Ausgabe 
30.7.1914
 
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Ni. 17»

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Französische Anersennug des deutschen Friedenswillen-.

Die Zeitungen bequemen sich dazu, den friedlichen Be­mühungen Deutschlands Vertrauen entgegen zu bringen. Sie begrübe» cs, daß Deutschland obwohl cs eine förmliche Bot-

ichafterkonfcrenz ablehnen mußte, doch bereit ist. an weiteren Verhandlungen tcilzunehnien. In politischen Kreise» ist es mit großer Befriedigung ausgenommen worden, daß der deutsche Botschafter Freiherr v. Schön, gestern im Ministe- rium des Auswärtigen Gelegenheit zu einer längeren Unter- Haltung mit Delcasss gehabt hat. DerMatin" läßt sich aus Berlin den Eindruck übermitteln, daß Deutschland cbrlich auf die Erhaltung des Friedens bedacht ist, nnchdrm es die tleberzcugung von der Solidarität Englands mit Rußland nn- Frankreich erhalten habe. (?)

Poincarös Heimkehr.

Präsident Poincars ist gestern von seiner Nußlandsiahrt um 1 Uhr 20 Minuten nachmittags auf dem Nordbahnofc eingetroffen. Unter den zur Begrüßung anwesenden be­fand sich auch der russische Botschafter Jswolski. Auf der Fahrt ins Elysec wurde der Präsident enthusiastisch be- grüßt

Panik an der französischen Ostgrenzc.

Die Pariser Blätter veröffentlichen Berichte über die Zustände an der französischen Ostgrcnze, aus denen hervor­geht, daß die gesamte Bevolernng von heilloser Panik er­griffen ist. Einen besonderen kritischen Tag hatte gestern Nancy durchzumachen. Von früher Morgenstunde an drängte sich eine zahlreiche Menschenmenge an den Eingängen der Banken und verlangten stürmisch die Auszahlung der depo­nierten Gelder. Es mußte ein ftrenflcr Ueberwachimgsdieiist eingerichtet werden, da die Menge förmlich die Schalter zu stürmen drohte. Es war fast unmöglich, in Nancy noch ir­gend wo Metallgeld in Gold oder Silber zu erhalten. Don der gleichen Panik waren sogar die Post- und Schalterange- stellten in den Bahnhöfen erfaßt, die sich weigerten, franzö­sische Banknoten anzunehmeu. Alle diejenigen, die abreiien »rußten, mußten sich zur Filiale der Bank van Frankreich be­geben, um dort ihre Banknoten umzuwechseln. Der Handel stockte in Nancy fast vollkommen. Aus den Bahnhöfen waren zahlricche Urlauber erschienen, die stundenlang auf ihr: Be­förderung tvarteten. Die Geldkalamität, besonders in Nan­cy, war zeitweilig so groß geworden, daß der Magistrat mit dem Gedanken umging, städtische Bons von 2, 3 und 5 Francs auszugeben, um einem dringenden Bedürfnis ent­gegen zu kommen.

Flucht aus Paris.

Wie dem Berliner Lokalanzeiger von Deutschen, die gestern nach Berlin zurückgckehrt sind, mitgeteilt wird,

verlassen zahlreiche Deutsche mit Fra»ud Kind die sraa- zösischc Hauptstadt.

Dortige deutsche Kreise vertreten den Standpunkt, daß die­jenigen Deutschen, die über Barmittel verfügen und abkömm­lich sind, gut daran tun, Pariszu verlassen. Dasselbe Blatt will weiter erfahren haben, daß alle Bahnstationen im Osten Frankreichs von Militär wimmeln.

Ein Ȋchtlichcr Ministcrrat.

