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non einem deutschen Offizier begleitet werden. Zu der Lan­dung der beiden französischen Militärflieger aus deutschem Bo­de» wird noch gemeldet, daß sich ein Insasse des Flugzeuges, oer französische Hauptmann Moquer nach der Landung aus der wachsten Postanstalt sofort mit den Behörden in Verbindung leijle. Als Vertreter der Militärbehörde erschien General Beck von Neu-Dreisach und als Vertreter der Zivilbehörde war Kreisdirettor Stadler von Eebweiler anwesend. Nach der Un- ersuchung. die nichts ausfälliges ergab, wurde das Flugzeug ibinontieti. Die Insassen sind Leutnant Treiara und Haupt- -nan» Moquei vom Infanterie-Regiment Nr. 164 in Belsort. Sie haben einen Aufklärungsslug von Beifort aus unternom­men und sind infolge des nebligen Wetters, ohne dag sie es merkten, über die Grenze gekommen. Die Behörden zeigten den Offizieren gegenüber das weitgehendste Enigegenokmmen. Die französischen Flieger sind gestern abend, begleitet von einem deutschen Offizier, wieder über die Grenze zurückgegangen.

Frankreich.

:: Neue Straßensenkunge» in Paris. Die wolkenbruchar­tigen Regengüsse, die in den letzten Tagen über Paris nieder­gegangen sind, haben neue Bodensenkungen hervorgerusen. Gestern nachmittag gab die Straße am Platz St. Augustin an der Ecke des Boulevards Haußmann und des Boulevards Ma- lesheroes in dem Augenblick nach, als gerade eine Autodroschke oorüberfuhr. Die Hölung, die vier Meier lang, drei Meter breit und zwei Meter tief ist, füllte sich sofort mit Wasser. Das Auto konnte nur mit großer Mühe aus der Senkung gehoben werden. Die Siraßenpassanten flüchteten panikartig nach al­len Richtungen hin. Der ganze Platz, soweit er zwischen der Trambahulinie und der Untergrundbahn liegt, wird nur noch durch eine Lade Beton und aus Pffaster gehalten. Da neue Senkungen befürchtet werden, so ist der Verkehr aus dem Platz vollständig gesperrt worden. Auch auf dem Montmartre ereig­neten sich nicht gerade unbedeutende Erdsenkungen.

Italien.

;; Die italienische Truppenkonzentration in Brindisi. Das

Giornale d'Jtalia" meldet, daß die italienische Heeresverwal­tung Truppen in Brindisi zusammenziehe und Vorbereitungen für einen Truppentransport über See treffe. Schon seit gerau­mer Zeit habe Italien ausdrücklich erklärt, daß es niemals dulden werde, daß Griechenland die Grenze des Kap Stylos überschreite und die italienische Regierung verharre unerschüt­terlich ans diesem Standpunkt.

Albanien.

:: Entmutigung. Am Hofe des Fürsten herrscht Ent­mutigung. Der Bruder der Fürstin, Fürst Günthn zu Schönburg-Waldenburg ist nach Sinaiaja abgercist, um Rett­ungsversuche zu unternehmen und Hilfe durch Bermittlung des rumänischen Königs zu erwirken. Man scheint nur noch aas Ergebnis der Reise Tbnrkan Paschas an die europäischen Höfe und den Erfolg des Appels abzuwarten, den Fürst Wil­helm an die Gesandten der Mächte in Durazzo gerichtet hat, um sodann die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Die Nervosität in der Stadt steigt täglich. Dazu kommen neue Konslikic mit den holländischen Offizieren. Vom Goritzn, Nepeleni, Berat und Fieri sind große Scharen von Flücht­lingen nach der Küste unterwegs.

:: Das bedrohte Durazzo. Man befürchtet hier ernst- lieh einen neuen Angriff auf Durazzo. Es wurde beschlossen, die Stadt bis zum äußersten zu verteidigen. Gegen drei llhr morgens stieg im Lager der Rebellen eine Rakettc auf, iUer oercn Bedeutung hier keine Klarheit hcrscht. Neuer Eifen- draht und Flechtwerk zur Vervollständigung der Verteidig- ungsftellungen wurden gelandet. Da wichtige Ereignisse er­wartet werden, wurde ein Parlamentär zu den Rebellen ge- sandt.

