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fannt, es erscheint aber äußerst unwahrscheinlich, daß auf diesem r SBege eine chronische Vergiftung entstehen könnte. Hiernach besteht toxikologisch keine Veranlassung zur schleunigen Entfernung des Geschosses aus dem Verwundeten. — Soweit in solchem Falle der Ausdruck überhaupt gerechtfertigt ist, muß das französische Insanteriegeschoß als human bezeichnet wer^n.
Das rotr Lrm auf wfißfm Grund. 1
Vorüber ist des Kampfes Toben ,
Gewonnen ist die blut'ge Schlacht,
Und um die Wahlstatt hat gewoben Ihr Dämmerlicht, die Mondennacht,
Wachtfeuer lohn, und Bajonette Und Helme blitzen ohne Zahl Und Lagerstatt an Lagerstatt Zieht sich durch's mondbeglänzte Tal.
Es braust ein Tosen, Lärmen, Singen,
Verworren in die Nacht hinein:
Dazwischen aus Gedanken schwingen Fliegt wohl ein Gruß fern über'n Rhein.
Vergessen ist des Tages Grauen Im Siegesglück: — und mutig drein Die Krieger all und Sieger schauen:
Lieb Vaterland magst ruhig sein! —
Dort aber fern von allen Gruppen - Dumps dringt der Lärm des Tages hin —
Dort steht ein halb verfallener Schuppen,
Da (eufjt’s und ftöhnt's und rvimmert's drinn:
Da liegen, rauh und hart gebettet.
Die Helden, die mit Todesmut Des Vaterlandes Ehr gerettet Mit ihrem Herzblut treu und gut.
Doch sieh, mit emsigem Beginnen Und Walte» schreiten durch die Reihe»
Die frommen Samariterinnen,
Zu lindern sorglich Leid und Pein,
Zu spenden treu in banger Stunde Labung und Trost mil Hand und Mund Und froh grüßt selbst der Todeswunde Das Note Kreuz auf weißem Grund.
Und wieder abseits von den Armer Im Dämmerlicht der Mondennacht,
Da halten Liebe und Erbarmen,
An einem Sterbelager Wacht.
Da liegt ein Krieger, fest die Hände Aus die durchschossene Brust gepreßt Der sich die letzte Labespende Von einer Schwester reichen läßt.
Eie sorgt, als galt es abzuringen,
Dem Tod ein Opfer, — engelmild:
Dem Tod, der schon aus leisen Schwingen Heranzieht fibet's Schlachtgesild.
Es ist so still, nur dort, wo trüber '
Noch loht des Lagers Feuerschein, f Dort tönt's und leise klingt s herübe Lieb Vaterland magst ruhig sein!
Da hallt es leise aus dem Mund«
Des Sterbenden: O Vaterland!
O Mutter! — In der Todesstunde Ist noch mein Herz Euch zugewandt! —
Dir aber, die Du mich gepsleget,
Gelindert mir den letzten Schmerz,
Dir leg ich, was mich heiß beweget Beim Scheiden, noch ans treue Herz:^
Grüß mir die Heimat, grüß vor allen Die Mutter mir: sag ihr, ich sei Im Kamps füt’s Vaterland gefallen: ,
Doch bitte, tröste sie dabei! —
Ich war ihr alles: — sag ihr weiter,
Daß Du bei aller Todesqual
Mich sterben sah st getrost und heiter: — v
D» selbst — habe Dank — viel tausendmal! —
Es ist vorbei: — er hat vollendet,
Sie drückt ihm still die Augen zu ..0
Und spricht, den Blick emporgewendet:
„Gib Du ihm, Gott, die ew'ge Ruh-" —
Und sanfte Schimmer sieht man spinnen U»IS bleiche Haupt das Mondenlicht:
Sie aber wendet sich von hinnen p
Zu neuer Samariterpslicht.. {.<£•
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non Arbtilsloikn in brr Canbwirttdjaft.