Paris, 30. Juli. Heute nacht hat unerwarteter Weise, wie der Vertreter der Telcgraphen-Union erfährt, ein zwei­ter Ministerrat stattgesundcn. Eine Anzahl Minister erschien um Mitternacht im Elyscepalast und ließ den Präsidenten Poincarä, der sich bereits zur Ruhe begeben hatte, wecken. Die Minister unterbreiteten deni Präsidenten eine Anz-ihl Telegramme, die in später Nachtstunde im Answärt-g'n i'Imt eingetroffen waren. Von dem Inhalt der nächtlichen Ninistersitzung ist nichts bekannt geworden. Auch die 'ran­dfische Presse war von dieser zweiten Sitzung der Minister roch nicht unterichtet und veröffentlicht diese Tatsache, die seeignet ist, neue schwere Beunruhigungen bervorzurusen, -och nicht. ^

Sozialistenkuutgebniigen in Paris.

Paris, 30. Juli. Gestern abend wiederholten sich die 'Kundgebungen der Sozialisten. ES kam zu ernsten Zusam- uenstößen mit der Polizei. Infolge der umfassenden poli- wilichen Maßnahmen der Behörden blieben die im Innern >er Stadt gelegenen Boulevards, in denen sich die letzten Nanisestationcn ereignet hatten, unberührt. Schwere Un- »heu spielten sich in einem vom Zentrnm entfernten Saale ib, wo die sozialistische Partei eine Versammlung einüerufen satte. Die Polizei war wiederholt gezwungen, mit der blau­ten Masse vvrzugehen. Es kam zu einem Handgemenge, wobei verschiedene Personen verletzt wurden. 300 Vcrhaf- uugen wurden vorgcnonnnen. Für heute sind trotz der strengsten Maßnahmen und der polizeilichen Verbote neue liundgebungen geplant.

Berlegenhcitrn in Marokko-

DieKölnische Zeitung" meldet aus Tanger: Die fran­zösischen Offiziere über Majorsrang erhielten den Befehl, nach Frankreich zurückzukehren. General Lyautey erklärte, weint Frankreich in einen Krieg verwickelt würde, io würden sie französischen Trupven das Innere Marokkos r.'üumm und nur Rabat nutz Casablanca halten! ähnlich" ' > stlgicr »yd Tunis geschehen.

Die Marokkaner vtzrsolgen mit Interesse den österrei­chisch-serbischen Gegensatz. Es steht sest, daß gewisse unter Frankreichs Herrschaft stehende und eine ziemliche Selbst­ständigkeit genießende Größen sich sofort nach Kriegsaus­bruch gegen Frankreich erkläre» würden.

Er- verdient Hervorhebung, daß mich in den am wenig­sten mit Deutschland sympathisierenden Blättern die Nicht- annahme de» Grcyschen Konferenz-Vorschlags nicht zum An laß von Vorwürfen genommen wird. DieDaily Rems" schrei­ben: -Wie glauben nicht, dag alles in allem Oesterreich zu la-

R»ue Tageszeitung. Donnerstag, den 9«. 2»lt 191«.

dein ist, weil es sich entschloß, der beständigen Herausforderung ein Ende zu machen." Das Blatt findet, daß Rußland kernen weientlichen Grund habe, sich cinzumischcn, und wenn es doch geschieht, daß England nicht das geringste Interesse habe, für die russische Hegemonie das Schwert zu ziehe».

Verbot sozialdemokratischer Protcstvcrsammlungcn in Frankreich.

Die Regiedung hat die von derBataille syndikaliste" organisierte Versammlung, die heute Abend swttsinden sollte, verboten. Die Regierung ist der Meinung, daß sie unmöglich nntcr den gegenwärtigen Umständen eine derartige Der- sammlung dulden könne, in der die Redner möglicherweise über Mittel sprechen könten, einer Mobilisierung Schwierig- keiten zu bereiten. Die Regierung erklärt, daß sie ihre Be­mühungen uni die Beilegung des Konfliktes fortsetzen werde und auf den Patriotismus des ganzen Volkes rechne, daß es begreife, daß die nationale Einmütigkeit nienials vollstän­diger als jetzt fein müsse.