:: Valona in höchster Eesahr. Die aus Valona in Rom eintrejjendcn Nachrichten lauten äußerst besorgniserregend. Die lujstanoijche» und Epirolen stehen nur noch vier Stunden von der Stadt entfernt. In Valona hat sich ein Komitee zur Ver­teidigung der Stadt gebildet. Doch glaubt man, daß diese von Jc-maet Keniat Bey geführte Schar den Aufständischen kaum wirlsam wird entgegentreten können. Sollte es den Rebellen dingen, in die Stadt einzudringen, so werden Massakres be- siirchiet. Im Hasen liege» drei fremde Kriegsschiffe, von de­nen Truppen bisher noch nicht gelandet sind. Außerdem be- sinden sich noch ein österreichischer und ein italienischer Handels- oampjer im Hasen, um Flüchtlinge im Falle eines Angriffes aufzunehmr». Der Fall der Stadt wird stündlich erwartet.

Mexiko.

:: Huertas Glück und Ende. Nach einem Telegramm aus Mexiko ist das Kabinett gleichfalls zurückgeireten. Die Abge- 5ebneten und zahlreiche Personen, die sich auf die Galerien des Senaisgebäudes gedrängt hatten, riefen:Es lebe Huerta!"

Der bisherige Präsident Huerta und General Blanquet suhren im Automobil nach Guadelupe, wo sie einen Zug bestiegen und verniiiilich nach Puerto Mexiko abreisten. In der Hauptstadt Piirde die Regierungsänderuug ruhig ausgenommen.

Ans der Heimat.

Büdesheim, 17. Zull. Am Sonntag, den 2«. Juli wird UN- ser Bauernvere-n den 2 5. Jahrestag seiner Grün­dung seiexn. Schon heute sei auf diesen Tag hingewiesen: der Berein wird ihn festlich begehe», unter anderen hat Herr De. Otto Böcke l sein Erscheinen zugesagt.

* Fiedberg, 17. Juli. Beim Kirschenpflücken stürzte infolge eines Astbruches ein Arbeiter aus beträchtlicher Höhe ab. Hier­bei zog er sich erhebliche innere Verletzungen zu, daß an seiner Wiedergenesung gezweifeli wirb.

* «l'iebbetg, 17. ^uli. Der Eewerbeschüler Ludwig Möller, Sohn des Herrn Schreinermeisters Hrch. Möller zu Friedberg, wurde auf Grund besonderer Leistungen in pratkischer Arbeits- tätigkeii und zeichnerischei, Kenntnisien »ach dem Gutachten namhafter Sachverständiger vo» dem Nachweis der wisien- schastlichen Befähigung für den einjährig-freiwilligen Dienst befreit und kan» demgemäß zu der erleichterten Prüfung zuge- lassen werdeir. Die praktische Arbeit, bestehend aus einer aus porlieriem Kirschbaumholz mit Einlegearbeiten hergestellten

Standuhr, sowie die zur Herstellung notwendigen Werkzeich­nungen find Samstag, den 18. d M., nachmittags von 3 bis 5 Uhr und Sonntag, den 19. d. M., vormittags von 912 Uh« im Zimmer Nr. 19 der neuen Gewerbeschule für Juieressenten ausgestellt.

* Friedberg, 17. Juli. (Seebadekiiren für Kinder des Mittelstandes.) Der Heilpflegeverein für kränkliche und

schwächliche Kinder des Mittelstandes E. V. Vorsitzender Ge­neralmajor z. D. von Loebcll-Berlin unterhält an der Ost­see 2 Kinderheime, um auch der mittelständifchen Schnl'ng- cnd die Wohltat einer Kur am heilkräftigen Ostscesirand zu mäßigen Pflegejätzcn darzubietcn. Insbesondere soll durch die gemeinnützige Einrichtung den cntwicklungsstörrndeu Krankheiten wie Skrofulöse usw. vorgebeugt werden. Aus diesem Grunde stehen die beiden Heime unter ärztlicher Leit- ung, fodaß eine indivituelle Behandlung gewährleistet ist. Die Heime befinden sich in Kölpinsee bei Zinnowitz (vom 7. August bis 4. September) sind Anmeldungen an die Ge­schäftsstelle des Vereins, Privatmann Gustav Petzold in Wer­der a. H- zu richten.

