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Bon unserem Krlegsbenchtefttatter _ first» -»»ptq»«rti«r. den 5 .Stpt.
ttm St. Katharinenufer in Trier steht ein alt» grau» unscheinbar» Haus, das die Militärverwaltung vor einigen Jahren, als die Militärstrafprozehreform Gesetz wurde, zum Kriegsgerichtsgebäude für den Bezirk d» 8. Armeekorps Herrichten lieh. Da sind denn in der Folge alle die kleinen und gröhcren militärischen Vergehen uird Verbrechen zur Aburteilung gelangt, bis auch in dieses Haus der Kriegslärm drang und die Gerichtshcrren End« der vorigen Woche die Koffer packten, um mit ins Feld hinauszuziehen, damit die Soldateska nicht etwa zu dem Glauben komme, Gott Mars habe die Jungfer Themis nicht mehr nötig. Nur dah sie jetzt als „Feldgericht" ihr Urteil spricht. Aber in dem Augenblick, wo ihre Junger den grünen Rebenhügcln Valet sagen wollten, kam von der uralten Moselbrücke her ein trauriger und seltsamer Zug. Drüben im Belgischen hatten sie sechs Franktireure erwischt, darunter einen erst 14jährigen Jungen, und da das Feldgericht noch nicht hinubergekommen war, weil es sich so schamloser Tinge nicht versehen hatte, wie sie den sechsen zur Last gelegt wurden, so brachte man sie nach Trier. Alle 6 hatten aus unsere durchziehenden Truppen geschosien, und wenn man sie alsbald vom Leben zum Tode befördert hätte, so würde kein Hahn darnach gekräht haben, denn noch immer war der Freischärler bei allen Völkern ein todeswürdiger Verbrecher. Aber unsere braven Truppen muhten weiter und so wurden die sechs Nichts- würdigen noch der Ehre einer mehrstündigen Kriegsgerichtsocr- hondlung teilhaftig. Sie endete, wie nicht anders zu erwarten war, um 6 Uhr abends mit der Verurteilung der 5 Männer zum Tode, während der 14jährige mit Rücksicht auf feine Jugend mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe davonkam. Schon am folgenden Morgen wurde an den zum Tode Verurteilten droben im grünen Matheiserwalde in den Schiehständen der Trierer Garnison das Urteil vollstrcckt.
Und dann ein ander Bild! Trier ist als erster deutscher Ort inmitten der von heftigen Kämpfen umtobten Wcstgrenze die natürlich« Zentrale der hilss- und Liebestätigkeit an unseren Verwundeten. Zu tausenden kommen sie hier an und die am schwersten Gctrofsenen finben hier grohartige Lazarette und die besten Chirurgen. Wenn trotzdem hier und da Todesfälle zu verzeichnen sind, so haben wir uns dasür bei unseren Feinden zu bedanken, die mit künstlich abgeplatteten Geschosien, wie ich sie mit eigenen Augen gesehen habe, und sogar mit Dum- Dum Geschossen arbeiten. Da ist es dann nicht zu verwundern, wenn fast zu derselben Zeit, wo hoch oben am Moseluser die Schüsse auf die fünf Franktireurs krachten, unten im Tale ein Trauerkondukt dahinzog, der in feiner Einfachheit nur umso erschütternder wirkte.
