, de» der

;> ir gemacht hat, wiederum zieht durch die Lande der evange- ,"l,e Choral. Nun danlet alle Gott!

(hott gibt Sieg: welch ein Segen liegt darin! Große Teile : rc« Dolles muhten Nichts mehr da»«», glaubte» Nicht da­

rr» Im regelmäßige» Gang der Geschulte, im gleichtönige» '.'ans des Lebens hat man vielsach den Schritt Gottes durch die Welt überhört. Jetzt merlt man wieder, daß wir uns wohl rasten, auch lapser tämpsen können, aber der Sieg kommt non dein großen Siegeshelden, der Wollen, Lust und Winde» gibt Wege, Laus and Bahn. Nun schreibt Gott mit eisernem Gris- kel in unsere Gegenwart das alte Wort von neuem in großen Buchft^en: Ach bin der allmächtige Gott, waiidl« vor Mir und ><> sromm. Trotz aller Sünde und allem Widersprechen hält (öot: und sei» Wort, seine Sache und sein Geist «inen Siegeszug durch die Welt. An Jesus sehen wirs, an der Geschichte der christlichen Kirche ossenbart sich's: Die Rechte des Herr» behält den Sieg. Er dringt mit seinem Heil und Frieden vor in die Herzen der Mensche». Dem soll auch der Wasfensieg dienen, den -nie besubcln. Es bewahrheitet sich wieder, wie im 118. Psalm: .Sie iimgcben mich allenthalben"!man stützt mich, datz ich fallen soll", mutz Deutschland heute sagen. Feinde ringsum.

b -r nich! die Ungerechtigleit und die Gottlose», solider» die Rechte des Herrn behält den Sieg. Er teilt ihn aus, und er l'.-liält sich vor, den Siegeskranz zu schenken, In de» Hütten d., Gerechten sreut man sich über den Sieg.

Diese Freude hat freilich einen besonderen Ernst: denn je­der Sieg ist mit einer Niederlage verbunden. Dar Jubelwort: Sieg, Sieg! übertönt doch nur einen Augenblick das Gestöhne der Derwundclen und das Schluchzen derer, die um ihre Gefal- lencn weinen, Siegen aus dem Schlachtfeld ist ein blutiges Geschäft Aus dem Hintergrund von Scham und Schande, von Niederlagen und Flucht, von Tausenden von Toten und Ver­wundeten erhebt sich der Sieg. Gott behüte uns, datz wir ihn nicht entheiligen und das War. >icht mitzbrauchen. Sieg ist ein teuer erworbenes, »on Gott geschenltes köstliches Gut, das uns die Knie beugt und zum Loben und Danken drängt. Nicht vor der brutalen Macht der Kanonen, nicht vor der rohen Kraft Ser Menschen, nicht vor den gewaltigen Anstrengungen von Hunderllaujcnden, auch nicht vor der genialen Leitung der Füh­rer stehen wir ehrsurchisvoll still: wir bleibe» bei dem Ps-ilin- Ivoit. di« Rechte des Herrn behält den Sieg!

Wie sollen und können wir ihm dafür danken? Mit Wor- : n, im Gebet und Sieb, mit Taten in der rechten Lebenshal­tung und mit gute» Werken in Ausübung der Nächstenliebe, Gott gibt Sieg. Doch nicht blotz drautzen aus dem Schlachtfeld! Wir dürse» dieselbe Erfahrung mache» im Kamps mit der Sünde, im Streit mit der Selbstsucht, im Darbringen der grotzcn und kleinen Opfer aus dem Altar des Baterlandes, im Erira ' »: des Schweren und Schwersten! Wo es gilt Wunden heile» uns Not linder», Traurig: trösten und Sterbende» helse», da schauen wir aus Gott, der Sieg gibt. So zeigt sich der Dank in Gestalt von vertiefter Frömmigkeit, von völliger Hingabe an ihn, von teuerem Fleitz in gute» Werken, Ein siegreich Doll, ein gottbegnadet Doll, das seine Knie beugt und lobsingt: Nun daulet alle Gott: das sieghast ist in allein guten Werk der Ge rechtigkeit.

