Ausgabe 
12.8.1914
 
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> 1W0 JVirt|4«i Brüssel verließ, konnte seststellen, daß zu r Zelt in Belgien der Fall von Lüttich noch nicht bekannt Kvi, war. Sein Bericht lautet ferner: Durch Umfragen bet -'wcrpca und Brüssel geflüchteten Deutschen habe ich fest. ll.-n. tonnen, daß ein Teil der belgischen Bevölkerung noch <'. früher gehaust hat als man anfänglich annahm, und es » ,! i j,i wie eine Ironie, daß der belgische Justizminister am eili ' .an Komitee eingesetzt hat, das Material gegen die Truppen sammeln soll. Der Mob hat nicht einmal geschont. Fast alle Deutsche in Brüssel mußten sich ta­ten > perfleckt halten. Unter den wegen Spionage verhafte- ,i r-.i udct sich auch ein Prinz von Cray mit seinen deutschen 'haust, urcn. Die deutschen Eroßlausleute in Antwerpen, de- a t er Hasen in erster Linie seinen Ausschwung verdankt, find I silppsiicher Weise behandelt worden. Auch sie wurden der epirnage verdächtigt. Der bekannte Hotelbesitzer Weber ist '«i ob ermordet worden. Außerdem ist man beunruhigt '.gen des Schicksals einiger bekannter Deutscher in Brüssel. '"'Ute -lacht soll ein weiterer Zug mit Auswanderern aus .lniwerpe» und Holland hier cintreffen.

I?on kr ruljilch-Mi-cheil Grenre.

st on stantinopel, II. Aug.Jkdam" meldet authcn- Tic Russen räumen seit einigen Tagen eiligst die 'iachbargebietc an der russisch-türkischen Grenze, wobei sie die Lebensmitteldepots verbrennen. Line Kavallörie-Di- nsion hat sich nach Kars zurückgezogen. Die Bevölkerung lochtet nach der Türkei, ebenso viele russische Deserteure. I»

8 a k u sind Unruhen ausgebrcchen. Reservisten haben den slolizeidirektor getötet.

Berlin, II. August. DieDeutsche Tageszeitung" er­fährt aus Konstantinopel, daß im russischen Kaukasus die Re­volution herrsche und daß russische Truppen sowie die dort ansässige» russischen Familien das kaukasische Gebiet verlaßen.

Die Erwägungen der Pforte.

Das ossiziöse BlattTanin" hebt den Widerspruch in der Politik Englands und Frankreichs heroar, di« die Wiege der liberalen Idee sein wollen und dabei Rußland unterstützen, das feit acht Jahren alle fekne Bestrebungen darauf gerichtet habe, die liberale Bewegung in Persien, der Türkei und in China zu ersticken. Es stehe außer Zweifel, daß, wenn der zegenwäriige Krieg zum Vorteil der Triple-Entente enden würde, die Völker des Orients keine Fortschritte mehr machen würden

llnnifjrn in MnMnikn in Acht?

Sofia, 11. Aug. Die bulgarische Regierung hat Mittei­lung erhalte», daß zahlreiche griechisch« Autarken sich in 6c> o»ik sammelten, von wo aus sie unter dem Vorwand, soge­nannte bulgarische Komitatschis i» Mazedonien zu verfolg« «inen Einsall in das serbische Gebiet vorbereid«. Die mazedonische Bevölkerung ist sehr erregt.

Was wird Rumänien tun?

