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Meie '-lagtsjutnng. Sam wog, ken 12. veptemdee 1914

Seit« 3.

scheu und der französischen Armee ihren Landern zurückzu- stcllcn. Auf beiden Seiten wird die gleiche Anzahl Ion internierten Kämpfern ihren Regimentern zugcführt. Bis seht sind jedoch nur je zwei Internierte frcigclassen worden. Ter Bundesrat sicht aber einen weiteren Anrtausckr vor im Interesse der Schweiz und der beiden kriegführenden Länder.

Ans Frankreich.

Zur Flucht aus Paris.

Berlin, 10. Scpt. Aus Mailand wird bcriilitet: In der vorigen Woche haben, wie die vorgenommcnc Zählung ergibt, über 800,000 Personen Paris verlassen. Die anwe­sende Bevölcrung wurde vorige Woche mit wenig mehr als zwei Millionen Seelen sestgestcllt, während die letzte all­gemeine Volkszählung 1911 2,880,000 Personen ergeben hat. In den letzten Tagen aber haben zahlreiche weitere Scharen Paris verlassen. Nach diesem Bericht des franzosruf ünd» lickicnCorricre dclla Serra" herrscht volle Verzweijlur.g in der auf allen Punkten geschlagenen Armee, lind die bürgerlichen Flüchtlinge, die sich in großen Wagenkarawanen nach Paris bewegen, sind hoffnungslos. Sie finden die Straßen und Tore nach Paris gesperrt und wissen nicht, >äo- hin sich wenden. ti

Di« Stimmung in Paris schildert eine telegraphisch« Meldung derStampa" aus Pa­ris dort sehr düstere Die herrschende Angst sei unbeschreiblich. Bis zum letzten Augenblick, sagt der Korrespondent, war die Bevölkerung von den Siegen über Deutschland fest Überzeugt und glaubte, das, General Ioffrc nur aus strategischen Erün- dcn die Deutsche» ins Land hereinlietz. Erst als die Verleg­ung der Regierung bekannt wurde, brach sich die Wahrheit Bahn und der Optimismus schlug in schwärzesten Pessimismus um. Jedermann will jetzt fliehen. Hunderttausende und aber Hunderttausende drängen nach den Bahnhösen und ver­zichten selbst aus die Mitnahme ihres Gepäcks: sie wollen nur das Lebe» retten und sich vor den schrecklichen Ulanen in Sicher­heit bringe». Von Verwundeten, die in Paris ankamen, cr- snhr der Korrespondent, daß die Deutschen sich mit unerhöe- ter Tapserleit schlagen, immer Vorgehen und niemals zurück- wcichcn.

Ein Bericht des Präsidenten Poincare an den Zaren?

DieVosi. Zeitung" erhält folgende Drahtnachricht aus München vom 8. September:

Rach der Meldung eines bayerischen Offiziers teilt heute dieMünchen-Augsburger Abendzeitung" mit, daß bei Nancy einige französische Flieger heruntergeschosien worden seien. Unter diesen befand sich auch ein Pilot, der »inen Bericht an den Zaren von dem Präsidenten Poin­care bringen wollte, worin der Präsident den Zaren er­sucht, die kräftigste Ossensive zu ergreifen, damit Franko reich für acht Tage ruhen könnte, da es sich sonst nicht mehr halten könne." . * ^

Die Fahne im Invalidendom. e-

Berlin, 8. Sept Eine in Nizza erscheinende französische Zeitung hat eine» pomphaften Bericht gebracht über die Nie- berlegung einer eroberten deutschen Fahne im Pariser Invali- dcndom. Was es damit aus sich hat, lehrt die feststehende Tatsache, daß bis heute noch kein deutscher Truppenteil eines seiner Feldzeichen cingebäßl hat. (Wahrscheinlich hat die Fran­zosen der Ruhm ihrer ruf,. Verbündeten nicht schlafen lasien, die kürzlich eine deutsche P o st s a h n eerobert" hatten. D. R.)

Tic Pariser und die englische Einquartierung.

