Zebetschristen.
Ueber koreanische Christen und ihr reges kirch— liches und geistliches Leben teilt die Januarnummer der„Allgem. Miss. Zeitschrift“ aus einem Visi⸗ tationsbericht von Dr. Arthur Brown u. a. folgen⸗ des mit:„In jedem Hause ist ein Gebetsaltar, und keine Mahlzeit wird eingenommen, ohne Gott um seinen Segen anzuflehen. Die Betstunde bringt wie die Sonntagsschule alle zusammen, die über- haupt fähig sind, zu kommen.... Ich wohnte der wöchentlichen Betstunde in der Vun-Mot-Kol⸗ Kirche in Söul bei.
Es war eine finstre, regnerische Nacht. Ein Koreaner hatte die Leitung. Niemand wußte, daß ein Ausländer aus dem Westen zugegen sein würde. Ich fand ungefähr 1000 Christen beieinander. Kein noch so ausgezeichneter Besucher würde in den Vereinigten Staaten in irgend einer Kirche 1000 Gemeindeglieder zu einer Abendbetstunde zusammen— bringen. Wir fanden sie aber beisammen in der Syen⸗tschön-Kirche an dem Abend, den wir dort zubrachten. Und es lohnt sich, die koreanischen Christen beten zu hören. Sie neigen sich mit ihren Gesichtern auf den Erdboden und sprechen ihre Gebete wie Leute, die wissen, was es heißt, an jedem Tag Gehör bei Gott zu finden. Dieser Geist des Gebets und des täglichen Bibelstudiums durchdringt ihr Leben.“
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Erklärung. Ich, Frau K. R. von N. erkläre hiermit, daß ich seit einigen Jahren verschiedene in N. B. wohnhafte unbescholtene, ehrbare Familien, sowie Einzelpersonen durch anonyme Schreiben wider besseres Wissen in gemeinster Weise verleumderisch beleidigt habe. Ich nehme diese Beleidigungen mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns als völlig aus der Lust gegr'dene Unwahrheiten zurück. .
Wir haben nur
So lasen wir in einem Blatt. die Anfangsbuchstaben der Namen stehen gelassen. Welche Demütigung für diese freche Klatschbase, daß sie vor vielen tausend Menschen mit ihrer vollen Unterschrift erklären muß, daß sie wider besseres Wissen verleumdet und beleidigt hat. Ach könnte man sie nur alle so hervorziehen und an den Pranger stellen, die Schwätzer, die die 1 55 des Nächsten durch ihre böse Zunge in den Kot ziehen. Wir glauben, daß die Zeitungen Extra— beilagen geben müßten, um alle die Ehrabschneider und Kotwerfer aus ihrem Versteck hervorzuziehen. Wie aber wird es sein, wenn vor Gottes heiligem Richterthron die Menschen Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Bekenne deine Sünde, ehe der Richter dich vor—⸗ holt und alle deine Schande sehen.
i Versammlungs- Anzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche)
Bezirk Gießen.
Stadtmission Gießen, Cöberstraße 14. Jeden Sonntag 1½ Uhr: Sonntagsschule; 4 Jungfrauenverein; 8¼ Uhr: Versammlung. 4½ Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8½ Uhr: Bibelstunde.
Uhr:
Sonntag, 27. Juli: abends Wißmar, 29. Juli Alten- buseck, 31. Kleinlinden.
Grünberg(Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends
8 Uhr: Versammlung.
Lonntag, den 27. Juli, nachmittags 3 Uhr:
Jdhresfest
der Mitteldeutsch. Sängervereinigung in Marburg. Bezirk Friedberg.
Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend und Donnerstag Abend 8½ Uhr Versammlung.
Redakteur: Stadtmtsstonar Heremann-Gießen. Mitarbeiter: und Ste Prediger der Bilgermission.
Bezirk Alsfeld. Stadtmissson Alsfeld(am Kreuz). Jeden Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschule; abends 8 ½ Uhr: Versammlung. Freitags: Bibelstunde. 5
Sonntag, den 29. Juli: Maar und Lauterbach,
30. Kirtorf. Bezirk Lich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 Uhr, Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde, 8½ Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 27. Juli: Br. Schmand in Villingen, Eb. Gorr in Ettingshausen, Engel in Langsdorf nachm.
Sonntag, den 3. August Lich, Burkhardsfelden, Wohnbach,
Ober⸗Bessingen.
Bezirk Sellnrod.
Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 Uhr: Sonntagsschule 5 abends 8 ¼ Uhr: Versammlung.
27. Juli, nachmittags 2½ Uhr: Wohnfeld, Helpershain, Unter-Seibertenrod, Klein-Eichen.
Bezirk Schotten. Jeden Sonntag Abend ½9 Uhr Versammlung in Schotten.
Verlag der Buchhandlung der Pilgermisston.
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Pfarrer Mockert-Frankfurt a. M., Druck von Otto Meyer, Gießen.
Pfarrer Sperber⸗Cassel,