Voran eine Kompagnie Infanterie mit geladenem Gewehr, dahinter eine AnMhl Soldaten, die das schwarze Erucisix mit dem Bilde des Erlösers hoch an der Stange und dazu Weih- rauchjäsier und Lichter trugen, und in ihrer Mitte «in weihhaariger Priester, den kleine rotwangige Ministranten geleiteten. Und dann — sechs einfache dunkelgelbe Särge ohne jeden Blumenschmuck. — Drinnen ln der Stadt klingelt laut und hell das Sterbeglöcklein und die Leute auf der Strahe ent- blöhcn ihr Haupt. — Gute, brave Jungen, die Ihr Euer Leben für uns alle gelassen habt! Fühlt Ihr er nicht vielleicht doch noch auf Eurem Wege nach Walhall, dah wir hier unten auch »hnc Blumen in den Händen und auf Euren Gräbern den Zoll der Dankbarkeit aus vollem Herzen Euch entrichten, indem wir geloben, jeder in feiner Art dem Vaterlande mit verdoppeltem Eifer weiter zu dienen, für das Euer Blut geflossen ist? Ihr habt das Glück, dah Eure Leiber in deutschem Heimatbodcn gebettet werden konnten, den Ihr verteidigt habt bis zum letzten Atemzuge. Und wie dieser Boden noch heute nach zweitausend Jahren durch seine gewaltigen Römerbautcn von grober Vergangenheit zeugt, so werden auch die Spuren Eurer Taten im Kampfe gegen Galliens uralte Falschheit und Niedertracht nicht in Aeonen untergehn!
Im Hellen Sonnenglaft wirbeln kleine Wölkchen aus dem Weihrauchkessel in die Lüste. Der Priester spricht den Segen über dem offenen Massengrab und sprengt den Tau des geweihten Wassers über die schlichten Särge. Nun auch hier ein kurzes militärisches Kommando, dann brausen drei Salven über das Grab, das in engem Raume der Hoffnungen und Entwürfe gar viele umschlichen mag. Aber anders als da oben am schon vergessenen Franktireurgrab deuten wir hier den Klang der Schüsse: Ihr starbt als ruhmreiche Helden, damit wir leben! Kein fchönftcr Tod ist in der Welt, als wer vorm Feind erschlagen! Fahrt wohl. Ihr Getreuen!
Kaiser und Fürsten im Feld.
In Europa ist die Kriegsfackel entbrannt,
Vernichten wollte man der Deutschen Land Man spekulierte vergeblich auf die Uneinigkeit:
Aber heute ist alles und jeder bereit!
Ob hoch ob niedrig, ob arm ob reich,
Das ist bei dem deutscher Michel heut gleich.
Di» Beispiel ist einzig in der ganzen Welt,
Auch unser Kaiser steht mit den Fürsten im Feld!
Steht Nikolaus II., der Herrscher der Reuhen Nicht auch de! den Truppen an der Grenze von Preuprn- O nein, nach Moskau hat er sich begeben.
Und loht dort beschützen sein kostbares Leben.
Auch von der hetzenden Kriegspartel,
Von den mächtigen Erohfürsten ist keiner dabei.
Die schwelgen zu Haus von gestohlenem Geld,
Unser Kaiser aber steht mit den Fürsten im Feld!
Und Frankreichs Oberhaupt, Herr Poincare Sitzt gemütlich im Frack im Elysee .
Läht von Zeit zu Zeit in Lackstiesel» sich seh'n,
Während die Truppen mit schlechten Schuhen im Felde steh'n. Wo ist in dieser schweren und ernsten Zeit Eure Freiheit. Gleichheit und Brüderlichkeit Während Poincare den Palast mit Doppelposten umstellt. Steht unser Kaiser mit seinen Fürsten im Feld!
König Georg I., der Herrscher der Briten Ist auch nicbt mit den Truvven ins Feld geritten
Man kSnut« ihm auch die Bügelfalten zerdrücken Und „Rade in Germaag" auf die Stirn« drücken.
In London fitzt er im herrlichen Palast Und genieht die Ruh« und pflegt der Raft.
Und sorstert die neuesten Briefmarken der Welt,
Unser Kaiser aber steht mit den Fürsten im Feld'
Auch Albert I., der Belgier König Zeigt bis letzt von seiner Tapferkeit wenig.
Er lieh sich betören mit französischem Geld Und sieht nicht ein, dah man ihn geprellt.
Er getraut sich nicht zu den Truppen hinaus,
In Antwerpen sitzt er im sicheren Haus.
Und zittert, wenn Festung aus Festung fällt,
Unser Kaiser aber steht mit den Fürsten im Feld!
Auch im Kriege sind Kaiser und Fürsten bereit Zu teilen mit ihrem Volke jedes Leid.