Bei der allgemeinen nationalen Erhebung, wie sie in diese» schweren Kriegszeiten zu Tage getreten ist, hat man sich allenthalben auch der großen Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für die Vollsernährung erinnert und sowohl von behördlicher, wie auch von privater Seite alles getan, was möglich war, um die auf dem Felde stehende Ernte zu bergen und so der durch den Entzug von Mannschaften und Spannkräften >rg geschwächten Landwirtschaft zu Hilfe zu kommen.
Sowohl freiwillige, unbezahlte Hilfskräfte (wie der Wan- Meroogel u. a), wie auch unbeschäftigte gewerbliche Arbeiter haben in dieser Hinsicht miteinander gewetteiserk. — Unsere hessische Landwirtschaft wird ihnen allen diese Hilfe in schwe- »er Zeit nicht vergesien.
Dabei hat sich an manchen Stellen eine gewisse Unzufriedenheit bemerkbar gemacht, insofern, als die Landwirtschaft diese Hilfe häufig nicht genügend in Anspruch genommen habe, besonders auch die Arbeitslosen nicht genügend ausnehme und beschäftige. - :
Dazu sei zur allgemeinen Aufklärung folgendes bewirkt:- Die jetzt allmählich zu Ende gehenden Erntearbeiten bei der ^Getreideernte sind so einfach sie auch aussehen, sehr schwere ,*nd gelernte Arbeiten, die der Ungeübte nicht -oder nur sehr Mvoll kommen nasführen kann. — "Es sei hier nur' asi da»
Mähen, Binden, Laden usw. erinnert — Daher ist die Zurückhaltung der Landwirtschaft gegenüber der Verwendung seither technisch beschäftigter Arbeiter sehr wohl erklärlich. — Anders steht es mit den jetzt beginnenden Arbeiten bei der Hackfrucht, Kartoffel- und Rübenernte. Die hier vorzunehmenden Arbeiten sind zwar für den Ungeübten anstrengend, allein bei einigermaßen gutem Willen in kurzer Zeit zu lernen. Daher -kann gerade jetzt in der kommenden Zeit ein Teil der seither gewerblichen Arbeiter aus Beschäftigung rechnen, wenn nicht besonders hohe Lohnforderungen gestellt werden, die nach Lage der Dinge von der Landwirtschaft für ungeübte Hilsskräjte nicht erfüllt werden können. Weiterhin sei aber auf die landwirtschaftlichen Nebengewerbe, wie Mollerei, Brennerei, Konservenfabrikation und besonders Zuckersabrikation verwiesen, bei denen sich im Laufe der nächste» Zeit sowohl sür gelernte, technische Hilfskräfte (wie Schlaffer, Heizer, Schmiede usw.), als auch für sonstige Hilfskräfte ausgedehnte Beschäftigung finden wird.
Um hier die notwendigen Verbindungen zu schassen, sei allen Leitern von solchen Betrieben, soweit sie in der Provinz Oberheffen liegen, empfohlen, sich bei Bedavs an Hilfskräfte» zunächst an die städtischen Arbeitsnachweise in der Provinz bezw. im Eroßherzogtum zu wenden, um hier jeder Not zu steuern. Weiterhin sei aber auch unseren Landwirten on's Herz gelegt, soweit als möglich, von diesen städtischen Arbeitsvermittlungen Gebrauch zu machen und durch Einstellung früherer technischer Arbeitskräfte der Not und Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit vorzubeugen. Trage jeder fein Scherslein dazu bei, daß es hier wie anderwärts in unserem geliebten deutschen Vaterlande heiße: „Einer sür alle, alle für Einen", dann wird Gottes Segen nicht ausbleiben.
Das honclave in Rom.