Bukarest, II. Aug. Das BlattSera" schreibt: Wenn Rumänien auf eigenen Wunsch oder unter dem Zwang der

Verhältnisse sich veranlaßt sehen würde, aus seiner Neutralität herauszutreten, so könnte cs keinem Zweifel unterliegen, daß seine günstigste Stellung an der Seite der Zentral­in ächte wäre

Das Schicksal unserer Kolonien.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt:

Die Besetzung von Lome, der Hauptstadt unseres Schutz­gebietes Togo, durch eine aus der benachbarten Goldküste üngednuigene englische Truppencppeditioi, hat, wie wir hören,

,n dem Reichskolonialamt nicht im geringsten überrascht. Bei der gecg--axhisch außerordentlich schwierigen Lage der langgc- reäien schmale», zwischen französischen und englischem Ee- c! eingekeilten Kolonie mußte mit einem derartigen Hand­lich gerechnet werden. Wir müsieu UNS deshalb mit einer ri .'ergehenden englischen Verwaltung von Togo absinden. eir sind aber überzeugt, daß unsere zur Verteidigung aus na- iriichen Gründen wirksamer vorbereiteten großen airikanischen zrlnnien das Schicksal Togos nicht so leicht teilen düjten, na- nentiich unsere wackeren Südwester Militär- »nd Zivilbe^or- werden sich ihrer Haut zu wehren wißen. Wie es aber auch -n men mag. über das Schiäfal unseres Kolonialbesitzes wird ß den Schlach.ielder» Europas endgültig entschieden werden, ic Enisiheidung können und wolle» wir ruhig abwarien.

Gegen unsinnige. Gerüchte.

Gj ist natürlich, daß unser Volk in diesen Tagen der Spannung auf jedes Gerücht achtet. Durch Weitertragung liegen sich die Gerüchte zu liu größer», mag es sich um Gr- !ae oder Mißerfolge unserer Massen handeln. So laufen erüchte i:m, daß ganze Regimenter vernichtet worden seien . B. das Regiment Garde d» Corps. Ties wurde zu einer seit verbreitet, als sich das Regiment »ech auf dem Trgns- n l besimd und teil Kriegsschauplatz noch gar nicht erreicht at!e. Auf der anderen Seite wurden unmögliche Erfolge erdrcilct, io die Einnahme von Beifort. Es hieß sogar, iiialiu/C Kre.fllvagrn hätten die Ortschaften durchfahren u. lese Nachricht künde,egebeu. Solche Gerüchte können ater er Psiautaüe entsprungen sein, können aber auch feindlicher- eil» absiüülich verbreitet werden, um uns zu schaden. Denn mch ei» vorgespiegriter Erfolg, wie der Fall von Belsort, an» Unheil anrichie». wenn fick, die erweckie Hofuung später als triigeriich enversi. Mit wie niedrigen Mitteln uniere Gegner arbeite», mag die Meldung beweisen, daß wir Eng­land eine Teilung der Niederlande zur beiderseitige» Vcr- zrößeruug angeboieu hätten, um Englands Neutralität zu erkaufen. lieber solche Gemeinheile,, wird eia höherer R:ch- ler entscheiden.

Alle diese Machenschaften beweisen nur, daß wir eckie -M»t« -nA ui'jrcdjtc Sacke verfechten, und unsere Gegner das

p,«ue Tageszeitung. M Ittioou,. ,r. «ug,^ i,z,

Gegenteil. Unser opferwilliges Volk wird immer wieder

aufgefordert, nur solchen Nachrichten über die Kiiegsereig- nisse Glauben zu schenken, die von dem Gcncralstab vcräff- cntlicht worden sind. Die meisten kennen den Krieg nur a.:s den Erzählungen von BLcks.ru. Auch dort spielt die Phan- tasie eine Rolle in gutem wie in bösem Sinne. Tie unend- lichcn SHoierigkeiten und Mühen, unter denen ein Erfolg in langer Zeit langsam heranreift und geerntet wird, kennen selbst nur wenige der Beteiligten. Wenn es Zeit ist. wird alles bekannt gegeben Iverden, aber nnr so, daß wir dann nichts mehr znrüekznnehmen, sondern nur noch manches er- weiternd hiNzuznfügen haben. Wir batten das Versprechen, keinen Mißerfolg zu verschweigen und keinen Erfolg zu der größer». Ruch einen etwaigen Mißerfolg, mit dem unter den schwankenden Verhältnissen des Krieges immer gerech­net werden muß, wird unser starkes Volk ertragen, und ein Erfolg wird keine überschwenglichen Hoffnungen und keinen U'bernint erwecken, dessen sind wir gewiß.

sAeneralqnartiermeistcr v. Stein.