Chronik« der Frricgss,elchich1c.

28, August.

Oesterrei-h hat au Belgien den Krieg erklärt. Der Kai­ser fordert die Ostpreutzen zum Vertrauen aus die Macht unse­res heidcnmllligcn Heeres aus,

28, August.

Grotzer Sieg der Deutschen in »tägiger Schlacht bei Tan- nenberg unter Generaloberst o. Hindenburg über die russische

Rarew-Armee, oie 5:. Armeekorps stark oorgegangen war, Beginn der russischen Offensive gegen Nord- und Ostgalizien.

Untergang des deutschen KreuzersAriadne" und des Tor- i doboots ,.\ 187" im Kamps« gegen weitaus überlegene eng 3'Tttitriiftc nördlich von Helgoland.

3g. August.

Es w:rb gemeldet, datz in der Schlacht bei Tannenberg i» Russen mit viele» hohe» Offizieren in deutsche Gesan- yen-chaft gerate» sind. Der linke Flügel der österreichischen

:::: e..i der russisch galizischen Grenze schreitet siegreich vor.

In einer zweiten Schlacht wurden die Höhen von Niebrz- a-ica B»za siegreich erstürmt, 2000 Russen, darunter ein Gene- ' eer-e ."> in jterre.chinhe Gesangenschift,

3t. August.

Eeneralobcrst » Kluck schlug eine» französischen Flanken ».'.riss gegen Eombl« zurück. Generaloberst o. Bülow hat > ei St. Oneutin eine überlegene jranzösijche Armee vollständig gesch'age». Die Niederlage der Rüste» stellt sich noch »er . roiead I dar, es wurden 'i'/, Arureelorps ganz vernichtet und . f: ,0 Gesängen«, darunter 2 kommandierende Generäle, ge­macht Tie sämtliche Artillerie siel in unsere Hände, Die R::ft»schlacht in Galizien dauert weiter an, 2» der ersten Schlacht bei Krasnik machten die Oestcrreicher 0000 Gefangene - nd erbeuteten 23 Kanone» und 3 Fahnen Der erste deutsche gtieg'r ist über Paris geflogen. Die Festung Givet ist ge- sallen

1, September.

Apia, die Hauptstadt »on Samoa, hat vor den Engländern

kapituliert. Die Kinder des belgischen Königspaares sind ,itach England geflüchtet, Eine deutsche Post wurde in Lüt­tich eingerichtet.

2. Septembee.

Die »ittlere Heeresgruppe de« Franzosen fei»« Armee- lorpsj wurde zwischen Reim» und veednn zurückgeworsen. Der Kaiser «ahnte den Kämpfen bei. Da« Jentrom der österrei­chisch»» Armee unter Anssrnderg errang im Ranm Zamose- Tvozowe «ine« vollständigen Sieg über M« Rüsten. Scharen von Gefangenen und etwa 20V Geschütze wnrden erbeniet,

3. September,

Di« Sperrfestunge» Hirson les Ayvclles, La Fere und Laon wurden ohne Kamps genommen, Die Kavallerie de» Een« raloberste» KInck streift bi» Pari», Die Zahl der gefangc nen Rüsten aus der Schlacht bei Tannenberg hat 90 000 bereits überstiegen, darunter befinden sich drei kommandierende Gene­rale, Die französische Regierung hat Pari» »erlasten und sich nach Bordeaux begeben, Der Präsident Poincare richtet ein« lügenhasie Veröffentlichung an die Franzosen.