Wenn so etwa? in einer von roten Einflüssen stark durchsetz­ten Republik geschieht, so steht man vor einem Rätsel, warum im deutschen Reiclje die Sozialdcmokrätie ungehin­dert und ungestraft ihr hochverräterisches Beginnen fortsetzen kann.

Eine sozialdemokratische Beranstaltung.

Die Sozialdemokraten veranstalten in Brüssel eine Kund­gebung sür den Frieden, die völlig zwecklos ist, weil sich doch Niemand um sie bekümmert. Als Vertreter Deutschlands geht auf diesen Kongreß Rosa Luxemburg. Das dürste genügen!

Die Stimmung in Italien.

Rom, 29. Juli. Von der italienisch-sranzösischen Grenze wird die sranzöfische Mobilisierung gemeldet, die gestern Abend begonnen haben soll.

Die Stimmung ist hier ruhig und abwartend. Tatsachen vom Kriegsschauplatz liegen nicht vor. Rach dem Scheitern des Kavserenzvorßhtags erwartet man di« Entscheidung i» Petersburg und eine Bsssernng höchstens durch Verhandlung«» zwischen Wien und Petersburg.

Die von einigen englischen Blättern veröffentlichte Nach­richt über Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Ministci- präsidenten und dem Minister des Aeußcrn hinsichtlich der Haltung Italiens wahrend des gegenwärtigen Konflikts entbehrt jeder Begründung.

Italienisch« Flottenkanzentratio».

Mailand, 30. Juli. DerSecolo" meldet aus Epecla: Die Krcuzerdioision, bestehend aus den KriegsschiffenPisat, Amalsi",Georgia",Marsala" und einem Torpedojägerge­schwader werden nach Eaeta abdampsen, wo die Zusammen- zichung des ersten und zweiten Echlachtschiffgeschwaders statt- sindet. Schulschiffe mit Zöglingen von der Marineakademie in Livorno an Bord erhielten Befehl, von Glasgow so schnell als möglich nach Italien zurückzukehren.

Ernste Anffaffnng in England.

In London herrscht Mangel an aufklärenden Nachrichten. Man hegt den Eindruck, daß sich die Lage noch nicht verändert hat. Das wird durch eine Aeußerung des Premierimnisters

im Unterhause bestätigt, der nur ganz kurz sagte, daß die Si­tuation äußerst ernst sei und daß die englische Regierung in ihren Anstrengungen zur Einschränkung des möglichen Kon­flikts nicht Nachlaße. Ein besonderer Zug dieser Krise ist das allgemein in England zu bemerkende Vertrauen auf die ehr­liche Arbeit Deuffchlands für den Frieden. So schreibt die Pall Mall", man lüune keiner Macht, am wenigsten Deutsch­land, Schuld am bisherigen Verlaufe der Krise ausbürden. Der deutsche Kaiser und ferne Staatsmänner täten für den Frieden vielleicht mehr, als ihnen die Umstände einzugestehen erlaubten.Zweifellos wird der groß« Souverän seinen im­mensen Einsluß für diesen Zweck einsetzen, soweit der Friede ritt der Pflicht und der Ehre verträglich ist."

Eine Erklärung Asquiths im Unterhaus.

Parlament gab gestern der Ministerpräsident Asquith unter der gespannten Aufmerksamkeit des Hauses die Erklä­rung ab, daß die europäische Lage außerordentlich bedrohlich sei England lass« in seinen Anstrengungen, das Konsliktsge- bict zu beschränken, nicht nach

Bereitstellung der englischen Flotte.

Die englische Flotts ist schon einige Zeit vor den jüngsten Ereignissen und unabhängig davon vor Portsmouth lonzen- tricrt worden und bleibt jetzt natürlich beisammen. Eine ge­wisse absichtliche Betriebsamkeit in der Bereitmachung der enz- lischen Seemacht sür den Ernstsall ist bei dem Charakter des Marincministers Churchill verständlich. Den Mannschaften der ersten Flotte in Porismouth wurde vorgestern abend Ur­laub gegeben, aber um 8 Uhr wurden die Leute wieder aus die Schiffe zurückgeholt. Auch in den in der Nähe liegenden Häsen wurde» die Mannschaften plötzlich an Bord beordert und sogar die Vergnügungslokale nach ihnen abgesucht. Na­türlich riesen diese Befehle an der Küste große Aufregung her­vor.