Rom, 1. Sept. Nachdem heute früh Kardinal Agliardi die Steife gelesen hatte und die Kardinäle die Kommunion genommen hatten, versammelten sie sich aus ein Zeichen der Glocke zum Konklave, in dem die Pa pst wähl stattsinden soll. Man versichert, daß zwei Abstimmungen stattsinden würden, die um elf Uhr vormittags und um 6 'A Uhr nachmittags z» Ende sein würden. Aus dem Petersplatze, wo Truppen ausgestellt sind, bewegt sich eine neugierige Menge, darunter viele Priester. Alle Welt sieht nach dem Schornstein aus Zink aus der Sixtinischen Kapelle, aus welchem nach jedem Wahlgange der Rauch der verbrannten Stimmzettel, die „Ssumata", aufsteigen wird. Vor der Pforte hält der Konklave-Marschall, Fürst Chigi, mit vierzehn Schweizern die Ehrenwache. Die Türen, durch welche die Verbindung des Konklaves mit der Außenwelt geht, werden von den Kapitänen des Konklaves, den apostolischen Pro- tenotaren und Prälaten überwacht.
Ans der Heimat.
* Friedberg, 2. Sept. (Schöffengericht). Die Ehejrau eines
Schneiders in Friedberg hatte einen Strafbefehl über 18 Mk. erhalten, well sie eine Katze geschlagen hat. Der hiergegen erhobene Einspruch wurde — da aussichtslos — zurückgenom- raen. — Wegen Beleidigung des hiesigen Ctadtbaumeisters war ein Kaufmann von hier angeklagt. Es kam ein Vergleich zustande, wonach der Angeklagte 28 Mark als Buße für das Rote Kreuz bezahlt, alle Kosten trägt und die Beleidigungen mit Bedauern zurücknimmt. — Ein Schriftsetzer von Dorheim hatte einen Strafbefehl über 2 Mark Strafe erhalten, weil er eine Fastnachtszeitung gewerbsmäßig verteilte, ohne die polizeiliche Genehmigung einzuholen. Auf erhobenen Einspruch erfolgte Freisprechung, da das Verteilen nicht gewerbsmäßig erfolgte und der Herausgeber der Zeitung nicht der Angeklagte, sondern ein Verein war. — Eine weitere Sache gegen denselben Beschuldigten wegen Führung eines falschen Namens wurde ausgesetzt. — Wege» Uebertretung der Bäckereibetriebs- vorschrijten hatte ein Bäcker von Ober Rosbach einen Strafbefehl erhalten über 11 Mark Strafe: der hiergegen erhobene Einspruch wurde zurückgezogen. — Die Einsprüche gegen Strafbefehle eines Metzgers von Kaichen und eines Monteurs in Friedberg wurden kostensällig verworfen, da die Angeklagten nicht erschienen sind. — Ein Dienstmädchen von Ober-Rosbach hatte aus der Bleiche dortselbst ein Hemd entwendet; sie mutz das mit 1 Tag Gefängnis büßen. — Ein Metzger von Rodheim erhielt wegen Uebertretung eine Geldstrafe von 5 Mark. — Ein Dienstknecht von Beienheim erhielt wegen Körperverletzung drei Tage Gefängnis. - >
* Friedberg, 2. Sept. Die Nachricht von &ni Tode 'des Einjährigen Bock hat sich nicht bestätigt. Es ist von
ihm erst gestern eine Feldpostkarte cingetrossen. Man sagt dem Totgesagtcn rin langes Leben voraus. /Hoffe itlich trifft dies auch in diesem Falle zu.
* Aus Dornaffenheim wird,uns der Tod eines -langjähri
gen Freundes, des Landwirts, und Postagenten Wilh. Jung 5. gemeldet. Er ist stets mit allem, Eifer für-unsere Cache eingetreten und hat sich namentlich um bie Verbreitung der „Neuen Tageszeitung" bemüht. Bereits seit, längerer Zeit war er leidend. Wir werden ihm «in ,'dankbares'unv Lehrendes An-- denken bewahren. i'f
* Leidhecken. 2. Sept. Auch unsere kleine Gemeinde will in Bezug auf Hilfstätigkeit und Kriegsfürsorge nicht hinter anderen Wetterauer Gemeinden zurückstehen. Mehrere hundert Mark wurden schon chem Roten^Kreuz zur Verfügung gestellt.