4. September.

Reims ist ohne Kamps besetzt worden, Die Siegesbeuie der Armee v Bülow beträgt bis heute: 12 934 Gefangene, 0 Fahnen. 233 schwere Geschütze, 16» Feldgeschütze und 79 Ma schinengewehre, Die Franzosen habe» Boulogne für Mer ge­räumt

3, September,

Aus strategischen Gründen haben die Oestrrreicher die Stadt Lemberg geräumt, Um Nauru haben die itn grsssskümpse um die Befestigungen begonnen, welchen der deutsche Kaster beiwohnte, Im deutschen Reichsiagsgebäude fand eine interne Besprechung der Führer der verschiedenen bürgerlichen Parteien statt, nach welcher der Regierung die Zusage gegeben wurde, in weitgehendstem Matze die Mittel sür den sojortigen Ausbau der Flotte zu bewillligen,

8, September.

Die Deutschen haben Tier Monde bei Antwerpen beschosten,Die deutschen Diplomaten in Aegypten wurden von dem englischen Miliiärtommandante» ausgesordert, inner halb 24 Stunden Aegypten zu verlosten, Die Türkei hat die Mobilmachung auch des Landsturms bis zum 45, Le­bensjahr angeordnet, Das offizielle englische Pretzbüro gibt den Verlust mehrerer englischer Schisse, darunter Torpedoboote und Kreuzer, durch Mine» und IN Gefechten mit deutschen Schisse» zu,

7, September,

3 Forts von Maubeuge sind vollständig zer­stört, die Bcschietzung der übrigen Forts wird fortgesetzt, Die Ocsterreicher haben bei M i t r o w i tz a »ach heitzen, siegreichen Kämpsen 5000 Serbe» gefangen genommen, Die Regierungen von England, Frankreich und Rutzland trösten sich über ihre Niederlage» damit hinweg, datz sie sich gegenseitig verspreche», leinen Separatsriede» abzuschlietze»,

8. September.

Bekanntgabe der Kapitulation van Maubeuqe, 4v 000 Kriegsgefangene, 4 Generäle, 400 Geschütze und zahlreiches Kricgsqerät wurde van den Deutschen erbeutet. Die Dc»t- schcn haben Radom in Russisch Polen besetz!, DieNordd, Allg, Zeitung" verössentlicht ein Telegramm des deut­schen Kaisers an Präsident Wilson, in welchem gegen die völterrechiswidrige Kriegssuhrung der Engländer und Franzosen durch Anwendung der Dum Dum-Geschosse, sowie gegen die von der Zivilbeoölterung in Belgien an deutschen Soldaten uno Verwundeten begangenen Grausamkeiten ener­gischer Protest eingelegt wird,

9, September.

Vor Paris haben die ft ä m p f e begonnen und ist von den Deutschen dem Angriss iiberlegeneer Kräste» Stand gehalten worden, 50 Geschüge und einige Tausend Gefangene sind den Deutschen in die Hände gejallen, Die Oesterrei­cher hoben eine aus 1500 Man» bestehende serbische Ab teilung teils getötet, teils gefangen genommen. Japa­

nische Flieger haben wirlungslo» Bomben über Tsing­tau geworfen. Die belgische Stadt Eent ist von den Deutschen besetzt,

10. September

Der deutsche Kronprinz hat mit seiner Armee die beseitigte feindliche Stellung südwestlich Berdu» genommen und die Beschietzung der in der Nähe besindlichen Spcrrsorts mit schwerer Artillerie begonnen. Prinz Joachim von Prentzen ist in seiner Eigenschaft als Ordonanzossizier durch einen Schrapnellschutz am rechten Oberschenkel verwundet wor­den. Im Osten hat Generaloberst v. H i n d e bürg de» linten Flügel der noch in Ostpreußen besindlichen russischen Armee geschlagen. Der Feind hat den Rückzug ange- treten und wurde von deutscher Seite die Berjolgung ausge­nommen. Auch in den Schlachten um Lemberg wird ei» siegreiches Vordringen der österreichische» Ossensive gegen die rnssischcn Stellungen gemeldet, Bei einem Einsall in Sla- oonien haben die Serbe» eine ganz empsindliche Niederlage erlitten.

