Sir. lao
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde.
10, Sonntag nach Irin., 16. August 1914.
Gottesdienst in Set Stadtkirche.
Vorm. 9% Uhr: Herr Direltor S ch o e l l.
Abends 8% Uhr: Herr Pfarrer Die hl.
Gottesdienst in der Bnrgkirche.
Darm. 8)4 Uhr: Herr Pjarrer Klebcrgek.
Vorm. 11 Uhr: Kindergotiesdienst: Herr Psr. Dich!. Nachm. 2 Uhr: Katechismuslehre für die männliche Ju
gend. Herr Pfarrer Klebriger.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
Darm. 10 Uhr: Herr Pfarrer Zatzmann,
Katholische Gemeinde
11. Sonntag nach Pfingsten, 16. August Beichtgelegenheit von '/,§ Uhr morgens an.
)»7 Uhr: Frühmesse.
S Uhr: Singmesse mit Predigt.
DIU Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachm. 2y, Uhr: Sakrameutalische Drudrrschefleandacht. Don der bischöflichen Behörde werden alle Staubige einsteladen, an einem der beiden Tage, dem Feiertag oder dem Sonntag, die hl. Sakramente zu empfangen.
Die aus Anlaß der Kriegsbedrängnis vorgesehriebenen Andachten werden am Mittwoch und Freitag Abend 8'/, Uhr gehalten.
Feierabend Friedberg.
Sonntag, den 16. August: Lese- und Spielabend.
Bekanntmachung.
Junge Leute, die das wehrpflichtige Alter — das vollendete 17. Lebensjahr — noch nicht erreicht haben, haben bei etwaiger Meldung als Kriegsfreiwilliger zwar kein Recht auf Einstellung, können aber, da gesetzliche Bestimmungen nicht entgegenstehen, dennoch eingestellt werden, welin ihre unbedingte Tauglichkeit festgestellt wird. Bei der Meldung ist beizubringcn: die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters — der Eltern oder des Vormundes und ein obrigkeitliches Führungszeugnis.
3 tc((i!crttftcni)c$ ßcnrralfotnnianöo XVIII. Armcckrps.
Au die Bewohner von Friedberg nnd Umgegend.
Unsere Stadt ist als Unterkunftsort für etwa 500 Verwundete vorgesehen. Es sind bereits große Vorbereitungen getroffen. Für Räume und Betten ist gesorgt.
Es fehlt aber noch an zahlreichen Ausstattungsstücken, und wir wenden uns an die Opferfreudigkeit unserer Bevölkerung mit der Bitte, nach Kräften in deren Beschaffung Hilfe zu leisten.
An Wäsche fehlen: Hemden, Unterhosen, Taschentücher. Es können gebrauchte Sachen fein, jedoch in gutem Zustand. Die Hemden weist in den gangbarsten Erötzen, auch altes weistes Leinen. Unterhosen, weist, zwei- oder naturfarbig auch in gangbaren Erötzen.
Ferner werden benötigt: Kaffeetassen aus Porzellan, Steingut, Emaille, Trinkgläser, Wasserflaschen, einige Weingläser, Teller, tiefe u. flache, Löffel, Messer, Gabeln. Außerdem Zahnbürsten und Kämme. Wünschenswert ist, dast kleine Tische geliehen werden.
Die Ablieferung der Gegenstände ist an die Geschäftsstelle des „roten Kreuzes" (Haagstr. 16) erbeten. Täglich von 3—7 Uhr. Die Tische bittet man einstweilen anzumelven, aber erst auf besondere Mitteilung abzuliefern.
5 it Lli'mtt-Ableiluilg des roten Kreiijcs.
Für das Note Kren;
ist eingegangen: Herr Graf Solms-Rödelheim zu Aijenheim
wovGemeinde Ober-Wöllstadt (Ergebnis einer Sammlung) 105 .tt; Herr Lokomotivführer Ebbe, hier 2 A; Ungenannte Skatspieler 6 A, Wache vom Bat.-Eeschästszinr:rer 1,82 „ft; Herr Kurt Bindernagel 20 A; Herr Karl Binbctuagel 20 ,tt; Herr Streafuß 1 Jt; Frau Dr. Aug. Trapp 10 .ft; Herr fcrgll •• Gesangverein „Frohsinn" 50 .*(; Sammlung am Bahnsteig 7,73 A; Arbeiter-Radsahrervercin Burg-Gräfenrode 15 .tt; Ungenannt, Burg-Eräfenrode 10 ,11; Ben Lehrern der Augustinerfchule :»> Herr Zahnarzt Winkle» 150 Herr Seminarlehrer Schnchmam, 5 .11; Herr Hchider Stern 20 .11 ; strau Helene Waas Ww. 100 Herr Bürgermeister Fauerbach, Okarben (Ergebnis einer Sammlung) 150 Frau Pfeifer, hier 10 A, Sri- Nenn aus Bad-Nauheim 5 ,n; Herr N'.ch- bach, hier 150 Freiiags-Kegelgefellfchafi (Kasino) 202,27 Fra» Gastwirt Will, hier 25 A; Frau Aplanalp, hier 5 A; Frl. Lieschen Dechert, hier 8 A; 5>ett Reallehrer Schaum 10 A; Für verkauftes Obst, Gemüse ufw. 6,42
Indem wir den Empfang der verzerchneten Gaben dankend bestätigen, bitten mir um weitere Zuweuduuge».