Einer jungen Elsässerin in Paris ist cs geglückt (wie man uns mitteilt), auf Grund ihres Nachweises, daß iie und ihre Eltern Elsässer sind, die Erlaubnis zur Heiinrcisc zu-rrhaltcn. Sie bat Paris am 0. September verlassen und erzählt hier, daß in der Stadt im großen und ganzen Ruhe herrsche. Man sei ztvar niedergeschlagen, weil die deutsche Armee Frankreich iiberrcnnen und auch mit der Zeit Paris einnclrnen werde, aber an der endgültigen Entscheidung könne das nichts ändern, da die englische Flotte und die russische Millioncnarmee Deutschland doch besiegen w-.rdc. Im Pariser Straßenbild herrsche die englische Uniform vor. Tie englischen Soldaten seien aber durchaus nicht populär in, Gegenteil verspotte sic der Pariser und verachte ihren Mangel an Mut gegenüber der Tapferkeit des französisch-.'» Soldaten, lieber die Engländer sagen die Pariser:Tie sind immer die Sieger, aber sie tun gar nichts, außer daß sie davonlaufcn und ihre Pfeife rauchen." Es sei überh >upt l -eicknend, daß die im Grunde eines jeden französischen Herzens ruhende Abneigung gegen den Engländer >ebc oft n spöttischen Redewendungen zuni Ausdruck omme.

Poincaräs Leibgarde.

Aus Paris wird gemeldet: Vor dem Hause Poffirrräs in Bordeaur hält eine Leibgarde Wache, weil man rff.-nbar rlttentate aus den Präsidenten befürchtet.

Ans England.

Englisch« Mincnopser.

Berlin, ll. Scpt. DasBecl. Tagbl." meldet aus Lon Apn DieDaily Chronicle" vecöffcntlicht in ihrer Ausgabe vom 1. September solgcnocn Bericht des englischen ojsiziellen Prejscbureaus: Eine Meldung des konimandiercnden Ossiziers des SchissesCpccdy" besagt, das, der DampferL i n s b e l l" am Donnerstag morgen ans eine Mine gestoßen und gesun­ken ist. Eine Viertelstunde später streß auch derSpeed y" ans eine Mine und sank etwa 30 Meilen von der Osltüste c»t scrnt.Speedy" war ein Kriegsjahrzeug, das zum Zweck des Fijchereischutzes in der Nordsee diente und im Jahre 1893 ge­baut worden war. Bei dem Untergang der beiden Schisse sind mehrere Personen umgelommcn und verwundet worden. In der Nordsee ist das Wrack dcs englischen DampfersOttawa" aujgcsunden worden, der vermutlich aus eine Mine ausgclau- fa ist.

Zuchthaus fit Zahlungen an Deutsche!

London, 1L Sept. Im englischen Parlament wurde ein Gesetzentwurf etugebracht, wonach Zahlungen an das feindliche Ausland verboten werden, selbst zur Ab­wicklung von Engagements, dle vor dem Ausbruch des Krieges eingegangen sind. Die Büchcrcinsicht soll in Vcrdachtfällen er­laubt werden. Der Verkehr mit außereuropäischen Filialen deutscher Geschäfte wird gestattet sein. Verstöße gegen das Ge­setz können mit sieben Jahren Zuchthaus bestraft werden.

Die Zeiten ändern sich!

Wien, 1l. Sept. DieWiener Allg. Ztg." gibt Aeuße- rungcn englischer Staatsmänner der letzten Jahre über Serbien wieder. Im Jahre 1909, während der Anncxionskrisis, riet der damalige englische Botschafter in Wien, Cartwright, zu einem raschen Krieg gegen Serbien mit den Worten: Das Verschwin­den Serbiens wäre ein Glück für ganz Europa. 1912 äußerte Erey: Serbien bedeutet eine stete Gefahr für den europäischen Frieden. Seine ungemesicnen Aspirationen bedrohen ohne Aushören unsere Ruhe. Die königsmördcrische Dynastie kann sich eben nur durch äußere Erfolge behaupten. Noch vor dem Ausbruch de» jetzigen Krieges sagte der englische Botschafter: Das ganze englische Volk verdammt das fluchwürdige Verbre­chen von Sarajewo. Es gibt nicht einen einziger! Engländer, der die geringste Sympathie für Serbien hegt und der nicht von Herzen wünschte, daß die Serben einmal eine derbe Lektion erhielten. Die Zeitung fügt hinzu: Mit diesem so klar und

richtig eingcschätztcn Staat kämpst nun England Schulter an Schulter.