Das mutz den Truppen neue Begeisterung geben!
Ein jeder ist bereit zu opfern sein Leben.
Nur dem Willen des Höchsten werden sie sich fügcit,
Sie wollen sterben oder wollen siegen.
Drum grützen wir euch, einen jeden als Held,
Auch Dich Kaiser mit Deinen Fürsten im Feld.
Vilbel. C. Wämser.
Ans der Heimat.
* Friedberg, ll. Scpt. Es sei darauf aufmerksam gemacht, datz in diesen Tagen in dem Schaufenster des Herrn Gärtner Schneider, Kaiferstratze, ein kleines, aber sehr ansprechendes Kunstwerk ausgestellt ist: eine Statuette des „Guten Hirte n", die Herr Bildhauer Hugo Siegler für das hiesige katholische Pfarrhaus angefertigt hat, damit sie dort über dem Eingang an Stelle einer früher dort gestandenen, aber ganz verwitterten Darstellung Platz fände. Die Figur ist aus einem für derartige Zwecke überaus geeignetem weitzen Kalkstein mit grotzer Genauigkeit und fein-künstlerischem Geschmack verfertigt. Herr Siegler hat damit einen tresslichen Beweis seines künstlerischen Arbeitens geliefert. Durch die verständnisvoll angcordnete Umrahmung mit Pflanzen- und Blumenschmuck tritt das Kunstwerk um so besser hervor. Es lohnt sich in der Tat, die kleine Muhe nicht zu scheuen und das Ganze einmal zu betrachten.
* Frirdbcrg, 9. Scpt. Der „Manufakturist" enthält folgenden Ausruf an die Landwirte: Freudigen Herzens ist Euch Handel und Industrie zu Hilfe geeilt beim Einbringen Eurer Ernte. Nun zeigt auch Euere Dankbarkeit, Unter- stützt sie, indem Ihr bei Kaufleutcn und Industriellen Eure fälligen Rechnungen bezahlt oder Teilzahlungen macht. Das Geld wird so nötig gebraucht, verzichtet deshalb jetzt rxtf die Zinsen die Euch Sparkasse oder desgleichen bringen können. Bedenkt, cs greift eines ins andere, der Kaufmann kann seine Fabrikanten bezahlen und diese ihre Arbeiter, für die ein jeder jetzt dringend mitsorgen muß, schon ans Dankbarkeit für ihre lobenswerte politische Handlungsweise.
" Versteigerung nicht mehr brauchbarer Militärpferdc durch das XVIII. Armeekorps. Die Landwirtschaftskam- mer hat bei dem Generalkommando den Antrag gestellt, daß nicht mehr brauchbare Militärpfcrde evtl, auch Beute- Pferde unter weitgehendster Bekanntmachung durch die Landwirtfchastskammer unter Ausschluß des Handels, c.n die Landwirte versteigert werden. Die Landwirtschaftskam- mcr wird die betreffenden Versteigerungen unter der Voraussetzung, daß der Antrag genehmigt wird, in der „Hessi- schcn landwirtschaftlichen Zeitschrift" und auch in den Tagcs- blättern bekanutgebcn.
Pferde airs Dänemark bezw. aus Belgien zu bezi'hen, ist leider unmöglich gewesen.
* Anerkennung für Dorn Assenheim. Der Präsident des Deutschen Flottenvercins Groß-Admiral von Koestcr hat gebeten, Mittel aufzubringen, tun zur Entlastung der Kriegslazarette Genesungsheime für unsere Marine zu schaffen. Ein besonderes günstiges Ergebnis haben die Santmlungen in Dorn-Asfenheim geliefert, wo 280 Mark cingegangcn sind, die durch Vermittelung des Hessischen Landesausschusses an die Präsidial-Gcschäftsstelle in Berlin abgeliefert worden sind.