Franwstscher AersaU.

Von Julius Adler, Friedberg i, H. *1 Seit Ausbruch des Krieges ist bereits vielerlei über Man gel an Vorbereitung, Ausrüstung und Organisation unseres westliche» Gegners geschrieben worden. Das Meiste, was in

Der Verfasser dieses bemerkenswerten Aufsatzes ist ein lebhaft auffasiender Beobachter französischer Verhältniste, Er lebte mehrere Jahre in Limoges und wurde durch den Kriegs­ausbruch gezwungen, nach Deutschland zurüch, »kehren

dieser Hinsicht gesagt wurde, bleibt jedoch »och hinter der Wirklichkeit zurück.

Die Hauptgründe hierfilr und sür den sranzösischen Versa« im Allgemeinen sind: Mangel an Selbstertenntnis, an «US-

Sauer und an Disziplin.--All' dies wurzelt tief im fran-

zösischen Charakter: frühere Niederlagen, sowohl aus dem Schlachtselde als auch aus den Gebieten des Handels und der -Industrie, führten leine neiinensloerte Aendernngen herbei und künftige Ereignisie werden ebensowenig Einslntz ausüben. Einstens marschierte Frankreich an der Spitze der Eioili. satt»» und der Kultur und von überall her kam man, um sich französisches Witzen und Kannen anzueignen. Diese Zeiten sind aber lange vorbei und die übrigen Kuliurvöller machten Riesensortschritte. Der Franzose verschmähte es, sich seiner­seits anderwärts umzuschauen, überzeugt wie er war und nach ist, datz kein Land dem seinen an Kultur auch nur nahe käme, wie auch lei» Land so schön wie das seine sein könne. Das ist nicht Rationalsiolz. sonder» Rational-Dünlel >,»d die Folgen zeigten sich denn auch, indem Frankreich aus vielen Gebieten von anderen Böllern bald überflügelt wurde, Doch die Ver­blendung ging noch weiter. Als im Kriege von 1870-71 di« große fianzüsische Niederlage lam, da wurde dieselbe und wird noch heule im Land« nicht etwa der Minderwertigkeit der Truppen resp. der Kricgsleilung zugefchobe», sondern man redet sich ein, von allen Seiten im eigenen Lande verraten worden zu sein und viele sonst vernünftig« Leute sagen noch heute:En 70 nous aoons ete vendlis de «ous les rotes":Im Jahr «0 sind wir an allen Ecken und Enden verraten worden".

Auch die Auswüchse des republikanischen System» und andere sich zeigende Schäden werden meistens auf die gleiche Art erktärt. Hat ein Minister oder ein Staatsmann sich aus Kosten der Allgemeinheit bereichert. (die Versuchung dasiir liegt zu nahe bei dem republilanische» Systems fällt eine diplomatische Transaltio» zu Ungunsten Frankreichs aus. pre oigt ein Utopist de» Weltfrieden, gehl eine Industrie zurück, - in allen diesen Fällen wittert der größere Teil der Beoölle rung einen Pakt mit dem Rutzland als letzte Ursache:vendu 0 l'ötranger",dem Ausland verraten", ist die Erklärung für so ziemlich Alles, was schief geh«, Ueberall ist ferner auch die Regierung schuld, oder soll verantwortlich gemacht werde» swährend sic sich in Wirklichkeit der Veraiitwortung gerade weit mehr als in irgend einem anderen Lande entzieht) und bei allen möglichen Uebelftänden fall sie Abhilfe schaffen. - bei denen lein anderes Voll an eine Staatshilse auch nur dächte, Man erinnere sich B, au die Wein Ueberprodul tia» i» Süd Frankreich vor einige» Jahren, die Spottpreise sür den Wein zur Folge hatte. Damals wurde» in de» Wein­gegenden riesenhafte Demonstrationen veranstaltet: die Regie rang sollte für die Erhöhung der Preise sorgen Wie da» aber anznsangen sei, wurde nicht verrate»,