Bestürzung in der Schwerz,

In der Schweiz herrscht infolge der unsicheren politischen Lage größte Bestürzung, die Sonderausgaben der Zeitungen werden den Verläufern aus den Händen gerissen. An allen Kioske» sind die deutsche» Zeitungen ausverkaust. Zahlreiche Personen haben sich ausen Geschästeu mit allerhand Lebens­mitteln und Kohlen verproviantiert.

Rüstungen i» Holland und Belgien.

Dem V'inehmen nach schweben zwischen Holland und Bel­gien vertrauliche Verhandlungen über gemeinsame militärische Maßnahmen an der Maaslinie, um im Falle eines Krieges zwilchen Deutschland und Frankreich beidcrleitige Neutralität

zu gewährleisten. llebrigens erhielt Belgien aus Frankreich die Zusicherung, daß eine französische Mobilmachung nicht ge­plant ist.

Borfichismaßrcgeln in Holland,

Die Vaalbriicke bei Norwegen wird von Kolonialtruppen besetzt gehalten. Weitere Detachements Kolonialtruppen sind »ach G e n n e p und M o o k zur Bewachung der Maasbrüiftn abgegaugen. Der Kriegsminister hat den Bürgermeister von Winteriuyk angewiesen, etwas 99 Mann Landsturm einzuberu- sen zur Bewachung der Psselbrückc Es ist bekanntgegeben wor­den, daß die Brucken unter Umständen in die Luft gesprengt werden. Die Bevölkerung hat Verhaltungsmaßregeln erhal­ten. Auch die Welbrücke in Zutphen wird militärisch bewacht. Das FortSftuiden" ist mobilisiert.

Unzuverlässigkeit Rumäniens,

lleber die Haltung Rumäniens will derLemps" aus be­ster Quelle erfahren haben, Rumänien werde militärisch inter­venieren, wenn Bulgarien die Neutralität zu Gunsten Oester­reichs brechen sollte. Rumänien will gleichfalls intervenieren, wenn Serbiens Besitzstand verletzt würde. In einem nur zwi­schen Serbien und Oesterreich geführten Krieg wild Rumänien strikte Neutralität bewahren.

Vom Kriegsschauplatz.

Kämpfe bei Belgrad.

In der Nacht vom 28. auf 29. Juli beschossen die Serben einen Donaudampfer. Die österreichischen Donau-Moni­torenThemis",Bodrag" undSamos" eilten zu Hülfe und begannen ein lebhaftes Granatenfeuer auf die Eitadelle Belgrads. W und zu mischte sich unter die Granaten ein Schrapnell, an der weißen, in der Luft sich ballenden Rauch­wolke kenntlich. Das Feuer der Monitors wurde auch durch mehrere Haubitzenschüsse unterstützt. Von serbischer Seite wurde nur mit Eewehrseuer geantwortet.

Die Kanonade hat in Belgrad bedeutende Bcrwüstnngen angerichtet, u. a. slog das Pulvermagazin in die Lust Endgiltige Sprengung der Savcbrücke.

Die Serbe» habe» gestern um 1,30 Uhr früh die Brücke Semlin-Belgrad gesprengt. Die österreichische Infanterie und Artillerie hat daraus im Verein mit den Donaumonitoren die serbischen Positionen jenseits der Brücke beschossen. Die Ser­ben haben sich nach kurzem Kampfe zurückgezogen. Die öster­reichischen Verluste sind ganz unbedeutend.

Reue Kämpfe bei Belgrad.

Budapest, 29. Juli. Auch Nachmittags wurde der Feuerkampf zwischen S e m l i n und Belgrad fortge­setzt. In Semlin dars ab 8 Uhr abends niemand die Straße» betreten.