Ans Rußland.

Kttmpfesweife der Russen.

Wien, 11. Scpt. (W. B. Nichtanitlich.) In den Abend- blättern veröffentlicht ein verwundeter Offizier Erzähl­ungen verwundeter Soldaten, die bei Towaschow und Lub­lin gekänrpft haben. Die Soldaten erzählen: Am Walü- rande bei Tomaschow fchwcnktcu die in den Fcldschanzen angegriffenen Russen Weiße Fahnen und legten die Gewehre nieder. Der Regimentskommandant hatte darauf da? Feuer einstellen lassen, um die Gefangennahme cinzuleiten. Das ruhig onmarschicrcnde Regiment wurde hierauf von Feuer überschüttet. Russische Maschinengewehre waren auf Deu­men postiert. Selbst die Sanitätsanstalt ist durch Schrop- nells vernichtet worden. Aerzte und Verwundete sind ge­tötet und ausgeraubt worden. Alle Ortschaften, auS denen die Russen zurückgehcn, sind in Schutthaufen verwandelt. Einige Artilleristen, die sich in den vergifteten Brunnen wuschen, weisen schreckliche Hautwunden am Hals, im Ge­sicht und an den Händen auf.

Einzug in Berlin 1911".

Berlin, 11. Sept. DieB. Z. a. M." meldet: Nach brief­licher Mitteilung eines Berliner Arztes fand man in einem Kasten der erbeuteten russischen Geschütze hundert Stück einer frisch geprägten Kupfermünze, die auf der einen Seite das Bild des Zaren, auf der andern Seite die Aufschrift: Einzug in Berlin 1914" trägt.

Uom ÄaUrnn.

Koustantinopel, 11. Sept. (W. B. Amtlich.) Aus Be­sorgnis vor einem vermeintlichen Eingreifen der Türkei zu Gunsten Deutschlands und Oesterreich-Ungarns hab.'n die drei Ententemächte der Türkei ihr Einverständnis mit der Abschasfung der Kapitulationen für den Fall zu erkennen gegeben, daß die Türkei in dem gegenwärtigen Kriege neu­tral bleibe. Die Pforte hat erwidert, daß ihre Neutralität nicht käuflich sei, sic hat aber gleichzeitig ans der Eröffnung der Entente-Botschafter die Konsequenzen gezogen, indcin sic ein kaiserliches Jrade erwirkt hat, das die Kapitulationen aushebt.

(frrfanng unter den Arabern.

Rom, 1l. Scpt. Der BologneserRcsto del Earl'io" nieldet aus Kairo, daß die Araber in lebhafter Gärurg :»d) befänden. Am 1. Scpt. plünderten arbeitslose Arab.r >>n vier verschiedenen Punkten der Stadt die NahrungSmitt. l- läden und beschimpften vorübergehende Europäer: erst als ägyptisches Militär mit Maschinengewehren erschien, be­ruhigte sich die Menge. Infolge der Schwierigkeit.-r d<s Verkaufs der Baumwollernte herrsche in Aegypten große Not.

Ans der Heimat.