* Friedberg, 16. Juli. Es ist eine bekannte Tatsache, daß in der heißen Jahreszeit sich bei Menschen »nd Tieren das Durstgefühl mächtiger regt als sonst. Die Menschen und auch die sich der Freiheit erfreuenden Tiere stillen schon ihren Durst, crstere oft über Gebühr, aber die Tiere, die, wie Ket­tenhunde oder angeschirrte Pferde und Zughunde sowie Zug­vieh anderer Art, nicht nach Belieben zur Tränke gehen ken­nen, müssen oft stundenlang die Quellen eines furchtbaren Durstes ertragen. An alle Besitzer von angeschirrtem i»:d angekottetem Vieh ergeht daher die dringende Bit!.:Gebt den Tieren Wasser!" Ein dankbarer Blick des durch einen kühlen Trunk erfrischten Tieres wird der Lchn fein.

* Friedbcrg, 16. Juli. Wespen- und Bienenstiche kön­nen lebensgefährlich werden, wenn solche im Halse während des Schluckens von Getränken und Früchten bcigebrcht wer­den. Folgendes Mittel soll, sofort angewandt, rasche Er­leichterung bringen. Sobald man spürt, daß man im Munde cder Halse gestochen ist, nehme man einen Teelöffel voll Kochsalz mit etwas Wasser angefcnchtct und verschlucke das langsam. Geschwulst und Schmerzen verschwinden hierbei in kurzer Zeit. Wer sich seinen Garten, Hof und Hans frei von Schnaken halten will, dulde im Freien keine größere oder kleinere Wasseransammlung ohne Zu- und Abfluß. Alle stehenden Psützen, die Regensässer und Wasserhütten, die voll­geregneten alten Scherben, Flaschen, Töpfe, Konservenbüch­sen usw. sind die besten Brutstätten der Schnaken. Sie müs­sen also entleert oder, wo das nicht angängig, etwa alle 8 Tage mit einer dünnen Petrolschicht übergosscn tverden, wo­durch das betreffende Gefäß, Bütte, Faß oder der Tümpel zur Schnakenfalle wird und das verflixte Gelichter unrett­bar vertilgt. Es steht fest, daß die Schnaken sich das ganze Jahr über in nächster Nähe ihrer Brutstelle aufhalten: wer also in seinem Garten, in seiner Hofraitc Schnaken züchtet, spürt die Folgen am eigenen Leibe.

* Friedberg, 16. Juli. Bon der Verlängerung der Schon­zeit der Hasen vom 1. September bis 39. September im Eroß- herzogtum Hesien sind die Landwirte und die Verwaltungen der Landgemeinden nicht erbaut. Diese beabsichtigen im Ver­ein mit den Jagbpächtern, die vertraglich für den Wilbschaben- ersatz persönlich auszukommen haben, der Eroßherzoglich Hessi­schen Regierung durch Vermittlung der Lanbwirtschastskammer einen Protest gegen die Verlängerung der Schonzeit für Hasen zugehen zu lassen. Die Landwirte stehen aus dem Standpunkt, daß die Schonzeitverlängerung ihnen großen Schaben zusügen wirb. Da im Monat September durch Hasensraß die Felder am meisten geschädigt werben.

* Bad-Rauheim, 17. Juli. Morgen Samstag nachm, von 4K-4> llhr und abends von 8 10 Uhr ist auf der Terrasse Konzert der Kurlapelle. Das Nachmittagskonzert steht unter Leitung des Kgl. Professors Haus Winderstein. Abends bei günstiger Witterung große italienische Nacht im Park und aus der Terrasse. (Grüne Karten nebst Beikarien hierzu sowie Tageskarten 59 Psg. Zuschlag. Rote Kurkarten ungültig). Abends &'/. Uhr im Konzerthaus: Tanz.

* Assenhrim, 16. Juli. Der Bäckermeister Hesse kaufte kürzlich eine Doppelalarmladenkasse. Die Kasse hat sich rasch bezahlt gemacht. Vor einigen Tagen, als zufälligerweise nie- niand anwesend war, betrat ein fremder Mann den Laden und wollte die günstige Gelegenheit zu einem Griff in die Kasse benützen. Die Illarmvorrichtung trat sofort in Tätig­keit und der Dieb'wurde znr Anzeige gebrächt.

* Vilbel, 17. Juli. Durch die den hessischen Gemeinden ge­gebene neue Voranschlagsorbnung hat sich in fast allen Orten die Ausstellung der Haushaltspläne um Monate verzögert. Jn- solgedesien kommen die Pläne erst jetzt in den Eemeinderats- sitzungen zur Beratung. Dadurch verzögert sich aber auch die Zustellung der Steuerzettel so sehr, baß im Monat August gleich zwei Ziele fällig und gemeinsam zu zahlen sind.