Berlin, 29. Jult. DasBert. Tagebl." meldet au» Semlin, daß das Feuergefecht der Monitoren nach der ser­bischen Seite hin große Verwüstungen angerichtet habe 99 Prozent der Schüsse seien Treffer gewesen.

DieVosstsche Ztg." meldet aus Semlin, daß gestern ftüh 9 Uhr ein neuer Kamps stattgesnnden habe, an dem sich aber die Monitoren nicht beteiligt hätten. Die Brücke wurde von den Serben in dem Moment in die Lust gesprengt, als ein österreichischer Major sich mit einem Zug darüber weg begeben wollte, um die serbisch« Wacht zu überrumpeln. Trotz der Explosion wurde von der österreichischen Mannschaft nie­mand verletzt.

Die ersten Gefangenen.

Bei dem gestrigen Frühgesecht wurden 17 Gefangene auf der Savcbrücke gemacht und auf die Festung Peterwardein gebracht. Heute Nacht wurden sür einen möglichen Nachlan­griss von serbischer Seite Vorbereitungen getroffen. Um 11 Uhr wurden alle Restaurants geschlossen, später auch alle Lich­ter gelöscht.

Da» Bombardement von Belgrad.

Parts, 30. Juli. Die hiesige serbische Gesandtschaft stellt der Telegraphen-Union folgendes aus Wisch ankommendes Telegramm zur Verfügung:

Risch, Mittwoch, 19 Uhr vorm. Während der Nacht ist Belgrad bombardiert worden. Mehrere Geschosse sind in verschiedene Stadtviertel der Stadt gefallen und haben schwe­ren Schaden angerichtet. Geschosse sielen u. a. aus das Ge­bäude der sranzösisch-serbischen Bank und auf das des Banliers Andrejewitsch. Der 'Bankier gleichen Namens wurde verlctzt und legte bei der deutschen Gesandtschaft Protest gegen die Be­schießung seines Gebäudes ein. Der Artillcriekampf wird bei Wichnitza, 5 Kilometer unterhalb Belgrad fortgesetzt. Bei den letzten am User der Save stattgehabten Kämpfen ist ein Brük- kenpseiler, der über die Save führenden Brücke zerstört wor­den. Die Verbindungen sind vollkommen unterbrochen.

Die Donau-Monitor« im Kampf.

lieber den Monitorkampf erfahren wir noch folgende Ein­zelheiten: Kurz vor l Uhr nachts wurden die Bewohner Sem- lins durch Schüsse aus dem Schlafe geweckt. Zuerst knatterten Eewehrseuer, dann ertönten dumpfe Kanonenschüsse. Man er­fuhr, daß ein Donaudampser, der mit drei Schleppern donau- ouswärls fuhr und dann in die Save einlies, vom serbischen Ufer mit Maschinengewehren beschossen wurde. Die österrei­chischen Truppen und die herbeigecilten Donaumonitorcr Times",Bodrog" undSamos" traten in Aktion. Au- Semlin eilte olles ans Donauufer. wo im Morgennebel Bel grad sichtbar wird. Bon Westen wird heftiges Gcwehrseuci hörbar, unter dem sich die drei Monitorc in Schlachtlinic dem Beigrader Donauufer in Nähe der Festung Kalimegdan <der alte türkische Name sür die Belgrader Zitadelle) näherten. Die Temes" feuerte zuerst. Mau sah eine Granate bei der hoch­gelegenen Fcstungskasernc explodieren. Run folgte abwech selnd von den drei Schiffen Schuß aus Schuß. Vom Dache der Jcstungslascrne steigt schwarzer Ranch aus Do» Dach war ge­troffen morden und in Brand geraten: auch an einer anderen Clelte unterhalb der Kalimegdan, in der Nähe des Elektrrzi tätsWerkes (da von der Festung durch die alte Türkenftadt uni den Botanischen Garten getrennt ist), sieht man Feuer ans-