Zwei Fcldpostkartcn.

Wir erhielten folgende Feldpostkarte:

Gut in.....angelommcn. Die Begeisterung wae in j

allen deutschen Gauen eine nie erlebte. Bewirtet wurden wir I durch 's Rote Kreuz auf's ausgiebigste.Der Kaiser ries und Alle, Alle kamen!" Morgen gcht's an die Grenze. Die Rot- ( hißen werden blaue Bohnen zu schlucken bekommen. Schlag aus Schlag! Beherzigt die Worte des Kaisers: Gehet in die Kir­chen, kniect nieder und betet für Euer tapferes Heer! Dann ist uns sicher geholfen. Gruß an Alle.

Daß der ' -

Humor im Felde noch nicht ausgestorben ist, das beweist der Inhalt folgender Karte, die von einem unserer Mitarbeiter, der mit hinauszog, herrührt:

Ich glaube als, es gibt Krieg: denn wozu sollten wtr sonst um diese Jahreszeit nach Frankreich fahren. Du glaubst nicht, daß wir hinjohren.' Wart! ich werde Dir ein paar Franzosen in Originalpackung mitbringen. Bisher benehmen sich tie Leute sehr gebildet und nett gegen uns. Ich glaube, daß in Frankreich die Leute lange nicht fo lieb find. Ich werde da­rüber berichten- Hier gibt's Schinkenbröte und fonstige gute Sachen, drüben wird man uns nur mit blauen Bohnen gratis bedienen. Ich mache mir aber aus blauen Bohnen gar nichts und ziehe französisches Gänfellein IN gedämpfter Rußendunke mit gerösteten Engländern garniert schon immer vor. Kind, gibt das ein Festessen. Ich werde Euch dieser Tage aus Pa­ris eine Karte schicken. Deutschland und die deutschen Mädels hurra hurra!

Die Feldpost.

Außchrift der Feldpostiendunge».

Die nach dem Feldheere gerichteten Postsendungen können, da die Marschquarliere der einzelnen Truppenteile fortwäh­rend wechseln, nicht, wie im gewöhnlichen Berlehr, aus einen vom Absender anzugebendcn bestimmten Ort geleitet, sondern mäßen zunächst der Feldpostanstalt zugeführt werden, die für den Truppenteil den Postdienst wahrzunehmen hat.

Für jedes Armee-Oberkommando, jedes Armeekorps, jede Division Infanterie, Kavallerie- oder Reservedivision ist je eine mobile Feldpostanstalt in Tätigkeit. Bis zu dieser Fcldpcstanstalt, die bei dem Stabe mitmarschiert, werden die an die Truppen gerichteten Sendungen befördert; von dort werden sie durch Kommandierte der einzelnen Trppenabtei- lnngen oder Detachements abgeholt.

Hiernach können die Sendungen nur in dem Falle pünkt- tiiü an den Empfänger gelangen, wenn die Aufschriften der Briese usw. richtig und deutlich ergeben: welchem Armeekorps, welcher. Division, welchem Regiment, welchem Bataillon, wel­cher Kompagnie oder welchem sonstigen Truppenteile der Emp­fänger angehört sowie welchen Dienstgrad und welche Dienst­stellung er bekleidet.

Dasselbe gilt sinngemäß für die Sendungen an die Ange­hörigen der mobile» Marine.

Sind diese Angaben aus den Briefen usw. an die mobilen Truppe» richtig und vollständig enthalten, dann können die Sendungen mit Sicherheit der zutreffenden Feldpostanstalt zu- g -'führt werden. Eine Angabe des Bestimmungsorts in der Aufichrift ist »ich! erforderlich, kann vielmehr leicht zu Berzö- gerungen bei Ilebermittlung der Sendungen führen. Es ist da­her zweckmäßiger, auf den Briese» usw. einen Bestimmungsort gar nicht zu vermerken, sofern der Empfänger zu den Truppen gehört, die infolge von Marschbewcgungen den Standort wech­seln. Wenn dagegen der Empfänger zu den Truppen einer Fcstuiigsbesatzung gehört, bei einem Ersatztruppenteile steht oder überhaupt ein festes Standquartier hat. so ist dies auf den Briefen >ßw. deutlich zu vermerken, außerdem ist in diesen Fällen de: Bestimmungsort auzugeben.

