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ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufge- richtet das Wort von der Versöhnung“ e 5, 19). Das befriedigt auch jedes erleuchtete Ge— wissen. Kein geringeres Opfer hätte unserem Gewissen genügt. Wir wissen, daß die Sünde ge⸗ sühnt, gestraft werden muß, und nun sehen wir das vollendete Werk auf Golgatha und daß nichts Verdammliches an denen ist, die in Christo Jesu sind(Röm. 8, 1). Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesum Christ(Röm. 5, 1). Die Liebe und Gerechtigkeit waren auf Golgatha vereint; darum hat Christus gelitten. Jesus hätte es leichter und bequemer haben können; doch zog Er es vor, den Leidensweg zu betreten, sich selbst zu verleugnen, Hingabe zu üben, nicht nur, um uns durch Seine Leiden zu erlösen, sondern auch weil das der Weg zur Herrlichkeit war. Derselbe Weg ist auch uns bestimmt.—

Anbegueme Fragen.

Kind: Wer war der Mann, dem du das Geld gabst, Mutter? War es ein armer Mann?

Mutter: Nein, mein Kind, das war ein Mann, der für die Mission sammelt.

Kind: Was macht die Mission mit dem Geld, Mutter?

Mutter: Sie schickt Missionare aus zu d Heiden.„

Kind: Die Heiden? Wer sind denn die Heiden?

Mutter: Kind, du bist der reine Fragekasten! Die Heiden haben keine Bibel und kennen den lieben Gott und Heiland nicht. N 1

Kind: Kennen den Heiland nicht? Wie trau— rig! Kommen denn die Heiden in den Himmel, wenn sie sterben?

Mutter: Ich fürchte, nein, mein Kind.

Kind: Dann müssen die Christen doch viele Missionare zu den Heiden schicken, die alle Heiden zu Christen machen!

Mutter: Ja, aber das kostet viel Geld.

Kind: Dann müssen alle reichen Leute viel Geld geben! Wieviel hast du gegeben, Mutter? Mutter: Nicht sehr viel; ich gab ihm eine Mark.

Kind: Eine Mark, Mutter? Und neulich sagtest du, unsere Gesellschaft hätte uns hundert Mark gekostet?

Mutter: Das verstehst du nicht, Kind. Wenn du groß bist, wirst du einsehen, daß, wer zur Ge— sellschaft gehört, es so machen muß wie die an— dern auch. Aber jetzt mußt du zu Bett.

Kind: Gute Nacht, Mutter; aber wenn ich groß bin, will ich nicht zu der Gesellschaft gehören. Ich gebe für die Heiden hundert Mark und für eine Gesellschaft eine Mark.

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Stadtmission Gießen, Löberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8½ Uhr: Bibelstunde. Grünberg(Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Versammlung.

Bezirk Gießen.

Sonntag, den 19. Oktober: Nordeck und Wißmar.

21. Oktober Altenbuseck, 23. Kleinlinden.

Sonntag, den 26. Oktober, nachm. 3 Uhr und abends 8/ Uhr: Jahresfest in Giessen.

Bezirk Großen-Linden. 19. Okt. Versammlung in Großenlinden, Allendorf, Hörnsheim, Leihgestern, Münchholzhausen, Kinzenbach. 21. Hörnsheim, 22. Leihgestern, 23. Allendorf, 24. Großenlinden. 26. Okt. Großenlinden, Hörnsheim, Allendorf, Leihgestern, Münchholzhausen. 28. Hörnsheim, 29. Kinzenbach, 31. Großenlinden.

Bezirk Lich. Sonntag, 19. Okt. Lich, 21. Oberbessingen, 22. Ettingshausen, 23. Burkhardsfelden, 24. Lich, 26. Lich; daselbst findet jeden Sonntag Abend: Versammlung, nachm. um 2 Uhr: Sonntagsschule, um 4 Uhr: Jungfrauenverein statt. Jedermann ist herzlich willkommen.

Bezirk Friedberg. Sonntag, den 19. Oktober, nachmittags 1 Uhr: Dorheim, 3 Uhr: Schwalheim, 8 Uhr: Stammheim; 21. Okt. Fauerbach b. Friedberg 22. Leidhecken, 23. Friedberg, 24. Nauheim. 26. Okt. nachm. 3 Uhr: Erbstadt, 28. Assen eim, 29. Stamm— heim, 30. Friedberg, 31. Nauheim.

und die Prediger der Pilgermisston.

I 28. Lingelbach, 29. Lauterbach, 31. Leusel.

Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann⸗Gleßen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert-Frankfurt a. M., Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston. Druck von Otto Meyer, Gießen.

Bezirk Sellnrod. Sonntag, den 19. Okt. 2½ Uhr: Jahresfest in Sellnrod. 21. Helpershain, 22. Unter-Seibertenrod, 28. Sellnrod, Männerchor, 24. Klein-Eichen. a 27. nachm. 2½ Uhr: Unter-Seibertenrod, Wohnfeld, Groß— Eichen, Köddingen, abends 8 Uhr: Klein-Eichen. 28. Ober-Seibertenrod, 30. Wohnfeld, 31 Groß-Eichen. Sonntag, 2. Nov. 2½ Uhr: Klein-Eichen, Ober-Seibertenrod,

Helpershain. Bezirk Schotten. Sonntag, 19. Okt. Versammlung in Schotten, abends 8 ½ Uhr, in Nidda und Breungeshain nachmittags 3 Uhr. 21. Nidda, 22. Schotten, Bibelstunde; 23. Selters. Sonntag, 26. Oktober Vers. in Schotten abends ½9 Uhr, in Betzenrod und Ober-Mockstadt nachm. 3 Uhr 28. Nidda, 29 Schotten, Bibelstundez 30. Lißberg, 21. Ranstadt. 2. Nov. nachmittags 3 Uhr und abends 8 Uhr: Erntedankfest in Schotten.

Bezirk Niederweisel.

21. Oktober Niederweisel, 22. Münster, 23. Gambach, Ge— sangs⸗Gottesdienst; 24. Butzbach. 5

26. Gambach, Fauerbach, Niederweisel, 28. Kirch- und Pohlgöns, 29. Fauerbach.

30. Niederweisel, 31. Butzbach.

Versammlungen für Frauen und Jungfrauen: 19. Nieder— weisel, 20. Münzenberg, 21. Fauerbach.

2. Nov. nachm. 3 Uhr: Erntedankfest in Niederweisel.

Bezirk Alsfeld.

Sonntag, den 19. Oktober, nachm. 3 Uhr: Kirtorf, 4½ Uhr? Lauterbach, 3 Uhr: Storndorf, 21. Oberbreidenbach,— 24. Altenburg. 5 Sonntag, 26. Okt. 3 Uhr: Maar, Eifa, Schwarz.

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