* Friedberg, 12. Sept. (Kriegspredigt). Die am 11. Sonn­tag nach Trin. von Herrn Professor Dr. D. Dich! über die Geschichte von den 10 Aussätzigen gehaltene Kriegspredigt ist im Druck erschienen und s ü r 1 Y P s g. in den drei hiesigen Buchhandlungen, sowie in der Eeschästsstclle derNeuen Tages- Zeiiung" und bei Herrn Ferd. Sprengel zu haben. Der gc- lamte Ertrag kommt, da die Sonderabdrückc von der t'von. Konferenz jür das Großh. Hessen (Fricdberger Konsercnz) um­sonst zur Verfügung gestellt werden, dem Roten Kreuz zu gute. Wer einen Angehörigen oder Freund !m Felde stehen hat, lege seinem Briese diese inhalisrciche Kriegspredigt als Gruß und Stärkung aus der Heimat bei.

* Friedberg, 12. Scpt. (G c d c n k s c i c r). Für den in srci- willigcm Kriegsdienst als Hauptmann gefallenen Hrn. Kammer­direktor Der» zu Asse »heim findet am morgigen Sonn­tag. nachmittags 2!s Uhr beginnend, im Gräflichen Schlosie zu A f j c n h e i in eine öffentliche Eedenlserer statt. Bei der all­gemeinen Anteilnahme, die das tragische Geschick des Verbliche­nen und seiner Familie findet, und bei ber Wertschätzung, deren er sich in weiten Kreisen zu erfreuen gehabt hatte, ist eine zahl­reiche Beteiliauna an der Feier vorauszulehen, (Wegen der

gemeinsam zu singenden Choräle sind Gesangbücher mitzu bringen). -- ;

* Friedberg, 12. Sept. (Den Heldentod fürs Pnicr- land.) Unsere Hofsnung, daß der Sohn des hiesigen Schutz­manns Kaiser, Martin Kaiser, von seiner Verwund­ung wieder genesen werde, hat sich leider nicht erfüllt, der Tapfere ist im Spital zu Longuyon seinen Wunden erlegen. Aus Friedberg Fauerbach kommt die Trauerbotschaft, N ß ein treuer und braver Mann, der Reservist Adolf E - n s>. sein Leben vor dem Feinde lassen mußte. Schmerzlich wurde in Nieder Wöllstadt die heute cingetrossene Kunde empfunden, daß der Dragoner W i l h. O c r t c l, der Sohn dcs Bicrfuhrmanncs Hrch. Ocrtel, ein hoffnungsvoller junger Mgnn in einem Lazarett aus dem Kricgsschi.iplatz seinen Verwundungen erlegen sei. Wir schließen .ins der Trauer der Angehörigen über den Verlust der Icnr.'n Ge­fallenen an. Möge cs ihnen znni Tröste dienen, daß ibic Angehörigen auf dem Felde der Ehre für das Vaterland gefallen sind:

FcindeSadler sahst ihr fallen, hörlet Siegesdonner sckillni. Als der Tod das Auge brach.

Heil euch, Lieben, träumet drüben Von des Siege? gold'ncm Tag!

* Fricdbrrg, 12. Scpt. Tic ossizicllrn Berlnstiinen licgcn im Lesezimiiirr dcs Volsbildniigsvrrciito, Harigstr.iße 16, zur nllgrmcincii Einsicht osscn.

* Ranstadt, 8. Scpt. Heute Nacht kurz nach 1 Uhr wurdcn unsere Einwohner durch den Feucirus alarmiert. Ein in der Behausung des Herrn Julius Heß wohnendes Fräulein Z. K hatte ihre eigene Wohnung und Dachraum in Brand gesteckt um die daneben wohnende Familie dcs Herrn I. H. zu vcr Nichten. Letzterer gelang es jedoch sich in Sicherheit zu bringen. Unsere Feuerwehr konnte mit drei Schlauchlinicn »ach einer halben Stunde des Brandes Herr werden. Man nahm zuerst an, die Brandstifterin sei in den Flammen umgelominc», sie hatte jedoch die brennende Wohnung, die im zweiten Stocke lag, durch das Fenster verlaßen. Nach 2 Stunden fand man sic mit schweren Brandwunden auf dem Abort im Hofe vor. nachdem sie zuvor versucht hatte, in dem Psuhlloch ihr Leben zu beenden. Cie wurde durch den schnell herbeigeiuseircn Arzt Dr. Koch verbunden und am Morgen noch Gießen verbracht Das llnglück, das sie anderen zugedacht hatte, hat sie ereilt.