* Ockstadt, 10. Scpt. (Kriegsversicherung.) Die Verwaltung des.hiesigen Spar- und Darlebnskassenvereius hat außer einer für die rote Kreuz-Samnrlung des Raisst-ifen- Verbandes bewilligten Spende für sämtliche ini Felde stehenden Vereinsmitglieder — z. Zt. 15 an der Zahl — die An- eneldung zur Hess. Kriegsversicherung mit je einent Autcil-
' schein beschlossen. Möge diese Fürsorgemaßnahme dazu beitragen, das Interesse an der vielfach verkannten Kriegs- Versicherung auch in unserer Gemeinde zu wecken.
* Fauerbach v b. H., 11. Sept. Unsere Gemeinde hat ein Wagen mit Gemüse, Butter, Eiern und sonstigen Etzwaren an das Butzbacher Kriegslazarett abgeliefert.
* Riederweisel, 11. Scpt. Der Gemcinderat hat beschlossen, für alle sich im Feld befindlichen Gerne indeangehörigen di« Kriegsversicherung zu übernehmen. Auch sonst zeigt unsere Gemeinde in gewohnter Werse, datz sie an werktätiger Hülsvleistung und Opsersinn für das Vaterland hinter Niemanden zurückbleibt.
* Bleichenbach, 11. Sept. Die hiesige Gemeinde hat die Leistung der Kriegsversicherung für sämtliche von hier in das Feld gezogenen Mannschaften (je einen Airteilschei») übernommen. Auch der Kriegerverein will es sich nicht nehmen lassen, jedem seiner Mitglieder noch besonders einen Anteilschein zu übernehmen. Mag dieser schöne Zug allen zur Nachahmung dienen, denn wo der Sohn, Vater oder Bruder sein Leben für uns Alle hingibt, da liegen auch den Hinterbliebenen schwere Lasten auf. Darum ist » eine heilige Sache, auch hier geschlossen und mit offenem Herzen einzutreten
Aus dem Kreise Hanau.
* Von der landwirtschaftlichen Ein und Verkaufs Ge- »ofjenschaft szioruhauss Hanau, werden trxr ersucht nach-
1 folgendes zu veröffentlichen:
Eine außerordentliche Knappheit an Säcken erschwert gegenwärtig den Getreidehandel und wird sich noch fühlbarer machen, wenn durch die neuen Staffeltarife der Ge- trcideverkehr von Osten nach Westen noch schärfer in Zug genommen sein wird. Seither wurden die größten Ge- treidevcrsendungcn in Kähnen und in loser Schüttumz vorgenommcn, während gegenwärtig der Versand viel- mehr als wie bisher per Bahn erfolgen muß und duich die Staffeltarife auch ferner gefördert werden wird.
Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Sackknappheit die Benützung dieser neuen Ausnahmetarifc einschränkt, ztilnal die Fabriken infolge der Importsperre für Jute anscheinend nicht großen Ersatz schaffen können. Die Mühlen kaufen die gebrauchten Mchlsäcke zu höchsten Preisen, um sie wieder mit Mehl zu füllen. Früher wurden einmal gebrauchte Mchlsäcke stets in den Gctrcidchandel gegeben bezw. mit Getreide gefüllt: diese Säcke werden also auch dem Gctreidcvcrkehr entzogen. Selbst zu den höchsten Tagespreisen ist kaum der Bedarf in Getreide- säckcn herbei zu schaffen, der jetzt notwendig wird.
Ebenso verhält cS sich mit den Futtermittel-Säcken. Auch hierin herrscht große Knappheit und die meisten Mühlen, die bei früheren Lieferungen eigenes Sackmaterial stellten, wollen jetzt nur noch Futternrittel verladen wenn von Seiten der Abnehmer die notwendigen leeren Säcke cingesandt werden. Die übrigen Kraftfuttermittel- Fabriken verfahren ebenso.
Das KornhauS Hanau ersticht deshalb auf diesem Wege seine Mitglieder, Genossenschaften, landwirtschaftliche Vereine und alle sonstigen Abnehmer dringend, die noch in deren Besitz befindlichen, dem Kornbaus Hanau gebärenden Säcke unverzüglich franko nach der Station Hanau-Ost zurückzuscnden, daniit wenigstens einigermaßen dem großen Sackmangel vorgebcirgt werden kann. Diejenigen Säcke, die bis spätestens zum 1. Oktober iricht ' zurückgeliefert find, müssen zum Tagespreise dem betreffenden Schuldner in Rechnung gestellt werden und werden dann nicht mehr zurückgenommen.