Der Kriegerverein leitete eine. Sammlung ein für die im Felde stehenden Leidheckern, 'welche eine '-hübsche Summe ergab. Zn dieser steuerte der Gesangverein seinen-jetzigen Kaffenbesiand bei, und der Dirigent dieses -Vereins^perzichtete zu demselben Zwecke aus seine vierteljährliche Gage. Für unsere durch den -Mockstädter Krach sa^schwer,getrossen«^Demeinde ist dies alles rein Beweis dafür, daß st«! im »»ignenrUnglück-andere Leidende glicht vergißt. Die„Schulkinder,'-alsiauch'die Erwachsenen wetteifern /miteinander '.in der ^christlichen,^Hilsställgkeit. Viele
emsige .Händ«! stnd,:mitz«Stricken 7 beschäsiigi Die Schulkinder -sammeln 1 ugtrr,rfichHtqglickz''Vfasnige' * und wollen, '"wenn die
Summe etwas größer geworden ist, sie dem Roten Kreuz übergeben. Allenthalben zur Nachahmung empfohlen!
Aus dem Kreise Hann».
* Oberdorjelben, Kr. Hanau, 2. Sept. Eine Sammliing zu Gunsten des Roten Kreuzes ergab in unserem kleine» Orte bi,- stattliche Summe von 580 Mark. Auch der hiesige Gesangverein „Eintracht" bewilligte 58 Mark: gewiß ein erfreuliches Zeichen von dem Opfersinn der Bewohner unserer Gemeinde.
Heffen-Nassau.
* Wiesbaden, 31. August. Der 11jährige Sohn des iiii Felde wellenden Briefträgers Gries von hier, der sich heule Vormittag bei Verwandten in der Schwalbacherstraße 2:i aushielt, machte sich dort a» einer Browning Pistole z» schuf sen. Die Waffe entlud sich und das Geschoß traf den Innz-u so unglücklich in die Brust, daß der Tod sofort eintrat.
* Wiesbaden, 31. August. Als gestern Abend kurz nach 8 llhr die 38jährige Monatsjrau Ww. Gras aus der Steingasie hier in dem Kurz- und Weißwarengeschäst A. u. B. Dich! den Laden reinigen wollte, in dem sich »och außer ihr die Inhaberin mit zwei Verkäuferinnen aushielten, kroch plötzlich durch die mit dem Rollladen halb geschloffene Ladentür der Kutscher Volz und gab 1 Schliffe aus die nichts ahnende Fra» ab. Die Graf lief in den Hausflur und brach dort bewußilos zusammen. Die Schüffe waren weithin hörbar, infolge dessen die Nachbarschaft und zwei Aerzte des nahen Uranlenhauses herbeieilten, sich der Unglücklichen annahmen, die jedoch »ich 18 Minuten verstarb. Der Täter hatte sich Inzwischen ans demselben Weg, aus dem er gekommen, entfernt, stellte sich auf die Straße vor das Haus und schrie: „die hot ihr Sach!" Daraus suchte er sein Heil in der Flucht nach dem Römerberg wo ihn ein Architekt mit Hilfe zweier Landsturmlenten der Polizei zusührten. Bei seiner Visitation fand man »och 21 scharfe Patronen. Volz sollte morgen zum Landsturm einrsik ken. Der Grund zur Tat ist. daß die Wwe. Gras verschiedene Heiratsanträge des Täters abwies und ihm kürzlich die Wohnung kündigte.