* Gießen, 12. Sept. Bei der Universität Gießen sind an« dem Berzeichnis der Studierenden gestrichen worden: 1) Sin dierende aus Rußland: Isaak Abramowitsch aus Wilna, Jodid Aranc aus Zoslr, Witold Bcndctson aus Warschau, Meer Ftier aus St, Petersburg, Isaak Ipp aus Kowno, Boruch Israels witsch aus Mitau, Alex Jaroslawzew aus Perm, Solomon Kahon aus Orani, Cäcilie Katznelsohn aus Libau, Sosche Lei kin aus Riga, Wolf Lichtenfeld aus Kowno, Hersch Lubicz aus Lodz, Alex Moschlowlzeff aus Moskau, Gustav Meyerowiü aus Riga, Lewon Mrrimairian aus Tiflis, Maschkochaim Mo­ros aus Kiew, Beno Nesielstrauß aus Kowno, Melanie Neuhaus aus Tuckum, Boris Pincs aus Warschau, Samuil Reines aur Cmorgon, Eyta Rosenstein aus Libau, Michael Rosenihal aus Baku, Abraham Schinderoff aus Elisabethgrad, Joses Sega! aus Schilele», Paul Sißle aus Riga, PauUnc Slcinhauer au« Lodz. Jakob Suritz aus Dwinsk, Anna Umanska aus Ekaleri Iwslaw, Rogalc Werpe aus Kurland, Moses Meier-Wischnick aus Riga, Viktoria Woqtial aus Petersburg, Joses Wulssohu aus Friedrichstadt, "Sinarda Melik-Schah Rasarjanz aus Schuscha, Gregor Petioss aus Poltawa. 2) Studierende aus England: Stephan Brichta aus London, Archib. Rich. Cusden ans Reading, Leo Jung aus London, Marschall Montgomery aus Liverpool. 2) Studierende aus Serbien: Daniza Boirl« schits aus Berlgrad, Marisfaw Joximowiisch aus Barlschinn. -- 4) Studierende aus Belgien: Jan Rocst aus Antwerpen, - 5) Studierende aus Japan: Sozo Jida au» Ehiba.

Hessen-Nassau.

* x. Usingen, 11. Sept. Aus dem Schweinemarkt war den Austrieb zahlreich, 207 Ferkel und 24 größere Tiere: das An» gebot überstieg die Nachträge. Preise: gesallen, hauptsächlich für Ferkel. Preise für letztere: bis 0 Wochen olle ll10 Mark, ll-8 Woche» alte 1012 Mark, 812 Wochen olle 1220 Mt; Läufer 21 Monat alte 20-30 MI., 45 Monat alte 30^10 Mark, über 2 Monat alte 4020 Mark. Der Rindoichmarkl war von wenig Belang. Nächster Markt am 22. d. Mts.

* x. Eichbach, 11. Scpt. Der hiesige GesangvereinLiedcr- Iranz" beschloß, dem Roten Kreuz den Betrag von 100 Mark aus feiner Kasse zu stiften,

* r Wernborn, 11. Sept. Unser Lehrer K. Katsch starb als Offizier-Stellvertreter der Reserve den Tod fürs Vaterland.

Franksurler Wetterbericht.

Boraussag«: Unbeständig, zeitweise Niederschläge, kühl

nordwestliche Winde.

Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch c I, Friedberg: für den Anzeigenteil: K. S ch in i d t, Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung", A. G., Friedberg i. H.

^odes Anzeige.

Am 1U. September erlag seinen vor dem Feinde

erhrllenen Wunden durch Hinzutritt von Siarrkramps in, hiesigen Reservelazarett der Reserve-Radfahrer

Willii änrij

aus Bierstadt (kreis Wiesbaden).

Ehre seinem Andenken.

viaruison-Kommando Friedberg.

v. Branconi.

Major u. Garnisonältester.