I. A.: Ter Rechner: Dvnges.
»tut Tageszeitung. Samstag, Sen 15. August 191«
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Bekanntmachuttg.
Nach dem vom Reichstag angenommenen Notgefetz find di« Beiträge vom 3. August ab wie folgt festgesetzt:
gewährl
>. Klaffe 24 Pfg.
6. Klaffe 96 Pfg.
2. 36 „
1. „ 108
3. „ 48 „
8. „ 129 „
*■ .. 63 „
9. „ 144 „
5. „ 75 „
10. „ 162 „
us Krankengeld wird vom 1. Klaffe 0,40 Mt.
4. Kranlheiistage ab
6. Klaffe 1,75 MI.
ll. .. 0,65 ..
7, „ 2,00 „
3. „ 0,90
8. 2,40 „
4- » 1,15 „
9. . 2,65 „
5. 1.40 „
10. 3,00 „
io Sterbegeld beträgt: I. Klaffe 16,00 MI.
6. Stoffe 70,1,0 Mk.
2. „ 25,00 „
7. 80,00 „
3. ,. 35,00 „
V. „ 95,00 „
4, „ 45,00
9. „ 105,00 „
5. „ 55,00 „
10. „ 120,00 ..
Der Absatz 2 in § 21 der Satzung ist au'ger Kraft gefetzt. Laufende Krankhettställe werden hiervon nicht berührt.
Wir sehen UNS veranlaßt, darauf hinzuweifen, daß die Beiträge nach wie vor gezahlt werden müsien. Die Meinung, daß der Kriegszustand die Zahtungspflicht ausfchatte, ist irrtümlich. Gegen iäumige Zahler find wir gezwungen mit Mahnung und Pfändung vorzugehen, auch machen sich iäumige Zahler evtl, strafbar, wenn sie der Zahlnngspflicht nicht Nachkommen.
Setbstoerftändlich besteht auch die Zahlungspflicht weiter für freiwilliae und weiter versicherte Personen und werden diese aus 8 10 Al j. 3 der Satzung hingewiese».
Nur wenn pünktliche Zahlung erfolgt, Ist es uns möglich unseren Verpflichtungen gegenüber den Kramen nachzukommen und hoffen wir, dag der vorstehende Hinweis genügt, damit wir nicht mit Pfändungen und evtl. Anzeigen vergehen müffen.
Friedberg, den 12. August 1914. _ CattS amm. Borsitzender.
Flechten.
Es wird Sie interessieren, zu erfahren, daß Ihre Dun-Salbt meine Hände von einer Art nässenden Flechte nach 3-wöchigem Ee- branch befreit hat, nachdem ich über '/» Jahr mit allerhand Salben vergebliche Versuche gemacht hatte. Seit meinem Erfolge habe ich auch bei jeder passenden Gelegenheit die Dun-Salbe empfohlen und befonders ein Kollege, der öfster rissige Hände bekam, hatte guten Erfolg, Die Salbe einer Spezialisten, die recht teuer war, hatte nicht geholfen. 0, 8. (1.30) 0. P. (1.30) D. Z. (2.00).
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Schutzpockenimpfung.
Da nach allen früheren Erfahrungen es nicht unmöglich ist, daß in dem jetzigen Krieg durch fremdländische Gefangene die Blattern in unser Land eingeschleppt werden, und in diesem Fall befonders alle noch Ungeimpfte einer beionderen Gefahr ausgefetzt sind, werden die eitern oon noch ungcimpflen Kindern aufgefordert, ihre Kinder unverzüglich impfen zu lasten. Ein fo gut durchgeimpftes Bolk, wie das Deutsche, braucht dann vor Blatter» keine Angst zu haben.
Am Mittwoch, den 19. August 1914, Nachmittags 3 Uhr findet im Saal über den Pferdeställen ein allgemeiner Impftermin statt, zu dem alle gefunden Kinder bis zum Alter von 2—3 Monaten gebracht werden können.
Jriedbcrg, den 14. August 1914.
Der Bürgermeister:
Stahl.
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den 14. August 1914, Der Bürgermeister: Stahl.
Persil
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Landwirte, die Schüler der Mnsierschule zu Erntearbeiten
benötigen, werden gebeten, sich unter Angabe des Namens der Kinder lowie der Beschäftigung schriftlich rn die Schulleitung zu
wenden.
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zu laufen gesucht, Off, m. Preis unter M. **«« an die „Neue Tageszeitung".____
Friedbero, den 14. August 1914.
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Der Schulvorstand
Stahl, Vorsitzender.
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