Kommt nun irgend ei» Mitzcrsolg vor, den man durchaus weder den Verrätern noch der Regierung in die Schuhe schie ben kan», so sucht die sranzösischc Bevöllerung denselben aus andere Art zu beschönigen und mnzudeutel», anstatl sich ehrlich die Schlappe einzugcstche» und ans Abhilfe zu arbeite» Ein typisches Beispiel ist die Geschichte das beim grotzen fran­zösischen Automobil Rennen vor einigen Wochen von nnserem brauen Lautenschlagcr aus deutschem Mercedes Wagen glön zcnd errungene» Sieges, Vorausbemerti fall werden, datz schon voriges Jahr, nachdem mir Deutsche schon einmal den cvieg in diesem wichtigen Renne» davongctragen. von vieleti sranzösischen Stellen angeregt wurde, diese Rundsahrt künftig überhaupt abzuschasscn, unter dem Vorwand, datz sie sür die llebcrlegenheit oder Minderwertigkeit der einen oder anderen Martedoch nichts beweisen können", Das Rennen fand trotzdem statt, der Deutsche Lautenschläger siegte und die drei erste» Preise wurden sämtlich van dem deutschen Mercedes Wagen daoongetragen. Aber viele, sonst ernsthaste Pariser Blätter fanden heraus, der sranzösische Favorit aus Pengeol- Wagen habe doch denmoralischen Sieg" daoongetragen. Er sei nur deshalb ins Hintertreffen gekommen, weil er öfters zu reparieren gehabt habe und weil jede einzelne Reparatur auck länger dauerte, als bei den deutschen Wagen! Eine solche Ver

bohrtheit ist unglaublich!!! --- Ja, das französische Voll

bringt es nicht über'» Herz, wo immer es auch sei, sich einzu- gestchcn, datz es überholt ist, und hat es selbst die in di« Augen springenden Beweise vor sich. So kommt es u. a. auch, datz der Riesenersolg der deutschen Industrie aus dem sranzösischen Markt bewirkt durch bessere und preiswertere Arbeit in weiten Kreisen damit erklärt wird, datz Deutsch­land nur billige» Schund,la camelote allemande" liefere! Das z» widerlege», verlohnt sich wahrlich nicht.

Ein in Frankreich oft angewandtes Argument, um sich an praktischen Neuerungen und Verbesserungen vorbeizudrücken, die anderwärts guten Erfolg hatten, ist, datz die beiressende Einrichtungdem sranzösischen Charakter nicht entspreche." Deshalb werden solche Neuerungen entweder vor der Einfuh rnng nmgearbeitet und oann stets verpsuscht oder aber über Haupt bei Seite gelatzen. So kommt es, datz Frankreich von den meisten inodernen Einrichtunqan der Hygiene, der Bolls- sürsorge usw. kaum zaghafte Ansänge besitzt. Hier rühren wir nun an de» zweiten Hauptgrund des französischen Ver­falls : mangelnde Beharrlichleit und Ausdauer, Im Allge meinen gebt der Franzose an die Arbeit im Anfang mit einen- gewitzen Ungestüm »nd Feuereifer, dem sogen,elan" heran, der auch ei».- Zeitlang vorhält, wenn sofortige und unmittel­bare Ersolge ersichtlich sind. Stellt sich das Resultat aber nicht rasch ein, oder kommt ein zäher, womöglich noch glücklicher Konkurrent hinzu, dann erlahmt die französische Tatkraft ebenso rasch wie sie entstanden und bald wird da» Begonnene einfach mitzmutlg zur Seit« gelegt. Ein Beispiel hierfür unle» vielen sind di« FU«a»r. Bei deren erste« prakiiüber Beiäiig-