* Wiesbaden, 2. Sept. Im Dienste des Vaterlandes gestorben. Der am vergangenen Samstag bei der Rückkehr von einer militärischen Uebung von einem tätlichen Herzschlag betroffene Hauptmann der Landwehr Robert Schleußner aus Oberursel wurde gestern zur letzten Ruhe aus dem SUdsriedhos unter militärischer Ehrenbezeugung bestattet. Dem Sarge folgten die von dem Verstorbenen befehligten Mannschaften de? Rekruten Depots 1. Komp. Ersatz Bataillon Inf, Landwehr- Regt. Nr. 88, denen der Verblichene das Vorbild eines va» hohem Pslichtbewußtsein erfüllten Soldaten war, ei» väterlicher Freund, deffen menschliche Eigenschaften die Mannschaften mit Hingebung und aufrichtiger Verehrung erfüllten. Pfarrer Merz schilderte den Verblichenen, der aus einer alte,: Soldatenjamilie stammt — sein Vater hat die Feldzüge 1881, 1886 und 1878-71 mitgemacht — als einen Menschen und Sol dat von hingebender treuer Pflichterfüllung, dem »achzueisern Pflicht eines jeden seiner Untergebenen sei. Schmerzlich hob, es vor Jahren den Verstorbenen betroffen, als er krankheitshalber seinen Abschied aus dem aktiven Dienst nehmen mußte — er stand zuletzt als Hauptmann im Infanterie Regiment 28 in Trier. Sein Herz habe aber aufgeslammt, als er jetzt wieder seine Kräfte in den Dienst des Vaterlandes stellen durfte, aus dem ihn der Tod allzufrüh abries, noch bevor er, wie es sein sehnlichster Wunsch gewesen, seine braven Rekruten im Sturme erprobt gesehen.
* Wiesbaden, 1. Sept. Der erste, der unter den 1588 hier weilenden Verwundeten seinen Verletzungen erlag, ist de, Kanonier Fritz Kubitza aus Schweidnitz, der durch einen Era- natschuß schwere Verletzungen an der Seite erlitten hatte. Er wurde gestern Mittag vom St. Iosesshospital nach dem Süd- sriedhos überführt.
Starkenburg.
* Darmstadt, 2. Sept. Den Heldentod fand ein Sehn unseres Staatsministcrs Ewald. Auch ein Nesse unseres Ministers des Innern, der Hauptmann von HoinLcrgk zu Vach, starb den Tod für's Vaterland.
* Darmstadt, 2. Sept. Etwa dreihundert französische Gefangene aus der Schlacht bei St. Quentin wurden heute von Strasiburg kounnend hier eingelicfert und nach dem Truppenübungsplatz gebracht. Es sind meist Reserve- und Landwehrleute, viele mit Bärten, deren ohnehin schniächtigc Gestalten durch die Strapahcn sehr herabgckoinnien au?- sehcn. Vielfach haben sie Hunger gelitten, da die Proviin:- zufuhr haderte. Es befanden sich auch etwa 35 Verwundete darunter, von denen Viele schwere Verletzungen an den Deinen, der Brust usw. hatten. — Die russische Kapelle aus de: Mathildenhöhe, welche erst vor kurzer Zeit eine neue Vergoldung der Kuppeln für nahezu M. 50,000 erhalten hat,
'dürfte voraussichtlich, insinächster Zeit verwaist stehen u:t- Äinc Schutz sein,'da der'dortige Wärter, ei» alter deutsch. r - Veteran seinen letzten Monatsgehalt, den er als Wächtci des Kleinods zu.heanspruchen hat, nach dem Wegzug der Äiissischcn-Gesandtschaft nicht mehr erhielt und er auch i-'e
k-Andankbarc "Aufgabe nicht mehr weiter übernelnucn will.
J+v —■»>»>■ —ft -y-e —' • ' .. - •
Briefkasten.
Die zahlreichen'Einsender von Gedichten bitte» wir urr 'Geduld. So weit irgend möglich werden olle Gedichte zum Abdruck kommen. Wir bitten aber nicht zu vergessen, daß auch die Dichter mobil gemacht haben und die ungeheure Anzahl von Pegasus', die sie gesattelt haben, müssen alle erst gemustert werden. ,
Frankfurter Wetterbericht.
Voraussage: Heiter, trocken, warm, nachts Abkühlung,
nordwestliche Winde.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirschel, Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung", A. G.. Friedoera i. H.