Die Auijchristcn der Briefe usw mäßen recht klar »nd übersichtlich fein. Besonders empfiehlt cs sich, die Angaben über Armeekorps, Division, Regiment ufw. oder Kriegsichrfi immer au einer bestimmten Stelle, ani besten unten rechts niederzufchreiben.

Die Zijscrn in den Nummern der Divisionen, Regimenter usw. und der Name des Empfängers mäßen reckst deutlich, scharf und genügend groß geschrieben werden. Blage Tinte und feine Schrift sind möglichst zu vermeiden. Nachlässig- Zistern und Schrifizüge, oder auch solche, die zwar dem an ieine Schrift gewöhnten Absender sehr deutlich Vorkommen mögen, ca ober in der Tal nicht sind, zumal wo es sich unter Hunderttaufavden oo» Auffchriften um sofortige Entjisterung im Augenblick han­delt, werden leicht di« Ursache der Verzögerung oder Ilnan- bringlichkc.l der Fetdpofticndungen.

Im übrigen empiiehlt cs sich, oui allen Driesteudungen »ich dem Feldheer oder der mobilen Marine de» Absender an- zuaeben. Eine Vernltichtuna bie.r» b-liekt jedoch nickt.

_ erffct

I Das Publikum wird ersucht, tm eigen«» Interesse aus htr obigen Punkte Rücksicht zu nehmen.

Der Etaatofekretär des Reichs-Posta««,.

K r a e t l e »

m Krügers AWeo.

Melodie: Bei Sedan auf den Höhen

Lebt wohl meine Li Geschieden muß sein Wird Gott mich behüten Kehre wieder ich heim. (Refrain).

Der Kaiser wollt Frieden Doch des Zaren Heuchelei Schickt den: Keifer schöne Worte Und macht mobil dabei.

Besetzt die deutschen ®u..

Und zwingt uns in den Krieg Doch wenn Gott mit uns kämpfet Ist unser der Sieg.

Ganz Deustchland ist einig.

Und stellt sich zur Wehr.

Und schart um den Kaiser Ein kampfbereit Heer.

Zwar der Abschied ist bitter.

Doch wir wollen's bestehn Es stärkt uns die Hoffnung Daß wir uns Wiedersehn.

Die Ihr daheim seid geblieben Betet täglich für mich Will's Gott, komm ich wieder Und verkünd' Euch den Sieg.

Anna Wagner geb. Ziemer. Esiüöorn i. X.

Zustände im russischen Heere.

Ueber di« Zustände im rufsifchen Heere dringen in der neiiesten Zeit wieder Berichte in die Oefsentlichkeit, die ein fchauderhastes Bild der Verkommenheit gewähren. Wenn auch mancherlei llebcrtrerbung dabei unterläuft, so ist doch sestzuhaltcn, daß ein sehr starke, Korn Wahrheit darin zu finden ist. Das beweisen die Schilderungen der bekannten russischen Arztes Wereßajews, der im japanisch-russischen Krieg in der Front gestanden und seine Erlebnisse veröffentlicht hat (Er­lebnisse im russisch-japanischen Krieg. Deutsch in der Memoiren- bibliothet von Robert Lutz in Stuttgart).

Obwohl das Buch die denkbar vollzähligste Sammlung oo» Beispielen raffiniertester llnterfchleife durch die russischen Offiziere und Militärbeamten enthält und es in schonungslo­sester Weise die empörende Unfähigkeit und Gewissenlosigkeit aller militärischen Obrigkeiten aufdeckt, ist cs mit Genehmig­ung der russischen Zensur erschienen. Einen gültigeren Beweis für die Richtigkeit und Wahrhaftigkeit der Enthüllungen kann ei nicht geben. Und so haben wir denn in diesem Anklagebuch eine wahrheitsgetreue Schilderung der russischen Armee, die uns Zustände schauen läßt, die auch heute noch ähnlich liegen müssen.