Hrssen-Nassa».
* F. C. Wiesbaden, 9. Sept. Die Handelskammer Wiesbaden hat weil sich in letzter Zeit eine Reihe von Pri- vatkunden und Geschäfte in der Bezahlung von Geschists- schilldcn säumig gezeigt haben, obwohl die Kriegslage ungemein verbessert ist, einen Ausschuß mit der Ausarbeitung der Satzungen für ein Einigungsamt beauftragt. Sobald die Bemühungen der Geschäfte, die säumigen Kunden zi>r Zahlung anzuhalten, vergeblich sein sollten, wird das Ei- nigungsamt sofort in Wirksamkeit treten können.
Starkrnburg.
* Heubach !. Ob., 10. Scpt. Ein Raub der Flamme» wurd> am Sonntag die Hosreite des Landwirtes Karl Dintelmann daselbst. Die großen Heu- und Fruchtvorräte wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. Das Wohnhaus konnte zum Teil gerettet werde», lieber dt« Entstehungsursoche des Feuers, die noch nicht aufgeklärt ist, sind Ermittelungen im Gange. Die Abgebrannten sind versichert.
Aus Rheinhessrn.
* Mainz, 10. Scpt. Fünf große eiserne Schiffe, die der Mainschiss-Verband während der Kriegsdauer der Militärver waltung zur Verfügung stellte, wurden völlig lazarcttmätzig eingerichtet. Diese Schiffe bringen Verwundete von Biebrich und Mainz den Main hinauf.
Gingesandt.
(Für Artikel unter dieser Rubrik übernimmt die Schriftleltuni nur di« pretzgesetzliche Verantwortung).
* Friedderg. 11. Scpt. Eine Bitte. Wir sind nunmehr 1-1 Tage hier im Lazarett unterjebracht und haben gewiß über nichts zu Nagen außer, daß uns das Tor verschlossen blieb. Wenn wir sonst nicht so gut behandelt wurden, so könnte man meinen, wir wären verwundete Franzosen, denen man eine Wack>e vor das Tor stellt. Warum haben wir nicht das gleiche Recht, wie die, die in der Blindenanstalt untergebracht sind? Wir alle sind uns einig darüber, daß jeder von uns noch ein Gläschen Bier vertragen kann und daß jedem der gehen kann und sonst gesund ist, ein kleiner Spaziergang, besonders in der schönen Zeit, wie sie jetzt ist, nichts schadet. Wir haben auch garnichts verbrochen, das eine solche Strafe verdiente: denn als solche kann man das Eingesperrtwerden, wie man cs mit kleinen Kindern macht, wenn sie unartig sind, nur anftassen. Wir sind auch alle so alt und so vernünftig, daß jeder, ini eigenen Interesse und noch vielmehr im Interesse der Allge- ineinhcit einen Mißbrauch einer solchen Erlaubnis nicht beabsichtigt. Wir Höften olle, daß uns endlich jemand die Erlaubnis erwirkt, das Lazarett nur 3—1 Stunden verlassen zu dürfen.
Die Derwundeten im Bürgerhospital Friedberg.
Aus dem Gltah.
Dank!
Wir fühlen uns gedrungen, der Stadt Friedberg unseren b e st e n Dank für die gute Verpflegung auszusprechen. Im- mer werden wir in der Ferne dankbar und gerne der Einwohnerschaft von Fricdberg gedenken.
4. Kompagnie, Landsturm Regiment.
I A Wehrmann Steindel und I. Schlettstadt.
Frankfurter Wetterbericht.
Boraasfag«: Ziemlich trüb, regnerisch, südwestlich« Wind«
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: O11 o Hirsches. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Sch m i d t. Friedberg. Druck und «erlag der „Neueu Tageszeitung". A. G. Friedbera i. H.