* Bette,lhauscn, 16. Juli. Am Mittwoch zog ein schwe­res Gewitter über unsere Gegend, wobei der Blitz in die clekrtische Leitung cinschlug und ein Teil derselben außer- Strom gesetzt wurde. Auch hagelte cS dermaßen, daß die halbe Ernte vernichtet wurde.

* Gießen, 17. Juli. Der Landwirtschaftskammer-Aus- jchuß für Oberhessen wird gemeinschaftlich mit dein Oberh. Obstbauverein und dcni Kreisobstbanverein Friedbcrg in der Zeit v. 15.17. September in Dorn-Asienheim durch Herrn Dr. Hoffmann in Fricdberg einen Ovst- und Gemüse- verwcrtungskursiis abhalten. Neben einer allgenicinen Be­lehrung über die Zusammensetzung, die Ernte und Aufbe­wahrung, sowie den Versand des Obstes soll in erster Linie die Verwertung desselben im 'Haushalt gelehrt und durch Vorführung der verschiedenartigsten 'Konservierungsmetho­den (Fruchtsaft-, Gelee-, Marmelade-, Mus- und Latwerge- Bereitung) erlernt werden. Weiterhin wird in praktischen Uebunaen das Einmachen vpn Obst nach den verschiedensten

Verfahren, sowie das Dörren von Obst- und Gemüse und die Verwertung der Gcmüseartcn gezeigt werden. Für de» Kursus stellt eine koniplctte Einrichtung zur Verfügung. Da die Zahl der Teilnehmerinnen an dem Kursus eine be»

schränkte ist, liegt cs in deren Interesse, ihre Anmeldungen baldigst bei der betr. Bürgermeisterei oder dein Landwirt- schnftskamme: Ausschuß in Gießen zu bewirken.

Oicften, 1/. Juli. Infolge der zunehmenden Gefahr der Manl- und Klanensenchc sind die Gießencr Vichmäckte bis aus Weiteres geschlossen.

* Gießen, 17. Juli. Ter General-Agent Heinrich Krieb von hier wurde gestern aus dem Wege von Eyriaxweimar nach Niederweimar voni Schlage getrojscn und wer josort

Gießen, 17. Juli. Der hiesige Schützen-Verein feiert nächsten Sonntag auf dem Schühenhausc ein Schützenfest.

* Gieße», 17. Juli. Die im Herbst stattfindenden Kai­sermanöver machen sich schon jetzt durch die stattjindendev Aufklärungsübungen bemerkbar. Heute Vormittag übte eine Abteilung Dragoner mit Marburger Jägern in der Nähe der Stadt. Auch einige Flieger umzogen, teilweise in be- trächtlicher Höhe, das Gefechtsfcld. Morgen werden eine größere Anzahl Mannschaften und Pferde hicr einquartiert. Die von der Stadt angeschafte neue Automobiispritze ist dieser Tage hier eingetroffcn und wird z. Zt. im Fahren lind Spritzen ausprobiert. Herste Mittag wurden verschie­dene Versuche am Lahnuser gemacht, welche eine zahlreiche Zuschauermenge auf die Brücke angelockt hatten. Die Pro­ben fielen zur vollen Zuffiedenheit aus, so daß man glaubt für die Folge jeden Brand im Keime ersticken zu können.

* Freiciisteinnu (Kr. Lantcrbach), 16. Juli. Nach amt­lichen Mitteilungen liegt für den Bau einer Kleinbahn von Freiensteinau nach Salmünster bereits ein Projekt vor, das demnächst dem Ministerium vorgelegt werden soll.

* Frankfurt n. M., 16. Juli. Im Konferenzsaal des Hanptbahnhoses nahm heute eine auf mehrere Tage berech­nete Tarifkonferenz für das Eisenbahnwesen ihren Anfang. An den Verhandlungen nehmen Vertreter der preußisch-hessi- schen und aller süddeutschen Bahnen teil.

* Frankfurt n. M., 16. Juli. In den letzten Tagen ist es wiederholt vorgekommen, daß in der Stadt den Damen die Handtäschchen entrissen wurden. Von den Tätern, die in jedem Falle flüchtig gingen, fehlt jede Spur. Die Poli­zei mahnt die Damen zu größerer Vorsicht.