Eharakterlosiglcit, llnsähigleit, Mangel an allem soldati­schen Ehrgefühl bei den Offizieren, dazu noch insbesondere bei des Verwaltung eine geradezu chinefische Bureaukratie und die allgemeine Bereicherungssucht, das sind die Hauptmotive, um die sich Wereßajews Erlebnisse gruppieren, Seite um Seite, in ungezählten Varianten.

Die Krankenschwestern sind häufig nur die verkappten Mä­tressen höchster Offiziere und Beamten die Berwundeten gehen dafür zu Grunde. Roß und Reiter haben nichts zu na­gen und zu beißen weil das Proviantamt Lieserscheine, die mit Bleistift statt mit Tinte geschrieben sind, nicht berücksichtigt. Bei Lharbin liegen 38 Eisenbahnzüge mit Truppen und Kriegs­material fest, weil der Statthalter Alexcjcw seine zwei Luxus­züge für die Gefahr eines Rückzuges auf den zwei Haupiglei- sen unter Dampf hält, und weil außerdem kein Zug Eharbin bei Rächt passieren darf. Der Statthalter wohnt nämlich im Bahnhof und möchte seine Ruhe haben. In der Front dagegen fehlt er- an Truppen und Kriegsmaterial. Aber natürlich: die Ruhe des Herrn Statthalters! Lieber mag Rußland einen Krieg verlieren.

Besonders empörend ist das Benehmen Statelbergs. Wc< ressajew erzählt von seiner berühmten Kuh, von seinen Spar­gel» und davon, wie in der Schlacht bei Wasango eine große Menge Verwundeter aus dem Schlachtscld zurückgelassen wer­den mußte, weil Statelberg mit seinem Luxuszugc den Sani- tätszügcn den Weg versperrte; während der Schlacht waren 2 Kompagnien damit beschäftigt, unaushörlich Wasser aus dir Leinwand zu gießen, die aber dem Zuge des Generals ausge- spannt war. denn im Zuge befand sich dte Gemahlin de, Barons Statelberg, und sie suhlte sich von der Hitze belästigt.

Der Chefarzt eines Lazaretts steckt die Kassengelder in seine Tasche,zur Sicherheit", damit das Geld den vordringen­den Japanern nicht in die Hände falle, wenn der Kassenwagen genommen würde. Das Kommando, das die Kasse eskortiert, bekommt aber vom Chefarzt den Befehl, an einem sehr gesähr- detc:i Puutt auszuharrcn und unter gar keinen Umständen vom Platz zu gehen. Damit nämlich der Chefarzt den Verlust der Kasse melden kann der Kasse, die leer ist! Aus demselben Grund werden beim Rückzug die Magazine viel zu fillh ver­bräunt, die Truppen leiden Hunger und revoltieren, aber ein Dutzend Jniendanturbcamic hat ein gutes Geschäft gemacht. Fast allen ist der Krieg nichts weiter, als eine Gelegenheit, nun n:al anders als in Friedcnszeiten, diesmal aus dem Vollen zu stehlen.

Wereßajews Chefarzt Trepofs kaust in Sibirien unter w."S Hafer zum Preis von 43 Kopeken und nimmt ihn au' d:"! Etappenwcg mit, bis Mulden. Dort ist der Marktpreis für Hafer 1 Rubet 83 Kopeken, und Trepofs zusammen mit dem Verwalter machen ein Geschäft von mehr al» 1006 Rubeln, in­dem sie den Hajcr als in Mulden gelaust verbuchen.

Der Typhus ist eineverbot-ne" Krankheit, also behandelt mau die Tvpbölen als Jnjluenrakranke. Und an dieser Jnfiu-^