* Franksurt o. M., 16. Juli. Seit dem 14. Juli wird dem Lokomotiv- und Fahrpersonal der preußisch-hessischen Ctaats- bahnen in Ansehung der anhaltenden Hitze kühlendes Getränk (abgekühlter Tee ober Kaffee) auf Staatskosten verabreicht. Im tzaiiptbahnhof befindet sich die Ausgabe im SLbflügel, Büro 3.

Hesien-Nassau.

* Bad Homburg v. d. H-, 17. Juli. Es wird nunmehr an niatzgebender Stelle bestätigt, daß auch der türkische Kron­prinz eine Einladung zu den Kaisermanövern erhalten hat und derselben ebenfalls Folge leisten wird. Der Prinz wird im hiesigen Schlosse Wohnung nehmen.

* Bad Homburg v. d. H., 16. Juli. Bei Dornholzhäuscn wurde der 33jährige Wcißbinder Freller von einem Straßen­bahnwagen angefahren, er geriet vor die Räder, die ihm ein Bein abquetschten.

* Bad Homburg, 16. Juli. Der König von Italien hat auf Einladung des deutschen Kaisers seine Teilnahme an dem großen Kaisermanöver zugesagt. Er wird als Gast des deutschen Kaisers vom 10. bis 18. September im Kgl. Schlosse zu Bad Homburg Aufenthalt nehmen.

* i Oberursel, 17. Juli. Sonntag, den 19. Juli feiern bii Eheleute Christian und Kaih. Höck, Gärtner, die goldene Hoch­zeit. Das Jubelpaar steht im 79. rejp. 78. Lebensjahr. Die Kornernte hat hier bereits ihren Anfang genommen.

* r Usingen. 17. Juli. Auf dem letzten Viehmarkt waren 45 Stück Rindvieh, 648 Ferkel und 82 Läufer angesahren. Han­del und Umsatz hätte lebhafter sein können. Wie zu erwarten, waren bei dem großen Angebot die Preise etwas gedrückt. Der Nächste Markt findet am 28. d. M. statt.

* Eppstein i. T., 17. Juli. Ein Kraftwagen der Adlerwerke rannte in der Nähe des Ortes gegen einen Prellstein und wurde zertrümmert. Der Führer erlitt schwere Verletzungen.

* Schloßborn i. T 17. Juli. Der Landwirt'Franz Rein­hard wurde vorgestern auf dem Felde von einem Gewitter überrascht und durch einen Blitzstrahl getötet.

* Aus dem Taunus, 17. Juli. Die Spar- und Darlehnskasie e. G. m. a. H. zu Sirinzmargareihae in Liquidation Hai in ihrer Generaloersaininlung die Auflösung beschlossen.

* Wiesbaden, 17. Juli. Ein starker Zwölfender brach in- fvlge eines Hitzschlages aus einer Wiese zwischen Roßbach und Witzenhausen klagend zusammen und verendete. Touristen mel­deten den Vorfall dem zuständigen Jagdpächier in Witzenhau­sen.

* Wiesbaden, 16. Juli. Die Freie Vereinigung Wiesbade­ner Metzger, die Häuterverwertung für Rheingau und Um­gegend, die Häute- und Fettverwerinng der Mainzer Metzger- Innung, die Häuter-Verwertung Darmstadt und die Gewerb­liche Vereinigung der Fleischer-Innung Bad-Homburg : nb Oberursel stellten aus der letzten allmonatlich in Wiesbaden stattsinbenben gemeinschaftlichen Häute- und Fellauktion insge­samt 1952 Ochsen-, 332 Bullen-, 1619 Kuh- »nb 1918 Rinbs- hänte, sowie 5982 Kalb- und 267 Hammelselle zur Versteige­rung. Bei den Kalbfellen stellte sich gegen den Vormonat eil Preisrückgang ein und gingen die Preise bei allen Losen um ! bis 25 Psg. pro Stück zurück. Nur Darmstadt erzielte mit sei­nem besten Kalbfelles (Lanbgesälle) einen Höherpreis von 39, der Rheingau einen solchen von 19 Psg. pro Stück. Bei Tarm- stabt erfolgte auf die Hammelfelle kein Gebot, bei de» übrigen zogen die Hammelfellgebote um 515 Psg. an. Auf dem Häutemarkt war bei Darmstadt ein Anziehen von V,4 Psg. sestzustelle», Homburg erzielte in Kuh- und Rinbshäute» höhere, in Bullen- und Ochsenhäute bis zu 6K Psg. niedrigere